Beiträge von Lars

    Also ich finde es auch ziemlich krass, vorsichtig treten und 3,6kmh...

    und Roel mit hoher Übersetzung über 10kmh....

    Das schaffen die Markenkajaks mit Propantrieb nicht.

    Und ich komm mit der Flosse auch nicht auf 10kmh...

    Aber die 4kmh lassen sich auch mit Flosse gemütlich den ganzen Tag halten.

    Und wenns mir mal zu langsam wäre, ich hab ja noch ein Plan von Roel in der Schublade 8o

    Ich würde an deiner Stelle eh eine geflochtene Multicolor drauf machen, dann weißt wie viel Schnur draußen ist. Dann noch 6 bis 10m Flourcarbon als Spitze, je nachdem was dein Zielfisch ist.

    ... dann muss der Oberschenkelabstand und die Montagehöhe an der Bordwand schon sehr gut passen. Dafür könnte man die Griffe sehr dicht zusammen montieren. Ich finde es gut wenn gerade noch so die Daumen draufpassen und man die Griffe mit einer Hand halten kann.

    Ganz genau so hab ich die Ruder auch bei mir eingestellt, grad so das man sich nicht die Daumen einklemmt und beide Ruder locker mit einer Hand halten kann.

    Das mit der Quaggamuschel habe ich auch gelesen, dazu noch der Stichling als Nahrungskonkurrenz und generell weniger Nährstoffeintrag im See, dazu noch die fehlende Vollzirkulation in den wärmeren Wintern, wodurch noch weniger Nährstoffe freigesetzt werden.

    Das sind natürlich auch negative Einflüsse, die den Saiblingen und besonders, wie du schon meintest, den Felchen zu schaffen machen.

    Das die Saiblinge von den Stichlingen als Nahrung verwundet werden, kann natürlich auch ein eher seltener Fall sein, der dann hochgespielt wird, weil es für viele Fischer die einfachste Antwort ist, warum weit weniger Saiblinge und auch seltener große Individuen gefangen werden wie in den letzten Jahrzehnten.

    ....... Das mit dem Stichling scheint allerdings sehr plausibel, so werden ja auch die Saiblinge im Bodensee und noch mehr in den schwedischen großen Seen sehr groß, und die sind voll mit Stichlingen.

    Was ich aktuell von anderen Bodensee-Fischern höre, ist das die Saiblinge Probleme mit den Stichlingen als Nahrung haben.

    Die Stachel sind wohl zu widerstandsfähig für das Verdauungssystem der Saiblinge

    Die Berufsfischer haben scheinbar Saiblinge in den Netzen, deren Mägen durchstochen sind.


    In wie weit das stimmt weiß ich nicht, aber die Saiblingsfänge sind wohl in den letzten Jahren stark zurück gegangen und die Stichlinge haben sich stark vermehrt.....

    Vielleicht weiß ja 'Laichzeit' genaueres.

    Andersrum drehen fühlt sich für mich falsch an und da ich mit der Zupfe nicht werfe und die Laufrolle keine Schnurführung hat spielt der Winkel zum Leitring meines Erachtens keine Rolle.

    Ja Hallo Schmitzke, schön was von Dir zu hören.

    Ja, die Stelle habe ich u. a. ausgesucht, weil ich noch wusste, dass du etwas von einer freien "Slipstelle" da hinten gesagt hattest.

    Also ohne deine Einladung zum Saiblingsschleppen damals, wäre ich wohl nicht auf die Stelle gekommen.


    Leider sind die Renken wahrscheinlich weitergezogen.

    Am Samstag ist wohl noch gut gefangen worden, ein Kollege hat noch 9 Stück gefangen. Sonntag waren es wohl 4 Boote und 6 Renken an Ausbeute.


