Beiträge von basti83

    Servus zusammen,


    hier ein kurzes Update zur aktuellen Beißlaune der Renken. Ich war die letzten 5 Tage am See und konnte einigermaßen gut fangen. Allerdings musste man schon hartnäckig sein, oft waren die Beißfenster recht kurz, vor allem früh morgens und spät abends ging es gut. Die Durchschnittsgröße war allerdings recht gering, ich fing auch viele Untermaßige. Am besten lief es in der Walchenseebucht, habe hauptsächlich mit den üblichen Farben schwarz rot und lila gefangen, Hakengröße 14 und 16.


    Viele Grüße und Petri Heil!


    Basti

    Petri Dank an alle und danke für das positive Feedback. Das Erlebnis werde ich auf jeden Fall nicht mehr vergessen, aber um ganz sicher zu sein, habe ich das Ganze auch in einem kleinen Bericht nieder geschrieben :) Wenn ich von Anfang an mehr Risiko eingegangen wäre, hätte ich die Drillzeit mit Sicherheit etwas verringern können. Aber die Risikobereitschaft ist erst mit der aufkommenden Verzweiflung über den nicht enden wollenden Drill deutlich gestiegen :D Ich möchte gar nicht dran denken, was passiert wäre, wenn er mir kurz vor dem Kescher ausgestiegen wäre||


    Gruß Basti

    Servus zusammen,


    wir waren vom 10. bis 17. Juli mit einer Gruppe von 6 Anglern am Walchensee und haben den Renken nachgestellt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnten wir dann doch noch einigermaßen gut fangen. Wir haben hauptsächlich in der Walchenseebucht und am 1. Spitz gefischt. Leider war die Durchschnittsgröße eher niedrig zwischen 30 und 33 cm, lediglich eine etwas bessere Renke mit 37 cm konnten wir erbeuten. Das Wetter war anfänglich super, dann eher durchwachsen. Bereits am zweiten Tag hatten wir einen absoluten Ausnahmefang zu verzeichnen, von dem ich hier berichten will...


