Beiträge von Felix.B

    :)


    Wie cool, da ist ein Them von vor 8 Jahren wieder mal aus der Versenkung geholt worden.

    Ich glaube das ganze Thema ist so komplex, dass man nur mit sehr viel Praxis neue Erkentnisse sammeln kann!


    Es gibt ein Buch in dem man alles was es über Saiblinge und Seefrorellen gibt nachlesen kann :


    https://www.amazon.co.uk/Ferox…harr-Ronald/dp/1853104868


    Dort wird immer wieder auf die "Plastizität " von Salmoniden und vor allem des Saiblings eingegangen wird. Es wird damit gemeint, dass sich Salmoniden besonders gut an die Umgebungsbedingungen anpassen können. Das erklärt sicherlich auch die Häufigkeiten der Fänge von Kapitalen Exemplaren zu verschiedenen Zeiten ( jetzt und vor 20-30 Jahren ) . Damals war die Wasserqualität des Starnberger Sees sicherlich nicht so gut wir heutzutage. Eine Veränderung hinsichtlich Futter kann gravierende Auswirkungen haben.


    Was aber sicherlich auch eine grosse Auswirkung hat ist der Besatz von Fischen in solchen Gewässern wie dem Starnberger See.


    Dazu eine kleine Geschichte aus dem Buch von oben. In 2 Seen, die sehr nah zusammen lagen, gab es jeweils einen ursprünglichen Saiblingsbestand. In einem See wurden die Fische 500-800 gramm schwer und es gab nur selten grosse Exemplare. In dem anderen See gab es relativ häufig auch kapitale Exemplare zwischen 2 und 4 Kilo. Als man dann mal als Versuch die Fische aus dem See in dem nur kleoine fische vorkamen in das Gewässer mit den grosen Fischen gesetzt hat, da wuren dann die seben Fische im schnitt so gross wie alle anderen Fische in dem neuen See. 'Sie haben sich an die Konkurenz angepasst. das ganze hat auch nicht mehrere Generationen gebraucht, sondern ging relativ schnell ....... PLASTIZITÄT


    Deshalb raus aufs Wasser, nur die Erfahrungen und auch die daraus folgenden Schlüsse bringen einen näher an den kapitalen Saibling


    Greetz Felix


    P.S.: auch im Vättern gibts die Riesen Saiblinge nicht mehr in grossen Mengen....

    Petri Roel!


    Klappt doch ;) Nen ganz wichtiger Punkt, den du da erwähnst! Man muss nicht so schnell fahren wie es der Zielfisch will, sondern so schnell, dass der Köder perfekt läuft .... 8) dann findet es der Zielfisch auch super .....


    Grüsse

    :) Tach


    meine Rechung oben hat sich auf die 2 Prozent des Fischbestandes und eine angenommene Fischmasse von 100 Tonnen bezogen. Wie viel wirklich im Tegernsee drin ist kann ich nicht sagen. Ich denke jeddoch, dass man mit 10-14 Fischen mit 80+ im Tegernsee schon richtig liegen kann. Wichtig bei der Betrachtung ist ja, dass ich den Anteil der Forellen über 80 cm mit 5 % Gewichtsanteil angerechnet habe. Das bedeutet ja, dass die Annzahl der Fische unter 80 cm gigantisch gross sein muss im Vergleich zu den 14 80+ Fischen, da sie ja extrem viel weniger wiegen.


    Nichts desto trotz hat Juvol recht, dass ein 80 + Forelle immer auch ein Glücksfang ist. Wobei es schon auch drauf ankommt was man macht. Wen ich so meine Fänge der letzten 8 Jahre betrachte, dann kann ich statistisch gesehen fast in jedem Jahr so ne Dicke verbuchen. Aber wie ich schon oben geschrieben hab, ob man ne 68, 75 oder 82 er fängt ist Glück, dass man eine der 3 fängt meiner Meinung nach nicht.....


    @ aitel: ich glaube nicht ,dass sich Netzfischerei und Seeforellen ausschliessen! Bestes Beispiel dafür ist der Vännern in Schweden. Der ist zwar groß, aber da fischen ca. 130 Berufsfischer unter anderem auf die Seeforellen und Lachse und die Bestände sind immer noch ganz gut. Ich bin mir auch sicher dass sich Hecht und Seeforelle nicht ausschliessen, grade i Gegenteil. Gewässer die starke Hechtbestände haben, haben meistens auch gute Seeforellen Bestände ( siehe Bigge, Achensee, und die meisten Schwedischen Gewässer ) .... und das Video von der grossen Forelle die beim Hechtschleppen auf den Biene Maya Wobbler gegangen ist kommt von dem Möhnesee.....


    Gruss Felix

    Hey Stefan,


    Ich glaub dass die Sache mit den Kapitalen schon gewissermaßen auch Glück ist. Da du ja regelmäßig erfolgreich bist ist die Taktik sicherlich nicht verkehrt. Ob du nun ne 65 oder 85 fängt wird hauptsächlich damit zusammen hängen wie viele Große es gibt! Prinzipiell ist es super wenn es viele untermassige gibt. Doch komisch ist, dass die schon länger gefangen werden, die größeren jedoch nicht ..... ich könnte in den letzten Jahren an einem See sehr schön beobachten, wie ein Mega Jahrgang an Seeforellen stetig größer geworden ist. Im ersten Jahr war der Großteil der Fische um die 40-50 im nächsten Jahr zwischen 55 und 60 cm. Bin gespannt auf diese Saison, müssten jetzt alle massig sein :)


    Ein weiterer Punkt könnte sein, dass sich bei Seeforellen bei einer Größe zwischen 55 und 65 die Biologie des Fisches entweder zu einem reinen Fischfresser entwickelt oder zu einem Allesfresser. Es gibt sicherlich auch noch andere Spezialisierungen. Die ganz Dicken spezialisieren sich in Gewässern wie dem Tegernseer auf die Saiblinge und Renken. In der Biologie nennt man so eine Anpasssungsfähigkeit Plastizität und Salmoniden sind darin Meister......


    Vielleicht hast du den Dreh auf die Fische vor der Umstellung raus, aber musst die Taktik für die großen nur modifizieren .... ( Tiefe, Geschwindigkeit, Aktion des Köders, etc...)


    Und ja, eine offene Diskussion ist immer gut, die Feinheiten und Erfolge bekommen eh nur die Fleißigen, die auch reflektieren was sie machen,


    Petri

    Roel,


    ich hab keine Ahnung wie viel Biomasse/Fische im Walchensee oder Starnberger See drinnen sind. Im Biggesee sind ca 2-3 Prozent Seeforellen drin. Der Betreiber des Gewässers hatte mal vor den Bestand auf über 4 Prozent zu heben. der Wert mit den 2 Prozent ist für den Tegernsee sicherlich gut gerechnet.


    Beim walchensee ist das ganze viel Schwieriger. Soweit ich weiss hat der Walchensee keinen selbsterhaltenden Bestand. Die Forellen haben zwar die theoretische Möglichkeit in die Obernach zu ziehen, aber ich glaube nicht ,dass da besonders viele Fische aufkommen. Ich befische die Obernach seit ca 8 Jahren und weiss, dass der Wasserstand so stark schwankt, dass ich mit nur schwer vorstellen kann, dass sich die Fischeier da richtig entwickeln können. Grade im Frühjahr ist es besonders unregelmässig. Es gibt aber einen Besatz von fast fangfähigen Fischen ( 40 cm + )


    Die oben gezeigte Rechnung ist nur ne Annahme, kann also gut sein, dass mehr öffentlich gemacht wird.


    Es ist und bleibt jedoch die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen und die ist nicht leicht :S wer aber mit System rangeht, der wird früher oder später erfolgreich sein.... und muss eigentlich nur die Parameter richtig deuten, dann wird er auch öfter was fangen.


    Grüsse

    ach eins noch.... viel wichtiger als nen digger Fisch ist der richtige Angelpartner....

    denn mit dem machts auch Spass, wenn mal nix läuft, und das kommt bei der Konigin öfter vor ;)




    P.S.: ich hör jetzt mit den Off Topic Sachen auf....

    Tach :)


    @ Roel: ich glaube dass es wirklich wichtig ist seine Methode so lange zu fischen bis man weiss ob man damit auch was fängt oder ob es nur gut ausschaut.

    Solange das Gegenteil nicht bewiesen ist, sollte man sich nicht von seinem Weg abbringen lassen. Doof ist dabei, dass die Seeforellen halt einfach nicht so häufig vorkommen und daher die Chancen nicht grde üppig sind.


