Beiträge von diocletian

    Hatte mal den Fall bei Schwarzfleckenkrankheit bei Rotaugen:


    "Sollte ich ein an der Schwarzfleckenkrankheit erkranktes Rotauge als Köderfisch ­einsetzen? Wie Sie richtig festgestellt ­haben, leidet das Rotauge an der Schwarzflecken-Krankheit, die von der Larve des Saugwurms Posthodiplostomum cuticula verursacht wird. Wie alle Saugwürmer hat dieser einen komplizierten Vermehrungszyklus: Die geschlechtsreifen Würmer leben im Darm von Fischreihern, die mit ihrem Kot die Wurmeier ausscheiden. Aus den Eiern schlüpfen Larven, die in Wasserschnecken eindringen, sich dort entwickeln und anschließend den 1. Zwischenwirt verlassen. Die Larven werden mit der Nahrung von Fischen aufgenommen (2. Zwischenwirt) und wandern über den Darm in deren Haut. Hier verkapseln sie sich, reifen heran und färben sich schwarz. Werden die infizierten Fische von Reihern gefressen, entwickeln sich in deren Darm aus den schwarzen Larven wieder geschlechtsreife Würmer. Der Kreislauf beginnt von neuem. Durch Lagerung in der Ge­friertruhe bei Minus 20 Grad werden die Wurmlarven getötet Kranke Fische sollten aber niemals in einen gesunden Fischbestand eingebracht werden, auch nicht als gefrosteter Köder."


    https://www.blinker.de/angelme…ort/uebertragungs-gefahr/


    Bei solchen Fällen würde ich auch im gefrorenen Zustand keine Köderfische einbringen, aber sonst denke ich mal ist die Gefahr gering.


    Eine Frage an mögliche Fischerei-/Wasserbiologen: Kann mit gefrorenen Köderfischen Krankheiten in ein Gewässer eingebracht werden? Lassen wir mal die Schwarzmeergrundeln außen vor. Sagen wir mal: Ich habe einen gut gepflegten Weiher, wo ich mir paar Barsche stippe und anschließend einfriere, um sie dann an einem Bach, Fluss, See Monate später zu verwenden. Wenn es an dem entsprechenden Gewässer erlaubt ist, dann ist die Gefahr durch gefrorene Fischen Krankheiten einzuschleppen sehr gering. Oder gibt es dagegen profunde Einwände?

    Benutzen die am drackovic frische Köderfische oder auch eingefrorene? Mich würde es einfach interessieren, da ich mit gefrorenen bisher noch nicht so gute Erfahrungen gemacht habe. Außer Barsche waren alle andere Arten schnell hinüber und das ständige Montieren war da dann gar nicht mehr meins. Ich habe da einfach ein schlechtes Gewissen, einen Köderfisch zu töten, nur damit er nach ein paar Würfen schon wieder unbrauchbar ist.

    Bei frischen ist selbstverständlich was anderes.


    Kann auch sein, dass ich irgendwas falsch gemacht habe, aber meine Erfahrungen mit gefrorenen sind nicht gut.

    Jahreskarte = Freiheit = Flexiblität = Mehr Freude und Gewässerkenntnis.


    Und wenn man nur zwei / drei Mal im Jahr fischen geht, trotz Jahreskarte, dann fasse ich es eben als einen finanziellen Beitrag für den Fischbesatz auf.


    Manchmal ist es aber nur eine "emotionale" Verbindung zu einem Gewässer, bei dem man sich es nicht nehmen will, fischen zu gehen, wann und wie man will. Mein Bruder fischt ab und zu im Jahr an einem Bach auf Forellen, sonst geht er kaum mehr fischen. Hätte ich dort ebenfalls nicht die Jahreskarte, dann würden wir gar nicht mehr gemeinsam fischen gehen. Von daher ist es ein festes "Ritual" im Frühjahr, spontan und kurzfristig gemeinsam auf Forellenpirsch zu gehen. Hinzu kommt, man kennt sich im Verein seit Jahren, die Leute sind super, alles klein und sehr familiär. In den letzten Jahren hätte ich für die Anzahl an dortigen Fischertagen und Kosten woanders eine bessere Angelei haben können. Hätte ich es mir sogar ganz gespart, die Freundin hätte es mehr als begrüßt. Klare Kosten-Nutzenabwägungen können aberl gegen Emotionen und Verbundenheit nichts ausrichten! ;-)

    Bayer321 : die Königsdorfer-Strecke. Landschaftlich echt super und fischereilich kann ich mich für das 1. Jahr nicht beklagen. Schneidertage waren dabei, aber Forellen liefen streckenweise wirklich gut. Bezüglich Huchen kann ich nach einem Jahr nichts solides sagen, aber Potenzial ist da sicher da. Da hast du definitiv mehr Kenntnisse.


    Was mir klar an der Loisach taugt: einfach weniger Leute bei schönem Wetter. Auch sonst anders als die Isar. Weniger Kiesbänke, dafür tiefer und stärkerer Uferbewuchs. Mir persönlich taugt die Loisach einfach. Sicher nicht einfach, aber das macht den Reiz.



    Was sicher eine interessante Frage wäre: was sind die "produktivsten" Gewässer für Huchen ab 1 Meter. Von mehreren, verlässlichen Leuten habe ich immer so die Abfolge positiv aufsteigend gehört: Loisach, Isar und Lech. Lech klarer Favorit, gefolgt von Isar und Loisach.



    Kann da nichts dazu sagen, da ich bis dato nur immer punktuell und sporadisch in der Isar Erfolg hatte. Andere Gewässern wie z. B. Ammer, Inn, Schwarzer Regen, Salzach, Traun etc. fehlen natürlich in der Aufzählung.

    Glaube auch, dass an den Topstellen der Fang aufgrund der Anzahl an Anglern teilweise Lotterie ist. Habe dieses Jahr mal an einem Tag bei Niedrigwasser am Beuerberger Wehr 4 alte Gummifische gefunden.


    Das blöde ist, genau wie Stefan auch schon gesagt hat, dass ich ebenfalls nur an den stark beangelten Topstellen (bei mir waren es Einläufe) Fänge hatte. Versuche ebenfalls an den wenig befischten Strecken mal einen Punch zu landen, was aber bis dato noch keinen Erfolg brachte.

    Nutz momentan die Zeit zum Spazieren und Sichten. Direkt in München ist richtig wenig Wasser. Einen habe ich entdeckt, aber der war sicherlich untermassig.


    Was mich richtig interessieren würde: Wie stark nehmen die Huchen Wataktivität war?


    Wenn es geht, verzichte fast immer darauf, aber dadurch sind die Fänge auch nicht explosionsartig angestiegen. :)

    Petri zum Huchen, Roel!


    Gibt ja noch andere Köder außer Fliege oder Gummi auf Huchen. Zopf fischt man anders als einen Heintz, etc. etc.


    Für mich kommt es einfach aufs Gewässer an. Hier in an der Isar macht Fliege sicher Sinn und Laune. An anderen eher seichteren und gut lesbaren sowie bewatbaren Flüssen ebenfalls. An Staustufen oder kanalartigen Gewässerabschnitten kann man Fliege fast absolut vergessen. Außnahmen bestätigen die Regel, aber dafür ist meine Lebenszeit mir dann doch zu kostbar.


    Bin auf weitere Berichte und hoffentlich auch Fänge sehr gespannt!


    Euch allen eine erfolgreiche Saison!

    http://www.sueddeutsche.de/spo…en-1.4047485?reduced=true


    Aktuell spielt das Angeln auch im SZ-Magazin eine Rolle. Lesenswert, da dort ein Bild vermittelt wird, dass manch aggressiven "Catch & Release"-Vertreter verwundern wird. Zitat: "62 Proznt der Befragten fanden es in Ordnung, dass Angler Fische fangen, um sie zu essen. Aber nur 33 Prozent wollten es akzeptieren, dass Angler sämtliche Fische zurücksetzen - wie beim Spaß- oder Sportangeln."


