Satzforellen_Jagd 2026

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  • Servus,


    Ich hab mir mal überlegt welche Themen ein wenig Belebung ins Forum bringen könnten. Fast alle unsere Gewässer vom höchsten Gletscher-See in den Alpen über die Seen im Voralpenland, kleine Waldseen, die großen Flüsse und der kleinste Wiesenbach werden ja regelmäßig mit fangfähigen Satzfischen besetzt und ein Großteil der Fischerei für fast alle von uns besteht darin uns mit unterschiedlichsten Methoden welche von den Fischen zu holen.


    Die Idee ist ein Austausch über das "wie" und nicht über das "wo". Welche Methode funktioniert gerade, welche Tricks funktionieren wenn die Fische zickig werden und was macht man mit seinem Fang in der Küche.


    Als Grundregeln hätte ich gedacht:


    -Das Gewässer kann, muss aber nicht genannt werden. Gerade die Vereinsgewässer sind ja eine sensible Sache für die öffentliche Diskussion.

    -Es wird nicht nach dem Gewässer gefragt.

    -Alle Methoden werden gleichberechtigt diskutiert, vom Powerbait an der Wasserkugel bis zur 18er Trockenfliege an der Gespließten.


    Ich muss gestehen, dass ich mir schon manchen Trick von der Forellenpuff-Fischerei für andere Techniken abgeschaut habe. Es geht dabei ganz explizit nicht nur um kommerzielle put-and-take Gewässer sondern auch um alle anderen Gewässer mit Satzforellen.


    Was meint ihr?

    Nur weil etwas keinen Sinn macht bedeutet das ja noch lange nicht, dass man es nicht tun sollte.

  • Ich meine:


    ...dass mich diese Fischerei überhaupt nicht freut.

    Bei uns kann man auf der homepage des Vereins nachlesen, wann sie wo die Forellen reinkübeln und dort wird dann für ein paar Tage gefangen. 5 Fische am Tag!

    Hätte ich jetzt täglich machen können (Saisonstart 1.1. auf Regenbogen), habs aber noch nicht einmal gemacht.


    Ich warte lieber wieder auf Oktober, hoffe dass der Fluss dann wieder Niedrigwasser führt und versuche mein Glück auf Äsche mit der Trockenen.

  • Servus,

    finde ich super! Am Mittwoch gehe ich genau auf dieselbigen.....mit Köderfischerl und Tiroler Hölzl an einem Donauzufluss, der nicht Isar oder Lech heisst.

    Mit Wurm hatte ich da wenig Erfolg in der Vergangenheit.

    Wenn es dann in die schöneren schmaleren Bäche geht.....Fliege, Nymphe, Streamer..je nachdem...aber Prio Fliege....wenn Spinngartn auch mal gerne das Planseeystem.

    Wie dem auch sei, am MI abend weiss ich...ob der Besatz Fisch am 2er Haken mag.

    VG

    Schnürlbader

  • Bei uns im Verein sind die Forellen leider erst ab dem 16.04. frei :(. In den ersten Tagen ist es dann meist ein Kinderspiel. Da kann man jeden Köder verwenden. Mittlerweile macht es mir zu Beginn mit der Fliegenrute oder den selbst gebauten Wobblern am meisten Spaß.

    Ein paar Tage nach der Eröffnung wird es dann oft schon deutlich schwieriger, da bin ich dann meistens mit der Fliege unterwegs. Dieses Jahr habe ich auch noch die Karte für einen anderen Bach der in den Starnberger See fließt, mal sehen wie da die Bedingungen sind.:)

  • Verstehe ich ja, allerdings habe ich auch schon manchen wilden Saibling auf Slow Death Haken oder die Camola Propellermade gefangen. Das sind Sachen, die ich ohne das Satzforellenstippen nie kennengelernt hätte.

    Nur weil etwas keinen Sinn macht bedeutet das ja noch lange nicht, dass man es nicht tun sollte.

  • Gute Idee, fast Jeder fischt ob er will oder nicht auf Besatz, und wie schön allein das Fliegenfischen mit alles was dazu gehört wie Fliegenbinden, Wurdtechnick usw auch ist,

    es macht auch Spass mal Fische zu überlisten,. zu drillen.. und wie bei uns, die sehr hochwertige Besatzfische letztendlich zu essen.


    Klar die erst Tagen nach dem Besatz bin ich eher nicht am Wasser zu finden, es sei Besuch hat sich angekündigt zum Fischessen.


    Und um gleich einzuhaken.. was ist umgotteswillen ein "Slow Death Haken"...? :shock:

  • Also ich fische sehr sehr ungerne auf frisch besetzte Fische. Da kann ich gleich in den Forellenp--- fahren. Später ist's viel interessanter, die Fische zickiger und man muß sich schon Gedanken machen, wie man die fangen kann. Deswegen verstehe ich auch nicht, wieso die Fische nicht deutlich früher besetzt werden. Drei oder vier Wochen früher und die Fische wären deutlich interessanter zu fangen.

    Herzlichste Grüße aus Brandenburg! :give_rose:

    Ron

  • Servus, bei uns vergehen drei bis vier Wochen je nach Gewässer bis zur Ernte. Anders ist das ja leider schwer zu bezeichnen 😁 Den ersten Run vom Forellenzirkus lasse ich gerne vorüberziehen und ratsche da nur mit Leuten, die man sonst nicht am Gewässer trifft. Ich gönne unseren Rentnern von Herzen die Fische. Klingt jetzt überheblicher, als ich bin. Danach fange ich meine Sozialforellen für Nachbarn, Kollegen etc. und Fische zum Räuchern. Ich habe das Glück nur 15 Minuten fahren zu müssen, so dass nach der Arbeit auch immer Zeit zum Spielen bleibt, wenn ich Ausgang bekomme. Ich nutze dann die Zeit, um den einen oder anderen Köder oder auch Montage zu testen und damit Vertrauen für schwierigere Zeiten aufzubauen. Generell tödlich hier im Fließgewässer ist, in eine 3m Fluoro Mono nach der Geflochtenen eine große Schlaufe zu binden, diese dann in ca. 70/30cm zu teilen, in das kurze Ende einen Snap, da ein Blei einhängen, ans lange Ende einen langschenkligen leichten Haken (sehr geeignet Makrelenhaken) und darauf einen 2,5er schwimmenden Gummifisch z.B. von ZMAN aufziehen. Das Ganze dann mit der Strömung über den Grund hoppeln lassen, und Spaß haben. Funktioniert auch im See, wenn die Fische tief stehen. Ein Vorteil ist, dass die Fische zu 90% so gehakt sind, dass sie bei angedrücktem Widerhaken ohne Probleme releast werden können, was ich z.B bei allen Bachforellen konsequent mache.
    Viele Grüße

    Jürgen

  • ...


    Und um gleich einzuhaken.. was ist umgotteswillen ein "Slow Death Haken"...? :shock:

    Ein langschenkliger haken mit 2 Knicks mit dem man z.B. einen Wurm so anködern kann, dass er beim Einholen um die eigene Achse rotiert. Eine sehr effektiver Methode zum aktiv fischen mit Naturköder mit geringer Quote an verangelten Fischen. Ich kenne die von Quantum, hab aber auch gerade welche von Mustad gefunden.

    Nur weil etwas keinen Sinn macht bedeutet das ja noch lange nicht, dass man es nicht tun sollte.

  • Servus, bei uns vergehen drei bis vier Wochen je nach Gewässer bis zur Ernte. Anders ist das ja leider schwer zu bezeichnen 😁 Den ersten Run vom Forellenzirkus lasse ich gerne vorüberziehen und ratsche da nur mit Leuten, die man sonst nicht am Gewässer trifft. Ich gönne unseren Rentnern von Herzen die Fische. Klingt jetzt überheblicher, als ich bin. Danach fange ich meine Sozialforellen für Nachbarn, Kollegen etc. und Fische zum Räuchern. Ich habe das Glück nur 15 Minuten fahren zu müssen, so dass nach der Arbeit auch immer Zeit zum Spielen bleibt, wenn ich Ausgang bekomme. Ich nutze dann die Zeit, um den einen oder anderen Köder oder auch Montage zu testen und damit Vertrauen für schwierigere Zeiten aufzubauen. Generell tödlich hier im Fließgewässer ist, in eine 3m Fluoro Mono nach der Geflochtenen eine große Schlaufe zu binden, diese dann in ca. 70/30cm zu teilen, in das kurze Ende einen Snap, da ein Blei einhängen, ans lange Ende einen langschenkligen leichten Haken (sehr geeignet Makrelenhaken) und darauf einen 2,5er schwimmenden Gummifisch z.B. von ZMAN aufziehen. Das Ganze dann mit der Strömung über den Grund hoppeln lassen, und Spaß haben. Funktioniert auch im See, wenn die Fische tief stehen. Ein Vorteil ist, dass die Fische zu 90% so gehakt sind, dass sie bei angedrücktem Widerhaken ohne Probleme releast werden können, was ich z.B bei allen Bachforellen konsequent mache.
    Viele Grüße

    Jürgen

    Liest sich für mich wie das s.g. Spürangeln. So fangen teils die Norweger Lachse, nur daß statt des Gummifischleins ein Wurm aufgezogen wird.

    Herzlichste Grüße aus Brandenburg! :give_rose:

    Ron

  • Servus, stimmt. Keine neue Methode, aber recht wenig benutzt, da Gummi auf Bleikopf ein wenig einfacher ist. Darum, und weil die Tiefe konstant bleibt, in der ich fische, empfinde ich es als a bisserl fängiger. Rinnen kann man so sehr gezielt abfischen.


    Wenn sonst nix geht, damit geht eigentlich immer a bisserl was - und wenn nicht, war es trotzdem ein schöner Tag☺️


    Viele Grüße


    Jürgen

  • also, bin gestern an den normalerweise trüben Donauzufluss, der aber glasklar war.....wollte kurz abernten und habe auf toten Köderfisch auf Hölzl am Grund probiert....nach 3 Stunden kamen mir Zweifel, und nachdem hier und da wo anders gekeschert wurde, habe ich auf Spinner umgemodelt....wollte gegen 14 Uhr den Ort megagefrustet verlassen, als ein Forumsmitglied (Danke Tobi) mich zum weitermachen motiviert hat....so gabs doch noch einen zumindest versöhnlichen Ausklang mit einer 37er Rognerin, und einem 39er Milchner auf einen Illex Wobbler um die 7cm.......Fazit...nicht immer auf bewährtes setzen....Hirn einschalten, Schnürlbader,,,

  • Man sagt das immer so schnell. Satzforellen wären so doof, die fängt jeder, viel zu einfach... Stimmt ja auch oft aber manchmal steht man da doch und verzweifelt. Ich bin auch schon an Eröffnungstagen ohne Fisch heim gegangen.

    Nur weil etwas keinen Sinn macht bedeutet das ja noch lange nicht, dass man es nicht tun sollte.

  • Man sagt das immer so schnell. Satzforellen wären so doof, die fängt jeder, viel zu einfach... Stimmt ja auch oft aber manchmal steht man da doch und verzweifelt. Ich bin auch schon an Eröffnungstagen ohne Fisch heim gegangen.

    Danke, da weiss man, dass man nicht alleine solche Tage hat....nur wenns dann passiert, vergisst man das schnell:-)))))