    @ shaker: Das mit der Anzahl der gefangenen Fische wird schwer werden. Aber um mal einen Anhaltspunkt zu bekommen hier ein paar Überlegungen: In sehr guten Seeforellen Gewässern liegt der Anteil an Seeforellen vom gesamten Fischbestand bei ca 2%. Das sind alle Seeforellen in dem Gewässer. Vom Sömmerling bis hin zum Methusalem. Der Anteil der Fische die über 60 cm sind liegt meiner Einschätzung nach bei nicht mehr als 10-25 Prozent. Denke dass dies sogar eine sehr optimistische Schätzung ist. Der Anteil der Fische über 80 cm wird nicht mehr als 5 % Betragen. Wenn wir das Rechenbeispiel nun weiter spinnen und von einem Fischbestand von 100 Tonnen ausgehen, dann sind der Anteil der Seeforellen ca. 2 Tonnen, spriche 2000 kg. Wenn wir nun ausrechnen wie viele Fische über 80 in dem See sind, dann müssen wir erst mal die Menge und dann die Anzahl ausrechnen: 5% von 2 Tonnen sind 100 Kg. Ein Fisch über 80 cm wiegt meiner Erfahrung nach zwischen 5-8 Kg , ein Fisch über 90 cm 7-10 Kg. Ich hab mal 7 Kg als Schnitt gerechnet. Das macht dann ungefähr 14 Fische über 80 cm. Das sind bei einem Fischbestand von 100 Tonnen nicht wirklich viele Fische und genau sogering ist auch die Wahrscheinlichkeit Einen zu fangen. Die Wahscheinlichkeit, dass der Fänger den Fisch dann auch öffentlich macht liegt meiner Einschätzung nach bei 10-20 %. Das ergibt dann ca 2 Fische. Einen davon hast du weiter oben :D War nur mal Spasseshalber gerechnet und es sind dabei viele Annahmen, aber ich glaube es gibt trotzdem nen ganz guten Einblick


    Petri, Felix

    Servus Roel,


    du hast im grunde Recht, dass die Erfahrungen und Tips meistens von den gleichen Personen kommen.

    Für mich hat die Seeforellen Saison noch nicht angefangen ! Warum das? Einfach weil ich bisher keine Zeit hatte ;-)


    Ich glaube das Thema mit den Plätzen, Tiefen und Temperaturen, bei denen gefangen wird, ist nicht so einfach!

    Für mich ist das ganze wie Schach spielen in 3D.


    Im Grunde genommen geht es ja drum, die Futterfische der Forellen zu finden. Was die Truttas im Tegernse hauptsächlich frressen weiss ich leider nicht, da ich dort noch nie den Magen einer grossen aauseinander genommen habe. Generell sollten aber auf dem Speiseplan der kleineren und mittleren Forellen eher Fische wie Lauben, kleinen Renken, Barschen und Rotaugen stehen. Auf dem Speiseplan der grossen und ganz großen Fische stehen die kleinen Futterfische sicher nicht im Fokus, sondern Fisch wie Saiblinge und Renken. Dabei kommt es vor allem auf die Höhe dieser Futterfische an. Ob mein Köder nun die gleiche Grösse hat ode nicht ist meiner Meinung nach nicht so wichtig. Ich fische immer mit Köderfischen in der selben Grösse, egal in welcher Höhe. Die Köder sind so ausgesucht, dass der Lauf des Köderfisch Systems meinen Vorstellungen entspricht.


    Jetzt stellt sich nur die Frage, wie man nun fischt, wenn man strategisch auf die dicken Fischen möchte. Ein Patentrezept dafür gibt es nicht. Was ich aber aus Erfahrung sagen kann, dass wenn man sich eine Methode raussucht und diese Konsequent verfolgt, dann wird man nach einer gewissen Zeit sagen können ob sie erfolg hat oder nicht. Hört sich jetzt doof an, aber wer sich diese Aussage genau betrachtet, der wird feststellen, dass man so das eine oder andere ausschliessen kann. Was ich nicht empfehlen kann ist die Köder und Methoden dauernd zu ändern. Damit kann man keine Aussage treffen, ob was funktionert oder nicht.


