Beiträge von Schratz

    Aktuell ist Fischen alleine, oder mit Lebenspartner, noch zulässig und das finde ich auch richtig so. Man kann sich trotzdem auf Abstand halten und vernünftig mit der Situation umgehen.


    War heute am Walchensee, leider gab es nur einen Hecht Nachläufer. Das war aber ein Meterfisch und den bis vor die Füße nachlaufen zu sehen, war ,in dem klaren Wasser, ebenfalls ein prickelnder Moment.

    Das "Distanz-Jigging" habe ich schon einige mal probiert, hab sowohl Saibling als auch Seeforellen bis gut 50cm gefangen, allerdings hatte ich bei den Saiblingen einige unschöne Szenen mit außen gehakten Fischen und verletzten Augen. Die Forellen hingen aber alle recht sauber. Es funktioniert also :-)

    Am Walchensee konnte ich auch eine Seeforelle mit 52cm , auf einen vom Ufer, durchs Freiwasser gejiggten kleinen Pilker, fangen. Eine maßige Forelle konnte ich so aber noch nicht landen, halte es aber für gut möglich, das irgendwann zu schaffen. Für Saiblinge ist Udo´s vertikale Jiggerei sicherlich schonender, weil die Bahn des Köders für die Fische besser einzuschätzen ist und dadurch weniger Fische verangelt werden.

    Vielleicht habe ich auch einen ticken zu schnell gefischt, das müsste man mal ausprobieren, ob die Saiblinge besser hängen, wenn es nicht so rasant zugeht.

    Also ich habe für den Chiemsee einen Torqueedo Cruise 2.0 an meiner Alu Plätte. Versorgt wird er von 2 Stk. 12V 120Ah Batterien. Das ganze ist nach langjähriger Erfahrung für den Chiemsee ein Witz.

    Die Anfahrtswege sind irre lang und Spotwechsel ziehen sich teilweise ewig. Manche Bereiche sind erst gar nicht erreichbar, weil einem der Saft vorzeitig ausgehen würde.

    So gesehen, je stärker desto besser! Das gilt für die Motoren und die Batterien, diese sollten im Idealfall Lithium Ionen Akkus sein.


    Alles andere ist Spielzeug, wenn man das Boot aber mit dem Trailer umsetzen kann und die Spotwechsel mit dem Auto vollzieht (grob), dann ist auch ein kleiner Motor super.


    Ich habe Bekannte, die am See mit Benziner fahren dürfen (Insulaner), die genießen eine ganz andere Mobilität und können wirklich den ganzen See in kurzer Zeit abklappern.

    Mit dem E-Motor Setup müsste man ein Vermögen ausgeben, um ähnlich flexibel zu sein.


    Ich würde sparen und etwas ausreichend dimensioniertes anschaffen. ;-)

    Ein toller Beifang, gratuliere! Habe Freunde in der Schweiz, die hatten im Sommer auch schon solche Erlebnisse, allerdings nicht auf Zocker, sondern auf Gummi am Dropshot. Wenn man den richtigen Platz erwischt und die Rutten aktiv sind, dann scheint man sie so gut fangen zu können. Sehr spannend die Geschichte :-)

    Mir hat das Video sehr gut gefallen! Ich mag die Geschichte mit dem "Fokus", auch im Bezug auf die Erholung und Regeneration dieses traumhaften Gewässerabschnittes. Das finde ansprechend umgesetzt und das Video bekommt einen philosophischen Einschlag. Es kommt halt auf die Perspektive im Leben an, seine Entscheidungen und letzten Endes auf was man(n) sich fokussiert. Gut gemacht und merci für´s teilen.

    Ich war jetzt bisher einmal oben am Walchi, konnte dabei eine schöne 54er Seefo fangen.....aber mehr war nicht los, auch keine Nachläufer, oder Sichtungen.

    Am Tegernsee hab ich stattdessen gestern gepflegt abgeschneidert ;( .... war keine einzige Flosse im Wasser zu sehen.

    Eine Maßige konnte ich heuer noch nicht anleinen. Dafür geht es nächste Woche nach Dänemark, dort wird halt dann eine fette Meefo abgezogen 8)

    Hab den See 2 mal angetestet und hatte beide male gute Erfolge, da hatte ich wohl Glück und die richtige Strategie 8)

    Das mit dem Echolot kann ich verschmerzen, aber das Boot vom Jäger von Fall, das hat mir den Rest gegeben :D


    Ich finde den See allein schon wegen der Landschaft und dem überschaubaren Tourismus eine Reise wert :thumbup:

    Der Hintersee liegt einfach malerisch eingebettet in einer touristisch hoch potenten Gegend, da lohnt es sich die Gastangler entsprechend zur Kasse zu bitten.

    Es gibt landschaftlich wenig Konkurrenz, die Gewässer sind malerisch und meist naturbelassen, das sind die Argumente für, aber es gibt auch genügend Gründe die dagegen sprechen.

    Ich fahre seit meiner Kindheit mindestens 2 mal im Jahr an den Hintersee, allerdings werde ich dies nur noch hin und wieder tun, da mir die Besatz Politik vor Ort sehr aufstößt.


    Da werden deformierte Bachforellen aus unethischer Zucht besetzt und dann solche Wucher Preise verlangt, dass einem die Haare zu Berge stehen.

    Würde an solch prädestinierten Gewässern mit mehr Sachverstand und naturnaher Auslegung besetzt werden, dann würde das den Preis rechtfertigen. Da dem aber nicht so ist und ich die letzten Jahre nur verkümmerte, deformierte und sehr unschöne Forellen fing, fehlt mir der Zusammenhang.....man will ein Top Gewässer vermarkten zu entsprechenden Preisen, aber es werden Put & Take Anwandlungen praktiziert.

    Das verstehe ich nicht so ganz, zumal an den Fließgewässern vom Verein offensichtlich anders besetzt und organisiert wird.

    Ich bin echt ein Fan von den Berchtesgadener Gewässern und ich habe dort schon viele schöne Stunden zugebracht und auch schöne Wildfische fangen können, aber diesen Besatz mit armen Zuchtforellen die dann im Bergsee im Pulk im Kreis schwimmen und auf alles beissen was sich bewegt vermiest einem die Sache schon irgendwie.


    Mir ist klar dass die meisten Einheimischen eh wegen der Saiblinge mit der Hegene zupfen und diesbezüglich ist der See auch ein Gedicht, aber die Geschichte mit den Forellen passt einfach gar nicht in dieses Idyll und zu diesem Gewässer.

    Die Fließgewässer werde ich aber weiterhin regelmäßig befischen, die Fische dort sind stark und gesund, wunderschön und sehr schmackhaft, was man von den Verwandten im See nicht behaupten kann.

    Habe auch immer positive Erfahrungen mit den Locals gemacht, Kontakt, Kontrollen usw. waren immer entspannt und es ist noch nie ein Problem, oder dergleichen aufgetreten. Dies war in der Vergangenheit hier ja auch immer wieder ein Thema.

    An und für sich ist das relativ einfach mit den diversen Bremsen. Es gibt die Mechanische Bremse ( stellt den Anlaufwiderstand ein) und die Zentrifugal, bzw. Magnetbremse, diese reguliert wie lange sich die Spule dreht.

    Für die Vertikalangelei sind diese Bremsen nahezu egal, nur die Mechanische Bremse muss so eingestellt werden, dass beim ablassen des Köders kein Überdrehen der Rolle stattfindet.

    Beim Werfen wird es schon "komplizierter", da müssen beide Bremsen jeweils auf den verwendeten Köder und die Fähigkeiten des Anglers eingestellt werden.

    Das ist aber bei jedem Modell und bei jedem Hersteller etwas anders, zumal es auch unterschiedliche Systeme gibt.

    Am unkompliziertesten sind die DC Modelle von Shimano zu handeln, dort regelt selbsterzeugte Energie ein Bremssystem das den Angler dynamisch beim werfen unterstützt.

    Aber auch die neue T-Wing Modelle von Daiwa sind deutlich entspannter zu werfen, als Modelle der älteren Baureihen. Es gibt aber reine Vertikal Multis.


    Jedenfalls sollte man bei einer Multirolle definitv keine Kompromisse machen, lieber bei der Rute sparen.

