Beiträge von vatas-sohn

    Also in der Hauptsache wird damit fein gedownriggert. Wenn dann mal eine Renke beißen sollte, dann hängt die meist auf Wobbler eh ziemlich gut. Freund Roman fährt WFT Penzill Ruten in 1-7 Gramm durch die Gegend und hatte damit auch Erfolg bei einer 57er Renke als Beifang. Dummerweise gibt es die Rute nicht für Baitcaster, also muß ich suchen. Aber ich fahre die Tage mal zu einem großen, örtlichen Tackledealer und schau mir Einiges an. So der Teufel will werde ich fündig. Wenn nicht: Es dauert ja nicht mehr lange und dann ist Angelmesse in Berlin, so denn Corona nicht dazwischenkommt....


    mich4 : Die Ruten machen einen guten Eindruck :thumbup:, allerdings törnt mich deren Preis ein wenig ab. Ich bekomme ziemlich wenig Geld (ja, auch deswegen, weil ich nur drei Tage arbeite) und da muß ich schon Kompromisse eingehen. Aber auch für meinen schmalen Geldbeutel wird sich ganz sicher etwas Brauchbares finden.

    Vielen Dank schonmal für die Antworten. Ich war natürlich auch nicht untätig und habe im Netz gebuddelt. Da ich bekennender Anhänger von Sportex bin, fand ich natürlich diese Rute hier: Black Pearl GT-3 Ultra Light Auch ganz interessant dürfte der Stecken hier sein: SDFLBX70UL oder SDFLBX80UL. Vom Gefühl her tendiere ich eher zu Sportex, zumal die 10 statt "nur" 8 oder 9 Ringe hat..... Ich hatte allerdings noch keine dieser Stöcker in der Hand. Das werde ich nachholen und sodann berichten.


    bruwator : Danke natürlich auch für Deinen Tio. Allerdings ist Aliexpress nichts für mich. Zum Einen kaufe ich gerne bei den Dealern in meiner Nähe und zum Anderen kann ich die Teile vorher eben nicht anschauen/ befummeln und begrabbeln...

    Servus aus "dem hohen Norden"! :hide:


    Ich trage mich mehr als nur mit dem Gedanken eine Baitcastrute zu kaufen. Sie soll stramm sein aber wenn möglich ein Wurfgewicht sowas 3-10 Gramm haben, etwa 2 Meter lang sein, aber dabei sensibel genug um auch mal eine Renke, die das Wobblerchen genommen hat sauber und zuverlässig zu drillen. Preislich dachte ich so an vielleicht 100 EUR- mehr wollte ich nicht zwingend auf den Tresen legen.

    Einsatzort wird fast ausschließlich der Walchensee sein. Ich möchte mit der Rute leicht zocken, evtl. ganz leicht jiggen und sie evtl auch mal am Downrigger fahren.

    Bei meinen Recherchen ist mir dabei die Shimano Bass One XT 266L2 Spinning, 1,98 m in 3-10 Gramm aufgefallen. Taugt das was und/ oder kann jemand etwas Konstruktives dazu sagen?


    Danke euch! :prost:

    Also ich freue mich schon auf das letzte heurige Fischen auf dem Walchensee vom 10. bis 20. September. :bash: Ich hoffe sehr, daß noch ein paar Leutchen mit am Start sind und ihr nicht Udo und mir das Feld alleine überlassen wollt!? :prost:

    Mhhh.....ich weiß nicht so recht, was ich mit dem Filmchen anfangen soll. Meiner Meinung nach ist dieser Streifen weder Fisch noch Fleisch. Echt toll geschnitten und sehr, sehr schön gefilmt- da werdet ihr offenbar immer besser! Ich frage mich allerdings, welche Aussage, welche Botschaft der Film transportieren soll? Worum geht es da? In den ersten über 2 Minuten neben sehr schön und sensibel gefilmten, traumhaften Landschafts- und Detailaufnahmen Werbung zu platzieren? In den folgenden Minuten für meinen Geschmack deutlich zu oft offensichtlich untermaßige Fische anzuwerfen? Für meinen Geschmack zu selten, deuten Sequenzen des Films an, wie schwierig und zugleich faszinierend die Fliegenfischerei sein kann. Da finde ich für mich einen Hauch von Botschaft.

    Sodele: Zurück vom heurig ersten ernsthaften Renkenfischen am Walchensee. Dies musste ja aufgrund der Corona-Pandemie leider verschoben werden :girl_cray2.gif:und so konnte ich erst am 09. Juli an den geliebten Walchensee fahren. Die lange, fast 700 km Fahrt über die A9 und Rasthof Frankenwald endete zunächst bei Freund Udo zum gepflegten Frühstück. :prost:Am Campingplatz später endlich angekommen empfing mich das gegenteilige Wetter meiner Heimat- es regnete ohne Unterlass, so daß ich den ersten Tag komplett schlafend im Auto verbrachte. CP Walchensee.jpeg

    Am nächsten Tag konnte ich dann endlich ab spätem Mittag den See unsicher machen, was ich zunächst einmal zu einer ausgiebigen Erkundungstour nutzte.

