Beiträge von MAT

    Hallo Anton,


    bezüglich der Ruder führen mehrere Wege zum Ziel. Ich hab bei meinen letzten beiden Booten die Ruder vollständig mit einer mehrlagigen Schicht aus GFK/CFK überzogen. Wichtig ist dabei, dass man sicherstellt, dass kein Wasser in das Holz eindringen kann und dort anfängt zu gammeln.

    Wichtig sind hier insbesondere auch die Übergänge zu eventuell vorhandenen Ausgleichsgewichten, die Querbohrungen für die Rudergelenke und auch die Kanten des Ruderblattes.

    Um das alles sauber und robust hinzubekommen braucht es etwas Erfahrung und einige Arbeitsschritte. Mit einmal kurz GFK Matten aufpinseln ist es leider nicht getan. Dafür sind meine jetzigen Ruder wohl für die Ewigkeit. Vermutlich könnte das Holz innen auch komplett verfault sein und sie würden trotzdem halten :-)


    Wenn das Boot aber kein Wasserlieger ist und die Ruder nicht dauerhaft der Witterung ausgesetzt sind, ist die von Ron vorgeschlagene Variante sicherlich ausreichend und mit deutlich weniger Aufwand verbunden.


    VG

    Matthias

    Hallo Sebastian,

    Na dann drück ich die Daumen das es ein erfolgreiches Projekt wird.
    Nachdem ich bei meinen Booten immer wieder verfaultes Holz unter GFK hervorgeholt habe, hab ich in meinen Booten keine Gramm Holz fest verbaut. #gebaut für die Ewigkeit.

    Hallo Sebastian,


    ich habe immer mit 2k PU Lack als oberste Lage gearbeitet. Ist nach Fachliteratur die haltbarste Beschichtung für den Überwasserbereich. Da meine Boote nie Wasserlieger waren, habe ich diesen auch für das Unterschiff verwendet.

    Auf der Seite von https://www.bootsservice-behnke.de/contents/de/d149.html gibt es Anstrichempfehlungen sowohl für den Über- wie für den Unterwasserbereich.


    Ich habe bisher diese beiden 2K-PU-Lacke verarbeitet und bin mit beiden klar gekommen.

    https://www.bootdepot.de/1286-…-urethane-DD-Lack-farbig/

    https://www.bootsservice-behnke.de/contents/de/d139.html


    Hier mal kurz eine Liste der Vor- und Nachteile von PU-Lack ohne Anspruch auf Vollständigkeit:


    Vorteile:

    sehr gute Haftung

    hohe Oberflächenhärte und Kratzfestigkeit

    sehr gute UV-Beständigkeit

    gutes Oberflächenfinish


    Nachteile:

    Preis

    geringe Schichtdicken, was bei Kratzern (die man trotz der guten Kratzfestigkeit bei Steinen und Sand nicht vermeiden kann) schneller zum Durchbrechen der Lackschicht und Hervortreten der Grundierung führt.




    Was ich dir für den Boden empfehlen kann ist

    https://www.bootsservice-behnk…tschfeste_Decksfarbe.html

    Einziger kleiner Nachteil, die Flächen sind nicht mehr so gut zu reinigen. Dafür rutscht man bei Nässe nicht so leicht aus.

    Fazit:

    Nimm immer 2k-Lack Systeme (Epoxi-Primer und PU-Decklack bzw. Systeme für den Unterwasserbereich) allein schon weil diese bei guter Haftung wieder überstreichbar sind und indgesamt die besseren Eigenschaften haben.


    VG

    Matthias

    Ich denke es ist eine gute Idee den Boden mal zu entfernen damit bekommst du schon mal ein gutes Gefühl wie kritisch die Feuchtigkeit im Zwischenboden ist.


    Ich persönlich glaube, dass du dadurch dass das Boot nicht im Wasser lag, mit einem Monat trocken in einem beheizten Raum gut klar kommen solltest.