    Es war der zweite Tag unseres diesjährigen Angelurlaubes am Walchensee. Nachdem wir am ersten Tag beim Angeln in der Walchenseebucht auf Höhe unserer Unterkunft, dem Gasthof Edeltraut, überhaupt keine maßige Renke erwischen konnten, versuchte ich es an diesem Morgen etwas weiter vorne im Bereich der Segelboote auf Höhe Seestüberl. Dort konnte ich dann auch recht schnell eine gerade so maßige Renke mit 30 cm an der Schwimmerrute erwischen. Im Anschluss ging leider auch hier nicht mehr viel, sodass ich gegen halb 12 ein Stück weiter in die Walchenseebucht umsetzte. Kurz nach dem letzten Segelboot in Richtung Gasthof Edeltraut ankerte ich auf ca.16 m Wassertiefe. Schnell kam der erste Biss an der Zupfrute und ich konnte eine weitere Renke, leider untermaßig, erwischen. Es ging stark auf Mittag zu und ich wollte schon fast zusammenpacken, als ich erneut eine Renke haken konnte, die, vom Widerstand her, auch untermaßig zu sein schien. Doch plötzlich nahm der Drill Fahrt auf, der Widerstand war deutlich stärker geworden und der Fisch nahm einige Meter Schnur von der Rolle. Doch eine große Renke, ein Hecht oder gar eine Seeforelle? Ich hatte nur noch wenig Kontrolle über den Drill, der Fisch umkreiste gemächlich das Boot und ich konnte ihn glücklicherweise vom Anker fern halten noch. Nach ein paar Minuten war mir klar, dass es sich wahrscheinlich um einen Hecht handelte, der sich im Drill die Renke geschnappt hatte. Eine Seeforelle oder eine große Renke hätten sehr wahrscheinlich explosivere Fluchten hingelegt. Ich wartete darauf, dass der Hecht die Renke einfach wieder loslässt, wie es mir ein Jahr zuvor an nahezu gleicher Stelle bereits passiert war, doch es passierte nicht. Der Fisch drehte unbeirrt seine Runden um das Boot und mir wurde klar, dass er früher oder später in den Anker schwimmen würde. Glücklicherweise hatten mein Vetter und mein Bruder nur unweit von mir geankert und ruderten herbei, um zu sehen, wie sie helfen konnten. Wir entschlossen uns dazu, dass mein Vetter auf mein Boot kommt, um mir Hilfe zu leisten. So wurde der Umstieg mitten auf dem See zu einer wackligen Angelegenheit, aber alles ging gut. Mein Vetter kurbelte zuerst meine Schwimmerrute ein und lichtete anschließend den Anker, sodass ich gefahrloser weiter drillen konnte. Mein Bruder ruderte derweil ans Ufer und holte hektisch den großen Hechtkescher, der natürlich im Auto lag. Er konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen, dass er alle Zeit der Welt gehabt hätte. Zeitgleich versuchten wir, ein Stück von den Segelbooten weg zu kommen, was uns glücklicherweise auch gelang. Die ersten Zuschauer beobachteten das Geschehen vom Ufer aus mit einem kühlen Bier und fragten nach einer halben Stunde Drill, wie viel Bier sie denn noch benötigen würden, bis der Fisch gelandet sei. Wir konnten die Frage nicht ansatzweise beantworten, der Fisch zog gemächlich auf dem See umher, veränderte seine Tiefe jedoch kaum. Mein Bruder fungierte mittlerweile, nachdem er den Hechtkescher geholt hatte, als Begleitboot und hatte den Fisch ab und zu auf dem Echolot. Daher wussten wir, dass er beständig auf ca. 10 m Tiefe schwamm. Mittlerweile hatte er uns nahezu bis ans Ende der Walchenseebucht gezogen, die rote Boje war bereits passiert und mein Vetter ruderte dem Fisch einfach nur hinterher, während ich den Druck hochzuhalten versuchte. Es war bereits nach 14 Uhr, der Drill hatte um ca. 12 Uhr begonnen, als der Fisch die Richtung wechselte und Richtung Edeltraut zog. Mein rechter Arm schmerzte bereits und ich musste mit links immer wieder die Laufrolle an der Zupfrute geraderichten, da diese sich durch das „Bremsen“ mit dem Finger ständig leicht verschob. Ein kleiner Fehler und die Schnur wäre von der Rolle gesprungen, womit der Drill verloren gewesen wäre. Da ich mit der Kraft und Geduld langsam am Ende war, entschloss ich mich dazu, den Druck nochmals zu erhöhen und ans vermeintliche Limit von Rute und Schnur zu gehen. Und es funktionierte, die selbst gebundene Hegene (mit 0,14er Fluorocarbon gebunden) sowie die Rute hielten dem Druck stand und ich konnte den Fisch ganz langsam etwas höher pumpen. Um ca. 14.30 Uhr hatte ich ihn fast auf Sichtweite, doch dann zog er noch einmal richtig ab, um sich nun auf ca. 6 m vorerst fest zu setzen. Nun kam etwas mehr Bewegung in die Sache. Er wechselte wiederum die Richtung und zog nun auf den Campingplatz zu. Wir glaubten schon fast nicht mehr daran, den Fisch jemals zu Gesicht zu bekommen, doch plötzlich gab er etwas nach und ich konnte ihn weiter Richtung Oberfläche bewegen. Um 14.50 konnte mein Bruder, der den Rest der Angelgruppe in unserer Whatsapp-Gruppe auf dem Laufenden hielt, ersten Sichtkontakt vermelden. Die erstaunten Schreie waren wohl über den ganzen See zu hören, die Anzahl der Zuschauer auf den anderen Booten, SUPs und vom Ufer vergößerte sich nochmals…es war tatsächlich ein brachialer Hecht, definitiv über 1 m lang! Dieser wollte sich natürlich noch immer nicht geschlagen geben und zog nochmals ab. Es sollte weitere zehn Minuten dauern, bis wir ihn erneut zu Gesicht bekamen. Dies wiederholte sich noch zwei- bis dreimal, aber die Fluchten wurden kürzer. Um 15.10 Uhr war es dann soweit, mein Vetter konnte den Hecht beim ersten Versuch landen. Der Jubel war groß, ein unglaublicher Drill ging nach über 3 Stunden zu Ende, der Hecht lag im Boot, eine einzelne 14er Nymphe im Maulwinkel…unglaublich!!! Das anschließende Vermessen ergab eine Länge vom 117 cm, mein mit Abstand größter Hecht bisher und vielleicht auch für immer.


    Es war mal wieder ein klasse Angelurlaub mit einem unglaublichen Drill als absoluten Höhepunkt...wir kommen wieder!

    Viele Grüße BastiIMG-20210711-WA0038[1].jpg

    Servus zusammen,


    wir waren vom 14. bis 17. August kurzfristig nochmal am See und haben unser Glück auf Saibling und Renke versucht.


