Beiträge von Juvol

    Zu welcher Jahreszeit hast du denn die Barsche so tief gefangen?

    Bei mir waren die besseren Barsche meist zwischen 5 und 8 Meter Tiefe unterwegs.

    Renkenbisse sind zwar häufig, aber verglichen mit den Vorjahren eher weniger und untermassige waren nicht viele dabei.

    Scheint also durchaus auch eine Standortfrage zu sein.

    Ich habe mir mal die Information zu Saiblingen im Bodensee, die Lars eingestellt hat, angeschaut.

    Während viele Dinge für mich nachvollziehbar sind, kann ich nicht glauben, dass ein zweijähriger Saibling, noch dazu wenn er in der Tiefe lebt, eine Durchschnittslänge von 31,6cm erreicht.

    2008 ist zwar schon ein paar Tage her, aber an anderen Seen war man zu dieser Zeit froh, wenn der Saibling nach 3 Jahren das Schonmaß von 30cm erreicht hat.

    Nur mal ein kleines Beispiel: Wenn jeder Bürger der Bundesrepublik eine KW Strom am Tag einsparen würde, dann würde der Jahresenergieverbrauch um satte 30.295.000.000 KW sinken. Über 30 Gigawatt! Das sind 10 Kraftwerke der Größenordnung von Jänschwalde! ZEHN!

    Ich habe mal nachgeschaut, weil ich diese Zahl nicht Glauben konnte und habe dabei gefunden, dass Jänschwalde im Jahr 2018 eine Jahresleistung von 19,5 GWh hatte, also würden wir knapp über 1,5 Kraftwerke einsparen.

    Oder meinst du einzelne Kraftwerksblöcke.

    Aber Einsparungen an elektrischer Energie sind bei unserer gegenwärtigen Lebensart unrealistisch.

    Internet, Cloudcomputing und elektrisch betrieben Fahrzeuge werden den Strombedarf sogar weiter erhöhen.

    Es kann also nur darum gehen, wie dieser Strom erzeugt wird oder wir müssen wieder in Höhlen leben:)

    Zu @SilentHunter´s Post möchte Anmerkungen machen-

    Ich finde es gibt Köder die sind einfach nicht akzeptabel. Wurm auf Seeforelle geht m.E. gar nicht.

    Wenn ein Seesaibling auf dem Echo zu sehen ist, der deinem Köder folgt, wird er das sicher nicht 35 Meter lang machen, sondern spätestens nach der Hälfte abbrechen.

    Ob langsames drillen bei 10 Meter hilft um einen vollständigen Druckausgleich herzustellen wage ich zu bezweifeln, sicher ist es schadet nicht. Aber beim Saibling ist nicht nur die Schwimmblase, sondern auch die Sauerstoffsättigung in Blut und Gefäßen betroffen und Taucher wissen wie lange es braucht, um das in den grünen Bereich zu bringen.

    Wie gesagt, wenn der Saibling munter abtaucht, heißt das noch lange nicht, das er auch überlebt.

    Saiblinge laichen auch am Walchensee nicht ganzjährig. Es wurde hier im Forum vor vielen Jahren geschrieben, dass es Grund- und Uferlaicher geben soll und die Ersteren als reine Planktonfresser im Sommer ablaichen sollen.

    Viel hört man von dieser Theorie nicht und in anderen tiefen Seen mit gleichen Wassertiefen wird das auch nicht thematisiert.

    Ich fange aber auch Renken, die über die ganze Saison stark unterschiedliche Laichausprägung zur gleichen Fangzeit haben, teilweise sieht es im Frühjahr so aus, als ob sie den Laich gar nicht abgesetzt hätten.


    Ab wie gesagt, jeder soll fischen wie er das verantworten kann und vielleicht tue ich mich da auch leicht, weil es im Starnberger See auch in der Tiefe keinen vernünftigen Saiblingsbestand mehr gibt, auch wenn immer mal wieder ein Ausnahmefisch gefangen wird.

    Da gibt es nicht viel zu sagen. Das Video isr zwar nicht vom Walchensee sondern vom Starnberger See in der Nähe des Dampfersteges von Berg.

    Ich habe dort mit einem anderen Boot auf ca. 32 Meter mit der Hegene gefischt, als Taucher uns darauf aufmerksam gemacht haben, dass am Grund mehrere tote kleine Saiblinge liegen.

    Wir hatten ganz langsam gedrillt, weil mit Untermassigen zu rechnen war und die Fische sind nach dem zurücksetzen ganz munter in die Tiefe geschwommen.

    Wir haben das natürlich auch nicht geglaubt und haben uns dann an seinem Auto das Video betrachtet. Wahrscheinlich fällt das sonst nicht so auf, weil Taucher selten so tief unterwegs sind.

    Das Problem ist nicht die Jahreszeit, sondern die Tiefe in der dort gefangen wird.

    Die meisten dieser vorwiegend untermassigen Saiblinge wird das zurück setzen nicht überleben, auch wenn der Fisch ganz normal weg schwimmt. Im besten Fall wird er zum Futter für andere Fische, sonst liegt er halt tot auf dem Grund.

    Ich habe da schon Videos von Tauchern gesehen und daraus die Konsequenz für mich gezogen, nicht unter 23 Meter zu fischen.

    Aber das muss jeder selbst für sich entscheiden.

    Zur Jahreszeit grundsätzlich ist zu sagen, dass der Laich von Renken genausoweit entwickelt ist, wie der von Saiblingen.

    Aber sie werden halt flacher gefangen.

    Die Aussichten für die nächsten Tage sind deutlich besser, zumindest was das Wetter betrifft:).

    Du kannst also morgen wieder voll angreifen. In unserem gesetzten Alter muss man nicht bei jedem Sauwetter fischen, auch wenn die Renken bei Regen eigentlich eher besser beißen.

    Traurig und sehr seltsam.

    Ein Elektroboot ist zu klein für 3 Personen und läuft bei absoluter Windstille voll.

    Zwei von 3 Bootsangler können nicht schwimmen und sind um 23 Uhr beim angeln, obwohl angeln vom Boot am Starnberger See nach Sonnenuntergang verboten ist.

    Der Nachteil fast aller Wetter Apps ist, dass sie mit einer gewissen Verzögerung arbeiten und deshalb für plötzlich entstehende Gewitter in den Bergen nicht helfen.

    Auch Vorschaumodelle sind da nicht besonders präzise.

    Wirklich helfen tun sie nur, wenn eine Kaltfront durch zieht, da kann man den Fluchtzeitpunkt relativ genau berechnen.

    In nehme das Niederschlagsradar von T-Online.

    Hier mal ein Link dazu:


    http://www.fischerei-oberbayer…+der+Fischer/74-6-74.html


    bioharry

    Harry ich war mal am Bodensee bei Laichfischen dabei, da wurden sie 40 Meter über Grund gefangen.

    Das Laichfischen beginnt dort Anfang Dezember, wenn das Wasser an der Oberfläche höchstens 7 Grad hat.

    Da das am Walchensee eher früher als am Bodensee der Fall ist, werden sie dort sicher nicht später ablaichen.

    Dass in diesen Tiefen selten Kies vorhanden ist, ist der Grund warum die Renke überwiegend künstlich vermehrt wird.

    So und nun wieder zurück zu den Fängen:)


    vatas-sohn

    Die Wassertemperatur wird ja wohl bei 4 Grad liegen, wenn die Renken schlüpfen und die wird in der Jahreszeit an allen Seen gleich sein. Zudem war der letzte Winter nicht überdurchschnittlich kalt, sondern nur schneereich, aber das interessiert die Renken im Wasser nicht:)

    In der Größe sind bei uns die jungen Lauben und Aitel unterwegs.

    Die Renken sind schon viel größer und die werden am Walchensee auch nicht später ablaichen oder langsamer wachsen.

    Zumindest die größeren Exemplare stehen ja ganz ordentlich im Futter.

    Im Norden sind immerhin etwa zwei Drittel der Renken massig, aber auch da ist meistens bei 32cm Schluss.

    Die Fangmenge ist von Tag zu Tag sehr unterschiedlich, aber seine 5 Renken fängt man eigentlich immer.

    Gestern waren sie zum ersten Mal direkt an der Oberfläche, vielleicht gehen sie jetzt endlich auch mal ins flachere Wasser, dann sind sicher auch wieder Größere dabei.

    Ich war am Montag im Norden.

    5 Renken zwischen 32 und 35 cm auf 16 Meter in einer starken Stunde.

    In Ufernähe gabs viele Maifliegen, aber keine Fische die gestiegen sind.

    Sollte also kein Problem sein, auch wenn dann ganz andere Wetterbedingungen angesagt sind.