    Der Artikel ist leider keine Werbung, sondern sieht unser geliebtes Hobby kritisch. Zumindest empfand ich das so.

    Sorry, aber ganz ehrlich:


    1) Fischarten als saudumm zu bezeichnen, ist irgendwie aus meiner Sicht generell fehl am Platz.


    2) Es es genauso einfach/schwer bei Saisonstart eine besetzte Bachforelle oder eine besetzte Regenbogenforelle zu fangen; da ist absolut kein Unterschied im Können.


    3) "Ich will ja niemand zu nahe treten aber kann man nicht einfach nur die Bachforelle aus heimischen Zuchtanstalten besetzen und man hat wieder eine interesannte Fischerei." Wird doch in der Regel in oberbayerischen Fliessgewässern gemacht, aber manche erfüllen einfach nicht mehr die Kriterien (Verbauung, Schwarzfleckenkrankheit etc.). Und selbst wenn nur noch Bachforellen aus einheimischer Zucht besetzt werden, überleben die meisten Bachforellen die ersten paar Wochen eh nicht. An der Strecke von Bayer123 war ich am Montag: Auf paar hundert Meter habe ich innerhalb von 1 Stunde 8 Angler gesehen und alle hatten ihre zwei Forellen. Zwei Handwerker haben mir erzählt, dass sie zwischen zwei Terminen schnell zwei Forellen fangen wollten. Wie soll da eine nachhaltige Forellenfischerei stattfinden? Ganz ehrlich, da ist selbst an der Loisach egal, ob man Bach- oder Regenbogenforellen einsetzt, wenn diese nicht einmal zwei Wochen im Gewässer überleben.


    4) Aus meiner Sicht macht es keinen Sinn zu denken, dass ein reiner Bachforellenbesatz in Fliesgewässern Wunder bewirkt oder dies nachhaltiger wäre. Wenn die Bachforelle (aus welchen Gründen auch immer) sich nicht natürlich vermehren kann, dann macht ein Besatz aus Nachhaltigkeitsgründen eh keinen Sinn.

    Servus Udo,


    richtig klasse Bilder und noch tollere Fische! Riesenrespekt! Mit der Schnurstärke glaube ich sofort. Habe es selber erfahren. 16er Vorfach bei Äschenfischen nichts, mit nem 14er liefen sie. Gleiches beim Feederfischen auf Rotaugen und Brachsen.

    Bin eben Allrounder, so dass ich eben fast alles irgendwie über die Saison verteilt mache. In jedem Monat wird gefischt und die Gewässerauswahl garantiert, dass ich immer die Möglichkeit habe, jeden Monat im Jahr fischen zu können.


    Bei mir hat sich über die Jahre ein fester Tackle-Bestandtteil herauskristallisiert, der über das Jahr verteilt eingesetzt wird.


    2 Hegenerute fürs Posenfischen

    3 Posenruten fürs Trotting

    2 Heavy-Feederruten

    2 normale Feederruten

    1 Light-Feederrute

    1 Winkelpicker

    2 Karpfenruten

    1 spezielle Tench-Float-Rute (keine Ahnung warum, aber sie war zweiteilig und grün. Hat mir persönlich einfach gut gefallen)

    1 Stellfischrute

    1 Avonrute

    3 Forellen/Seeforellen-Spinnruten

    1 Huchenspinnrute

    1 Hechtspinnrute
    1 9er Fliegerute

    1 5er Fliegenrute


    samt passende Rollen.


    Kleinzeug passt in zwei Angelkoffer. Spinnköder und Fliegen sind nochmal getrennt in 5 Boxen untergebracht. Für mich reicht das vollkommen aus und ich benutz es stetig abwechselnd.


    Für paaar Angelkumpel wäre dies erst der Anfang. Die haben fast schon soviel Zeug daheim, dass sie manchen Angelshops ernsthafte Konkurrenz machen können. ;-)


    Für mich wichtiger ist es, eher weniger verschiedene Kunstköder und Montagen als mehr. Bei den Kunstködern beschränke ich mich auf bestimmte Modelle/Farben/Gewichte.