Beiträge von admiral

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    Kann es sein das die Seeforellen, bei 20 Grad Wassertemperatur (an der Oberfläche) an die Oberfläche zum rauben kommen??????


    Die machen zur Zeit alles, inclusive an der Oberfläche auftauchen und Angler durch freches Verhalten zum Wahnsinn treiben. Nur an die Köder - egal ob flach oder tief - wollen sie derzeit einfach nicht.... :?

    Hallo Michael,
    habe keine Erfahrung mit Garmin, aber folgender Weg könnte funktionieren:
    Hier findest Du ein Programm mit dem Du die kml-files von google (spare Dir den Weg über .kmz) in ein shape-file verwandeln kannst.


    Dieses shape-file müsste sich in das Programm gpsmapedit importieren bzw. damit öffnen lassen. Mit gpsmapedit kannst Du wiederum garmin-karten erstellen/speichern.
    http://www.geopainting.com/en/index.html


    Eventuell sind die ein- oder anderen Anpassungen/Modifikationen nötig, da musst Du rumprobieren.


    viel Glueck
    Heinz - Joerg

    auch von mir petri heil! :up:


    Bei dem anbeten solltest Du vorsichtig sein: denn man müsste sich ja dort verneigen, wo die Sonne am meisten strahlt, und wir wissen wo das bei Dirk ist. :floet:


    @ Stefan: nein, der Talentschuppen ist nicht damit gemeint, da kommt man in der Lehre noch nicht hin. Im Talentschuppen werden den Auserwählten die höheren geistigen Weihen der Promotion erteilt :biggrin:

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    dann gibt es diese Leibchen ganz sicher nicht mehr


    Nachdem es an der Bigge immer populärer wird ein kleines Nickerchen im Boot zu halten, werden diese "Leibchen" demnächst sicher als sogenannte "Bootsschlafanzüge" bei Dirk im Laden erhältlich sein. :lazy2::mrgreen:

    sehr fein, sehr fein!


    Zitat

    Meine Nachricht hatte einen eifrigen Aalangler geweckt, der sich die Nacht mit den Biggeseeschlänglern um die Ohren geschlagen hatte, und nun ein Nickerchen auf seinem Boot hielt...


    Soso, da hat der Brassenboris alias Aalalfred ein Nickerchen im Boot gehalten! Das macht sicher der schlechte Einfluß von unserem mainzer Schlafmichel - seine berüchtigten spontanen Schlafeinsätze werden in letzter Zeit ein bischen zu oft von Dirk kopiert! :rofl:

    Glückwunsch zu der schönen Reise, vielen Dank für den schönen Bericht und eine tiefe Verneigung vor diesem Wahnsinns-Bildern!
    gruesse
    HJ

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    Ich sitze eine Nacht nach der anderen am See um einen schönen Zander zu fangen, habe Tonnenweise Aale gefangen, Augenringe wo man problemlos ein Schnapspinn draufstellen könnte und falle gestern Nacht sogar um 3 Uhr ins Wasser undDu erzählst mir was vom Glück des Tüchtigen.
    Der Frank wollte sich nur mal dabei setzen.......


    Vermutlich hast Du wieder Wildschweine durch Dein lautes Schnarchen auf der Karpfenliege angelockt und als sich eine feiste Bache an Dir zu schaffen machen wollte bist Du vor Schreck ins Wasser gefallen? :mrgreen:


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    Schnapspinn draufstellen könnte


    Mit Betonung auf "könnte", denn wenn die Augenringe morgens diese Größe haben, ist die Schnapsflasche in der Regel leer. :mrgreen:


    Ok, ich bin ja schon wieder still, also bitte die Bilder jetzt reinstellen .... :biggrin:

    Petri Heil unserem chaptn chaos!


    Ihm gelang am Sonntag ein ziemlich kapitaler Fang: Er konnte einen absaufenden Kanufahrer, der vermutlich dank des Kälteschocks jeglicher Schwimmfähigkeit beraubt war, mit einer gekonnten Handlandung ans Ufer ziehen und hat ihn dort wieder schonen released. Der kapitale Bursche hatte ca. 160 Pfund und schwimmt hoffentlich nicht wieder.


    :biggrin:

    Das hört sich ja alles fürchterlich an. Ich glaube im Sauerland hat sich dieses Würmchen noch nicht verbreitet, zumindest habe ich noch keinen gesehen, wie ist den die Verbreitung bisher? Stellt sich die Frage wie wir uns davor schützen?


    Vielleicht 24 Stunden Quarantäne an der sauerländischen Grenze für bayrische Angler bei gleichzeitiger massiver Pröbchentherapie mit Krombacher zur Desinfektion der potentiell befallenen Angler-Eingeweide? :hide:

    Zitat

    Lass' die Brillenträger mal da wo Sie sind.


    Zu spät, sie sind bereits da. Sowohl im Kreis Rosenheim als auch im Kreis Berchtesgadener Land wurden bereits vor 7 Jahren die ersten Exemplare geschossen. Ich vermute aber die lassen sich nicht so einfach von Politikern einschüchtern wie der gute alte "Problembär". Zu allem Übel gelten sie mittlerweile auch als heimisch in Deutschland. Allerdings lassen sie sich bei der Fortplanzung Zeit, vielleicht schauen auch zuviele dabei zu. Ich befürchte aber, langfristig wird es ihnen in Bayern bestimmt auch gefallen. Jetzt könnt Ihr nur hoffen, dass es welche vom Edersee sind, denn aus der Berliner Region macht sich auch ein Waschbären-Stamm breit, und das sind ja dann garantiert echte "Saupreissn".


    Im Gegensatz zum Kormoran ist er aber wie gesagt leichter zu handhaben: Die Jäger haben ihren bleihaltigen Spaß mit ihm, er ist weder Tier des Jahre noch hat er irgendeine Schonzeiten. Und er spricht hervorragend auf Erdnussbutter und Marmelade an, mit der er sich einfach in die Falle locken lässt. Der Belzebub lässt sich also einfacher kontrollieren als der Teufel persönlich, wenn auch nicht gänzlich beseitigen. Drum lautet meine Theorie:
    Weder der Teufel noch der Belzebub lassen sich noch austreiben. Der Teufel lässt sich durch uns kaum kontrollieren, aber der Belzebub. Der Belzebub wiederum kann den Teufel kontrollieren. Ob man nun versucht durch Top-Down Nahrungskettensteuerung die Lage in den Griff zu bekommen oder genau dieses als "Pakt mit dem Belzebub" verteufelt, ist heute vermutlich reine Glaubensfrage.
    :pope:


    Ob der Fischadler, der sich ja gerne auf der Durchreise mal blicken und von ambitionierten Vögel-Voyeuren vertreiben lässt, auch was gegen Kormorane hat, weiss ich nicht. Der Kormoran-Terminator in Schleswig-Holstein und in Mecklenburg ist unser Bundesadler persönlich, der Seeadler.


    :biggrin:

    Hallo hulkhomer,
    im Gegensatz zur Kormorandebatte ist der Waschbär nicht geschützt und es gibt auch keine Schonzeit. Er wird also ordentlich bejagt. Ob oder in welchem Ausmaß er Schaden verursacht, lässt sich vermutlich heute nicht mit Bestimmtheit sagen, dazu sind sich auch die Fachleute noch uneinig. Einige sagen er verdrängt heimische andere Predatoren und wäre gefährlich für seltene Singvögel. Andere weisen darauf hin das es bis heute keine Anzeichen dafür gäbe, das selbst eine hohe Population bei uns negative Auswirkungen auf die Artenvielfalt hätte.


    Jedenfalls sind sie jetzt da, heimisch und auch nicht mehr wegzubekommen, aber trotzdem bisher ohne eine Schadensbilanz wie der Kormoran. Und darüber hinaus sind sie jagdlich kontrollierbar. Vor diesem Hintergrund denke ich mir: Machen wir das beste daraus :biggrin:

    Habe bei meinen letzten Kormoranrecherchen ein paar interessante Informationen gefunden. Die Berichte der Ornitologen haben mir soviel Spaß gemacht, daß man mir den manchmal albernen "Erzählerton" verzeihen möge ;-)


    Über Kormorane und Brillenträger mit Vorliebe für Eierlikör.


    Bis vor kurzem war der einzige bekannte natürliche Feind des Kormorans der Seeadler. Hat er eine Kormorankolonie in der Nähe, bedient er sich zur Brutzeit bevorzugt an den Jungvögeln und macht somit große Teile des Bruterfolgs der schwarzen Vögel zunichte. So ist sein Einfluss am Steinhuder Meer heute bereits so wirkungsstark, daß er die Populationen der Kormorane erfolgreich in Zaum hält. Dumm nur, dass es so wenig Seeadler bzw. geeignete Lebensräume für diese gibt. Oft hat der randalierende „schwarze Block“ nach einiger Zeit von der Tyrannei des „Herrschers der Lüfte“ aber so den Schnabel voll, daß er beleidigt von dannen zieht und sich neue Reviere sucht. Mittlerweile hat sich allerdings noch ein anderer Akteur auf der Bildfläche gemeldet. Dieser steht in seinem Ausbreitungswillen dem Kormoran um nichts nach, und nimmt den schwarzen Gauner auf seiner Suche nach neuen Revieren gerne und freudig in Empfang:


    Die Ornithologen und Vogelschützer an den Northeimer Kiesteichen und im Leinepolder Salzerhelden waren verzweifelt. Trotz hervorragendem Nahrungsangebot und passender Umgebung will sich der Kormoran nicht richtig entfalten, es stellten sich kaum Bruterfolge ein. Bis eines Tages ein Waschbär beim Verdauungsschläfchen in einem Kormorannest gefunden wurde. Die bebrillten Pelzträger hatten schnell herausgefunden, daß zur Brutzeit die Nistbäume der Kormorane einem üppigen Buffet für Eierspeisen glichen. Seitdem ist diese pelzige Spaßguerilla pünktlich zur Brutzeit auf den Bäumen der Kormorane und fröhnt dort wilden Eierlikörpartys.


    Auch andernorts mußten die Kormoranschützer verbittert ähnliche Erfahrungen machen. Ein Kolonne „Heimatvertriebener“, denen die Diktatur eines Seeadlers zuviel wurde, versuchten sich an einem Gewässer westlich von Potsdam anzusiedeln und begannen mit dem Nestbau. Entsetzt stellten die Ornitologen fest, das nach einiger Zeit der Nestbau abgebrochen wurde und 120 Nestruinen die Bäume zierten. Die Vögel waren frustriert von dannen gezogen, da die brilletragende Mafia bereits vor der Brutzeit den Nestbau regelmässig kontrollierte. Dezent wurden die schwarzen Brüder dabei darauf hingewiesen, daß sobald ihre Nester bezogen wären und das fröhliche zukacken und weiseln der Bäume begäne, Schutzgelder in Form von Kormoraneiern fällig wären.


    Groß ist nun die Trauer unter den Kormoranschützern. Selbst der Gedanke einer verstärkten Bejagung der Waschbären mußte schnell wieder begraben werden. Nach jedem erlegten Waschbärweibchen trösten sich die Hinterbliebenen so liebevoll, daß in Kürze zwei junge Nachfolgerinnen schwanger sind. Und gelingt es doch einmal einen verstärkten Druck auf die Tiere aufzubauen, dringt der maskierte Mob marodierend in die Vororte der Städte ein, und hinterlässt Zerstörung und Chaos.


    Was soll man davon halten? Schliesslich ist der Waschbär ursprünglich nicht wirklich hier heimisch. Zur Pelzzucht eingeführt, machten sich die possierlichen Kerlchen 1934 von einer Farm am Edersee aus selbstständig und führen von dort aus einen erfolgreichen Verbreitungszug. In den Jahren 2001 – 2003 wurden alleine im Landkreis um den Edersee über 5000 Stück abgeschossen. Eigentlich sollte dies kein Grund zur Freude sein. Wenn man aber bedenkt, daß die maßlose Ausbreitung des Kormorans genauso schädlich und mit den alten bleihaltigen Hausmitteln nicht wirklich kontrollierbar ist, lässt sich dem Brillenträger doch etwas positives abgewinnen. Oder anders ausgedrückt: Wenn man schon die bittere Pille der unkontrollierbaren Ausbreitung von Tierarten schlucken muß, dann lieber den Doppelpack Kormoran & Waschbär als einem der beiden alleine das Revier überlassen. Ich jedenfalls werde dem nächsten Waschbären dem ich begegne nicht das Fell über die Ohren ziehen, sondern ihm freundlich den Weg zur nächsten Kormorankolonie weisen.


    :biggrin:

    Zitat

    aber der hatte so einen zerfetzte Schwanzflosse..


    viele unserer Seeforellen an der Bigge sind jetzt noch verfärbt, mager und haben manchmal zerfranste Flossen. Nicht weil sie aus einem Teich kommen, sondern weil sie ausgiebig und ausdauernd den Freuden und Lastern des animalischen Sexualtriebs nachgegangen sind.
    (die Bemerkung, dass diese Ausdauer zu unüblich für Sauerländer ist und daher an den süddeutschen/bayrischen Genen der Seeforellen liegen muß, würde ich mir niemals erlauben!)


    Diese schönen silberblanken Tiere haben dieses Jahr vermutlich nicht (Überspringer) oder noch nicht mitgemacht, oder machen generell nicht mit da ihnen die Orientierung zum "Heimatgewässer" fehlt (und es auch nicht wie an der Bigge zu einer Art "ausweichlaichen" kommt). Oder haben sehr früh gelaicht, und sich erstaunlich schnell wieder erholt, wenn man bedenkt dass die Seeforelle wie der Lachs auch mal gerne nach der ausgiebigen Eiablage das Zeitliche segnet. leider.


    :biggrin: