Wildfang Saibling

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  • Ich habe öfters v. Herr Bouterwek Fänge und Geschichten gelesen betr. Wildfangsaiblingen.... Fänge v. 10-14 Pfd , hauptsächlich am Ost-Ufer v. Starnberger See.
    (geniales Buch, "So fängt man am S.See ")
    Früher haben Berufsfischer sich zusammen getan und Netze am Grund gesetzt, 40-60 m. Tiefe, nachdem Westwind das Kies geputzt hat... laut Bouterwek...und mehrere Grosse Seefos und WildfangSaibies erwischt)


    Herr Lettner , Berufsfischer in der .te Generation kann mich aber keine einzige Geschichte betr. Wildfangsaiblingen bestätigen... einzig einige 60 cm Fische... sogar letztes Jahr hat er so ein schöner Saibling im Netz...
    ( aber im Schwebnetz auf 10 Klafter)


    Weiss jemand etwas über diese "berühmte" Wildfänge"....?
    Ich möchte dieses Jahr mal intensiv Tief schleppen... mal schauen was da so passiert....


    Roel

  • Hallo Roel,


    in Rainer Bouterweks neuem Buch "Aufregende Angeltage"- das ich Dir sehr ans Herz legen möchte- findet sich ein sehr interessantes Kapitel über die Wildfangsaiblinge des Starnberger Sees.


    Grüße, Bernd

  • Hallo Forelleke,


    würde dem Lettner glauben!!!!


    bis 60 cm OK aber darüber hab ich am STA noch nie was gehört.


    Der B. ist halt ein Buchautor andere würden sagen ein Geschichtenerzähler :wink: :wink: :wink:


    Auf der anderen Seite kann ein Saibling durchaus über 12 Pfund haben.


    schau mal hier:


    http://www.angelferien.no/Fotoalbum%20Alle%20Jahre.htm


    musst ein bisserl nach unten scrollen da kommt einer, gefangen in Norwegen.


    Also unmöglich ist es nicht


    hier der direkte Deeplink:


    http://www.angelferien.no/saibling1.JPG

  • Hallo Bernd!


    Habe gerade das neue Buch bestellt bei Amazon... schauen wir mal...


    Hast du eigentlich schon mal selber solche WildfangSaibies gesehen...?
    Und was definiert eigentlich ein Wildfang gegenüber eine "normalen".....?


    @ Spofi
    Ich nehme mich auch sehr zurück.... und weiss das der S.See heute ganz anders da liegt als vor 20-30 Jahr.... Wenn ich das Büchlein "so fängt mann am S.See" lese dann war es damals unglaublich...auch wenn nur die Hälfte stimmen würde........
    Alles was das Herz begehrt...im Minutentakt.... :shock:
    Aber schön zu lesen sind seine Bücher sicherlich!


    Roel

  • Hallo Roel,


    ich sage nichts gegen die schriftsellerischen Fähigkeiten, nur ich habe auch schon zu den von Dir angesprochenen Zeiten (vor 20-30 Jahren) am STA gefischt und es war damals besser als heute.


    Aber im Minutentakt..... :shock: :shock: :shock:


    Also so vor 25 Jahren ist es erst wieder losgegangen mit den Saiblingen, davor Brachsen, Aal,Hecht und Zander aber keine Salmoniden



    Dann vor ca 20 Jahrendann die beste Zeit mit Saiblinge zw. 40- 50 cm aber auch die nicht im Minutentakt, aber an guten Tagen voll geworden.


    Seit 15 Jahren werden die Saiblinge mehr aber dafür kleiner.


    In diesen von Dir angesprochenen Zeitraum hat sich der See gewandelt.


    Die Frage ist einfach wie alt kann ein Saibling eigentlich werden, dann könnte man auch spekulieren wie groß wohl die Größten sein müßten.


    Aber ich würde nicht unterscheiden zwischen Wildfang-Saibling und Saibling.


    Ich möchte immer glauben das solche Saiblinge wie auf dem Bild in Norwegen auch im STA drin sind und vielleicht wer weiß geht mal einer an die Angel

  • Zitat

    ...Die Frage ist einfach wie alt kann ein Saibling eigentlich werden...


    Man spricht von bis zu 40 Jahren, das läßt dann entsprechend Raum für Spekulationen der möglichen Größe. :wink1:

  • Hi,


    dann bin ich überzeugt, dass solche Riesen drin sind, nur werden die halt nicht mehr auf Mücken (Hegene) oder so kleine Schlepplöffelchen beißen wie sie ja hauptsächlich verwendet werden!

  • So Leute mich würden jetzt mal Fakten interessieren.
    Was war eurer größter gefangener Saibling am See bzw. den größten den ihr eigens gesehen habt.


    N Wildfang definiert sich meiner Meinung nach über sein räuberrisches Verhalten. Denn nur wenn n Saibling auch ausgesprochen räuberisch lebt kann er groß abwachsen(meine Meinung)


    Meiner war grade mal 41cm groß. Wobei ich ehrlich gesagt auch nicht geziehlt auf große geschleppt habe. Sprich meistens nur Standart Kombischlepp-Montage

  • da werden jetzt wahrscheinlich keine 10+ Pfder erscheinen... :lol:
    Mein größter war 52 cm gefangen in 3 meter Tiefe um 6.05 mitte am See auf Perlmutt
    - Glücksfang also-


    In Grossen Tiefen 50-60 m am Hang noch kein Erfolg.. außer zwei Gewaltsbisse-Sekundendril... könnte ja was lustigeres gewesen sein....


    Lettner in Netz ( 8-10 Klafter tief) 50-60 cm Fische, 2-3 im Jahr


    Ciao,


    Roel

  • Auch ich habe letzes Jahr mit "meinem" Berufsfischer über die angeblichen Wilfangsaiblinge geredet - er kann sich in den letzten 65 Jahren (seit er 10 ist) an keinen einzigen Fang erinnern bzw. meint, dass es eine eigene Art Wildfangsaibling im Starnberger See nie gegeben hat. Vor 40-50 Jahren wurde gelegentlich mal ein Saibling über 2kg gefangen - von Fischen über 4kg hat er noch nie glaubhafte Berichte bekommen bwz. auch von seinem Vater, der Berufsfischer war nie etwas erzählt bekommen. Er bezeichnet den Wildfangsaibling mit Gewichten über 4kg aus dem Starnberger See als eine reine Erfindung und Geschichte. Vielmehr wurde lt. seiner Aussage früher gezielt auf den sog. Schwarzreuther in Tiefen zwischen 80m -120m gefischt - diese Fische waren allerdings alle nur 80g -150g schwer. Aber auch den Schwarzreuther gibt es lt. seiner Aussage nicht mehr, da in den grossen Tiefen mittlerweile zu wenig Sauerstoff vorhanden sei.
    Im Netz hat er aktuell 2-3 Fische über 50cm / Jahr - vor 8-10 Jahre hat er noch relativ regelmässig Fische mit ca. 1-1,5kg gefangen.
    Mein bester Saibling aus dem Starnberger hatte 55cm - auf Hegene im April in 3m Tiefe -das ist aber auch schon wieder 6 Jahre her - seitdem war keiner über 50cm mehr dran. Die Durchschnittsgrösse ist in den letzen 6-7 Jahren bei mir wie auch beim Berufsfischer stetig nach unten gegangen - dafür die Stückzahl an kleinen Saiblingen stark nach oben.

  • Hallo Saiblings-Liebhaber :wink: ,


    Also wie groß mein Größter war, ehrlich keine Ahnung.


    Habe Ende der 80er und Anfang der 90er mehrere Saiblinge so um die 50 cm gefangen (jede Saison so 3-4 Stück)


    Auch habe ich in diesen Jahren einige Dicke verloren hierbei war einer denn ich bestimmt auf über 60 cm geschätzt hatte.


    Dachte am Anfang das sei eine Seeforelle, aber die haben ja bekanntlich keinen roten Bauch. :wink:


    Naja beim keschern hat sich ein Haken am Kescher außen eingehängt das war dann :evil: :evil: :evil:


    Zur Tiefe der damals geschleppten Fische am Sta.


    Also ich war den Walchensee gewohnt hier konnte man in den 70er und 80er auch Saiblinge jenseits der 40cm fangen aber alles auf 30-35 m die Großen auch eher im September.


    Am Starnberger war alles ganz anders man konnte im August bei tollstem Badewetter seine Saiblinge fangen und alles so um die 20m tief manchmal auch seichter.


    Auch war am W. der März und der April die Top Monate im STA da gegen ging es erst ab Mai richtig los.
    Am STA waren im März und April nur ganz lausige Saiblis zu fangen und die sehr tief 40m und tiefer, das hab ich damals dann auch gelassen da ja im Mai die richtigen gingen


    Naja aber von den Saiblingen von damals sollten doch auch noch einige übrig sein, das sind dann heute richtige Brummer.


    Ach noch was zu den Netzfängen der Berufsfischer, die sind kein Maßstab.


    Die Saiblinge sehen das Netz und gehen erheblich schlechter rein als z.B Renken.


    Ein Berufsfischer hat mir auch erzählt das größere Fische die feinen Schwebnetze durchaus zerreißen können und nur dann drin bleiben wenn sie sich richtig reinwickelt.


    Ob man das glauben kann weiß ich nicht, aber definitiv ist, dass man mit der Angel besser Saiblinge fängt als mit dem Netz.


    Und so ein alter Riese geht nicht mehr in ein Netz und ist bestimmt ein Einzelgänger und ganz sicher ein Räuber mit Nymphen gibt der sich nicht mehr ab.


    Also wo ist seine Nahrung? Dort würde ich Suchen und viel Zeit mitbringen, denn der See ist groß :D :D :D


    Naja und die Hoffnung stirbt zuletzt, oder :?:

  • Über die Wildfänge des Starnis weiß ich nicht Bescheid, aber am Walchensee hat vor 4-5 Jahren ein Kamerad aus dem Schwäbischen, der Uwe, beim Schleppen in etwa 40 Meter Tiefe einen Rotbauch von c. 5 Pfund gehakt. Nach hartem Drill hat er ihn in Bootsnähe leider verloren. Es wäre der Fisch seines Lebens geworden.
    Eine ältere Anglerin, sie war jedes Jahr viele Wochen mit ihrem Mann am Walchensee, hat einen mehrpfündigen Saibi gefangen. Ihr Foto war im "Tölzer Kurier". Mir liegt diese Aufnahme vor und sobald ich jemanden finde der sie mir einscannt erscheint sie hier. Speziell für die Ungläubigen, Miesmacher, Depessiven, Ewiggestrigen- es sind ja Gott sei Dank nur wenige.
    Man kann es halt so sehen: Das Glas ist halb voll oder halb leer.


    Danke "gelbe Ente" und danke "Spofi"- Ihr kennt die Situation am Walchensee halt schon seit Jahrzehnten und es ist genauso wie beschrieben!



    P.S. Die Worte Miesmacher, Depressiven und Ewiggestrigen möchte ich nachträglich herausnehmen!!! Verzeihung für die Emotionalität!