Beiträge von Juvol

    16 bis 18 Meter passt-

    Ich war Freitag im Norden und hätte ohne Probleme in einer Stunde mit Renken voll machen können.

    Am Schluss haben sich noch 4 Ü30 Barsche dazu gestellt, die waren auch auf dieser Tiefe unterwegs.

    ich war höhe Vogelschutzgebiet, südl. der Seeburg. Da hab ich biser noch keine Bieberspuren gesehen und hab drum davon geträumt dass es Wallerplatschen zwischen den Seelauben ist 8|. Hat in einer Stunden mehrmals schön geplatscht.

    Dein Traum vom Wallerplatschen wird wohl realistisch sein.

    Ich wusste gar nicht, das Biber mit einem Bauchplatscher ins Wasser gehen.:)

    Als es so richtig dunkel war hat es mehrmals laute Platscher gegeben, als ob ein Bieber ins Wasser springt. Bin nicht sicher obs am See Bieber gibt!?

    Petri, letztes Jahr hat ein Biber zwischen Ambach und Ammerland Quartier bezogen und ist bei Sonnenschein am vollbesetzten Badestrand vorbei geschwommen.

    Dieses Jahr habe ich ihn noch nicht gesehen, aber vielleicht hat er sich ja jetzt auf die Abend- und Nachtsunden zurück gezogen.

    SilentHunter

    Von 34 Berufsfischern am Starnberger See sind aber nur noch 8 bis 10 aktiv am fischen und in gewissen Monaten noch weniger.

    Und was die über die letzten 10 bis 15 Jahre angerichtet haben, kann heute jeder sehen der gerne Saibling oder Seeforelle fangen möchte.

    Wenn man es ganz objektiv betrachtet, hat der Wechsel bei den Berufsfischern, egal ob Fischereirecht oder Generationenwechsel keinem Gewässer gut getan.

    Schau dir an, wie schnell der gute Bestand an Seeforellen im Tegernsee weg war, als der Berufsfischer gewechselt hat.

    Klar ist Hegefischen ein wichtiger Bestandteil, aber wenn du in die Verkaufstheken deiner Berufsfischer schaust, dann wirst du dort sehen, was wirklich in den Netzen war.

    Erstmalig haben wir ausgebildete Fischereifachwirte am Start, die auch schon generationstechnisch ganz anders auf die Dinge schauen. Insbesondere was Entwicklung und Nachhaltigkeit angeht.

    Ich bin mir nicht sicher, ob mehr Netze unbedingt für Nachhaltigkeit sprechen.

    Das zwei Berufsfischer mehr fangen als einer, könnte doch auch eine Theorie sein, die gar nicht so kompliziert ist.

    Klar gibt es neben den Berufsfischern noch tausend Einflussfaktoren, aber je mehr Berufsfischer es am See gibt, desto stärker wirken sich diese Faktoren aus.

    Da geben auch ein paar größere Bodenrenken keine Entwarnung, weil Fische ab einer gewissen Größe tatsächlich auch von geringeren Maschenweiten profitieren, weil sie nicht tief genug zwischen die Maschen schwimmen und deshalb nicht hängen bleiben. Dieses Phänomen kann man an anderen Seen auch beobachten.

    Ich kenne den Gasthof Tretter seit mehr als 40 Jahren, allerdings immer nur im Winter, wo mir der Bach überhaupt nicht aufgefallen ist..

    In Schladming selbst kann man von den Brücken kapitale Forellen und Huchen beobachten, aber meine Skiausrüstung war nicht zum Fang geeignet:).

    Falls jemand die Gelegenheit hat, der Hirschrücken beim Tretter ist ein Gedicht.:floet:

    Man muss aber schon auch mal erwähnen, dass die Zeit von Mitte bis Ende Juli auf Saibling auch in den guten Zeiten nicht am einfachsten war.

    Bevor ich einen solchen Versuch in schlechten Zeiten wage, würden mir viele spannenderen Alternativen einfallen.

    Trotzdem, die riesige Schwärme Kleinfisch gehen mir nicht mehr aus Kopf..

    Wieso sollte sich eine Seefo oder Saibling sich ausgerechnet für unsere Köder interessieren wenn die nur kurz das Maul aufmachen brauchen.

    Beim schleppen wird das schwierig, aber wenn du einen Köderfisch am Schwimmer knapp unterhalb vom Schwarm anbietest, hast du durchaus Chancen.

    Deine Räuber greifen von unten an und dein Köderfisch ist der einzige, der nicht flüchtet.

    So schlecht sind die Chancen also nicht.

    Könnte es sein das über die Jahren die Renken die Saiblingen "verdrängen"...?