    Welche Modelle in Frage kommen, hängt vom hauptsächlichen Einsatzgebiet ab, es gibt für alle Angelarten passende Multis.


    Für deinen Zweck würde sich diese anbieten: https://www.angel-domaene.de/s…corpion-71-xg--27721.html

    Oder eine "Klasse" drunter: https://boddenangler.de/Shiman…1_4QRoEAYYAiABEgJFZvD_BwE


    Aber es eignen sich noch viele andere Modelle, allerdings ist Preis/Leistung bei den beiden verlinkten Modellen schon sehr gut ;-)


    Bei etwaigen Fragen kannst du dich gerne melden!

    Am Chiemsee werden 40cm + Schlappen geschleppt, das sind die Klassiker für Hecht und teilweise ziehen sich auch die Großzander solche Happen rein.

    Wenn ich werfend mit der Multirolle Swimbaits fische, dann meistens Köder um die 20cm und 100gramm, das geht noch gut und man fängt damit gelegentlich nicht schlecht, allerdings fange ich damit auch viele kleine Hechte.


    Von daher fische ich in der Regel der Jahreszeit und dem Standpunkten der Raubfische entsprechende Köder. Fangen tun die Swimbaits definitiv, aber halt nicht immer und nicht überall.

    Am besten laufen geleierte Swimbaits in Gewässern wo unvorsichtige Regenbogenforellen besetzt werden, diese sind verrückt genug, monoton im Freiwasser umher zu schwimmen, ein gefundenes Fressen für alle Räuber.

    Zum Beispiel am Inn, am Sylvenstein und vergleichbaren Gewässern, mit Zuchtböcken die fangfähig besetzt werden.

    Ich würde mir vorher, via Google Earth, die geplanten Küstenbereiche genau ansehen und auch mit der Navionics App, nach tiefen Kanten in Ufernähe suchen.

    Anhand dieser beiden Tools habe ich alle Reisen ans Meer geplant und ich war immer erfolgreich. Die Fischerei solltest du nur an vorab als geeignet markierten Plätzen betreiben. Um Zeit zu sparen und Schneider Tage zu vermeiden. Die Tiden Zeiten sind auch sehr wichtig und können in der Regel online gecheckt werden. Eine Vollmond Phase ist am aussichtsreichsten bei der Shore-Jiggerei, da dann mehr Fisch die Uferbereiche aufsucht.



    Dann würde ich mir eine mehrteilige Reiserute mit ca. 3m Länge und 20-70gramm Wurfgewicht und 4000er Rolle besorgen und Blei Jigs in Gewichten zwischen 20-55 gramm anschaffen, damit hast du 100% ig Erfolg.

    Weite Würfe sind damit kein Problem und du kannst die komplette Wassersäule absuchen.

    Es gibt bei Youtube genügen Videos zum Thema Shore-Jigging, dort kannst du bezüglich der Führung usw. kucken.

    Bin mir ziemlich sicher, dass du, bei entsprechender Planung erfolgreich sein wirst.

    Gutes gelingen.

    Ich hab schon Versuche mit dieser Technik an unseren Gewässern unternommen-mit Erfolg. Allerdings noch keine maßige Forelle dabei gewesen, aber mit knapp über 50ig war die größte Seefo schon vorzeigbar.

    Saiblinge haben wir dabei auch gefangen, allerdings waren einige davon von außen gehakt und teilweise auch schwerer verletzt.

    Die paar Forellen die wir bei dem Experiment fingen, hingen aber sauber und konnten problemlos zurückgesetzt werden.


    Auf Saibling haben wir Slow Jigs verwendet und auf die Forellen eher längliche Modelle, die Haken haben wir auf einen feinen Einzelhaken reduziert.

    Es hagelte immer wieder Fehlbisse, vermutlich von den Saiblingen.

    Barsche konnten wir so auch gut fangen, vom Ufer und vom Boot, aber keine wirklich großen Exemplare.


    Speziell im Hochsommer wenn tief gefischt werden soll, kann man wunderbar die ganze Wassersäule absuchen.

    Ich werde es kommende Saison wieder austesten, vielleicht beisst ja mal eine maßige Seefo :-)