    Dann will ich nochmal,


    Erstmal zum Thema "in Dreck gelangt". Das ist bei den beliebten Bootstypen Ringmeier und Kraller so ne Sache. Die werden in unserer Breite auch bei sehr schwacher Substanz für sehr viel Geld gehandelt und die Bootsformen haben halt auch ihre Qualitäten in sachen Ruderbarkeit. Letztlich kann man da im Prinzip auch fast alles so reparieren, das hinterher funktional keine Einschränkungen mehr zu erwarten sind. Wenn mir jemand für 300 Euro ein in der Mitte durchgebrochenen Kraller A54 anbieten würde, würd ich den vermutlich nehmen. Für das gleiche Geld mach ich den wieder ganz und kann ihn dann für mindestens 1500€ wieder verkaufen (nur die nackte Schale ohne irgendwelchen Ausbau).


    Ich denk die wichtigste Frage wenn du das Projekt angehen willst ist, ob du genug Zeit und Muse dafür hast, sowie auch eine langfristig beheizte Halle mit im Idealfall 20°C um zum einen das Trocknen des GFKs zu beschleunigen aber auch um ausreichende Temperaturen zum Aushärten des Harzes zu haben.


    Was den finanziellen Aspekt angeht, kommt es sehr auf den eigenen Anspruch und die Ideen an welche man in dem Boot umsetzen will. Ich vermute, das man in den hier genannten Grenzen 500-1000€ schon was machen kann. Wohlgemerkt ohne speziellere Ausstattung wie Ausgleichsgewichte, Rutenhalter etc.


    Hier mal ein paar konkrete Tips und Anhaltspunkte:


    1. Harz System

    Nimm Epoxidharz! Auf das ursprüngliche Harzsystem Rücksicht zu nehmen ist aus meiner Sicht Quatsch, da dieses nach dem Durchhärten mehr oder weniger inert ist und damit keine bessere Haftung bei gleicher Chemie zu erwarten ist. Epoxidharz hat insbesondere bei der Haftung, der Festigkeit und der Wasserbeständigkeit die Nase vorn im Vergleich zu Polyesterharz. Die beiden einzigen Nachteile sind die geringere UV-Beständigkeit (Vergilbung) daher sollte es immer überstrichen werden und der höhere Preis.

    Konkret kann ich dir das 300er Harz von https://www.bootsservice-behnke.de/contents/de/d61.html empfehlen. Das ist vermutlich nicht das billigste, hat mich aber noch nie im Stich gelassen und ich hab davon schon ca. 100kg verarbeitet. Das Harz härtet insbesonderer nicht ganz so spröde aus wie manch andere Harzsysteme was mir gerade im Bootsbau sehr sympathisch ist.


    2. Füllstoffe/Spachtel/ Klebemassen.

    https://www.bootsservice-behnke.de/contents/de/d22.html

    Eine der für mich wichtigsten Erkenntnisse. Mann kann abgesehen von der Beschichtung / dem Lack eigentlich alles mit dem Standard Harz (z.B. dem 300er von Behnke) + zwei verschiedenen Füllstoffen machen. Hol dir davon je einen 5 Liter Eimer und du brauchst keine anderen Klebe oder Spachtelmassen im Umgang mit dem Laminat.

    a. Schleifbare Spachtelmassen

    Um Unebenheiten zu glätten rührt man Microspheres in das fertige Harz Gemisch und erhält eine gut schleifbare Spachtelmasse.

    b. "hochfeste" Klebemassen

    Um Teile zu verkleben oder tiefere Löcher auszubessern die etwas aushalten sollen verwendet man Microfibern. Die ausgehärtete Maße ist zäh-elastisch und eher schlecht schleifbar.


    3. Innenbodenaufbau

    Hier würde ich das Styrodur vermutlich mit einer Kombination aus Microsperes (um Gewicht zu sparen) und Microfiber (für etwas bessere Festigkeit) auf den Innenboden kleben. Alternativ gäbe es auch Additive welche Epoxidharz aufschäumen lässt. Ich würde eher nicht mit anderen Schäumen arbeiten wollen. Die Übergänge und Spalten zur Bootswand würde ich dann mit Spachtelmaße mit einem schönen Radius ausführen und anschließend den Boden mit Glasfaser zu einer Mindestlaminatstärke von 2mm aufbauen. Da wirst du mit 2kg Harz vermutlich auch nicht ganz hinkommen. Das lässt sich mit den Harzverbrauch der Matten und der voraussichtlichen Laminatstärke aber ganz gut ermitteln.