    Im Gegensatz zum Fischen Ende Juni lief es dieses mal wesentlich besser. Die Renken bissen super und es wurde einem nicht langweilig auf dem Boot. Zwar waren auch recht viele Untermaßige dabei, doch auch die Maßigen waren recht zahlreich vertreten. Wir haben hauptsächlich am 1. Spitz gefischt, teilweise, bei Wind, auch weiter hinten in der Walchenseebucht. Gefangen haben wir am besten auf Nymphen mit perlmuttfarbenem Glaskopf. So konnten wir Renken bis 41 cm erbeuten. Erfreulich war auch, dass sich immer wieder Saiblinge unter den Fängen fanden. Hier war allerdings bei 30 cm Schluss.


    Beim Saiblingschleppen waren wir weniger erfolgreich, die Großen über 30 cm blieben aus, hier war bei 27 cm Schluss, sodass wir uns mehr aufs Renkenfischen konzentriert haben.


    Es waren relativ wenige Angler am See, dafür umso mehr sonstige Touristen:rolleyes: Da wir das erste Mal im August am See waren, hatten wir Bedenken, ob die Renken überhaupt in Beißlaune sind. Umso erfreuter waren wir, dass es doch so gut lief und quasi kein Unterschied zum sonst so beliebten Mai zu bemerken war.


    Petri Heil an alle, die es im Moment am Walchensee versuchen!


    Gruß Basti

    Servus zusammen,


    hier ein kleiner Abriss von unserem diesjährigen Ausflug an den Walchensee.


    Wir waren von Ende letzter bis Mitte dieser Woche am See und hatten es überwiegend auf Renken abgesehen. Allerdings waren diese relativ zickig und wollten nicht so richtig gut beißen. Dennoch konnten wir einige überlisten. Zwei besonders schöne Exemplare mit 50 und 54 cm waren das Highlight unseres Ausfluges. Am besten gingen Glaskopfnymphen, die Klassiker mochten sie dieses Jahr nicht so gerne.


    Das Schleppen am Downrigger auf Saibling haben wir dann auch für ein paar Stündchen probiert. Bisse waren auch hier zu verzeichnen, allerdings blieb keiner hängen. Da müssen wir wohl noch etwas experimentieren um das zu ändern.


    Alles in allem waren es schöne Tage mit gutem Wetter, netten Menschen und einem Gewitter täglich^^:Pecheur: wir kommen auf jeden Fall wieder!


    Petri Heil, Basti

    Servus zusammen,


    auch von mir ein kleiner Bericht vom Saisonabschluss diesen Jahres. Ich war letzte Woche vom Donnerstag bis Sonntag am See. Ich habe hauptsächlich in der Walchenseebucht gefischt und konnte dort überraschend gut fangen. Habe jeden Tag meine 5 Renken erbeutet, allerdings war bei 34 cm Schluss, die richtig Großen habe ich nicht gefunden:/ Zum ersten Mal habe ich nun mit meinen selbst gewickelten Nymphen gefischt, vielen Dank auch nochmals zu den zahlreichen Tipps, die ich hier im Forum in einem anderen Thread erhalten habe! Mein Kopfknoten (mit dem Whipfinisher gebunden) hält jetzt und den Renken haben die Nymphen auch gefallen. Besonders gut habe ich auf lila und grün gefangen.


    Es waren schöne letzte Tage mit Kaiserwetter am Sonntag, neuen netten Bekanntschaften und viel Fisch...freue mich jetzt schon aufs nächste Jahr!:up::up:


    Viele Grüße


    Basti

    Servus zusammen,


    ich hätte mal eine Frage an die erfahrenen Nymphenbinder unter uns. Wie schließt ihr denn eure Nymphe ab, mit einem einfachen Knoten mit dem Half Hitch Tool? Ich versuche das im Moment so, habe aber das Problem, dass sich der Knoten bei knappem Abschneiden wieder öffnet. Lasse ich mehr stehen, bekomme ich einen unschönen "Knubbel". Das möchte ich gerne vermeiden. Vielleicht gibt es ja noch andere Möglichkeiten, die Nymphe abzuschließen...


    Gruß Basti

    Servus zusammen,


    ich war vom 01. bis 05. Mai in Altlach am Walchensee. Da meine Freundin dabei war, habe ich meistens nur vor dem Frühstück 2 Stunden gefischt. Es lief trotzdem recht gut. Ich konnte 9 maßige Renken erbeuten. Als Beifang kamen noch 3 Saiblinge mit.


    Gefischt habe ich in der Niedernacher Bucht, am bösen Steig und am 2. Spitz. Die meisten Fische konnte ich am 2. Spitz fangen, hier haben sich auch immer wieder Saiblinge unter die Renken gemischt. Gefangen habe ich auf die Klassiker rot, schwarz, violett. Das Highlight war eine Renke mit 50 cm, mein neuer PB! :up:


    Wetter war durchwachsen, inklusive 10 cm Schnee war alles dabei :-)


    Viele Grüße


    Basti

    Servus zusammen,


    vom 2. bis 9. Mai durfte ich mal wieder eine Woche am Walchensee verbringen und ausgiebeig den Renken und Saiblingen nachstellen. Das Wetter war durchwachsen, dafür habe ich ganz gut gefangen und eine tolle Woche verbracht.


