Beiträge von Der Zuagroaste

    Das dürfte vergleichbar sein mit dem Einsatz auf der Ostsee. Für mich ist immer die Wassertemperatur mit entscheidend bei der Risikoanalyse. Allerdings sieht man ja auch gerade, dass es auch junge Menschen mitten im Sommer bei 21°C Wassertemperatur erwischen kann. Unter deinen Rahmenbedingungen würde ich mir ein robustes Tretkajak in die Bude stellen bis es organisatorisch mit Liegeplatz und großem Boot überhaupt klappen kann.

    Servus,


    manchen Fliegenfischer hat es schon auf einer Reise erwischt und er steht vor einem Gewässer mit hohem Pegel und trüber Brühe und auch wer vor der Haustür fischen kann kennt die Tage wo man endlich Zeit hat und keine 50.000 Badegäste auf der Kiesbank liegen aber leider das Wasser eher an die Elbe bei Cuxhaven erinnert als an einen Gebirgsfluss. Wie geht ihr vor, was hat euch schon den Tag gerettet?


    Bei mir ist es ganz klar die Farbe weiß. Mein Favorit ist ein 6-8cm Streamer aus weißem Fellstreifen mit weißem Polarfuchs als Kopf, einem Körper aus gewickelt Mylard Tinsel und einer orangen Tungstenperle auf Hakengröße 6 oder 4. Dazu eine S3 Sinkschnur mit kurzem 1m Vorfach in 0,25-30mm. Ich hatte die besten Fänge wenn ich den Streamer langsam und ufernah geführt habe und ihn immer mal auf der Stelle gehalten habe. Meistens hab ich Erfolg gehabt an Stellen wo auch bei normalen Pegel viele Forellen standen, nur eben sehr ufernah. Noch schwerere Sinkschnüre haben bei mir weniger Erfolg gebracht und auch die oft empfohlene Farbe Schwarz hat mir keine Hochwasserfänge beschert bis jetzt. Bei mir hat es sich nicht bewährt zu versuchen in der Brühe an den tiefen Stellen ganz runter zu kommen sondern eher flach im Randbereich zu bleiben. Oft fängt man nur einen Fisch, dann aber einen Guten. Man muss also nicht auf den perfekten Traumtag warten und bei allen anderen Bedingungen auf dem Sofa trauern. Raus ans Wasser und es trotzdem versuchen.

    Ne, das schau ich bei Renken schon seit Jahren nicht mehr. Heute musste ich ein bisschen suchen aber dann hab ich im Norden einen Schwarm Renken im Flachen gefunden, erst 2 mit geschlepptem Miniwobbler, dann 2 auf Maifliegennymphe an der Fliegenrute und dann noch eine auf den Hegeneschwimmer. Maifliegenschlupf ist nicht dolle da oben, Scheint ziemlich durch zu sein. Die Renken waren auch alle so von 33 bis maximal 43, keine Riesen dieses mal. Beim Schleppen auf 10 und 15m keine Spur von einer Forelle heute.

    Ich kann es dir nur für den Tegernsee beantworten aber da wärst du zu tief unterwegs gewesen. Mit den unbeschwerten Miniwobblern muss ich auf 1-3 m fahren. Am meisten fange ich auf 2m. Wenn du auf 4m oder tiefer fährst müssen die kleinen Dinger mindestens 2 m runter gebracht werden mit Downrigger oder Vorblei. Man muss sich auch in der Auslegelänge beschränken auf ca. 20 bis höchstens 30m wenn die 2m Linie nicht gerade über mehrere hundert Meter schnurgerade verläuft. Sonst laufen die Köder sonstwo.

    Klar, warum auch nicht. Man muss sich nur überwinden den wertvollen Angeltag jetzt mal der vorraussichtlich erst mal erfolglosen Fliegenfischerei zu opfern. Ich hab die ersten Jahre immer einen Hegeneschwimmer auf 2-5m nebenher rausgehauen. Dann hatte ich meist ein paar schöne Renken im Sack wenn ich mal wieder mit der Fliege nicht klar gekommen bin.

    nö, Einhand klasse 7-8. Manchmal auch die 6er aber man hat es ja oft mit reichlich Wind und hohen Wurfweiten zu tun.


    Es gibt aber auch Leute die mit der 5er erfolgreich sind und einige gehen in der Hochsaison auch einfach Abends vom Ufer und fangen ihre Renken vor den Füßen.

    Das ist schwierig, wenn ich da von wir rede dann weil wir meist zusammen in einem Auto zum See fahren. Wir sind beide mit eigenem Boot unterwegs am See. Mann müsste auf jeden Fall mit 2 Ankern arbeiten und am besten einen Linkshänder und einen Rechtshänder kombinieren. Aber zur Ausgangsfrage, wir fischen vom verankerten Boot mit der Fliege.

    Wir haben es gestern noch mal versucht und jeder eine untermaßige Seeforelle auf Trockenfliege gefangen. Ich hab zwischendurch auch mal mit intermeadiate Schnur und beschwerte Maifliegennymphe gefischt und dabei neben einem Barsch und einer ganz kleinen Seeforelle 8!!! Gar nicht so kleine Rotaugen im Flachwasser gefangen. Beim Schleppen ging gar nix aber ein paar der Zahlreichen Schleppfischer am See haben wohl ihren Hecht rausgeholt. Am Schluss noch auf 7m mit der Hegene schnell eine 40er Renke für die Küche mitgenommen.

    Bei 14 Tage Sommerurlaub mit Kajak und Familie würde ich mir mal die großen Slovenischen Seen anschauen. Das ist eine Wahnsinns Landschaft und da hast mehr Ruhe und die Chance auf besondere Fische. Gibt hier im Forum auch Berichte von Uwe und Lars.

    Ne ne, ich such etwas für die Innenseite. Die haben eine Öffnung wo man was reinkippen kann. Aber welches flüssige Schmiermittel wird mir bei Frost nicht zu fest ? Kann auch einfach Motorola versuchen aber es gibt hier ja ein paar Spezialisten.

    Wenn man denkt jetzt geht es richtig ab gibt es gleich mal einen Rückschlag. 4h Schleppen ==> 0,0 zupfer. 3 h Fliegenfischen im Flachwasser und nur eine 30er Renke. Aus irgendeinem Grund haben sie die Trockenfliege heute nicht richtig genommen. Mehre male haben die Forellen nur unter der Fliege gebuckelt ohne sie ins Maul zu nehmen. Komische Biester, irgendwas hat nicht gepasst. Hab auch geworfen wie ein Eimer heute und nur Malesche gehabt.

    Sach ma einer Bescheid!

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    Bescheid!!!


    Die Maifliegen sind da und der Fisch ist im Flachwasser. Endlich mal wieder eine maßige Seeforelle und noch 3 brauchbare Renken. Ich hab insgesamt 3 Ruderboote mit Tretantrieb gezählt heute👍. Roel hat auch was schönes auf Trockenfliege gefangen. War richtig was los.


    Dazu noch den Alex mal persöhnlich kennengelernt, ein runder Tag.