    Roel

    Das hast du doch schon an deinem alten Revier am Starnberger See erlebt.

    Renken und Saiblinge sind maximal 1 Jahr gemeinsam in einem Bereich, im Folgejahr sind nur noch die Renken da und die Saiblinge werden in nährstoffärmere Bereiche verdrängt.

    Für Saiblinge und ihr Wachstum wird es immer dann schwierig, wenn sie nicht in Ufernähe jagen können, weil im Freiwasser einfach weniger geeignete Nahrung vorhanden ist. Ich halte es auch für möglich, dass die Saiblinge nachts für kürzere Zeit im flacheren Wasser jagen, weil in den Tiefen wo die sich normal aufhalten könnten sie eigentlich eine kleinen Barsche erwischen.

    Allerdings hatte ich heute schon sehr stark den Eindruck dass Du die Viecher mittlerweile auf Deine Bedürfnisse "geeicht" hast. Die waren nämlich schon sehr früh am Platz. Gebissen haben sie aber erst deutlich später. :floet:

    Angler mit seniler Bettflucht sind die Renken in dieser Ecke nicht gewöhnt:).

    Bring mir da keine Unruhe rein.

    Der See ist mir also nicht beleidigt.

    Nachdem du also den Fischbestand am Walchensee dezimiert hast. kehrst du an deine alte Wirkungsstätte zurück, wo sich der Bestand an größeren Renken gerade wieder erholtX(:wallb:.

    Ich hoffe, dass eine Woche gerade noch für unser Gewässer zu verkraften ist.

    Die Pollen sinken nach einiger Zeit immer ab, Gott sei Dank sonst würde dieser Spuk ja nicht verschwinden.

    Die Pollen selbst scheinen die Fische nicht zu stören, ich habe Lauben und Renken gesehen, die Maifliegen direkt aus dem Pollenteppich an der Oberfläche genommen haben. Das Problem ist eher die Sichtigkeit der Schnur, wenn der Dreck daran hängen bleibt.

    Zusätzlich macht sich in dieser Jahreszeit das alljährliche Phänomen der Hollerblüte breit, wo die Renken einfach für 2 oder 3 Wochen andere Nahrung bevorzugen.

    Meine letzten Fische hatten weder Nymphen noch Maifliegen im Magen, sondern braunen Brei.

    Wir wollen ja auch nicht immer da Gleiche essen.:)

    Naja, im September bin ich wieder ran, dann aber....👍😘

    Wie geht der Satz denn weiter?

    ........dann aber ohne Angel

    ....... dann aber mit Wanderschuhen

    ....... dann aber mit Fleischvorrat


    oder glaubst du, dass die untermassigen über den Sommer erwachsen werden.

    ...das kann ja dann am Sonntag was werden mit dem Blütenstaub...aber ich probiere es....auf Renke...die Brühe treibt es eher ans Ostufer oder ist gerade eher ganz wurscht?

    Durch die drehenden Winde der letzten Tage dürfte sich die Brühe gleichmäßig verteilt haben und am Sonntag ist Ostwind angesagt.

    Wenn du Glück hast, hat sich das Ganze auch schon etwas gesetzt, zumindest sieht das auf den Webcams am Ostufer nicht mehr so schlimm aus wie in den letzten Tagen.

    Ja Ron, genauso schaut´s am Starnberger See auch aus.

    Man sollte aber nicht glauben, dass der Blütenstaub nur innerhalb dieser Wolken ist.

    Auch an den klar scheinenden Stellen ist die gelbe Pest, halt nicht ganz so dicht und auch nicht nur an der Oberfläche, sondern das geht runter soweit man sehen kann.

    Nur mal so zur Info. das fischen mit der Hegene macht derzeit keinen Spaß:girl_cray2.gif:.

    Der Regen hat sehr viel Blütenstaub in den See gespült und selbst weiter draußen im See, kommen unregelmäßig gelbe Felder angetrieben.

    Man fängt zwar trotzdem, aber nach jedem Drill muss man anschließend mühsam noch mal den Dreck von der Schnur entfernen und nach jedem dritten Wurf kann man die Hegene tauschen, weil sie im Wasser leuchtet wie ein Christbaum.

    Hoffentlich ist der Spuk bald vorbei:)

    Wenn der Norden nicht in Frage kommt, würde ich bei deiner Auswahl zum Buchscharner fahren. Ich war da dieses Jahr noch nicht, aber um diese Zeit ist es in der Vergangenheit eigentlich immer gut gegangen. Dort liegen aber auch die meisten Netze.

    Dafür ist die Fläche mit dem Tiefenbereich in dem sich die Renken derzeit aufhalten sehr groß und es sind mit Sicherheit andere Boote dort, an denen man sich orientieren kann.