Beiträge von Silberbarren

    Ich war gestern und heute mit dem Kayak und Downrigger unterwegs, gestern gabs ein schönen schwarz-weiß gestreiften Barsch aus 57m :shock: Tiefe und 2 kleine Saiblinge, heute 4 untermaßige Saiblinge :rolleyes:

    Absolut tote Hose gestern und heute, ein paar Bisse gab's ist aber nix hängen gelieben. Es sind auch kaum Fische auf dem Echo, meistens ganz flach bis 12m maximal. Ein paar Bodenhechte habe ich auch gesehen.

    Der erste von drei Tagen war heute sehr schön, aber leider auch sehr schneiderig. Bisse ganz wenige und hängen geblieben sowieso nix. Habe aber von vereinzelten Renken gehört und ein Hecht in der Walchenseebucht scheint auch im Boot gelandet zu sein. Morgen wird's nochmal feuchtfröhlich, mal schauen ob's dann besser geht.

    Wegen der Edelkrebse im WaSee: Ich habe schon vor 10 Jahren an jedem (Bade-) Gewässer, wo ich war, Krebse gesucht und mit der Hand gefangen (zum Spaß). Am Walchensee sind sie mittlerweile relativ selten geworden, aber wenn das Wasser wärmer wird (mind. 15°C) dann sitzen sie zwischen den Steinen am Ufer. Zurzeit müssten noch alle schlafen, eingegraben im Schlamm/ Sand. Also wenn, dann würde ich es im schlammigen Bereich probieren, weg von den Einläufen, wo die Schneeschmelze alles wegspült. Sogar in Neuseeland habe ich welche gefunden - in den Tropfsteinhöhlen - und konnte nicht widerstehen.

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    Vielleicht können wir ja mal anfangen zu sammeln, falls wir doch mal was auf dicke Köder geht. Keiner muss tagelang vergeblich schleppen und wir könnten uns ein Bild von der Situation machen.


    Ich denke gegen Herbst kann man die Köder am ehesten ein bisschen größer wählen, im Frühjahr ist wohl alles auf kleine Barsche eingeschossen.

    Haben wir Lauben im See? Rotaugen habe hier ich schon gefangen.

    Renkenschwärme ziehen die Hechte an, vielleicht geht was großes in Silber oder Weiß direkt drunter. Savage Gear macht sehr realistische Köder mit guten Fangquoten, die müssen doch auch bei uns Abnehmer finden.

    Ich meinte eigentlich Köder ab 12cm :rolleyes:

    Ich werde immer nervös wenn den ganzen Tag nichts auf 16cm Swimbait geht, obwohl ich die großen Echos unter den Beuteschwärmen sehe und anfische. Schlechter Tag oder mach ich was falsch? Ein bisschen Zusicherung bringt Motivation...

    Naja, diese Saison habe ich eh mehr Zeit zum selber Ausprobieren.

    Ich denke wir wissen alle, dass kleine Köder Trumpf sind. Aber es müssen doch auch Fische auf 12cm Wobbler etc. gefangen werden. Mich würde mal interessieren, was die Großköderspezialisten bei uns am See so aus dem Wasser ziehen. Die sieht man doch immer mal wieder, erzählen tun die nur nix.

    Ich bin sehr zufrieden mit dem Strenknoten, da kann man auch mal sechs Meter Vorfach einfach auf die Rolle kurbeln, ohne an den Ringen hängen zu bleiben. Beim Fischen mit Blinkern möchte ich trotzdem einen Wirbel am Vorfach und den möchte ich nicht durch die Ringe ziehen. Also entweder einen Meter vor dem Köder einen kleinen Dreifachwirbel ins Vorfach einknoten oder einen Minuswirbel direkt am Blinker https://www.amazon.de/Jenzi-MI…2-Tragkraft/dp/B003B3P9RW


    Die sind klein und unauffällig und verdrallen kaum.

    Wurfgewicht 60-80 Gramm

    Genau da scheiden sich die Geister ^^

    Weißt du wie deine Rute heißt? Dann kann ich mal vergleichen.


    Die Daiwa Sealine ist leider von der Liste gestrichen, da ich mit Schnurzählern an der Rolle keine guten Erfahrungen gemacht habe. Tiefenzähler habe ich extra oder am Downrigger.

    Glasfaser gibt es vor allem als composite, also ein Kohle-/Glasfasermischung. Vor allem für Meeresruten verwendet, es gibt aber noch einige wenige Hersteller mit leichten Ausführungen. Weichere Aktion und deutlich bruchsicherer als Kohlefaser (+UV resistenter), weshalb man sie schön am Downrigger vorspannen kann, zudem deutlich günstiger, auch weil die Nachfrage sehr gering ist.


    Ich denke ich probier jetzt einfach mal die Balzer Magna Gorilla Spin (mit Glasfaseranteil, vor allem an der Spitze). Vorne weich, starkes Rückgrat und an der Steckverbindung verjüngt. Mit 15-50g Wurfgewicht etwas schwerer, aber das sagt ja nicht immer was aus. Im schlimmsten Fall ist nicht viel Geld verloren. Ich werde berichten :/


    Dein Youtube Kanal ist übrigens toll, habe ihn neulich erst entdeckt. Witzig und gut gemacht. Dein Spezialknoten würde mich doch mal interessieren. Ich habe mit meinen zwar noch nie Probleme gehabt, aber man lernt ja nie aus. An dieser Stelle möchte ich auch von No-Knot-Verbindungen abraten, die funktionieren nur manchmal...

    Ob die Schnur für eine kapitale Seeforelle ausreicht, hängt maßgeblich von den verwendeten Knoten und der Länge (Pufferwirkung) des Vorfachs ab. Mit einem Blut- oder Albrightknoten zwischen Geflecht und Vorfach, oder Clinchknoten zum Köder hätte ich bei den Durchmessern erhebliche Bedenken, da man einiges an Tragkraft verschenkt und einige Knoten besonders unter Schockbelastung schneller aufgeben. Zu den niedrigen Tragkraftangaben von erfahrenen Fischern gehören in aller Regel sehr gute Knoten (FG, PR, SC) zwischen Geflecht und Mono.

    Es hängt ja ab von einer Mischung aus Weichheit der Rute, richtiger Bremseinstellung und wie viel Mono als Vorfach dran hängt. Ich fische schon länger mit Geflochtener 10er und 12er und das interessante ist der Wasserwiderstand vs. die Tragkraft. 10er Geflochtene ist toll, aber mit schwererem Gerät kriege ich auch eine 12er auf Tiefe. Deshalb eher die Frage welche Rute, dann welche Schnur und dazu eine passende Rolle (Schnurfassung, Bremskraft etc.). Weil ich zu Glasfaser tendiere, ist der Puffer wohl sowieso gegeben.