    Am Montag, als ich daß erste mal einen Freund mitgenommen habe, waren keine Renken mehr zu finden.. ;(

    ja bis 25.05. sind Innenbereiche von Restaurants und Hotels geschlossen. Es wird engmaschig nach illegalen Touristen kontrolliert. Nur Einheimische werden durchgelassen. Es gilt biometrische Ausweispflicht und Spracherkennung.

    :rofl::rofl::rofl:

    Da hast recht, deshalb hab ich dann ja dann auch deutlich mehr Gas gegeben als mir eigentlich recht ist.. aber in dem Moment... Hauptsache Fisch im Kescher... :)

    Am Renkenspot angekommen, waren auf dem Echolot aktive Fische zu sehen und wir verteilten uns erstmal auf verschiedene Tiefen.

    In der ersten halben Stunde gab es für jeden von uns mehrere Bisse und, gerecht verteilt, jeder konnte eine Renke für sich verbuchen.


    Aber dann war Schluß!


    Die Echos, die davor alle paar Minuten durch kamen, Renkentypisch in der Wassersäule hochstiegen und wieder nach unten verschwanden, waren von einem Moment auf den anderen weg.


    Keiner von uns konnte noch einen Biß verzeichnen.


    Okay, dann haben wir wohl grad noch die letzten Minuten einer Beisszeit mitgenommen und werden ein bisschen warten müssen. So dachten wir zumindest.

    Zwischen 9 und 11 Uhr war die letzten Tage immer eine gute Zeit, also ganz relaxt mit den anderen ein bisschen schwätzen und warten bis es wieder losgeht.


    So um 10 Uhr, nach 2 Stunden warten

    und schwätzen, ging uns wahrscheinlich der Gesprächsstoff aus, auf jeden Fall

    wurden wir langsam einsilbiger, vielleicht

    lag es ja auch dran, das immer noch keine Renken bissen 8o


    Also gut, wenn die Fische nicht zu uns kommen wollen, müssen wir halt mal schauen wo sie sind.


    Die Jungs, die zu zweit im Boot waren, haben das wohl sehr ernst genommen und waren irgendwann nur noch als kleiner Punkt zu sehen.

    Der andere Fischer hat sich, genauso wie ich, immer wieder nur leicht versetzt und ist dann im tieferen Wasser mit einer großen Renke belohnt worden.


    Ein wenig später, es war mittlerweile Mittag und ich hatte immer noch kein weiteren Fisch zu verzeichnen, kamen die zwei anderen, auch erfolglos, wieder zurück.


    Mittlerweile war bei mir die Luft raus, 6 Stunden ohne Renke, die eigentlich gute Zeit schon vorbei und jetzt auch noch so bescheuerte Bisse, die sich nach dem gefühlt 20sten Anhieb ins Leere als Attacken von gierigen Stichlingen herausstellen.


    Also gut, wohl den ersten Tag erwischt an dem es nicht so gut läuft, aber warum nicht heim und auf dem Rückweg mal noch ein wenig mit Zocker auf die Saiblinge zu fischen ?


    Die integrierte Box im Kayak aufgemacht, reingeschaut und....... Schei...... :girl_cray2.gif:nix war's, ich hatte die Box mit den ganzen Kunstköder nicht dabei.

    Weil ich momentan auch mal versuche mein Gerödel auf dem Kayak zu reduzieren, hatte ich nur 3 Köder zum schleppen dabei. Ja super...


    Also was jetzt, heim, oder doch noch mal versetzen?

    Naja, dann halt noch mal genau mittig in den Bereich, der die meisten Fische gebracht hat und die Hegene drauf, die vorgestern die meisten Fische brachte.


    Und dann kam die Belohnung...






    Erst biss die größere und ich hatte soooo Schiß sie wieder zu verlieren, aber hab mit rasendem Herz doch ziemlich viel Druck ausgeübt und sie schnell im Kescher gehabt. Schöner Drill geht anderst... aber egal.

    Fisch im Kescher abgeschlagen, Hegene wieder in die Tiefe geschickt, Rute in den Rutenhalter und Meterstab in die Hand.


    Und schon war die Rute im Rutenhalter krumm, auch der Drill ging glatt, ich hab nur schnell die erste Renke noch aus dem Kescher ins Kayak befördern müssen, weil mit dem recht schweren Fisch drinn das sichere keschern der zweiten Renke nicht möglich war.


    Wie genial, stundenlang kein Fisch, eigentlich wäre ich ja schon beim Saiblingszocken gewesen... und dann kurz vor Schluss doch noch zwei solche Fische fangen:girl_dance:


    Angeln ist einfach geil... :mrgreen::mrgreen::mrgreen:



    Danach direkt zusammengepackt, noch ein bisschen mit den anderen geschwätzt und mit einem riesen Glücksgefühl den Heimweg angetreten.

    Am Samstag hatte ich selbstverständlich meine Verabredung mit den zwei Fischern, die ich Donnerstag auf dem Wasser kennengelernt habe, eingehalten.

    Die zwei hatten noch einen erfahrenen Bodenseefischer mit dabei und wir sind zu viert, mit 2 Booten und einem Kayak gemeinsam zum Renkenzupfen. Natürlich wieder an den Platz, der mir in den letzten Wochen schon so traumhafte Fänge bescherte.


    Um 6 Uhr waren wir schon auf dem Wasser und der Bodensee begrüßte uns erstmal mit einem kräftigen Regenschauer.




    Die Stimmung über dem See war ganz besonders, langsam ließ der Regen nach, es war windstill und noch waren keine anderen Boote unterwegs, außer die Fähren der Verbindung Konstanz - Meersburg, deren Silhouetten sich vor den Schweizer Alpen in der Ferne abzeichneten.


    Ein wunderbarer Moment, ich spürte sehr intensiv, wie eng ich doch dem Wasser verbunden bin.


    "Ich kann mich dem Wasser nicht entziehen"






    Unsere Erwartungen waren natürlich groß, vorgestern hatten wir ja zu dritt schon traumhafte Fänge gehabt.

    Aber wie so oft beim Fischen kam es ganz anders als wir uns das vorstellten...



    Fortsetzung folgt..

    Aber ich glaub ich hab die Übung noch dringend nötig ^^ mir sind gestern unfassbare 11 Fische hintereinander ausgestiegen :wallb:  :wallb:  :censored: alle in den ersten Sekunden.

    Wahrscheinlich übe ich doch zu wenig Druck beim Anhieb aus.


    Nach einer längeren Beispause hab ich ein wenig durchgewechselt und auf dicke Schwarze 10er Nymphen erstaunlich viele haken können, aber alle 8 Fische auf die Nymphen in Reihe verloren. Dann auf identische 12er gewechselt und kein Biss mehr bekommen :rolleyes:

    Also wieder die Standardnymphe lila mit roter Rippung in 14... und 3 Fische damit verloren.... ich hätte fast die Rute hinterher geschmissen..... und dann auch keine Bisse mehr bekommen.

    Genau in der Phase haben meine Bootsnachbarn, zwei angenehme ältere Herren bei denen es erst nicht so gut lief, eine Renke nach der anderen gefangen ^^

    Nachdem wir uns schon ausgetauscht hatten und ich gesagt hatte auf welcher Tiefe und mit welcher Bewegung es grad gut läuft, haben sie mir dann mir gesagt, das sie grad alle auf Dunkelrot fangen.

    Also passende 16er in Dunkelrot drauf und nach 11 verlorenen Fischen eine Renke mit 54cm gehakt und landen können....

    Danach war meine Welt wieder in Ordnung :curtsey:


    Wieder mal ein Wahnsinns Tag mit Höhen und Tiefen wie man sichs nicht auszudenken vermag.


    Und in der Summe hatte ich am Nachmittag 10 Renken plus ein Saibling.


    Mit den netten Herren hab ich mich auf morgen wieder verabredet :floet: