Beiträge von SEausME

    Servus Jürgen,


    danke für deinen schönen Bericht vom See! Du hast ja schon ziemlich genau beschrieben, wie es die letzten Wochen dort war.


    Mit ein bischen Verspätung will ich auch noch ein paar Worte über meinen Aufenthalt am Walchensee verlieren.

    Schön war es. Sehr schön sogar. Und es war auch sehr fischig. Bis zu dem von Jürgen angesprochenen Wetterumschwung konnten wir wirklich sehr viele gute Renken zwischen 40 und 46 cm fangen. Täglich hatten wir Erfolg, wie schon geschrieben in relativ flachen Bereichen zwischen 12 und 16 Metern auf vorwiegend grüne Farbtöne und Hakengröße 12 und 14. Jeden Tag waren 1-3 Fische jenseits der 40cm dabei und machten richtig Laune, so dass wir in dieser Zeit viel den Renken nachstellten und die Saiblinge fast vergessen hatten. Meistens endeten die Tage mit 4 oder 5 Renken und der Unterschied zwischen Mittdreissigern und 40+ war schon echt beträchtlich.




    Nach dem besagten Wettersturz wurde die ganze Sache dann für ein paar Tage recht zäh und trotzdem trotzten wir dem Dauerregen. Das war zeitenweise echt ziemlich eklig, aber wenn man schon mal da ist am See, dann wird auch rausgefahren zum Fischen. Wenn der Nachwuchs mit dabei ist, dann darf ich nicht mal meinen Schirm aufstellen, weil man unter dem angeblich überhaupt nicht fischen kann. Irgendwo hat er ja recht, dass man eingeschränkt ist wenn man unter dem Schirm fischt, aber bevor ich so im Dauerregen sitze, verpass ich halt mal lieber einen Biss unterm Schirm im Trockenen...




    Als die Schlechtwettertage vorbei waren, wurde die Fischerei wieder deutlich besser. Wenn du in der Früh in dein Boot steigst und hast den See fast für dich allein, brauchst du ja eigentlich fast nicht mehr fangen um richtig zufrieden zu sein. Hab ich aber trotzdem in schöner Regelmäßigkeit getan. Und war halt dann noch ein Stück zufriedener :).




    In der letzten Woche hatte ich die Fische dann auf einer Tiefe von 20-24 gefunden. Aus der Walchenseebucht raus, an der 2.Spitze vorbei in Richtung Einsiedl waren die Schwärme morgens von 8.00 bis 9.30 Uhr so dicht, dass man gar nicht mit 2 Angeln fischen konnte. Ruckzuck hat man sein Fanglimit von 5 Renken erreicht. Die Fische waren allerdings nicht mehr in Reichweite der 40cm, trotzdem waren es durchwegs feiste Burschen, vor allem hatte man sehr wenige Untermaßige dort. Ab und an war dann auch mal ein Saibling dabei. Immer wenn ich mein Limit erreicht hatte, schleppte ich noch ein wenig auf Saibling. Da mir das tiefe Kombischleppen mittlerweile nicht mehr zusagt, habe ich zügig mit Locklöffel und dahinter kleinen Wobblern von 5-7cm im Barschdesign gefischt. Um auf etwa 15-18 Metern Tiefe zu kommen war da schon einiges an Vorblei nötig. Aber funktioniert hat es. Es waren ein paar sehr schöne Saiblinge dabei, wohl genährte Fische in prachtvollen Farben. Der eine Fisch auf dem Foto mit den Renken war richtig massig, hatte eine ganz andere Körperform als die "normalen" Walchenseesaiblinge.




    Abends war dann auch manchmal schleppen auf Saiblinge angesagt und Junior hatte auch Glück mit einem schönen, farbenfrohen Saibling der über nur 20m tiefen Wasser den Wobbler packte. So sehen dann glückliche Nachwuchsangler aus 8o



    Insgesamt war es eine tolle Zeit am See, mit sehr vielen und auch sehr schönen Renken, die allerdings schon etwas Flexibilität erforderten. Anständige Saiblinge sind auch noch zu fangen, allerdings ist das schon eine etwas schwierigere Aufgabe die besseren aus den kleinen rauszupicken. Die Barschbrut wird tatsächlich immer mehr :huh: und was die Forellen anbelangt hab ich einige Fische beobachten können, die den See schon alleine deswegen interessant halten. Schöne Bilder von diesjährigen, tollen Seefofängen hat es auch zu bestaunen gegeben, eine 80er wurde während meines Aufenthaltes gefangen. Tolle Sache!


    Nächstes Jahr bin ich wieder dabei. Im Frühjahr und im Sommer ist gebucht. Freu mich jetzt schon drauf. Schönen Dank noch an Peter, Jürgen und Bernd, danke für die netten Fachsimpelein von Boot zu Boot.



    Grüße an alle


    Stefan

    Habt Ihr was gesehen / gehört vom 20 Pfd Forelle am Walchensee dieses Wochenende...?

    Ja hab ich. 80cm, 20 Pfund. Beim Schleppen zum Renkenplatz auf Wobbler.


    Schöner Bericht, Uwe! Da war er 3 Tage da und hat sich nicht sehen lassen...

    Servus Andi. Also bei mir spielen da mehrere Faktoren zusammen. Natürlich richtet ich mich auch nach der Echolotanzeige, aber in erster Linie gehe ich so gut es geht dem Trubel aus dem Weg. In der Bucht fisch ich bei schönem Wetter eher nicht, zumindest nicht zu den Zeiten, in denen reger Betrieb herrscht. "Seine" Stellen hat man aber schon im Kopf, und über die Jahre spielt schon einiges an Erfahrung mit, ist halt wie überall. Im Moment sind die großen Schwärme rund um Wsee nicht wirklich zu finden, aber das beeinträchtigt nicht die Fänge, im Gegenteil. Die Größe der von mir gefangenen Fische ist wirklich sehr gut. Wenige Untermassige aber sehr viele Fische mit 40+, und das nicht als Ausnahme, sondern in schöner Regelmäßigkeit. Hab ich in der Häufigkeit hier am See noch nicht erlebt.

    Die Tiefe in der momentan gefangen wird, schwankt erheblich, die großen Fange ich in 12-16m, die Portionsfische gehen aber auch noch in 25 Metern.

    Ich fisch im Momemt viel mit Hakengröße 12 und mit grünen Tönen, scheint im Moment gut zu funktionieren.


    Lars

    Bleibst am Diensdooch a nu doo? Dann fahr mer mal zamm naus...


    jürgen

    Wann schlägst du am See auf?


    Uwe

    Dann hab ich dich in mitten der Erholungssuchenden am Samstag doch gesehen, aber ich dachte du bist immer mit der gehissten Flagge unterwegs... war da aber zu der Zeit mit der Family am Ufer und hätte dich nicht erreicht.


    Fazit: Im Momemt Renkenfischen vom Feinsten (bevor Gegenteiliges kommt: Es ist meine subjektive Meinung) .


    Andreas

    Das tote Meer liegt zumindest Renkentechnisch nicht (mehr) auf Intensiv


    Und: Bin immer noch begeistert von unseren neuen Schwimmerruten.


    Schöne Grüße an alle am See und diejenigen die auch gern hier wären. Bilder kann ich mit dem Handy nicht liefern, ist mir zuviel Aktion. Muss mich fitschlafen für morgen. Um 5 klingelt der Wecker

    Nur ganz kurz, sozusagen live vom See. Ich hab meine Schwimmerute gefunden, und zwar zu 100%. Genau wie ich mir das vorgestellt habe, endlich eine Rute die mir sensibel genug ist. Die 3,30 m find ich jetzt auch angenehm, wobei auch die 3,60er Version eine Option wäre. Ich dachte die Rute würde beim Werfen an ihre Grenze kommen, aber der Schwimmer und das 25g Blei verträgt sie gut. Extrem weit muss es ja nicht sein, aber nen normalen Überkopf mit der Montage ist kein Problem. Herrlich geht die Rute bei den Fluchten der Renke in die Knie. Da macht sogar mir das Fischen mit der Pose richtig Spaß. Die Rute ist mit 1-6 Gramm angegeben. Vom Boot (nicht vom Ufer) aus für mich DIE Posenrute. Und bezahlbar ist sie auch. Glaub so irgendwas zwischen 50 und 60 Euro. Klare Kaufempfehlung von mir. Hab noch nichts annähernd ähnliches gefischt.


    Iron Claw Chakka 3.30m 1-6g


    Gruß Stefan

    Sehr schön, Lars! Petri.

    Ich sitz am Ufer auf Zwergern, kühl mir die Füße vom Radlfahren ab und beobachte das Treiben auf dem See. Weit und breit kein Zeichen von einem weißen Kajak mit gehisster Bayernfahne... Uwe wo bist du??


    Zum Fischen: Ich hab schon wesentlich schlechtere Auftakttage gehabt. Rund um Walchensee incl. Bucht scheinen wohl die sehr guten Tage vorbei zu sein, aber mit ein bisschen Hartnäckigkeit wird man mit sehr schönen Fischen belohnt. Außer am Klösterlspitz sind auch nur relativ wenige Untermassige unterwegs. Ich hab schöne Fische zwischen 14 und 16 Metern gefangen, darunter auch 42, 44 und 45 cm. Auch zwischen 35 und 38 waren einige dabei.


    Mal schauen, was nach dem Temperatursturz passiert...


    Die Saiblinge müssen noch ein bisschen warten. Das Renkenfischen entspannt mich gerade.


    Gruß Stefan

    Petri allen Fängern! Schön dass ihr uns hier an euren Walchenseeabenteuern teilhaben lasst. Ich hoffe mal, ihr habt mir noch einige schöne Fische dringelassen, morgen ist es endlich wieder so weit! Startschuß ins Oberland und reichlich Zeit um meiner Passion nachzugehen. Natürlich werden auch diese 2 1/2 Wochen wieder viel zu schnell vergehen, aber bevor es vorbei ist, muss es ja erst mal losgehen.

    Würde mich freuen wieder den ein oder anderen am See zu treffen, zu einem gemütlichen Plausch oder auf ein kühles Weissbier.

    Vielleicht gibt´s ja hinterher auch wieder was zu berichten. Schau mer mal.


    Schöne Grüße


    Stefan

    Ich hab vom Boot aus auch schon so einiges als Schwimmerrute ausprobiert, war aber bisher nie wirklich zufrieden. Auch die Daiwa Sensor Float in 360 hat mir nicht wirklich gelegen. 3,60 ist evtl. schon ein bissi lang, 2,70 aber auch wieder ein bissi kurz zum gemütlichen werfen im Sitzen. Aber prinzipiell waren mir bisher alle Ruten zu wenig sensibel, egal ob Winklepicker oder Schwimmerrute. Etwas feiner dürfte es halt sein, vielleicht in 3m oder 3,30.


    Mit diesen Anforderungen hab ich den Gerätehändler meines Vertrauens aufgesucht und mein alter Freund Andi hat mir jetzt ne Iron Claw "Chakka" in 3,30m empfohlen. Also eingepackt das Sensibelchen und ab nach Hause. Jetzt wartet die Rute in zweifacher Ausführung (Junior ist ja auch noch da) auf den ersten Härtetest am Walchensee. Nächste Woche gehts los, dann werden wir sehen...


    Gruß Stefan

    Servus Klaus,


    gern geschehen! Man hilft wo man kann. Das Boot war ja schon im Einsatz, wie ich gelesen habe. Wenn du in 10 Jahren dann wieder Bedarf hast, einfach melden ;)

    Danke für eure Fangmeldungen und Berichte! Scheint ja ganz gut zu laufen momentan. Der Buschfunk meldet ja auch schon richtig gute Renken, nur von den Saiblingen hört man scheinbar noch nicht viel.

    Jetzt hät ich Zeit zum Fischen, aber mit nem Fußwurzelbruch bist halt einfach nicht mobil. Schade, ich hätts gern nochmal versucht in nächster Zeit. Mal sehen wie sich das entwickelt.


    Gruß Stefan

    Na dann ein kräftiges Petri Heil!

    Hat sich ja die Strategie doch recht schnell ausgezahlt. Jedenfalls scheints momentan überall schon besser zu laufen, als noch Anfang März.

    A bisserl warten hat noch keinem geschadet, Roel. Die nächste kommt bestimmt...


    Gruß Stefan

    Petri Stefan!


    Na dann hat es ja relativ zügig geklappt! Ich weiß ja, dass da schon noch einiges mehr geht, aber immerhin ist es besser, als nur Untermaßige ans Band zu bekommen.

    Deine Schlepplänge hat dann ja gepasst ;). Jetzt hoff ich mal, dass du nicht sehr lange auf den EINEN Biss warten musst, der uns die schlaflosen Nächte bereitet!

    Weitermachen, Gas geben, nicht nachlassen!


    Gruß Stefan

    Servus,


    es sind ja ein paar Fragen bzw. Empfehlungen aufgetaucht.

    Stefan und Roel empfinden ja die Schlepplänge hinter dem Boot als zu hoch. Bin ich ja gerne aufnahmefähig. Allerdings fühl ich mich mit kürzerer Leine am unbeschwerten bzw. nur leicht vorbebleitem Köder sehr unwohl, gerade wenn das Wetter eher ruhig ist. Ob das jetzt 100 oder 120 Meter waren, das kann ich auch nicht genau sagen, ich lass halt die 135m geflochtene so weit raus, bis das Mono drunter deutlich zum Vorschein kommt. Vorne sind dann noch einige Meter Fluo vorgeschaltet (was dann auch Jürgens Frage beantwortet). Das kommt dann schon in etwa hin. Die stärker vorbebleite Rute läuft dann auch deutlich kürzer, was mir halt einfach große manövrierfähigkeit bringt. Mein Schlepptempo ist auch nicht gerade niedrig und oft kommen die Bisse bei einer 90 Grad Wendung vom Ufer weg, eigentlich immer auf der äußeren Rute, die dann noch mehr beschleunigt. Bisher hatte ich wirklich wenig bis keine Probleme mit Fehlbissen. Am von mir beschriebenen Tag waren aber tatsächlich zwei dabei. Ich werde also intensiv drüber nachdenken, wie ich das mit der Schlepplänge halten werde, bin aber ob der Scheuchwirkung des Ruderbootes bei klarem, ruhigen Wetter eher der Meinung in diesem Fall nicht wesentlich zu verkürzen.


    Zu dem Überdenken vom Kescher, Stefan. Geb ich dir vollkommen recht und sei unbesorgt, für die Forelle lag ein anderer bereit, in welchen ich jede Großforelle eingeschöpft hätte. Der Hecht musste aber nicht unbedingt da rein, das ging so auch noch locker 8), ersparte mir aber doch erheblichen faden Beigeschmack im nicht gummierten Netz ;). Also sei beruhigt, das Problem wird sich nicht stellen. Trotzdem danke für deinen Denkanstoß.


    Und zur Frage von Uwe: Wenn ich es gewollt hätte, dann hätte ich mich ja dazu geäußert. Aber du kannst doch in so einem Fall nix richtig machen, gerade hier im Netz. Verwertet man so einen Laichfisch? Setzt man so einen Räuber wieder zurück in ein Seeforellengewässer, in welchem etliche Seefos in der optimalen Beutegröße umherziehen? Also, was kann ich richtig machen dabei, wenn ich es hier schreibe? Daher weiß ich auf deine Frage keine Antwort, Uwe.


    Hoffe damit alle Unklarheiten beseitigt zu haben ;)


    Gruß Stefan

    Servus Roel,


    vorne weg: Die Traumforelle war wieder nicht dabei ;)

    Trotzdem war wie immer wieder einiges los. Wie du schon richtig geschrieben hast, waren es sehr viele Angler an den ersten Tagen. Kaum hattest du dir ein Plätzchen ausgesucht, an dem du in Ruhe fischen konntest, da standen plötzlich links von dir 3 Mann und von rechts kam der nächste Trupp. War nicht wirklich so prickelnd. Aber die Seefos waren am Eröffnungstag doch sehr aktiv. Es gab sehr viele Bisse, Nachläufer und auch Fänge. Leider waren die Fische jedoch größtenteils deutlich untermaßig.

    Ich bin ja nicht unbedingt der, welcher seinen Köder tagelang vom Ufer gegen den riesigen Wasserkörper anwirft. Irgendwann spielt da mein Hirn nicht mehr mit. Da setz ich mich lieber ins Boot und schleppe meine Spangen...

    Allerdings war das ja diesmal auch nicht wirklich einfach, da erstens das Ufer eben stark frequentiert war und zweitens der Wind machte, was er wollte. Am Freitag musste ich ne Pause im stillen Winkel einlegen, bis ich mich doch irgendwann entschloss, gegen den Föhnsturm anzukämpfen und mein Boot zurück zum Steg nach Walchensee zu bringen. Fast 3 Stunden powerrudern... leck am A.... war ich platt.




    Am Sonntag startete ich dann das erste Mal ernsthaft (nach vorherigen windbedingten Zwangstouren) zur Schlepptour. Früh morgens waren noch nicht viele am Ufer unterwegs, leichter Regen und Wind waren für mich die richtigen Bedingungen. Da ließen die ersten Bisse dann auch nicht lange auf sich warten. Eine 50er und zwei Fehlbisse später kam dann der Biss...

    Was einem da dann alles durch den Kopf geht, wenn du ca. 120 Meter hinter dem Boot heftigen Widerstand und richtig Gewicht am anderen Ende spürst. Das waren dann schon richtig bange Minuten bis zur vollkommenen Ernüchterung ||

    105cm, eigentlich eine schön gezeichnete Dame mit vollem Bauch, aber zu dem Zeitpunkt einfach die größtmögliche Enttäuschung...




    Irgendwie war klar, dass das passieren musste, stimmt´s Detlef? :P Am Abend vorher haben wir noch ausführlich drüber diskutiert, was ich machen würde 8)


    Leider klarte das Wetter dann wieder auf, der See wurde spiegelglatt. Auch keine idealen Bedingungen zum Schleppen.

    Die Bisse kamen ausnahmslos auf die flach laufende Rute mit max. 20 Gramm Vorblei. Die tief laufende Spange war nur zum Waschen dabei.


    Schön war´s trotzdem wieder. Helfende Forumshände machten dem Plattfuß ein schnelles Ende. :up:

    Am abendlichen Stammtisch war´s wie immer lustig. Einige neue, sehr nette Forumsmitglieder kennen gelernt.

    Nächstes Jahr wirds wieder nen Saisonstart geben. Ich überleg mir aber, ob ich nicht mal 1-2 Wochen später hochfahre, damit ich dem Trubel ein wenig aus dem Weg gehen kann.



    Schöne Grüße

    Stefan

    Wenn Du 100.000 Barsche bei Helene gesehen hast war das einmalig 2016.

    Hatte noch nie,,seit 30 Jahren vorher dort im" März" Barsche gesehen

    Ja das hat mich 2016 auch sehr erstaunt. Vorher war da nie was zu sehen und dann diese Massen! Natürlich hatte man da auch viel spekuliert, wie sich dieses massenhafte Auftreten von ein- und teilweise zweisömmrigen Barschen auf die Forellen auswirkt. Das war ja der reinste Selbstbedienungsladen! Was die Ursache für dieses Schauspiel war, ist mir eigentlich unerklärlich. Ich geh jetzt mal davon aus, dass jetzt wieder die "normale" Situation vorliegt und die Futterfische (bzw. Köderfische) nicht so einfach zu finden sind.


    servus, hat jemand Erfahrung wie die renken zu der Jahreszeit beißen? Und ab wann gibt's boote zum ausleihen?

