Beiträge von Der Zuagroaste

    Ja, hab eine Schiene an der Seite, aber die kommt mir etwas zu schmal vor um die Kräfte von Brett, downrigger und Rute aufzunehmen. Mein Boot ist aus den 70ern, hält für immer schätze ich.


    Aber die Rutenhalterung an der Außenwand hat auch ihre Tücken. Entweder zu weit weg zum hinlangen oder im Weg beim Rudern.

    Mückennetzte hab ich auf jeden Fall schon mal. Ein ultraleichtes und ein 600er sowie eine Fjall Raeven Hut mit integriertem Netz. Was mir noch fehlt ist die Möglichkeit vor Ort selbst Auto zu fahren und russische Sprachkenntnisse

    Die Wassertemperatur ist noch ganz schön kalt da oben am Walchensee. Am Tegernsee und Starnberger sind es meistens schon 20° in der Hochzeit der Maifliegen. Das ist nicht vergleichbar finde ich

    Watt solls, er hat gefangen und wir nicht. Da braucht man nicht nach Haaren in der Suppe suchen sondern gratuliert.


    Meine letzte 58er zur Maifliegenzeit hat in 0,5m Wassertiefe gebissen und war nach 2 Minuten im Kescher vom verankerten Boot mit 0 18er Vorfach und 6er Fliegenrute. Anderer See, andere Situation, eben nicht vergleichbar

    Servus,


    Es ist wieder soweit, ein neues berufliches Abenteuer in fernen Ländern steht mir bevor. In 2 Wochen geht es für mehrere Monate ins äußerste Sibirien in der Nähe der Flüsse Amur und Seja. Wie immer viel Arbeiten und wenig Freizeit aber in den USA ging ja auch mehr als zuerst gedacht. Wer kennt sich mit dem Schutz vor Mücken beim Angeln aus? Ich brauch die beste Kombination aus Hut, Kopfnetz und Handschuhen für den warmen, stickigen, sibirischen Sommer?

    Ich hab gestern mal ganz flach probiert und eine 45er Renke, eine 40er Seeforelle sowie ein paar kleine Renken in 1,5m Wassertiefe gefangen. Beim Heimfahren einen 95er Hecht in 30m Tiefe, den hab ich mir auch noch mitgenommen.

    Im Gegenteil, beim ersten Hüpfer sofort Kontakt aufnehmen. Es gibt aber Tage, da hat man eine unterirdische Hakquote. Hegene schon paar Jahre alt oder die Haken mal irgendwo reingestochen(Holz/Plastik)? Die erste Bewegung des Schwimmers ist schon der Befreiungsversuch der bereits gehakten Renke. Das ist kein Knabbern bis die Nymphe später richtig genommen wird.

    In dem Fall geht es aber um die großen Bienenmaden, nicht mit normalen Angelmaden verwechseln. Wobei ich nicht drauf wetten würde, dass es damit nicht auch geht. Ich hab es noch nicht probiert, die Angelgötter können einem ziemlich den Tag verleiden, wenn man glaubt beim Fliegenfischen vom Boot noch entspannt eine Schwimmerrute rauszulegen. Man hält es nicht für möglich wie die im Weg sein kann.


    Ach so, ganz großes Petri Heil. Da warst du zur rechten Zeit am rechten Ort. Was planst du kulinarisch damit? Irgendein besonderes Rezept vielleicht?