Beiträge von ambacher

    Hallo,


    mit dem September beginnt nochmals eine oft aussichtsreiche Zeit und der Saisonendspurt. Ich hoffe viele von Euch haben Zeit...


    Gibt es Neuigkeiten aus den letzten Tagen ? Wie sieht es speziell mit den Saiblingen aus ?


    Petri Ambacher

    Spannender Bericht und ein ganz besonderes Petri Heil !


    Ich habe dasselbe mal am Starnbergersee mit einem relativ schlanken ca. 120cm-Hecht erlebt. Leider nach ca. 45 Minuten abgekommen nachdem er schon mit dem Gaff gekitzelt wurde.

    Ganz so ausdauernd war der damals also nicht.

    Mich freut, daß die zahlreichen Zuschauer den gekonnt-kunstvollen, langen Drill und die Landung interessiert-wohlwollend zur Kenntnis genommen haben. Es zeigt, daß für faire, nachhaltige Fischerei ( mit adäquater Verwertung der Beute ) breites Verständnis besteht.


    Gratuliere !!!


    Ambacher

    Tapfer, tapfer - 14 Stunden. Da hättest Du auch einen besseren verdient !


    Hört man denn überhaupt mal was von besseren Saiblingen 30plus ?


    Petri Ambacher

    Hallo Jürgen,


    Petri Heil; ein weiterer guter, sehr wohl genährter Fisch !

    Nach dem zähen Saisonstart sieht es jetzt bei der Seefo. doch etwas besser aus, wohl auch mit untermaßigen.

    Oder täusche ich mich ?


    Gruß Ambacher

    Servus,


    mit den Renken läuft es zumindest um die Zwergener Spitze herum in Tiefen von 10 bis 14 Meter einigermassen.

    Allerdings gibt es auch viele untermaßige.

    Die Saiblinge stehen wohl zumindest 40 Meter tief. Ich habe es kaum probiert, da ich sie nicht wollte hochkurbeln müssen.


    Petri Ambacher

    Hallo Saiblingsfischer,

    kann mir jemand sagen, in welcher Tiefe derzeit Saiblinge am ehesten zu erwarten sind.

    Über ein Echolot verfüge ich nicht.


    Vielen Dank !


    Ambacher

    Hallo Gemeinde,


    wer weiß wie es mit den Renken konkret aussieht? Ein bisschen was scheint am Wochenende vom Ufer aus gefangen worden zu sein. Soweit ich gehört habe, am Südufer.


    Petri Ambacher

    Einige Frage an die Experten: Glaubt Ihr, daß Seeforellen ständig in Bewegung und auf ihren Zugrouten unterwegs sind ? Falls ja: Gibt es "Reviere", die auf den immer gleichen Wegen abpatrouilliert werden oder sind Forellen eher zufällig aber doch gelenkt von Nahrung , Wind und sonstigem in der gesamten Weite des Sees unterwegs ?

    Glaubt Ihr, daß Seeforellen auch ein ganz eng begrenztes Revier haben können, in dem sie regelmäßig anzutreffen sind also z.B. am Bucherer?

    Wir gehen ja meist davon aus, daß das abflauen der Beißaktivität nach dem betriebsamen 1. März damit zusammen hängt, daß die Forellen durch die Unruhe vergrämt sind. Wären sie sehr weiträumig unterwegs, dürfte das eigentlich nicht zutreffen. Wären sie aber in irgendeiner Weise standorttreu, könnten Fänge und durch abkommen vergrämte Fische den Rückgang der Resultate nach dem Saisonbeginn erklären.

    Oder kann es sein, daß große Fische große Räume beanspruchen, kleinere aber kleinräumig aktiv sind ?


    Gibt es dazu Erkenntnisse ?


    Petri Ambacher

    Servus Gemeinde,


    bisher war ich 4 mal oben, vom Ufer. Recht ereignisarm, nicht nur bei mir. Ausser am 1.3. mit ca. 40 cm habe ich auch keine kleinere Seefo gespürt. Das war in früheren Jahren deutlich lebhafter. Auf Renken tut sich auch noch nichts wie ich in Einsiedel gehört habe.

    Von größeren Seefos hört man gerüchteweise ( 70 cm und 80 cm ) aber, ob`s stimmt ? Zwei oder drei Anfang der 60 cm sollen gefangen worden sein.

    Insgesamt wird weniger als in früheren Jahren gefischt, sicher auch wegen des Beherbergungsverbots. Ruttenfischer sieht man fast gar keine mehr.

    Alles in allem ein sehr, sehr verhaltener Start...

    1.000 Würfe für eine Massige am Walchensee: das wären bei 30 Würfen pro Stunde insgesamt gut 33 Stunden oder 4 bis 5 Fischtage.


    Ich müssen gestehen, daß ich damit nicht hinkomme ( und auch in früheren Zeiten nicht hinkam ). Faktor 4 oder 5 könnten vielleicht passen.

    Da brauchts schon einigen Idealismus ! Oder man tröstet sich mit der herrlichen Umgebung...


    Petri Ambacher

    Hallo Gemeinde,


    die Fischereirechte am Walchensee liegen seit alters her in den Händen der Berufsfischer und auch eines Energieversorgers.

    Die Bayerischen Staatsforste haben als umliegender Waldeigentümer damit allenfalls ganz peripher zu tun.


    Die Bestimmungen, und ich kenne sie seit inzwischen 50 Jahren, sind vernünftig, mit Augenmass und in wohltuender Kontinuität gehalten.

    Für die Insel Sassau besteht seit jeher ein Betretungsverbot, da sie geschützt ist und Naturschutzstatus hat.


    Alles andere sind überflüssige "Corona-Diskussionen". Zeit, daß die Saison startet.


    Petri


    Ambacher

    So soll`s sein und so ist es Tradition: Ein großes Huchenessen mit Freunden !


    In die Verlegenheit, das alljährlich machen zu müssen, kommt eh niemand...

    Und das Entnahmegebot gibt`s ja auch noch. In der Stadt hat man auch Beobachter...


    Petri den Glücklichen


    Ambacher

    Hallo,


    für mich ist das ein guter Fisch, der durchaus aus dem Walchensee kommen kann. Wohl ein Milchner und eher im Spätsommer gefangen.

    Phänotypisch ähnliche Seefos gabs aber auch schon im Frühjahr, so z.B. der Fisch von Marc74 von vor 6 oder 7 Jahren.


    Einen guten Rutsch und kräftges Petri für 2020


    Ambacher

    Ganz vorrangig wichtig wäre, daß die Bäche im oberen Isartal und auch die Isar ab Krün besser mit Wasser dotiert werden, also weniger in den Walchensee abgeleitet wird. Vor allem auch die Jachen, die streckenweise im Sommer völlig ausgetrocknet ist ( und früher ein größeres Flüßchen war ) bedarf dringend eines höheren Mindestdurchflusses. Würde dies im neuen Bescheid so festgelegt, wäre es eine ganz erhebliche und wichtige ökologische Aufwertung. Allerdings würde die Stromerzeugung des Walchenseewerks um einen mir nicht bekannten Prozentsatz sinken.

    Insofern sehe ich den Vorstoß des "Bürgerforums Walchensee" kritisch, insofern dies noch zu weiterer Einbuße an Produktivität führen würde - was ich aufgrund der komplexen Zusammenhänge ( Fallhöhe usw. ) nicht beurteilen kann. In der Presse war allerdings die Rede von einer Einbuße von 2 % durch die Vorschläge des Bürgerforums - und die wären im oberen Isartal sowie an der Jachen ökologisch weit sinnvoller "investiert".

    Klar ist, daß eine Kosten-Nutzen-Abwägung zu treffen ist. Und da hat die bessere Wasserversorgung von Isar, Jachen, Rißbach usw. absolute Priorität gegenüber der Vermeidung nackten Ufers am Walchensee, die aufgrund der Steilheit der Ufer flächenmäßig ohnehin gering ausfällt und eine fast ausschliesslich optische Beeinträchtigung darstellt. Viele dürfte es gar nicht stören und in der Touristensaison ist der See eh voll.


    Petri Ambacher

    Vielen Dank, Jürgen. Und Petri zu den tollen Fängen !!!

    Ich wollte es moregn probieren. Soll man sich bezüglich Bootsmiete eher nach Urfeld oder Walchensee oder noch woanders hin orienietieren ? Spürt man auch Saiblinge ?


    Herzlichen Gruß

    Amacher