    Am nächsten Tag wollte ich dann mal den Saiblingen und den Renken auf den Zahn fühlen. Erstere ließen sich lediglich in Form sehr kleiner Exemplare und das auch noch sehr tief (40 Meter +) zum Anbiss überreden. Da ich ja nun wahrlich kein Kinderschänder bin, ließ ich sie natürlich umgehend in Ruhe und widmete mich den Renken, den Barschen und was da sonst noch so rumschwimmt. Natürlich war mein Freund Udo öfter mit von der Partie, allerdings tat selbst er, der den See kennt wie seine Westentasche schwer. Mutmaßlich haben die Fische auch die Maskenpflicht….

    Fluch.jpeg

    Naja, irgendwann fand ich dann die Renken in der Walchenseebucht, aber sie wollten partout nicht beißen. Sämtliche Muster wurden verschmäht und erst als ich mal bei einem Hegenenwechsel diese schnell nach oben kurbelte gab`s den ersten Einschlag. Nach heftigem Drill verlor ich diesen Fisch wie auch noch zwei/ drei Weitere. Dann aber hatte Petrus ein Einsehen und schenkte mir ein schönes 46er Exemplar.

    erste 46er.jpeg

    Natürlich fing es dann wieder zu regnen an und der Weg neben meinem Stellplatz entwickelte sich wieder zu einem kleinen Bach. Tags darauf ging es dann wieder los. Morgens erstmal eine Runde den kleinen Wobbler im nur 3 Meter tiefem Wasser Richtung Einsiedel schleppen brachte allerdings keinen Biss und auch ein Ausflug ins Freiwasser brachte keine Saiblingspunkte. Also ging es Nachmittags wieder in die Bucht und siehe da, heute sollte es klappen. Allerdings mit einer etwas unorthodoxen Technik: „schneller Fahrstuhl“ war angesagt. Dabei kamen dann die Bisse vehement und es war auch egal welches Muster dran hing. So konnte ich mir die Renken aussuchen und vier Exemplare von 41, 42, 46 und 48 cm hatten das zweifelhafte Vergnügen mit mir fahren zu dürfen… Erschrocken war ich beim Ausnehmen der Fische: Alle hatten deutlich Laich, also erheblich mehr als nur Laichansatz drin. Das kenne ich sonst eher ab September. Mhhh???
    vier Renken.jpeg

    Naja: Die nächsten Tage verliefen ähnlich. Schleppen ohne Bisse, dafür mit dem Fund des gestorbenen Nessi-Ungeheuers, wobei völlig unklar ist, wie denn das Vieh in den Walchensee gelangen konnte…

    Nessi.jpeg

    An zwei Abenden bekam ich ganz lieben Besuch :girl_dance::give_heart: und wir gingen schön im Seestüberl essen- natürlich gab`s Steirisches Schnitzel. Sehr zu empfehlen!

    An einem Tag sah ich auf der Rücktour Fische im Flachwasser toben, so daß deren Rückenpartie aus dem Wasser lukte. Die Fische entpuppten sich als Aitel in beachtlichen Größen jenseits der 50er Marke. Nach drei oder vier Fischen hatten die mich aber doch spitz gekriegt und verschwanden wieder.

    ü50 Aitel.jpeg

    Renken gab es dann auch immer wieder, wobei die den Fischer diesmal wirklich vor Herausforderungen stellten und eben nicht einfach zu fangen waren. Zum Teil war der See, bzw. die Bucht so voll mit kleinem Brutfisch, daß das Echolot kaum durch kam. Es waren alles kleine Barsche so um die 40 mm wie ich mit einer 18er Hegene herausfinden konnte.