    4. Glasfasern

    Ich kann dir das Biaxial Glasgelege als günstige und gut zu verarbeitende Verstärkungsfaser empfehlen. https://www.bootsservice-behnke.de/contents/de/d33.html

    Es lässt sich recht gut trapieren (an Rundungen anformen) und man muss nicht so stark aufpassen das es nicht ausfranst wie es bei Geweben oft der Fall ist. Lediglich als Abschlussschicht würde ich dir ein dünnes Glasgewebe + ein Abreisgewebe emfpehlen. Letzteres hält dir die Oberfläche sauber bis du mit dem Lackieren beginnst und hinterlässt dir nach dem Entfernen eine perfekte Oberfläche für das nachfolgende Beschichten


    5. Vorbehandlung der Oberflächen

    Acht darauf, das du die Oberflächen wenn du Beschichtest, laminierst und verglebst immer gut anraust (schleifen, strahlen) und reinigst. Am besten holst du dir einen Silikonentferner + Aceton oder Isopropanol. Wenn du hier schluderst und Staub oder Fettrückstände auf der Ausgangsoberfläche sind, kann das Epoxidharz nicht sein volles Potential entfalten.


    6. Initialer Anschliff entfernen aller losen schichten.

    Ich vermute, dass du für das schaffen der Grundlage auch nicht ums Schleifen herumkommst. Sandstrahlen ist gut um locker sitzenene Schichten abzulösen und feste Schichten anzurauhen. Bei den Osmosestellen musst du aber tatsächlich bis zu den Blasen alles rausschleifen. Ich hab bei meinem Boot teilweise alte Reperaturstellen auch mit dem Stemeisen abgeschabt. Alles was nicht fest sitzt muss runter!


    7. Scheuerleiste

    Ich hab mir damals für mein Ringmeier eine Scheuerleiste geholt. Das fand ich einen guten Abschluss und mach den Rand deutlich Robuster bei Andozern.

    https://www.ringmaier-boote.de…hop/item.php?&iTableID=34


    So das wärs erstmal von meiner Seite.

    Viel Spaß beim Grübeln


    Matthias

    Hallo Sebastian,


    Glückwünsch zum Boot. Allerdings ist das meiner Meinung nach kein Ringmaier Sonny sondern ein Hunter (sieht man an der Rumpfform), was für anglerrische Zwecke aber eigentlich eh besser, da kippstabiler ist.


    Ich hoffe du hast nicht viel für den Kahn gezahlt, denn wie Ron schon richtig bemerkt hat, ist da schon einiges daran zu tun, wenn man Ihn wieder nachhaltig flott machen will.


    Ich hab mittlerweile schon einige Boote teilweise in ähnlichem Zustand wieder so restauriert, dass sie nachher technisch besser darstanden als im Neuzustand. Billig war das nie und Zeit hat das auch viel gefressen aber das kann ja auch Spaß machen. Ich will mal ein paar Fragen von dir kurz anschneiden.

    -Wäre es Problematisch das Boot noch 1 Jahr mit der Außenhaut so zu nutzen?

    Sollte das Boot noch dicht sowie strukturell intakt sein und schwimmen, kann man es theoretisch so erstmal noch nutzen. Dann würde ich aber im Prinzip erstmal gar nichts daran machen denn vor einer richtigen Sanierung solltest du nachdem der Anstrich und alle losen Bestandteile runter sind eine mehrwöchige Trockungsphase einschieben um die Feuchtigkeit aus dem Laminat zu bekommen. Da würde es wenig Sinn machen erstmal nur Innen alles neu zu machen und das Boot dann ein Jahr lang von außen Wasser ziehen zu lassen.


    Welcher Schaum wird da verwendet?

