Beiträge von Die "Teapots"

    Gags

    Da hast wohl was falsch verstanden. Mein Post bezog sich nicht auf den Angler vom Tegern- oder Walchensee, der z.B. mal einen Sonntag am STA-See fischen geht und dabei auch sein Echo mitnimmt. Sondern auf eine spezielle Art von Anglern, vor denen ich sicher keine Angst habe, aber toll finden muss ich sie trotzdem nicht....

    Der Würmsee ist halt mein Heimatgewässer, da reagiert man schon mal etwas emotional.

    Es hat hier auch niemand etwas verteufelt, grundsätzlich halte ich das Echo schon auch für eine ganz praktische Sache, gerade um Bodenstrukturen zu erkennen.

    Beim Thema Gleichberechtigung geb ich dir Recht, bei der bisherigen Regelung war der ehrliche Angler der Dumme....

    Das mit dem Erlauben des Echolotes ist halt immer eine zweischneidige Sache, einerseits lockt man dadurch verstärkt die "Seenspringer" an, die mit ihren Booten auf dem Trailer von See zu See fahren und denen es nur ums möglichst einfache Fische "Abgreifen" geht. Die aber keinen Bezug zum Gewässer mitbringen.

    Andererseits erleichtert es natürlich das Auffinden von Bodenstrukturen. Auch lässt sich so schneller klären obs nur am falschen Köder liegt, dass die Fischerl nicht wollen, oder man im fischleeren Raum angelt.

    Ich fänds schön, wenn man diesen Schritt der Berufsfischer honoriert und nun in Zukunft mehr Fangbücherl abgegeben werden. Sie hätten die Karte nämlich ganz einfach auch in eine andere Richtung ändern können....


    Dem Vorschlag mit den Regenbogenforellen bin ich auch nicht ganz abgeneigt. Durch die Verschmutzung des Sees in den sechziger und siebziger Jahren sind im Endeffekt alle ursprünglichen Seeforellen (und auch Saiblinge) ausgestorben. Als der See wieder sauber wurde hat man aber nichts unternommen, um eine natürliche Vermehrung der wieder angesiedelten Forellen zu fördern. Daher wundert es mich, dass man krampfhaft daran festhält, eine Fischart nur durch Besatz im See zu halten.

    Solange außerdem Aale besetzt werden, die im Ökosystem Starnberger See eigentlich gar nix verloren haben und noch dazu starke Laichräuber sind, könnte man auch wieder einen Besatz mit Regenbognern in Erwägung ziehen.

    Also am Ostufer wars mit Renken nix. Dafür als Highlight ein gut genährter Saibling mit ca. 25cm. Es gibt also doch noch vereinzelt welche.


    In der Tutzinger Ecke leider nur untermassige Renken gefunden.


    Hilft wohl nur Suchen und mit Tiefe und Nymphengrösse experimentieren. Ist wohl mal wieder schwierig zur Zeit......

    Muc1001 : Servus und Petri zur ersten Renke. Wenn mal der Anfang gemacht ist, kommen sicher bald noch mehr.

    Stimmt schon, wenn man mit dem Boot nicht ganz so flexibel ist, kanns manchmal bissl schwierig werden, direkt vor der Haustür was zu fangen.

    Weiss jetzt nicht, wo genau du dein Boot liegen hast, aber in der Regel findet man immer einen Platz wo was geht. Man muss halt evtl. mal ein Stückchen rudern.....


    Ich würd Dir auf jeden Fall empfehlen spätestens nach einer Stunde den Platz zu wechseln. Umso schneller findest Du ein paar hungrige Renken.

    Ja wie, der Kaneta wird doch ned dem Walchensee untreu werden.;) Petri zu den Renken.


    Bei uns liefs bis vorgestern im mittleren Westen auch noch ganz guad. Aber pünktlich zum 1. Juni scheint sich wegen den höheren Temperaturen etwas umzustellen. So eine Hitze sind die armen Fische einfach ned gewohnt....


    esox-catcher : Barsche waren bis jetzt nur sehr sporadischer Beifang an der Hegene, so wirklich ging da noch nix. Müsste jetzt aber bald besser werden.

    Na ja gut, du redest von den Grundstückswerten und nicht vom Einkommen. Wenn die da selber drin bzw. drauf wohnen und nicht großartig vermieten oder verpachten können sie davon aber auch nicht runterbeissen, sondern das kostet eher nur....


    Also das die Saiblinge im Schnitt die Portionsfischgrösse überschritten haben ist aber auch scho dreissig Jahre her. (Leider)


    Tja das Forellenprojekt läuft ja schon fünf Jahre, ein merklicher Anstieg von zumindest kleineren Forellen im See lässt aber irgendwie auf sich warten. Vielleicht wär das Geld in Regenbogenforellenbesatz sinnvoller angelegt.


    dylar : gar nicht offtopic deine Frage, eher unser Geschreibe. Also ich würd nicht tiefer schleppen, da du ja was gefangen hast wird die Tiefe schon passen. Wenn würd ich eher noch bißl flacher gehen.

    Der Witz mit dem Forschungsprojekt bezüglich den Hechteiern ist echt gut. Bei der Menge an gefangenen Hechten bräuchts ja eigentlich ein eigenes Bruthaus. Aber vielleicht sind ja unsere Hechte unproduktiver als an anderen Gewässern....


    Stimmt, für uns ist es nur ein Hobby, für die Berufsfischer eine nicht unerhebliche Einkommensquelle. Da die mit Sicherheit auch nicht alle mehrfache Millionäre sind ist es mir umso unverständlicher, warum man weiter auf massiven Renkenbesatz setzt und sich für die Zukunft nicht breiter aufstellt.


    Und das die nicht wissen was sie tun bzw. nicht mitkriegen was in dem See abgeht halt ich für ein Gerücht.


    Da die Angler mit dem Kauf der Erlaubnisscheine den Besatz mit einem ordentlichen Betrag mitfinanzieren, wärs eigentlich schon schön, wenn auch unsere Interessen zumindest bisschen berücksichtigt werden.

    Earl : Besatz erfolgt durch die FG Würmseee. Die Zahlen werden normalerweise beim Treffen der Angler mit den Berufsfischern mitgeteilt, sofern das coronabedingt mal wieder stattfindet....

    Der Saiblingsbesatz steht halt in keinem Verhältnis zu den Mengen an Renken die in den See eingesetzt werden. Auch Laichfischerei auf Saibling findet nicht mehr wirklich statt weil zu aufwändig. Die Berufsfischer sagen zwar immer sie würden ja auch gern mehr Saiblinge fangen, tun aber nicht viel dafür, schon gar nicht, wenn es mit den Renken wieder aufwärts geht...


    Ich will hier auch nicht alle Berufsfischer pauschal verurteilen, sind wirklich paar nette und vernünftige dabei. Und auch nicht alle betreiben die Fischerei intensiv. Es gibt aber leider einen harten Kern der immer noch fischt als hätte sich seit vierzig Jahren nix an dem See geändert. Und wenns nicht mehr so läuft wird die Ursache nicht bei der Bewirtschaftung gesucht, sondern es sind dann wahlweise irgendwelche Vögel oder der Waller oder sonst irgendwas schuld.


    Hechtfilet gibts natürlich während der Schonzeit, das stammt aus der Laichfischerei. Oder habt ihr geglaubt die Hechte werden nach dem Streifen wieder zurückgesetzt.


    vejo : stimmt, im Bernrieder Park darf man nicht vom Ufer fischen. Ist aber ein Witz, wenn man sieht welche Menschenmassen da rumlaufen und im Sommer zum Baden gehn....

    Genau wie Laube1985 geschrieben hat schauts aus.

    Wenn seit Jahren zur Laichzeit der Weissfische Netze am Ufer gesetzt werden und in den "Fischschonbezirken" ein Trappnetz neben dem andern steht braucht man sich halt nicht wundern, wenn bestimmte Fische im See nur noch sporadisch vorkommen. Aber schuld sind natürlich die Haubentaucher und Gänsesäger.....

    Der See wird leider als Renkenmonokultur bewirtschaftet. Saiblings- und Seeforellenbesatz findet da nur alibimässig statt um die Naturschutzvorgaben zu erfüllen.


    r.d : wenn du an dem See mehr wie paar Barsche oder mal einen Aal fangen willst besorg dir möglichst schnell ein Boot. Kannst ja mal in Unterzeismering den Lidl oder den Bäck wegen einem Liegeplatz fragen.

    Sobalds wärmer wird tauchen in den Parks masssenhaft Badegäste auf, da hast selbst wenn paar mehr Fische unterwegs sind vom Ufer eh keinen Spass mehr....

    Servus Tobi,


    irgendwie muss man doch die nicht vorhandenen Seeforellen schützen...^^

    Aber dafür gibts kein Gschies mehr wegen der Ködergrösse bei Kunstködern, find zumindest ich persönlich die bessere Lösung.


    Wegen den ufernahen Netzen: solltest du im April beobachten, dass ein Berufsfischer flach an der Kante Netze setzt, kannst das gern dem Gastl Andi melden. Ist nämlich im April nicht mehr erlaubt. Also ganz untätig sinds bei der Genossenschaft dann doch nicht.


    Gruss Tobi

    Ich würd die Springerschnur immer ein bißerl dicker als die Hauptschnur nehmen, dadurch stehn die Springer schöner ab.

    Gegen das Durchrutschen hilft auch, mit dem Feuerzeug den bereits gekürtzten überstehenden Teil der Springerschnur anzuschmelzen. Dadurch entsteht eine kleine Verdickung. Gibt zusätzliche Sicherheit das da nix mehr rutscht.

    Also paar Untermaßige sieht bzw, fängt man schon noch jedes Jahr, wenn auch deutlich weniger als früher. Traurig ist, dass die Berufsfischer dafür sorgen, dass die nicht größer werden.... genauso wie das von Juvol erwähnte Befischen der Laichbrachsen im Mai.


    Aber da es ja mit der Renkenfischerei wieder aufwärts geht, wirds wohl leider kein Umdenken geben.

    Zu deiner Leidensfähigkeit musst du nur noch jede Menge Zeit mitbringen, dann könnts mit einer Handvoll Saiblinge pro Saison schon was werden. Was nicht heisst das die paar Fischerl dann auch zwingend das Maß erreichen....^^


    Wenns dir wirklich ums Saiblingsfischen geht bist am Walchensee sicher besser aufgehoben.

    Also bei den Renken gehts scheinbar wieder aufwärts (zumindest bei uns). Es waren relativ wenig untermassige dabei. Zu bestimmten Zeiten gingen auch richtig schöne so um die 40cm. Wobei natürlich übers Jahr gesehen die meisten im Schnitt leider nur bei ca. 32cm lagen.

    Saibling? Was ist das für ein Fisch? Angeblich gibts aber noch ein paar. Zumindest verirren sich hin und wieder welche in die Netze der Berufsfischer(konnten das Foto von einem 63er bewundern) und beim tiefen Schleppen sollen auch ein paar gefangen worden sein. Bis auf einige wenige untermassige gibts von unserer Seite bezüglich Seeforellen auch nix zu berichten.

    Barsch war dafür heuer sehr gut, sowohl mengen- als auch größentechnisch. Das mit den Hechten beim Schleppen ging fast allen so. Sehr wenig Bisse. Keine Ahnung worans liegt, vielleicht sind paar Jahrgänge nicht aufgekommen. Zumindest anhand der Hechtbeifänge beim Barschfischen müsste es aber die nächsten Jahre wieder bessser laufen.

    Wär interessant noch von anderen Würmseechallengern was über die abgelaufene Saison zu hören. Oder habens die alle aufgegeben und sind zum Walchensee umgesiedelt....;)

    Sauber Tobi, echt nettes Fischchen, wart ich auch schon wieder länger drauf.... meine Erfahrungen am STASee bezüglich Seeforelle decken sich fast zu 100% mit denen vom MAT. So vor acht Jahren ungefähr wars für kurze Zeit echt gut und hat dann sehr schnell sehr stark nachgelassen, wieso auch immer.

    Allerdings wundert mich, dass bei dir im Frühahr gar kein Kontakt war, weil Steigen und Rauben konnte man doch ein paar sehen. Und bei mir hat sich sogar die ein oder andere Untermassige an den Köder verirrt.

    Würd aber im Moment auch ein anderes Gewässer empfehlen, wenn du mehr als Zufallsfänge erzielen willst. Ammersee kann schon auch eine gehen, is aber m.M. nach auch nicht mehr so gut. Berufsfischer pflastern mittlerweile dort auch gern mal das ganze Ufer mit Netzen zu...

    Vom Walchensee hört man dagegen nur Gutes, wär für mich die erste Wahl für Forelle und auch Saibling.


    Gruß Tobi

    Servus Würmseefischer,


    hat sich ja nimma viel gerührt hier....


    Die Saison ist ja jetzt leider vorbei aber der 1.April kommt ja bald.;)


    Bei uns lief es ganz gut. Die Renken waren besser genährt und es waren auch einige 40+ dabei, was die letzten drei Jahre nicht der Fall war. Lässt ja hoffen, dass es wieder aufwärts geht...

    Auf Hecht und Barsch war auch Verlass. Bei Saibling und Seeforelle schauts dafür mau aus. Wenn man überhaupt was gefangen hat wars untermassig.


    Wie liefs denn bei euch so?

    Servus beinand,


    also Renken sind immer noch aktiv. Allerdings ist die Bissfrequenz nicht mehr so hoch, dafür stimmt die Größe. Bei uns waren die meisten Fische zwischen 35 und 40cm lang. Tiefe so zwischen 10 und 15 meter. Bei den Nymphen warn relativ dick gebundene 12er ganz beliebt.


    Was die Saiblinge machen? Keine Ahnung, würd mich aber auch interessieren.


    Was geht so beim Schleppen? Ist ja relativ ruhig hier, warscheinlich sind alle mit filetieren beschäftigt....;)

    Wir können von unserem heutigen Vormittag ein paar ganz nette Renken, einen Barsch (mitten im Laichgeschäft auf Renkentiefe) und einen Hecht (hatte schon abgelaicht) vermelden. Es geht also schon ganz gut für Ende April. :)


    Das beste Erlebnis war aber heute ein richtig kapitaler "Klodeckel" auf einen 15 cm Gummifisch! Nicht quergehakt, nein, ganz sauber genommen. Ein schönes Tier!


    Brachse.jpg

    Servus, ja erzählt wird viel..... also auf die Aussage von dem Zanderprofi würd ich jetzt nicht viel geben. Stimmt, es werden jedes Jahr einige und vor allem große Zander gefangen, allerdings soweit mir bekannt meistens als Beifang beim Hechtschleppen. Kann auch sein das es da mittlerweile einige Experten gibt, aber das Fangen von maßigen Zandern auf Ansage am Starnberger See ist wohl doch eher Wunschdenken als Realität. Da würd ich dann doch auch eher am Ammersee um die 100EUR wetten....


    Aber wie schauts denn im realen Anglerleben so mit Fängen aus?


    Bei uns liefs vorletztes Wochenende mit den Renken schon ganz gut, waren sogar ein paar wohlgenährte bis 37 cm dabei. Aber gestern wars mal richtig zach. Na ja vielleicht war ja die Hitze schuld (irgendeine Ausrede bracht man ja;))

    Gutes Thema, Gags!:thumbup: Wegen ein paar Vollidioten sollten nicht alle anderen darunter leiden müssen!


    Aus zuverlässiger Quelle habe ich dazu erfahren, dass ab diesem Jahr, wenn ein Angler mit zwei 5er Hegenen erwischt wird, keine Warnung mehr ergeht, sondern die Karte für den Rest der Saison entzogen wird und die Angeln sichergestellt werden. Ob der Angler dann im nächsten Jahr wieder eine Karte bekommt, ist auch fraglich. Es soll auch eine Liste der "schwarzen Schafe" eingeführt werden, um das zu gewährleisten.


    Klingt so, als ob sie's ernst meinen... :rtfm:


    By the way, wie sieht's mit Fängen aus? Wir waren gestern und heute jeweils kurz unterwegs. Ausbeute: keine Seeforelle, aber einen schönen knapp 60er Aitel (was macht denn der schon da :blink:).


    VG

    Tobi