    Am Ende möchte ich noch mal kurz auf die Wahrscheinlichkeit eingehen, eine Kapitale zu fangen. Wie überall gilt hier erst mal das Gesetz der großen Zahl. Wenn ich oft draussen bin, dann hab ich ne größere Chance! Ich hab jedoch die letzten Jahre nicht so viel Zeit gehabt, bin trotzdem sehr erfolgreich gewesen. Ich habe aber auch vor ca 8 Jahren beschlossen ausschliesslich auf Seeforellen zu fischen und habe mich dabei auf eine Technik spezialisiert. Das hat den Vorteil, dass ich mitlterweile weiss, dass sie auch für die ganz Kapitalen funktioniert. Ich fange damit zwar auch Fische die Untermassig sind, aber im Grossen und ganzen eher die grösseren.


    Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass es ich nicht glaube, dass der März die beste Zeit ist um Kapitale Seeforellen zu fangen. Bzw ist es egal, ob März, April, Mai oder Juni. Es kommt hauptsächlich darauf an zur Richtigen Zeit an der richtigen Stelle zu sein, denn die Truttas fressen nur 2 mal am Tag für ca 30-60 minuten. Wenn man des Verpasst hat, dann kann man lange Rudern und wird trotzdem nichts fangen. Jeder See hat das seinen eigenen Zeiten.....


    ... und versucht es ruhig mal auch zu nem Zeitpunkt, an dem sonst keiner auf die Königinnen fischt. Zum Ansporn hier ein Fisch, den ich zusammen mit meinem Angelpartner Andreas für einigen Jahren landen konnt.....



    :thumbsup:


    Die Paxis in deutschen Fischereivereinen schaut komplett andere aus, als das was im Gesetz steht. ( Grade beim Besatz ist es eigentlich zum Haare ausreißen. Fast jeder Verein hält sich da an der einen oder anderen Stelle nicht an das Gesetz. Aber wenn man was ändern möchte mussm an sich in Vereinen engagieren )


    Aber Jungs, ich muss Ramsau in einem Punkt völlig Recht geben:


    Es gibt keinen Grund, dass man sich sein liebstes Hobby versaut, in dem man mit anderen Anglern vor dem Computer setzt uns sich gegenseitig anfeindet. Es gibt andere wichtige Themen, bei denen man sich echauffieren kann, aber nicht bei so einem, auch wenn der Umgang mit Gags nicht ganz fein war, es war im Endeffekt sein Fehler, weil fahren mit abgelaufenem Führerschein ist halt auch strafbar und der Angelschein ist ein offizielles Dokument :)


    aber ich wünsch euch allen ein tolles Angelwochenende und viele schöne Stunden am Wasser, darauf kommts doch an ;-)


    TL Felix


    ( p.S.: ich hab meine Lektion zu solchen Themen vor ein paar Jahren gelernt und schreib lieber wenig und geh anstatt dessen zum fischen, was keiner weiss macht keinen heiss 8o )

    Petri,


    Feine Fische und schöne Bilder!


    ..... und apropos Besatzmaterial: in 90 % aller Fälle wird man in unseren Breitengraden Forellen fangen die irgendwann mal aus der Zucht gekommen sind, aber die 2 Fische sind sicher schon ein wenig länger in der Isar unterwegs, ich kenn keinen Verein, der 2 Kg Forellen besetzt.


    tight Lines,


    felix

    Haha,


    ruhig Blut!


    Jeder soll doch mit der technik Fischen, die er gut findet.


    Ich fisch ziemlich oft OHNE Wiederhaken, ja alle meine Fliegen sind sogar auf wiederhakenlosen Haken gebunden und ich verliere höchst selten mal nen Fisch! .... und wenn es DER Fisch ist, dann hat er halt Glück gehabt :D
    Aber ich finde auch dass man respektieren sollte, dass andere MIT Wiederhaken fischen und das sollen sie auch weiterhin machen. Ob man mit oder ohne Wiederhaken mehr Fische fängt, mag ich nicht beurteilen.


    Was ich an solchen Diskussionen immer ziemlich madig finde ist, dass man in Foren anscheinend nicht eine eigene Meinung haben und äussern darf, sonst hauen alle gleich wieder drauf! ( und damit meine ich beide seiten hier in der Diskussion )
    Ganz ehrlich: ich hab mir hier bei verschiedenen Gelegenheiten schon öfter meine Finger verbrannt, weil ich meine Meinung geäussert hab. Das Fazit des ganzen ist, das ich dann halt nix mehr schreib, auch gut, bevor ich mir wieder ewig und drei Tage anhören muss: der setzt ja Fisch wieder zurück, der Tierquäler, oder der hat den falschen Kescher, oder irgend ein anderer Mist! Das schöne ist: Die Fische fängt weiterhin derjenige, der oft am Wasser ist und sich weiterentwickelt, der seine Methoden anpasst und verfeinert...... ganz egal ob mit oder ohne Wiederhaken. Das es in gewissen Gewässern ( wenn dort viele Untermassige Fische beissen könnten, Walchensee, Hintersee, Wiesenbäche generell, etc....) von Vorteil für die Kreatur Fisch wäre, wenn die Leute keine Wiederhaken hätten, ist eine andere Sache! ( unter vielen anderen Themen, die ich hier aber sicher nicht anschneide! ;-) )