    Ich habe den Boden eines Hunters mal mit "Styrodur"-Platten saniert. Also diese Baudämmplatten. Dann darf man allerdings nur mit Epoxidharz arbeiten, da Polystyrol von Polyesterharz angegriffen wird. Außerdem sollte die Laminatschicht dick genug sein, da die Druckbeständigkeit von Styrodur nicht allzugut ist. Im Bootsbau wird meines Wissens oft mit Polyurethanschaum gearbeitet, da dieser auch mit Polyesterharz verarbeitet werden kann. Ich würde dir für eine profesionelle Reperatur allerdings immer Epoxi empfehlen, da dieses bessere Haftungseigenschaften und eine bessere Wasserbestdändigkeit besitzt.

    Könnte man diesen auch komplett erneuern ?

    Alles andere macht auch keinen Sinn



    Bye the way, stell dich doch noch kurz vor. Woher du kommst usw.


    VG

    Matthias

    Mir ist komplett unverständlich wie man mit diesen Silikonstopper überhaupt fischen kann. Mir wäre es viel zu blöd jedes mal darauf zu achten den Stopper ganz unten auf die Rolle zu packen und so wie ich höre hält er noch nicht mal vernünftig. Ich verwende einen etwas dickeren Polyester Nähgarn und mache einen Stopperknoten mit 5 Windungen. Den Knoten merke ich gar nicht beim Wurf egal wo es zu liegen kommt.

    Ich setzte wie Juvol eine kleines Plastikplätchen (ich stanze mir die aus einer 1mm Teflonplatte aus) mit einer Nadelbohrung ein. Damit hat man eine Bohrung von ca. 0,3mm welche auch an sehr schlanken Stopperknoten hängen bleibt.

    Wichtig ist außerdem, dass man die Enden vom Stopperknoten ca. 1-2cm stehen lässt, dann kann man den Stopper immer wieder nachziehen wenn er sich gelockert hat.

    Juvol

    Meiner Meinung nach versagt dieser Knoten eigentlich immer durch Durchrutschen. Das kann man mit sorgfältigem strammziehen und überstehen lassen hinauszögern oder eben durch den kleinen Knubbel am freien Ende.

    Das mit dem Anschmelzen ist der Trick! Ich hatte vor einigen Jahren mal intensiv getestet da ich mit der Tragkraft des Springerknotens auch nicht zufrieden war. Das Anschmelzen hat durchschnittlich für ein paar 100G mehr Tragkraft gesorgt. Klingt nicht viel aber viel mehr wie 1,5kg Tragkraft bekommt man mit dem Knoten und den Durchmessern eh kaum hin. Wenn ich es noch richtig im Kopf habe konnte ich mit dem Anschmelzen die Tragkraft bei 0,16er Hauptschnur in Richtung 2kg schieben.

    Hallo Berndi,


    wollte dich damit auch nicht persönlich angreifen. Stupide mag das falsche Wort sein, aber grundsätzlich alle untermaßigen Fische nur mit dem Seitenschneider abzuhaken finde ich im Sinne der Fischwohls eben nicht die beste Wahl.


    Wie Nemo schon sagte, um einen im Maulwinkel gehakten Fisch abzuhaken, muss man den nicht zwangsläufig anfassen. Das geht bei vorne im Maulbereich gehakten Fischen auch problemlos mit einer Zange im Wasser.

    Für ungünstig gehakte Fische, gerade auch mit Drillingen, halte ich den Seitenschneider wie du auch für einen guten Weg um den Fisch möglichst schonend behandeln zu können.


    VG

    Matthias

    Hallo Bernd,

    Ich sehe keinen wirklichen Sinn im stupiden abzwicken des Hakens wenn dieser problemlos gelöst werden kann. Da wäre noch eher der Apell an angedrückte Widerhaken sinnvoll.


    Sollte das Abzwicken des Hakens das Lösen des Fisches erleichtern (weil tief oder ungünstig gehakt), sehe ich den Einsatz eines Seitenscheiders für sinnvoll an.

