Beiträge von Juvol

    Mach dir da keine Gedanken, das läuft am Starnberger See auch nicht anders.

    Die Superangler, die zur Not auch ohne Haken fangen, sind rar. Wir Anderen müssen uns da schon etwas mehr Mühe geben.:)

    Meine Meinung ist: es ist schnurzpiepegal welche Farbe, Form, Art. Gaaaanz eventuell die Größe, das wars aber auch schon, so zumindest meine wenige Erfahrung.

    Deine wenige Erfahrung dürfte sich auf einige wenige Tage im Mai beschränken.

    Ansonsten hat natürlich die Form großen Einfluss und je flacher man angelt auch die Farbe.

    Das ist aber alles stark abhängig vom Gewässer, während rot am Walchensee gut fängt, kann man damit am Starnberger See keinen Blumentopf gewinnen.

    Grundsätzliche Regeln sind, im Frühjahr dünne Nympfen und ab der Maifliegenzeit immer dicker.

    Im Flachen sind gedeckte Farben schwarz, braun und violett meistens erste Wahl.

    Glitzerelemente verwende ich erst, wenn´s tiefer runter geht als 12 Meter.

    In der Sommerflaue helfen oft Schockfarben und Nymphenformen, die auch frische Brut imitiert.

    Mit das Wichtigste ist aber die Bewegung der Nymphen und deshalb ist die Stärke der Springer und die Wellen- oder Driftbewegung oft der Schlüssel zum Erfolg.

    Ich verwende fast nur einfarbige Nymphen und Perlen oder besondere Kopfformen kommen frühestens ab Mitte Juni zu Einsatz.

    jaaa genau da 😊....sollte eigentlich auf hecht gehen

    Ich habe früher öfter am Lüßbach Auslauf in den See gefischt. Da werden neben Bachforellen auch Bachsaiblinge besetzt, aber Hechte gibt's da ganz selten. Wenn du Hecht willst sind die Chancen ein paar Meter weiter am Würmauslauf viel besser, da könnten sogar kleinere Waller in Frage kommen.

    Wie kommst du da drauf? Die Hegene gibts doch nach neuer Definition gar nicht mehr, sondern nur noch Anbissstellen und wie du die beköderst ist doch deine Sache.

    Ich fische ja viel auf große Barsche mit der Hegene, aber nicht unter 12 Meter, da der Fisch dann keine Chance hat.

    Das hat nichts mit der Drillgeschwindigkeit zu tun, weil bei langsamen einholen der Barsch nach oben flüchtet.

    Und je größer der Barsch ist um so geringer sind seine Überlebenschancen, da kommt die Schwimmblase aus dem Maul raus.

    Sind die größeren Barsche nicht sowieso am Ende, wenn sie aus der Tiefe kommen?

    Andererseits ist vor dem ablaichen eh kein Fleisch auf den Gräten:)

    Danke Ron für diesen Beitrag hier im Forum.

    I

    Diese Schreiber waren weder dabei noch haben sie irgend eine Ahnung von einem Angelkayak aber verzapfen einfach Mist wie der andere das ich wahrscheinlich Übergewichtig sei.

    Bei einer Zuladung von 272Kg könnte das aber schon sein:)

    In Starnberg, Uferpromenade werden immer die Enten gefüttert, brauchst selber nicht zu füttern, und die Karpfen sind da!

    Ich habe nie drauf gefischt... aber einer zugeschaut wie er in Minutentakt welche gefangen hat.


    Roel

    Das ist sehr mutig. Wenn man dort vor versammeltem Publikum eine Ente fängt, kommt man im besten Fall in die Zeitung, im schlechtesten Fall knüpfen sie dich an den nächsten Laternenpfahl:)

    Karpfen werden am Starnberger See kaum beangelt und sind deshalb auch relativ einfach zu fangen, wenn das Wasser wärmer wird. Sowohl am Nord als auch am Südufer sind die Chancen ab 22 Grad Wassertemperatur gut.

    Anfüttern scheidet wegen Federvieh aus, ist aber auch nicht nötig, da genügt schon 1 Maiskorn-

    Die 10cm Regel macht heute gar keinen Sinn mehr, weil fast keine kleinen Forellen mehr da sind.

    In den guten Zeiten hatte man täglich viele Forellen zwischen 40 und 45cm als Beifang beim Saiblingsfischen vom Ufer, aber das ist längst Geschichte. Auch früher war diese Regelung eigentlich Unsinn, weil eine 40er Forelle genauso einen 10cm Köderfisch nimmt und bei den größeren Köderfischen viel länger mit den Anschlag gewartet wird.

    Der Zuagroaste

    Die Zahl derer die noch eine Eimer voll Fisch fangen, ist sehr überschaubar:) und das fischen von den Stegen war geduldet, solange man sich vernünftig verhalten hat. Ich habe zwar keinen Elektromotor, mir fällt aber kein vernünftiger Grund ein, warum das im April verboten ist. Und mit dem Echolot machen wir es wie die Berufsfischer, offiziell benutzten die das auch nicht:).

    Die 10cm Regel kommt noch vom alten Huber, der seine "Kinder" schützen wollte.

    Über Fliegen wurde in der Versammlung nicht gesprochen, aber ich bin überzeugt, das es keinen Stress gibt, wenn du den Gastl anrufst wird der das sicher bestätigen.

    Was die Mortalität zurückgesetzter Forellen betrifft, gibt es sehr unterschiedliche Meinung. Bei dem kalten sauerstoffreichen Wasser schwimmen ja alle weg und wir haben mit der Hegene auch schon mehrfach die Gleichen gefangen, aber Taucher haben auch schon von vielen toten Forellen am Grund berichtet, die vorher alle putzmunter weggeschwommen sind

    Die Hegene ist erlaubt, das wurde auf der Versammlung klar gestellt.

    Für mich ist die im April auch am fängigsten, da die Forellen in Ufernähe sich den Bauch mit Nympfen voll schlagen und Köderfische nicht in der Nähe sind. Im kalten Wasser ist die Kampfkraft auch soweit eingeschränkt, dass man bis 80cm die Forellen auch raus bringt, wenn den welche da wären. Früher ging das ja super, aber in den letzten Jahren sind nicht mal mehr Untermassige da.

    Die Begründung für unser Schonmaß von 50 cm ist aber, dass eine natürliche Vermehrung der Seeforelle nicht vorkommt:)

    Ich wäre der Letzte, der es nicht begrüßen würde, wenn hierfür Möglichkeiten geschaffen werden könnten.

    Der Besatz im See hatte früher schon was gebracht, da wurden allerdings 2-sömmrige gesetzt, die viel bessere Überlebenschancen hatten. Jetzt spart man halt und setzt entweder gar nicht, oder Kleinere als Fisch- und Vogelfutter.

    In dem Versuch werden bereits entwickelte Eier ausgebracht, die direkt vor dem Schlupf stehen, damit hat man das Sauerstoffproblem gelöst.

    Vor 3 Jahren hatten wir aber noch ein paar hundert Millionen Renken Brütlinge:)

    Welcher Zulauf hätte denn Kiesboden und die notwendige starke Strömung für den Sauerstoffgehalt?

    An geeigneten Gewässern steigen die Forellen 40 bis 100 Km auf, um solche Plätze zu finden, die dann auch ein entsprechendes Gefälle haben. Sowas ist bei unseren Bächen nirgends möglich.