Mein erstes Mal am Plansee 17.3.07

  • Mit viel Glück konnte ich am 13. März, telefonisch, noch eine Karte für den 17.3. ergattern. Die Kontingente am Plansee sind wie am Vilsalpsee beschränkt. Dies hat den Vorteil, dass es nicht zugeht wie am Forellenpuff.


    Nach 70 minütiger Anfahrt kam ich an, kaufte die Karte und wasserte mein Boot. an diesem Tag war ich der Einzigste mit einem Boot auf dem See. Außer mir konnte ich nur vier weitere Angler ausmachen, was aber sicherlich an der enormen Größe des Gewässers liegt, zudem der Plansee über einen Kanal noch mit dem Heiterwangersee verbunden ist, den man ebenfalls befischen darf. Ich versuchte es anfangs auf Seesaibling, was bei einer Tiefe von über 30 Meter an meinem Ankerseil scheiterte, das nur knapp 30 Meter lang ist. Zudem kam Wind auf, der mein Boot zügig abdriften ließ. So lief am Morgen nix. Gegen Mittag lernte ich, bei einem einheimischen Meckatzer Weiß-Gold aus dem Allgäu, einen Angler aus Starnberg kennen, der schon 15 Jahre an den Plansee zum Fischen kommt. Er meinte ich solle es lieber auf Forellen versuchen. So schleppte ich mit großem Erfolg die "Kanten" ab und fing so auch die erste Seeforelle meines Lebens, leider erreichte sie mit 46cm nicht das Schonmaß von 50cm und so schwimmt sie wieder im See. Aber auch die Bach- und Regenbogenforellen ließen sich nicht lange bitten und schnappten gierig nach Wobbler und Blinker.
    Der absolute Topköder an diesem trüben Tag war ein ganz simpler, silberner Blinker, den ich 50 Meter hinter dem Boot langsam schleppte.