Beiträge von Juvol

    Probiert doch auch mal die Alternative ganz ohne Lack.

    Im letzten Jahr war das bei mir fast an allen Tagen erfolgreicher.

    Sogar wenn mal etwas Faden weghängt, waren das die gefragtesten Nymphen.

    Roel, ja ich meine massige Seeforellen. Das beste Jahr waren 78 dann 62,

    Und alles vom Ufer, ohne Boot. Aber damals wurde im März und April bis in die erste Maiwoche jeden Tag nur auf Seeforellen gefischt. Die untermassigen 42er haben schon Namen bekommen, wenn sie an einem Tag zum dritten Mal gefangen wurden.

    Und ab Anfang Mai gab es dann vor dem Midgardhaus die schönen Saiblinge, auch vom Ufer aus. Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen;(

    Da glaube ich ja fast, dass der Berufsfischer auf DICH neidig war juvol ;-)

    Ja der alte Huber ist immer vorbei gekommen und hat sein Gesicht schmerzhaft verzogen, wenn wieder eins seiner „Kinder“ im Kescher lag.

    Das waren aber auch zwei Ausnahmejahre und man muss das Schonmass von 50 cm Bedenken.

    75 Prozent der Seefos waren zwischen 50 und 59cm und damit an anderen Seen (früher auch am Sta-See) nicht massig.

    20. Prozent zwischen 60 und 70 cm und immerhin 5 Prozent zwischen 70 und 79 cm.


    Der Neid ging dann soweit, dass der März gesperrt wurde

    :(

    Am Beispiel des Starnberger Sees kann man sehen, wie schnell aus einen Top-Seeforellengewäser eine Seeforelleneinöde wird.

    Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als man das Fanglimit mit maßigen Seefos erreicht hat und 60 bis 80 Seefos in der Saison normal waren. Und dann kamen die Netze die alle 50 Meter die kompletten Kanten abgedeckt haben. Genau zwei Jahre haben sie gebraucht und die Fische wahrscheinlich an den Zoo verkauft, weil noch keine Saison war.

    Ja Roel, das waren noch Zeiten:).

    Wenn es jemand mit dem Schwimmer versuchen will, dann ganz flach einstellen. Der Köder sollte bei 6 Bis 8 Meter Wassertiefe in maximal 1,5 Meter Tiefe präsentiert werden. Wenn Schwärme kleiner Barsche da sind, kann man es auch einen halben Meter unter dem Schwarm versuchen, aber dann steigt die Zahl der Hechtbisse;(

    Die ganz Großen kommen auch ans Ufer, ich hatte schon die Meter-Forelle in 4 Meter auf der Hegene, leider hat sie gewonnen, als nach 10 Minuten meine Schnur aus war;(

    Eine Seeforelle ist nicht wählerisch, wenn sie da ist, beißt sie auch auf tote Koderfische.

    Aber Stahlvorfach geht nicht, da läßt sie ganz schnell aus und ein Anhieb bevor sie voll gepackt hat, geht immer ins leere.

    Schon die Vorfachstärke ist mit Schwimmer entscheidend, ein zwanziger Vorfach hat deutlich mehr Bisse, als ein 22er.

    Es ist ja sicher auch gewässerabhängig, aber ich glaube dass eine Seeforelle alles nimmt, was sie bekommen kann.

    Bei meinen Fängen, die fast ausschließlich im Frühjahr ufernah erfolgten, hatten auch die Seeforellen zwischen 60 und 78cm ausschließlich Jährlingsbarsche oder Nymphen im Magen.

    Selbst bei kleinen Köderfischen, die mit Schwimmer angeboten wurden, erfolgte vor dem eigentlichen Biss ein 5 bis 10 Meter langes rumziehen.

    Das wird sich mit steigenden Wassertemperaturen sicher ändern, weil die Fische dann auch mehr Energie haben, aber zumindest im Frühjahr würde ich keine 20cm Köderfische anbieten.

    Fällt mir gerade ein: Gibt es eigentlich auch silberne Haken?

    Ja gibt es und die sind super. Ich kann dir den Hersteller aber nicht sagen, da ich nicht selbst binde.

    Die Hegenen mit roten Haken würde ich nicht ganz aussortieren, probiere die mal Anfang/Mitte Juni in der Hollerblüte, wenn sonst nichts oder kaum was geht. Ich habe schon einen Angler gesehen, der hat mit den roten Haken, ohne jede Umwicklung, Saiblinge gefangen8)

    Mach dir da keine Gedanken, das läuft am Starnberger See auch nicht anders.

    Die Superangler, die zur Not auch ohne Haken fangen, sind rar. Wir Anderen müssen uns da schon etwas mehr Mühe geben.:)

    Meine Meinung ist: es ist schnurzpiepegal welche Farbe, Form, Art. Gaaaanz eventuell die Größe, das wars aber auch schon, so zumindest meine wenige Erfahrung.

    Deine wenige Erfahrung dürfte sich auf einige wenige Tage im Mai beschränken.

    Ansonsten hat natürlich die Form großen Einfluss und je flacher man angelt auch die Farbe.

    Das ist aber alles stark abhängig vom Gewässer, während rot am Walchensee gut fängt, kann man damit am Starnberger See keinen Blumentopf gewinnen.

    Grundsätzliche Regeln sind, im Frühjahr dünne Nympfen und ab der Maifliegenzeit immer dicker.

    Im Flachen sind gedeckte Farben schwarz, braun und violett meistens erste Wahl.

    Glitzerelemente verwende ich erst, wenn´s tiefer runter geht als 12 Meter.

    In der Sommerflaue helfen oft Schockfarben und Nymphenformen, die auch frische Brut imitiert.

    Mit das Wichtigste ist aber die Bewegung der Nymphen und deshalb ist die Stärke der Springer und die Wellen- oder Driftbewegung oft der Schlüssel zum Erfolg.

    Ich verwende fast nur einfarbige Nymphen und Perlen oder besondere Kopfformen kommen frühestens ab Mitte Juni zu Einsatz.

    jaaa genau da 😊....sollte eigentlich auf hecht gehen

    Ich habe früher öfter am Lüßbach Auslauf in den See gefischt. Da werden neben Bachforellen auch Bachsaiblinge besetzt, aber Hechte gibt's da ganz selten. Wenn du Hecht willst sind die Chancen ein paar Meter weiter am Würmauslauf viel besser, da könnten sogar kleinere Waller in Frage kommen.

    Wie kommst du da drauf? Die Hegene gibts doch nach neuer Definition gar nicht mehr, sondern nur noch Anbissstellen und wie du die beköderst ist doch deine Sache.

    Ich fische ja viel auf große Barsche mit der Hegene, aber nicht unter 12 Meter, da der Fisch dann keine Chance hat.

    Das hat nichts mit der Drillgeschwindigkeit zu tun, weil bei langsamen einholen der Barsch nach oben flüchtet.

    Und je größer der Barsch ist um so geringer sind seine Überlebenschancen, da kommt die Schwimmblase aus dem Maul raus.

    Sind die größeren Barsche nicht sowieso am Ende, wenn sie aus der Tiefe kommen?

    Andererseits ist vor dem ablaichen eh kein Fleisch auf den Gräten:)

    Danke Ron für diesen Beitrag hier im Forum.

    I

    Diese Schreiber waren weder dabei noch haben sie irgend eine Ahnung von einem Angelkayak aber verzapfen einfach Mist wie der andere das ich wahrscheinlich Übergewichtig sei.

    Bei einer Zuladung von 272Kg könnte das aber schon sein:)