    :D:D:D


    Leute, das ganze ist nen Hobby, gehts raus zum Fischen!!!!1


    Tight lines, Felix

    Meine sind Freitag angekommen!!!!


    Jipee, ich freu mich, sind alle sehr schön! Werde über jeden einzelnen Fisch berichten, den ich damit erbeuten kann! ... und damit werden so einige gefangen ;-)


    Gruss Felix


    P.S.: Danke für das Organisieren, Michi!!!!!

    Ich bin ja mal gespannt......


    ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen dass ich 99% meiner großen Seeforellen in den ersten 15 Meter der Wassersäule fange! Statistisch gesehen ist die Menge die ich fange sicherlich nicht relevant, aber sie ist zumidndest viel aussagekräftiger als alle Vermutungen die ich so kenne. Ich hab alle meine großen Seeforellen in dem Bereich zwischen 0 und 15 Metern gefangen, keine einzige über 70 cm jedoch unter 15 Metern Tiefe. Was nicht heißt, das sie dort nicht auch zu fangen sind. Aber die Bedingungen werden ja nicht leichter wenn ich in die Tiefe gehe. Sowohl das Anbieten der Köder, das Drillen, ja das ganze Handling wird schwieriger als wenn ich flacher schleppe. Ausserdem ist die Sichtbarkeit des Köders in Tiefen um die 30 Metern auch nicht unbedingt besser. Dazu kommt noch, dass die Bedingungen für den Biorythmus der Salmoniden in den besagten Tiefen ja auch nicht besser sind als im Flachen. In einer ganz gewissen Zeit im Sommer mag das anders sein ......... aber auch nicht an jedem Gewässer.


    Aber ich freu mich wenn ihr ne gute Methode findet um die Königinnen gezielt in der Tiefe zu fangen...... Ich freu mich auf jeden Fall auf die kommende Seeforellen Saison :D


    Petri und Tight Lines


    Felix

    haha, find ich spannend!


    Ich bin der meinung dass es doch eher flach sein sollte! Auch aus der Theorie herraus! Was aber nicht zwangsläfig heissen soll, dass man am Ufer erfolgreich sein muss. Zurückhaltung hin oder her! Ich denke dass das ganze Jahr über die Tiefen zwischen 0 und 15 Meter die Erfolg versprechenden sind. Das Fischen in größeren Tiefen ist eher ein Fischen im Trüben. Es gibt sicherlich Fische die sich auf die tieferen Gefinlde spezialisiert haben, schaut man aber mal, in welchen Tiefen im Süsswasser am meisten Salmoniden gefangen, dann ist es definitiv der obere Berich und nicht der untere. Im Meer ist dies manchmal etwas tiefer . Prinzipiell sollte man jedoch da fischen, wo der Köderfisch schwimmt! :) Es wird ja viel gemunkelt, dass sich die Seeforellen den Bauch mit Saiblingen voll hauen! Wer von euch hat denn schon mal ne Seeforelle mit nem Saibling im Bauch gefangen???


    Gruss Felix

    Jungs,


    das ist nicht einmalig.
    Dieses Jahr sind es vorerst diese 3 Wochen.
    Bei genug Nachfrage würde ich auch im Herbst noch mal so ein Paket anbieten. Ich kann euch das ganze Jahr über Häuser und Boote inkl Guidings vermitteln, aber kurz vor Mittsommer ist die beste Zeit! ;-) Da hat man noch beste Chancen auf die Großsalmoniden, die Hechte laufen schon gut ( 21 Stück mit 3 Metrigen war das beste Tagesergebniss von uns ), Barsche sind auch schon am Start ( und das kann spektakulär sein mit über 15 40ern in 45 Minuten kann man Sternstunden erleben! ) und es gibt fast durchgehend Licht!


    Gruss Felix