    Monsterbarsch.jpeg

    Dann gab es noch ein Erlebnis, welches ich sicher so schnell nicht vergessen werde: Beim Zupfen gab es plötzlich einen Biss, der mich sofort an eine Monsterrenke denken ließ, aber schon im nächsten Augenblick klar machte, daß es entweder ein großer Saibling oder gar eine Seeforelle sein mußte. Ich mußte den Anker lichten, Schlauchbootmädels bitten doch nicht durch die Schnur (die sie ja kaum hätten sehen können) zu fahren und konnte dann nach etwa 20 Minuten mit der Zupfrute eine wunderschöne Prinzessin von 51 cm landen. Natürlich durfte sie dann wieder schwimmen, was die umgehend mit einer Dusche für mich quittierte. Yes!:up::up::up:

    seefo51.jpeg

    Zum Abschluß der Tour ging es dann noch mit Udo zum Essen ins Karwendelblick in Urfeld (sehr zu empfehlen), wo wir dann unsere gemeinsamen Erlebnisse bei gutem Essen und einem traumhaften Blick über den See auf`s Karwendel Revuè passieren ließen. Klasse!

    karwendelblick16.7.20.jpeg

    Leider konnten die anderen Fischer nicht da sein und kamen erst, als ich schon wieder abgereist war. Ich wünsche euch eine tolle Zeit, schöne Fische und Erlebnisse. Wir sehen uns dann hoffentlich im September wohlbehalten wieder!:prost:

    wüsste nicht wie das nach vorne gehen würde....

    Eine Rute weniger, dann funzt das perfekt! :hug13:


    Ich habe bei meinem Kajak die Ruten vor mir und da sieht man auch (fast) alles. Außer vielleicht den noch nie passierten Fall, daß mal jemand die Schnur schräg von hinten kreuzen sollte, den man zuvor nicht gesehen hat. Ansonsten liebe ich es, dahin zu schauen wo ich hinfahre. Frei nach Erich Honecker* : "Vorwärts immer- rückwärts nimmer!" :hide:


    *Nicht falsch verstehen: Ich war und bin wahrlich kein Fan von diesem Depp!

    Mal noch eine vielleicht saublöde Frage: Wie ist das unten am Wellenausgang mit dem Winkel gelöst? :read: Sitzt da ein Zahn-Getriebe, flexible Welle oder ein Winkeltrieb drin? Oder läuft da gar eine Kette über ein kleines Ritzel?

    "Leg`los" geht gerade nicht. Zunächst mal muß ich mich endlich von altem Gruscht trennen:thumbup:, dann fahre ich zum Walchensee :give_heart: und danach warten zwei Projekte auf mich. Aber ich werde das im Auge behalten...

    Wow! Das schaut ja schon mal richtig gut aus! :thumbup:


    Mal so eine Idee: Als ich vorhin endlich mal angefangen habe mal meine (ehemalige) Werkstatt aufzuräumen und ewig nicht genutztes Zeug auszusortieren, ist mir ein Winkelvorsatz für eine Bohrmaschine in die Hände gefallen. Das Ding ist sicher nichts, aber ich erinnerte mich daran, daß irgendwo mal jemand so einen Antrieb gebaut hatte und hat dafür ein Winkelgetriebe eines Winkelschleifers hergenommen. Wenn man das Getriebe z.B. offen gestalten würde (also quasi Wasserschmierung) und die Lager wartungsfrei/ wasserdicht wären, müsste das doch auch funktionieren!? Vorteil wäre, daß die Dinger äußerst robust, leicht, einfach zu besorgen und je nach Zustand (also ob neu oder gebraucht) ziemlich preiswert sind. Was meint ihr, wäre das eine Option? :read:

    Tolles Filmchen- macht Spaß! :thumbup: Und das, obwohl ich als Kajakfahrer Motorboote naturgemäß (könnte ich mir eh nicht leisten...- vielleicht deswegen? :rofl:) und diese surrenden Drohnen auch nicht besonders mag. Allerdings liefern die Dinger echt geniale Bilder, eröffnen neue Perspektiven und bereichern in meinen Augen dieses Filmchen um Einiges. Vielleicht haben ja die Filmemacher eine Genehmigung? Soll`s ja geben sowas....


    C&R? Also die Fische sind aber manchmal auch glitschig und ich sowas von ungeschickt..... :hug13:


    Also Jungs: Weiter so! :prost:

    Oh Sorry Roel! :gott:Das hatte ich übersehen und Dir natürlich umgehend geholfen! Ein nächstes Mal kannst Du mich doch einfach direkt anschreiben, dann geht`s ruck-zuck!

    773 EUR- jetzt schon? =O Da kommt ja doch noch einiges dazu..... Sind die Getriebe so teuer? Ich glaube, daß die Angelegenheit dann auf meiner Liste doch "etwas" nach unten rutscht....8)

    Ich freu mich schon wenn das erste Ruderboot mit Prob-Antrieb an mir vorbeizieht, ich glaub da fall ich aus dem Kajak....

    ....wegen der riesen Bugwelle? :hug13:


    Ich habe ja auch schon mit dem Gedanken gespielt, einfach einen fertigen Antrieb von einem anderen Hersteller (z.B. Galaxy) so umzubasteln, daß der ins Hobie passt, aber die Dinger kosten auch so 400 EUR aufwärts. Mal sehen. Das Projekt steht aber nicht ganz oben auf meiner Liste...