    Boote zum Ausleihen gibts ab Saisonstart, zwar nicht um den ganzen See aber zumindest bei der Helene.

    Renken kannst du auch schon im März fangen, allerdings stehen die Fische wahrscheinlich noch sehr, sehr tief. Die üblichen Plätze sind da noch nicht wirklich erfolgversprechend. In der Einsiedlbucht zwischen Kraftwerkseinlauf und Hackl sieht man dann aber auch schon die ersten Uferangler auf Renke ansitzen. Vielleicht sind die großen Renkenschwärme ja gar nicht so weit davon weg.

    Persönlich fand ich die Renkenfischerei Anfang März nicht wirklich spannend. Wenn du die Fische gefunden hast, folgt Biss auf Biss. Da die Fische jedoch sehr tief standen, war das eine Fischerei, für die ich mich nicht begeistern konnte. Die Renken waren nach dem Winter wirklich extrem dünn und auch gut maßige Fische wirkten sehr klein.

    Bestimmt haben andere Angler auch andere Erfahrungen oder Tipps, meins wars wie gesagt nicht wirklich.


    Gruß Stefan

    Anschließend solltest du nochmal sauber schleifen bis 800-1000 Körnung nass

    Wenn das auch nur annähernd erforderlich sein sollte, dann werden meine Boote nie mehr neue Farbe sehen. Ich hab ja auch wieder mal so ein Projekt vor mir. Hab mir ein gebrauchtes Ringmaier geholt, welches eigentlich bis auf ein paar Macken noch in recht ordentlichem Zustand ist. Ich bin da ja auch so ein kleiner "das muss schon Hand und Fuß haben" Typ. Aber ich möchte mein RUDERBOOT herrichten und keine Münzen polieren ;-)

    Jetzt weiß ich übrigens auch, warum du dir ein neues Ringmaier holst, Michi :P

    Kannst du (Papp-) Schablonen von den benötigten Teilen fertigen und die benötigte Stärke durchgeben?

    Vielleicht lässt sich ja überregional was machen ;-)

    Ich komm ja demnächst sogar an der A95 Richtung Garmisch da vorbei... evtl. könnte ich ja mal kurz anhalten und ausladen?!


    Gruß Stefan

    Wenn niemand will, dann mach ich´s halt selbst ;)


    Lang ist es ja nicht mehr hin bis zum Saisonstart. So langsam kommt schon das Kribbeln in den Fingern. Laut Countdown von so ner komischen Gruppe Walchenseeverrückter sollen es noch 24 Tage sein. Kaum zu glauben =O

    Bei uns in Franken war es ja die letzten 4 Wochen einfach nur arschkalt. Immer wieder bei diesen miese-Laune-Temperaturen schweife ich abends dann aus der düsteren, kalten fränkischen Tristesse ab, um in Gedanken über den See zu rudern, immer auf der Suche nach der Königin. Die Bilder im Kopf sind ein zusammengewürfelter Haufen an Eindrücken aus den vergangenen Jahren. Spiegelglatter See, traumhafte Kulisse und der ein oder andere Fang wechseln ab mit heftigen Winden, Schneestürmen und Nächten in welchen der Schlaf - vom stundenlangen Rudern im Seefotempo (oder auch vom abendlichen Ansitzen in den örtlichen Gaststätten ;)) - so tief ist, dass man sogar das Träumen von den sagenhaften Walchenseeforellen vergisst...


    Solche Abende, an denen man zu Hause sitzt und abschweift ins Reich der Träume, haben dann leider auch mal negative Auswirkungen auf den Kontostand... Welchen nehm ich denn jetzt auf meiner nächsten Schlepprunde? Na den einen noch, paar Millimeter größer darf er schon sein, oder doch noch nen kleineren, wenn zwischendurch mal der Saibling der Zielfisch sein soll? Hell, dunkel? Welche Krümmung?


