Beiträge von MAT

    Hallo Uwe,


    ich freue mich auch das du wieder (weiterhin) hier schreibst. Wir hatten in früheren uwe123 Zeiten ja unsere Differenzen, ich finde dein Auftreten als kayakfischer hier im Forum aber wirklich vorbildlich. Du hast die Quantität deiner Beiträge gegen deutlich mehr Qualität getauscht und das ist wirklich toll. Mach bitte weiter so.


    Viele Grüße

    Matthias

    Muss Andi(Newmie) zum Teil Recht geben. Der Starnberger See ist recht dankbar was die Renkenfischerei angeht und ich bin mir sicher das sehr oft zu viel Wert auf irgendwelche kleinen Details gelegt wird. Ich habe mir vor ein paar Jahren mal ein paar Nymphenmuster die vermeintlich gut fingen herausgepickt und mir daraus auf 16, 14 und 12er Haken einen guten Vorrat an Hegenen gebunden und mit denen brauch ich mich selten verstecken.

    Mit diesen Hegenen ist mir aber auch schon oft aufgefallen, dass eigentlich die ganze Hegene fängt obwohl die Muster recht unterschiedlich sind. Selten dass wirklich nur eine Nympfe geht.


    Nicht desto trotz hab ich auch schon Schlüsselerlebnisse gehabt, die an meiner vorherrschenden Meinung: "Häng eine einigermaßen vernüftige Hegene ins Wasser und die Renken werden schon beißen" gerüttelt hat. Manchmal gibt es Tage da kommt es scheinbar auf gewisse Details an!


    Ich erinnere mich an einen Tag am Wörthsee vor ein paar Jahren. Es war zu Schluss der Saison, die Renken standen über Stunden wie gestapelt unter dem Boot und ich hatte Bisse im Halbminutentakt! Ich hab an dem Tag vermutlich mehrere hundert Bisse, sehr viele Aussteiger und kleine Renken aber auch eine richtig schöne. Erstaunlicher Weise gab es in umittelbarer Nähe Boote die zum Teil deutlich schlechter bis fast gar nix fingen - bis es zu dämmern begann! Erstaunlicher Weise wendete sich dann auf einmal das Blatt und ich hatte fast gar keine Bisse mehr, das Nachbarboot fing aber auf einmal obwohl die Renken weiterhin unter dem Boot standen. Scheinbar gefielen den Renken in der Dämmerung auf einmal die Nymphen des Nachbarboots besser, ander kann ich mir dass nicht erklären.


    Auch am Starnberger See hatte ich schon Tage bei denen mit einem Kumpel im Boot einer von uns deutlich besser oder schlechter gefangen hat. Manchmal konnte man das Ergebnis mit einem Anpassen der Hegene etwas angleichen. Manchmal lag es aber vermutlich eher an anderen Kleinigkeiten wie Juvol schon beschrieben hat.


    VG
    Matthias

    Gerade mal geschaut, so teuer sind kleine Hydraulikmotore gar nicht und der Wirkungsgrad liegt wohl bei über 80%.

    Servus Roel,


    jetzt muss ich mich auch mal melden. Wirklich geil was du da gebastelt hast. Hatte tatsächlich auch schon seit einiger Zeit das Hirngespinst mein Boot zum Tretboot zu machen. Bin aber nicht wirklich dazu gekommen mit damit zu beschäftigen.


    Hydraulik wäre denk ich durchaus auch ne Option. Hat aber meines Wissens auch keinen guten Wirkungsgrad, Dafür wäre man natürlich maximal flexibel. Hast du schon mal geschaut was so ein Hydraulikmotor kostet? Ich würde aber auch mal auf ca. 500 Euro tippen und deren bräuchtest du zwei. (Eine als Pumpe, eine als Motor)


    Druckluft wäre auch noch ne Option. Bring aber vermutlich das Drehmoment nicht zusammen?


    VG

    Matthias

    Richtig, der Travel hat den integrierten Akku.

    Hier gibt es eine Version mit knapp 1kWh. Damit kann man ca. 1h Volllast fahren mit dem 1kW Travel.

    In Schleppgeschwindigkeit sollten ca. 10h drin sein.

    Wenn man den Cruise 2kW mit einer Power betreibt welche ca. 2,5kWh Kapazität hat fährt man etwas über 1h Volllast und ca. 20h in Schleppgeschwindigkeit.


    Forelleke aka Roel

    Ich hab dir eine PN geschrieben bezüglich der Bücher.


    VG

    Matthias

    Hallo Klemens,


    Ich fahre ein Kraller 540 mit einem Cruise 2.0. Das Kraller läuft damit max. ca. 11 km/h. Das Problem ist einfach, dass du voll in der Rumpfgeschwindigkeit hängen bleibst. Ich fahr mit 1kW ca. 9km/h, mit der doppelten Leistung dann 2km/h schneller. Der Wirkungsgrad ist im unteren Geschwindigkeitsbereich aber echt top. Ich nutze den Cruise als Schubmotor und steuere mit einen 12V Powerdrive mit vergrößerter Finne. Dabei kann ich mit ca. 100W bequem Schleppen. Letztlich ist das aber schon ziemlicher Luxus.

    Hallo zusammen,


    mich wundert etwas, dass ihr eure Reperatur mit Gelcoat gemacht habt. Normalerweise härtet der nur unter Luftabschluss in der Negativform klebefrei aus. Für Reparaturen muss eigentlich Topcoat verwendet werden, dieser ist entsprechend modifiziert. Kann sein dass manche Shops die Produkte etwas anders bezeichnen, ich würde aber auf jeden Fall darauf achten ob in der Beschreibung steht, dass der Anstrich klebefrei aushärtete. VG Matthias

    Hallo zusammen,


    für mich wären folgende Fische kapital

    Hecht: 115-120 +

    Zander: 85-90+ (Zander um die 80 werden da doch zu viele gefangen um schon von kapital zu reden)

    Barsch: 40 - 45 +

    Seeforelle: 70 + (find ich heutzutage für die meisten Gewässer durchaus realistisch, wer kann schon behaupten mehrere Seeforellen über 70 zu fangen, global gesehen kann man vermutlich noch 10cm drauf legen

    Seesaibling: 45+

    Renke: 60+ (70+halte ich für deutlich zu hoch gegriffen, würde da wie du auch schon gesagt hast auf 60 oder an vielen Gewässern sogar 55 runter gehen)

    Hahahahahaha!

    geil Markus du bist echt der Knaller!

    Deine literarischen Meisterwerke voller Respekt und Toleranz und gespickt mit den schönsten Fotos lohnen sich immer wieder zu lesen und versüßen mir den Tag.


    VG
    Matthias

    Hallo Miteinander,


    da hast du dir ja eine schöne Winterbeschäftigung gesucht.
    Zum Aufbau:
    Letztlich ist doch nur wichtig das man selbst damit zufrieden ist und es den eigenen Ansprüchen genügt. Ich les auch recht viel im Rutenbauforum mit, da sind teilweise absolute Perfektionisten unterwegs. Ich für meinen Teil bin zufrieden wenn ich mit meinen Wicklungen und Lackierungen an Fertigruten hinkomme und das klappt meistens auch ganz gut.
    Auf was du beim nächsten mal auf jeden Fall achten solltest ist die Wicklungen beim Wickeln immer wieder zu packen, d.h. zusammen zu schieben. Dann scheint der Blank nicht so durch.
    Beim Lackieren gibt es glaub ich bei 10 Rutenbauern 11 - 12 Meinungen. Ich selbst hab auch viel rumprobiert und komme im Normalfall mit 2-3 Lackvorgängen aus. 7 mal Lackieren ist doch irre, wüsste auch nicht was das bringen soll, damit hat man doch nur eine höhere Wahrscheinlichkeit das mal was schief geht.
    Im Normalfall lackiere ich das erste mal sehr dünn, kann nach dem ersten Lackiervorgang dann eventuell vorhandene Pickel durch Staubkörner oder Fadenenden mit der Rasierklinge einebnen. Wenn alles gut geht bin ich dann nach dem zweiten Lackiervorgang fertig sonst entferne ich nochmal ein paar Macken und lackiere nochmal. Ich geh auch mit dem Heißluftföhn kurz über die Lackierung um die Luftbläschen raus zu blasen.


    VG
    Matthias

    Servus Schmitzke,


    ich würd mir die schenken, weder der Auslösemechanismus noch diese abgedrehte Form überzeugen mich.
    In den meisten Fällen ist einfacher besser, diese ganzen Ecken und Kanten führen nur dazu das sich die Schnur irgendwo verheddert und du den Fisch verlierst.


    VG
    Matthias

    Darum gings mir ja auch nicht. Ich wollte damit nur verdeutlichen das das Echolot eben nicht die Lauftiefe des Bleis anzeigt sondern lediglich den Abstand zum Boot. Bei geringer Geschwindigkeit und damit fast senkrecht unter dem Boot laufenden Blei ist der Unterschied vernachlässigbar, bei schnellerer Fahrt halt aber irgendwann nicht mehr.

    @aitel,


    das stimmt aber halt nur wenn das Blei senkrecht unterm Boot läuft. Ich habe es selbst mal mit einer Tauchscheibe versucht, die konnte ich auf dem Echolot auch gerade noch ausmachen (ja der Geber war richtig montiert) und das Echolot zeigte mir eine Lauftiefe an, die in etwa der ausgelassenen Schnur entsprach ca. 25m. Da ich dann auch mal wissen wollte ob das denn dann auch stimmt, bin ich dann mal ins immer flachere Wasser gefahren. Irgendwann ist dann die Linie der Tauchscheibe mit dem Grund verschmolzen und ich rechnete jeden Moment damit, das die Tauchscheibe Grundkontakt bekommt. Tatsächlich hatte ich erst fast 10m flacher Grundkontakt!!!


    Gruß
    Matthias

    Hallo Kayakfischer,


    das mit dem basteln versteh ich gut, das tu ich auch gern aber es soll halt auch was brauchbares raus kommen. Du wirst ja sicher auch nicht mit einem Bambusstecken mit angetapten Ringen fischen wollen weil man das selber basteln kann???
    Das Problem ist bei deiner Kugel einfach die zu geringe Dichte und genau darauf kommt es bei DR Gewichten halt an. Das reine Gewicht ist dabei nicht das entscheidende denn wenn du ein 10kg Gewicht hast, dass das gleiche Volumen hat wie 10kg Wasser, dann hast du überhaupt keine Senkwirkung mehr und das Ding schlittert dir über die Oberfläche.
    Stahl z.B. hat im vergleich zu Blei mit ca. 11kg/l nur 7kg/l Dichte also wirst du ein Gewicht aus Stahl gerade wenn es wie bei dir noch mit Kunststoff ummantelt ist mit einem Blei mit halben Gewicht gleichsetzen können. D.h. 1kg Blei wird wohl den gleichen Effekt haben wie 2kg Stahl.


    Achso @ aitel
    als kleinen theoretischen Denkanstoß. Tatsächlich zeigt dir das Echolot wenn du das Blei noch auf dem Schirm hast, nicht die wirkliche Lauftiefe des Bleis an, sondern im Prinzip auch nur die ausgelassene Schnurlänge. Das Echolot misst letztlich nur Entfernungen und die Entfernung zum Blei ist - den Schnurbogen mal vernachlässigt - die ausgelassene Schnurlänge am DR. Ob das in der Praxis nun einen Einfluss hat wenn der Köder 1,2,3 oder bei großen Tiefen vll 5m flacher läuft ist dann wieder eine andere Frage.


    VG
    Matthias

    Hallo Kayakfischer,


    deine Bastelleidenschaft in allen Ehren aber viel Spaß wirst du mit deinem Gewicht nicht haben, zum einen ist das Ding doch ungleich viel sperriger als eine schlichte Bleiform. Auf dem Boot verheddern sich darin viel leichter Schnüre und es nimmt mehr Platz weg. Außerdem hat die Hantel wie du selbst sagst kein Bleikern sondern einen Stahlkern, zusätzlich hat das auch noch die Kunststoffummantelung und das Blechzeugs dran ... vermutlich kommst du mit einem 500g Bleigewicht besser runter wie mit deiner Hantel.


    Meine Empfehlung: Nimm die Hantel zum trainieren und kauf dir ein günstiges DR Blei. 1-1,5kg Blei sind sicher viel besser als die 2,5kg Hantel.


    VG
    Matthias

    FlyfishingBruckmuehl ,


    deine Aussage ist einfach viel zu pauschal.
    Wenn man das ganze weiterspinnt muss mann dann von einem kleinen überall zugänglichen Gewässer mindestens 20m Abstand vom Ufer halten damit man das Gewässer nicht leerfischen kann?
    Es gibt immer wieder Begebenheiten an Gewässern bei denen eine Methode extrem erfolgreich sein kann und diese Methode auch die Bestände beeinflussen kann. Doch nur deswegen eine Methode verbieten? Das ist meiner Meinung nach nicht der richtige Weg. Oder man könnte auch gleich das "Lernen und Verbessern" verbieten. Denn wenn jeder nur das beim Angeln anwenden darf was in der Fischerprüfung gelernt wird, dann hätten die Fische wohl wirklich nicht viel zu befürchten.
    Letztlich muss der Überfischung meiner Meinung nach mit Fangbegrenzungen Einhalt geboten werden, wobei hier der Angler für den Fischbestand doch deutlich schonender ist wie die komerzielle Fischerei. So kann man die meisten kleinen oder ungewollt gefangenen Fische wieder ohne Probleme zurücksetzen, was bei den Fängen die durch ein Netz gebatzt worden sind sicherlich problematischer ist, nicht zuletzt bei den Stückzahlen die bei der Netzfischerei als Beifang anfallen.


    Gruß
    Matthias