Beiträge von maxmeister

    Die Polizei hat mich vor ca 5 Jahren mit ihrem Hochseeboot genau einmal kontrolliert, da wollten sie nur die Motorzulassung sehen...und meinen Fischereischein...

    das war okaye, sie haben auch Rücksicht auf die Montagen im Wasser genommen, ich denke das war eine Schulfahrt ( Kinder waren an Bord )..und sie wollten

    eine Kontrolle demonstrieren....aber wegen Nebelhorn oder ähnlichem keinerlei Nachfrage.....

    habe gerade auf meinem Bescheid nachgesehen.....da steht nichts von dergleichen Sachen......was natürlich beim Antrag anders gewesen sein könnte....

    Hi Schnuerlbader, welches ist denn die Motorzulassung, hat man da was beim LA bekommen? Oder vom Motorhersteller?

    @locke Naja, du hast halt den ganzen "schnickschnack" in deinem Sonar-Bild auf dem Handy, aber das stört jetzt ja nicht, rechts oben steht eben immer die Tiefe. Was ich daran mag ist, dass man nur die tennisballgroße Kugel mitnehmen muss, passt in die jackentasche und funktioniert bei mir bis jetzt sehr simpel und plug & play. außerdem zeichnet das ding auch deine routen in der karte auf und man kann marker setzen, das ist ja auch für manche recht wichtig.

    Ich nutze zur Tiefenmessung das DeeperSmart-Sonar: Kleine Kugel im Wasser plus App auf dem Smartphone. Funktioniert bis ca 40 meter sehr exakt und liefert auch temperatur und gewisse Struktur. Muss man halt gelgenltich aufladen oder powerbank mitnehmen.

    Hallo Tobias, ein halbwegs passabler Uferplatz ist bei Tutzing im Kustermannpark, da gibt es einen kleinen Uferspitz wo auch der Bach reinläuft, wenn man da ordentlich rausdonnert kommt man in recht gutes Renkenterrain für etwas wärmeres Wasser...ich hab mich immer mit dem Boot davor gestellt, das lief ein paar Jahre zuverlässig im Frühling. Vor allem ist es da schön schlammig...

    Ja, es gab hier auch mal einen kleinen Inn-Thread irgendwo. Kurz gesagt: viel Wasser und alles ziemlich schwierig zu beangeln, bei einem schnellen Wochenendtrip sind eigenlich nur Zufallsfänge möglich, ich habe dort schon monatelang geschneidert (hab auch ein Ferienhaus in der Ecke). Am ehesten: In den Altwassern klassisch englisch auf Hecht probieren oder in den Baggerseen ringsum, die kenne ich nicht selber, aber da werden immer mal wieder gute Barsche gefangen. Etwas oberhalb von Bad Füssing, unterhalb der Staustufe Ering wurde und wird der Fluss gerade großflächig renaturiert, da sind jetzt schon ein paar interessante Strukturen entstanden, die sicher einen Versuch wert sind...bis jetzt war das immer völlig eintönig begradigter Fluss mit teils heftiger Strömung, ziemlich frustrierend. Aber Fische sind im Inn auf jeden Fall, nur eben sehr gut verteilt. Und die Methoden die anderswo auf Zander funktionieren, also irgendwas mit Gummi, hat zumindest bei mir da jahrlang nicht viel gebracht....Interessanter: Donau bei Passau (40km) oder die Rott, aber da weiß ich nicht, ob Karten erhältlich sind....

    Nennt mich Romantiker und Amateur (stimmt beides), aber ich bin absolut froh, im Boot nicht auch noch dauernd auf ein Display schauen zu müssen. Ich checke gelegentlich die Tiefe mit dem Deeper Fishfinder, das ist nimimaler Aufwand und fertig. Alles andere ist mir zu viel Gefummel, zu viel Material, zu viel Elektronik. Fange natürlich auch kaum was, aber wenn, dann ist die Freude und die Überraschung doppelt groß. Ich fände es ehrlich gesagt fürchterlich, auf einem Bildschirm beobachten zu können, wie eine Portionsrenke meine Nymphe nimmt. Wie banal kann Angeln werden, wenn man den Biss auf 3-2-1 abzählen kann? Ich will beim Schwammerlsuchen auch nicht eine Karte, in der die Pilze schon verzeichnet sind, für mich ist das gespannte Warten auf einen Biss, dieses ominöse "gute Gefühl" und der Biss mit seiner Überraschung eigentlich das Beste.

    Ah, ich liebe diese Zeit kurz vor Saisonafang, wo seitenlang die kleinsten Details auf den Seziertisch kommen. Alle schön im roten Druckbereich, so gehört sich das!

    Wahrscheinlich gibts gleich auch noch einen kleinen Forums-Knatsch und dann ist endlich Anfischen. Und spätestens am Mai hört man dann wochenlang gar nix mehr, weil alle befriedigt über den See dümpeln.



    Ich fische den verbesserten Albright. Aber vermutlich auch nur, weil es sich so gut anhört zu sagen: ich fische den verbesserten Albright.

    Haltet durch!

    War auch vor drei Jahren da mit Freundin unterwegs. Ich hatte mir die Sache vom Ufer eigentlich einfacher vorgestellt, aber die üblichen Probleme beim Urlaubs-Meeresangeln treten auch im Angeparadies Island auf:

    Man kommt nicht richtig ans Wasser.

    Man kommt ans Wasser, hat aber allerhand Tang und Algen zu überwerfen.

    Man kommt ans Wasser, aber es rührt sich i Wurfweite überhaupt nix.

    Das war besonders frustrierend, weil man ja weiß, dass grunsätzlich Fisch in Hülle und Fülle rumschwimmt nur halt eben gerade nicht da wo man ist. Ein paar Köhler an der Spinnrute waren es schließlich bei mir, das war im Juni und ich habe ingsesamt vielleicht zehn Stunden gefischt...

    Ich glaube, der Grund warum gerade Angler so einem Ausrüstungswahn erliegen ist ganz einfach im Prinzip Angeln begründet. Angler sind sozusagen von Beginn an Optimierer. Wenn ich nichts fange, überlege ich stundenlang während des Nichtsfangens, woran es liegen könnte. Die Antwort: Am Gerät! liegt immer nahe. Nach zweimal nichts fangen, will ich andere Köder, dünnere Schnüre, schnellere Boote, was auch immer. Ich habe als Uferangler angefangen und sah, wie die Angler im Boot Erfolg hatten. Also Boot her. Dann sah ich, dass die Kollegen mit Schleppmotor viel bessere Fangchancen hatten - also Motor her. Dann ein besserer Motor. Dann ein Downrigger-System. Dann ein Echolot etc. Es ist gemein, aber jeder erfolglose Tag macht uns anfällig für das nächste Produkt...

    Mich interessiert ja schon auch die Meta-Ebene bei diesem Thema, weil ich selbst merke: Das Ausrüstung kaufen und Material checken macht (gerade im WInter) nicht nur wirklich Spaß, es ist sogar wichtiger Teil der Passion, finde ich. Alles zu sichten, zu kaufen zu sortieren, zu basteln und zu binden etc, manchmal kommt mir das sogar wie der größere aktive Teil vor, weil man eben ständig über die AUsrüstung nachdenkt oder googlet etc. Ein bisschen wie bei Modelleisenbahnen, wo ja auch das Sortiment und seine Beschaffung den größten Kick gibt, das Fahrenlassen ist dagegen eher naja, Pflichtübung...


    Andereseits ist der überausgetstattete Fischer dann auch unsouveräner, zumindest geht es mir so. Einfach gesagt. Seit meine Wobblerboxen überquellen, bin ich ständig versucht, was anderes auszuprobieren und werde immer leichter unegduldig oder bin einfach vvor lauter Auswahl ratlos. Und auch der Start am Boot dauert länger, bis alle geilen Accessoires angeschraubt, ausgepackt und verladen sind, bis die neuen Montagen gebastelt etc sind. Eigentlich ist es wie früher mit Musik, man kaufte eine Platte und hörte wirklich ausgiebig und tief rein, wiel einfach kein Geld für eine neue da war, erstmal. Jetzt mit den monatlichen Ausrüstungs-Hypes, hat man kaum mehr Muse den Wunderköder vom letzten Sommer wirklich mal ausgiebig zu fischen & zu verstehen. Da wird das moderne Material dann Ballast und ich denke heute oft, dass das eigentlich Glück eben doch im schnellen und simplen Fischen liegt und versuche mich, wieder dahin zurück zu bewegen. Ausrüstungs-Detox, sozusagen!