    Niemand steht mir bei solch schwierigen Entscheidungen bei, so daß dann immer so ein Köderwirrwarr entsteht :/. Jedenfalls werden die abendlichen Träumereien nicht weniger, wenn ne Handvoll neuer Perlmuttköder am Schreibtisch liegt und der Saisonstart nicht mehr weit weg ist.


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    Gerade stehe ich einsam im metertiefen Schnee am Südufer und werfe meine Spange gegen den auflandigen Urfelder an. Noch ist die Euphorie riesig groß, doch schon in ein paar Stunden werden die Finger klamm sein, die Zweifel werden größer und die Moral fängt an zu bröckeln. Wie wär´s mit ner heißen Tasse Kaffee und nem Plausch mit all den verrückten Gleichgesinnten? Also schnell zurück ins Auto und Abfahrt in die "Zentrale". Dort heißt es aufwärmen und sich an den Geschichten der Anderen wieder aufzurichten, sich körperlich und geistig wieder so zu stärken, dass der nächste Nackenschlag wieder richtig sitzen kann.



    Wer fährt von euch zum Saiaonstart alles hoch zum Walchensee? Wie ist denn momentan die Schneelage? Sind die Buchten alle offen?


    Gruß Stefan

    Roli du wagst es wirklich solche "Fabelgeschichten" hier zu posten? Das eingangs Geschriebene vom Perikles ist doch unwiderlegbar! Der Art und Weise wie er "Diskussionen" führt ist doch eigentlich nicht zu widersprechen... :gott:


    Roli ich dank dir für deinen Beitrag von Herzen :thumbsup: Immer wieder wenn was von dir kommt, dann les ich gespannt und erwartungsvoll. Leider, leider liest man viel zu wenig von dir. Irgendwie sollte die Anzahl der Beiträge besser verteilt sein :wink: 
    Ohne groß drüber diskutieren zu wollen, bin ich auf der Seite vom Roli. Die Evolution hat schon sehr viel möglich gemacht. Ob es stimmt oder nicht, sei dahingestellt. Meine Meinung muss ja noch lange nicht der Realität entsprechen.


    Ich finde es nur mehr als schade, dass gewisse Leute eine Diskussion eröffnen, ohne diskutieren zu wollen, sondern gegenläufige Meinungen oder Erkenntnisse vorab ins Reich der Fabeln verweisen und ob der Naivität der Fürsprecher kopfschütteln ausgelöst wird...


    Grüße nach Südtirol!
    Stefan

    Renken konnte ich so sehr gut am Tegernsee fangen...Aufgrund der Unterschiede in der Anzeige


    Das glaub ich dir, Perikles. Ganz ehrlich.




    die empfindlichkeit sorgt dafür, dass man schwache signale von kleinfischen besser erkennen kann...und auch die sicheln werden "farbenfroher", eine höhere einstellung und du erkennst auch die springer einer hegene sehr gut...fische kann man sehr gut von einander unterscheiden, hochrückige von langgestrecken fischen z.B, renken ver rotauge z.B wo es schwierig wird z.B bei gleichgrosser brachse ver rotauge oder rotauge ver barsch, dafür muss man die verhaltensweisen und lebensweisen der fische wissen, gepaart mit der gewässerkenntnis kann man dann sehr gut erkennen, was man auf dem echolot sieht...


    Mein Post zum Auslernen bezog sich hierauf. Ich dachte bisher immer das die Reflexion der luftgefüllten Schwimmblase Fische am Echolot kenntlich macht, nicht die Außenhaut der Fische. Was ich mir dann erstmal duchaus schwierig vorstelle, hochrückige und schlanke Fischarten zu unterscheiden, außer die Schwimmblasen weisen eine ähnliche "Hochrückigkeit" als die Körperform der Fische auf... :whistling:


    Aber sei´s drum. Wir Franken sagen: "Na du wersd scho wissen wossd derzällsd"


    Gruß Stefan