    Beim Renkenzupfen war ich vor allem am Klosterlspitz unterwegs und auch erfolgreich. Dort konnte ich einige schöne Renken bis 39 cm verhaften. Erfolgreich waren die üblichen Nymphen in rot und schwarz sowie Brauntöne.


    Auh beim Saiblingsschleppen lief es ganz gut, sofern der Wind ein kontrolliertes Schleppen möglich machte :-). Den größten Saibling fing ich allerdings beim Renkenfischen. Mit 41 cm war es mein bisher größter aus dem Walchensee und das absolute Higlight des Angelurlaubs. Sein Magen war randvoll mit Nymphen, er hatte sich also auch ausgiebig an den zahlreichen aufsteigenden Nymphen bedient.


    Ein wieder einmal toller Urlaub ging zu Ende und ich freue mich jetzt schon aufs nächste Mal!



    Alle Walchenseefischern ein dickes Petri Heil und viele Grüße


    Basti

    Hallo zusammen,


    nachdem unser Walchensee-Wochenende nun vorbei ist, hier ein kurzer Bericht über unsere anglerischen Erfolge, falls man das im Folgenden Beschriebene so nennen kann :D .


    Nachdem wir am Freitag Abend angereist sind, ging es nach Beziehen des Hotels direkt ans Wasser. Wir wollten es zunächst auf Aalrutten versuchen. Mit Tauwurm und Fischfetzen versuchten wir in Urfeld unser Glück. Bis 23 Uhr ging rein gar nichts, dann erbarmte sich doch noch eine Aalrutte und ich konnte mich wenigstens entschneidern. Mit etwa 25 cm war sie jedoch deutlich zu klein und so durfte sie wieder in die Tiefen des Walchensees abtauchen.


    Nach ein paar Glühwein (es war doch einigermaßen kalt :wink:) und wenigen Stunden Schlaf gin es am nächsten Tag bei Zeit raus zum Saiblingschleppen. Dabei waren wir deutlich erfolgreicher und konnten ein paar Saiblinge bis 34 cm überlisten, sodass wir abends noch einmal frohen Mutes auf Aalrutten loszogen. Dieses Mal versuchten wir es an der Lawinenüberbauung. Das Ergenis war ernüchternd: kein Biss und der Verlust einiger Montagen war zu verzeichnen, somit mussten wir ohne eine einzige maßige Rutte abziehen.


    Den Sonntag Vormittag wollten wir es dann zum ersten mal in unserer Anglerkarriere auf Seeforellen probieren, leider blieb auch hier der Erfolg aus. Ein Kumpel hatte einen Nachläufer, er meinte er habe noch nie eine so riesige Forelle gesehen, allerdings angelt er auch erst 2 Jahre :D . Sonntag Nachmittag traten wir dann den Heimweg an, mit der festen Überzeugung, wir kommen nächsten März wieder! Dafür, dass wir das erste Mal im März am See waren und das erste Mal überhaupt auf Seeforellen gefischt haben, lief es einigermaßen gut und nächstes Jahr wird natürlich alles noch besser :rolleyes: . Außerdem war das Wetter überragend und die Stimmung spitze. Vielleicht hat ja der ein oder andere noch einen Tipp, wieso es mit den Rutten nicht so gut lief. War das Wetter zu gut (zu klar), oder haben wir einfach an den falschen Stellen gefischt?


    Viele Grüße


    Basti

    Hallo zusammen,


    ich arbeite und wohne seit Oktober in Regenstauf. Wollte am Wochenende eventuell einen Versuch auf Rutten (im Regen) starten. So wie es aussieht, bekomme ich wohl nur Karten für den Regen bei Nittenau. Lohnt sich dort ein Versuch auf Rutten, oder kommen diese dort nicht vor?


    Viele Grüße


    Basti

    Hallo zusammen,


    ich habe nun die Ware inklusive Wartebonus geliefert bekommen. Sieht einwandfrei aus und bringt mir bestimmt den ein oder anderen schönen Fisch ;) . Christian hat sich auch persönlich bei mir am Telefon für die lange Wartezeit entschudigt. Somit ist das Thema für mich erledigt, Fehler passieren nun einmal.


    Noch einmal vielen Dank für eure Hilfe, durch die das Thema schnell erledigt war.



    Viele Grüße und allzeit Petri Heil!


    Basti