    Um auch mal was Gutes zu sagen - ich fand letztes Jahr die neue Regel mit den 2 mal 3 Hegenen eine wirklich gute Erweiterung. Man kann Tiefen ausprobieren, ich hatte immer eine Zupf- und eine Stopsel-Rute draußen, das ist unterhaltsam und zeigte eben, dass die Renken an manchen Tagen auch nur auf eine bestimmte Methode stehen. Außerdem habe ich im Sommer oft neben der 3er-Hegene eine KöFi-Angel rausgelegt, was ebenfalls nicht unspannend ist. Auch wenn man meistens nur staunen kann, was in so ein Barschmaul reinpasst...aber irgendwann wird auf die tote Rute auch mal was Besseres beissen, da bin ich sicher...

    Ja, ich habe das Ding gelegentlich in Betrieb. Bin vor allem vom leichten Handling und der supersmarten Funktionsweise auf dem Handy inkl GPS Kartenaufzeichnung etc wirklic sehr begeistert. Ein echter Fortschritt, passt alles in die Jackentasche und funktioniert völlig unempfindlich. Als Tiefenmesser und Strukturanzeige funktioniert das Gerät wirklich topgenau und einwandfrei, so lange bis der Akku leer ist. Was die Fischanzeige angeht, kenne ich mich zu wenig mit anderen Echoloten aus, um das einschätzen zu können, Renken darüber aktiv suchen klappt nur gelegentlich, am Chiemsee hatten wir mal direkt über einem beissenden Schwarm geankert und es war nix auf dem Bildschirm, also, naja. Aber mir geht es eh nur um das Struktur- und Tiefe peilen, Fischfernsehen brauche ich nicht.

    Ja, bin jetzt auch zufrieden, am besten gehts bei wenig bis mittleren Wellen. Die Bisse sind bei mir allesamt schon vor dem Umfallen deutlich am Gezuppel zu erkennen gewesen, was bei so einem Trumm ja gar nicht so selbstverständlich ist....macht Spaß und ich bin froh, nicht mehr am Stopper fummeln zu müssen.

    Hm, also bei mir ist der neue Catcher erst nach einiger Biegerei und mit 30er-schnur und 40er-Blei einigermaßen zuverlässig schie gestanden. Bei Wellengang kippt er schon sehr stark mit und wird irgendwann auch einfach umgelegt, das ist vermutlich bei viel Auf-Ab nicht zu vermeiden. So richtig Vertrauen habe ich noch nicht in das Ding.

    Hallo Redde,

    klar, an den See kommt man grundsätzlich ganz gut ran, das Problem ist - deine Wurfweite führt dich gerne nicht weiter als bis zu 1 Meter wassertiefe und da stehen dann selten die Barsche, es gibt also oft ziemlich flache Bereiche, über die man erstmal rüber muss. Dabei helfen Stege und Dampferanleger ungemein, da allerdings wirst du keine ruhige Minute haben und bist nicht wohlgelitten als Angler. Also brauchst du Stellen, wo du in Wurfweite an die Kante kommst. In Tutzing am Midgardhaus ist zum Beispiel so ein Abschnitt, auch am Ostufer liegt die Kante zwischen zb. Leoni und Allmannshausen recht nah. Barsche sind allerdings gar nicht so einfach zu finden wie in anderen Seen, ich habe ein zeitlang recht kurzweilige Barschangelei mit DropShot von den Stegen im Paradies/Possenhofen betrieben. Aber auch da mit Beginn der Badesaison eine reine Qual....also, die Probleme liegen nicht so sehr im Erreichen des Gewässers. Aber versuchen sollte man es trotzdem!

    Hallo liebe MItangler,
    im WInter macht man sich ja irgendwann daran, sein Zeug wieder zu richten. Bei mir ist Folgendes zu machen - in meinem einfache GfK-Boot gibt es eine Ruderbank, auf der ich sitze, die aber auch als Stauraum dient und deren Sitzfläche also abnehmbar und aus festem Stahlblech ist. Der Vorbesitzer hatte dafür eine Gymnastikmatte ausgeschnitten & aufgeklebt, die allerdings jetzt durchgesessen & unansehnlich ist und sowieso nie toll war. Habe die Reste abgekratzt, die Frage ist nur - was als Ersatz? Fällt euch ein gutes Material ein, dass ein bisschen mehr Komfort gibt als Blech, sauber darauf zu befestigen ist und Regen und Sonne eine Zeitlang standhält? Balkonrasen? Maulwurfsfell?