    Im Wasser abhaken sollte sich bei untermaßigen Fischen von selbst verstehen. Wobei ich hier sogar wenn möglich auf den Kescher verzichten würde


    VG

    Matthias

    Alex ,die 300m gelten nur ,wenn du schleppst

    Das stimmt so nicht. Die Regelung gilt grundsätzlich für motorbetriebene Boote. Allerdings habe ich nicht die Erfahrung gemacht, dass dies sehr streng kontrolliert wird.

    Also diese 300m raus um 100m am Ufer entlang zu fahren halte ich für Unsinn, damit würde man sich ja viel mehr im "geschützten Raum" bewegen als wenn man einfach die 100m parallel versetzt.

    Andauerndes ufernahes Schleppen wurde allerdings meines Wissens schon ein paar Kollegen zum Verhängnis.

    Respekt Flo was du da wieder gebastelt hast!

    Bezüglich der 3D-Druck Teile. Sind die bei dir dicht? Nach meinen Erfahrungen lecken die FDM Teile immer und müssen erst aufwändig imprägniert werden. Außerdem nimmt PLA relativ viel Wasser auf, da ist PETG deutlich besser bei längerem Unterwassereinsatz.


    VG

    MAt

    Servus zusammen,


    ich hab das Ruttenzocken schon ein 2, 3 mal probiert am Starnberger.

    Nachdem auf die anfangs verwendeten Kunstköder nix ging, hab ich das auch mal mit Zockern bzw. Blei und nachgeschaltetem Wurm probiert in Anlehnung an die Schweizer.

    Leider bisher ohne Erfolg. Kann aber auch sein das es die falschen Stellen waren.

    Ich wär bei einem erneuten Versuch gern dabei.


    VG

    Matthias

    Wieso, recht hat er :D:D:D

    Nein im Ernst, find ich echt mega was ihr da zusammengebastelt habt und mich juckt es richtig in den Fingern das kommenden Winter nachzubauen.

    Wie hast die 30Nm ermittelt? Kerbwirkung schlägt bei Schrauben wirklich brutal zu, daher ist bei einer sauberen Konstruktion auch darauf zu achten eine Schraube nicht auf Scherung zu belasten sondern alles über die Vorspannkraft der Schrauben zu erledigen.


    Außerdem bleibt bei ner M3er Schraube im Kern auch nicht mehr wirklich viel Material übrig. Da hast ja gerade mal ca. 2,5mm. + die erwähnte Kerbwirkung, da ist schnell Schluss.


    Mit einer Schraube bei der der Schaft über beide Scherstellen reicht bist du glaub ich gut dabei. Mit der 12,9er Variante hättest du in dem Querschnitt dann sogar noch die fast doppelte Festigkeit im Vergleich zu einer A4-70 er Schraube (1200N/mm^2 vs. 700N/mm^2). Würd mich wundern wenn es damit nicht erledigt wäre.

    Ach ja und noch ein Tipp,


    im Idealfall sollte der Stift stramm sitzen, sodass in Drehrichtung kein Spiel ist. Andernfalls kommt hier zur Scherung noch eine ziemlich unbestimmte und wechselnde Biegebelastung hinzu die dir den Stift aufarbeitet.

    Hi Zuagroaster,


    schert dir die Schraube im Gewindebereich ab? Wenn ja könntest mal probieren eine Schraube zu nehmen bei der der Schaft bis durch die Kupplung geht. Damit hast du an der Stelle mit der höchsten Belastung keine Kerbwirkung durchs Gewinde. Sollte dir die Schraube an einer blanken Stelle brechen könntest du noch prüfen ob du eine A2 oder A4-70 Schraube hast. Diese haben eine höhere Festigkeit als A2/A4-50 Schrauben. Es gibt teilweise auch -80 Schrauben die nochmals etwas höhere Festigkeit haben sind aber glaub ich nicht so leicht zu bekommen.


    Sollte das nicht fruchten wird's mit Edelstahl wohl schwierig. Dann wäre mein Tipp eine Verzinkte Schraube mit höherer Festigkeit zu nehmen also 10.9 oder 12.9. Auch hier darauf achten, dass der Gewinde nicht im Scherbereich liegt.


    VG und weiterhin viel Erfolg