Beiträge von Badener1964

    diocletian : vor allem zeigt der Film, daß wir uns auf den Kopf stellen können mit Besatz und Nachzucht wenn es nicht endlich gelingt die Verbauung zu stoppen und umzukehren.

    Der Mensch muss endlich wieder den Respekt vor der Natur bekommen und begreifen daß unsere Natur schützenswert ist und keine endlos auszubeutende Resource um Gewinne zu machen.

    Hallo Michi,


    mir geht es nicht primär um die Befragung in Karlsruhe. Ich komme mit der gesamten Situation nicht klar.


    Wasserkraftbetreiber können ungestraft Maßnahmen zur Durchgängigkeit der Gewässer verhindern von denen sie keinerlei Nachteile zu befürchten hätten, auch nicht finanziell. So geschehen bei uns in Rheinau (Kleinkraftwerk). An Windkraftanlagen werden täglich Kadaver (Fledermäuse, Greifvögel, Auerwild....) entsorgt damit niemand etwas sieht.


    Bei uns gilt seit 2006 oder2009 ein großflächiges Aalfangverbot . Unser Verein hat 7500€ bei Firmen gesammelt um Aalbesatzmaßnahmen zu finanzieren (von denen 90% in Iffezheim geschreddert werden) , wir setzen Quappen ein, unser Bach ist voll von Schneider und Bitterlingen. Wir hatten schon Kolonien mit >1000 Kormoranen am Rhein.

    Die Kameraden in Iffezheim betreuen die Fischtreppe an der Staustufe. (unsere wird von der EDF - Frankreich gemanagt) Seit Jahren stagniert die Zahl der Rückkehrer von Lachs und Meerforelle weil der Rhein im Delta großzügig abgestellt wird.

    Unsere Rheinseitenflüsse sind zum großen Teil für den Lachs immer noch unattraktiv weil sie zu wenig Gefälle haben und verlanden, da passiert nichts.


    Für die meisten "Naturschützer" BUND, NaBu... und Grüne hört die Natur an der Wasseroberfläche auf., aus dieser Ecke gibt es keinerlei Unterstützung



    Aber bei jeder Gelegenheit werden die Angler pauschal als Umweltfrevler dargestellt.


    Sorry, das war offtopic ich weiß, aber im Moment bin ich, etwas angefressen was dieses Thema angeht.


    Gruß


    Martin

    Bei Euch dürften die Grünen ja ganz schön kontraproduktiv sein. Bei uns sind sie hingegen die einzigen, die gegen weitere Wasserkraftwerke und für Renaturierung der letzten Alpenflüsse eintreten. Planungen wie ein Schutz der letzten lange freien Flusskilometer eines Alpenflusses (Naturpark Untere Salzach) wurden von den Salzburger Grünen vorgenommen und müssen sich in den nächsten Jahren gegen weitere wirtschaftliche Ausnutzung des Naturraumes an der Salzach (Gitzenbergtunnel, neue Brücke, neue Verbauungen, neues Kraftwerk), die andere Interessensvertreter bereiben, durchsetzen. Als "Indikator für das Gelingen der Renaturierung der Salzach" wird von den Grünen die "wiedergewonnene Selbstreproduktion des Huchens" genannt.

    Eine schwarz angehauchte Fischereipolitik haben wir dagegen seit Jahrzehnten. Die traurigen Ergebnisse sprechen für sich und werden nur von denjenigen für gut befunden, die mit Forellenteig möglichst viele fangfähig besetzte Regenbogenforellen aus unseren Alpenflüssen und -seen in die Pfanne übersiedeln lassen wollen.

    Bei uns in Bawü haben wir ja das zweifelhafte Vergnügen mit der "grünen" Idiologie (ist übrigens der gleiche Wortstamm wie Idiotie)

    Da werden die erneuerbaren Energien gepuscht, koste es was es wolle. :wallb: Ob Wasserkraft die Ökosysteme zerschneidet (und Fische auch) oder Windkraftanlagen in Landschafts- und Naturschutzgebieten, alles wird durchgedrückt. Keiner fragt nach der Gesamtumweltbilanz.

    Und zur Krönung dürfen wir in Baden-Württemberg seit Jahren im Alleingang die weltweite Aalpopulation retten. Ich sag nur Aalfangverbot bis über Basel hinaus. Spätestens nach zwei Kraftwerken ist für die Aalmädels die Chance durch zu kommen < 1% .

    In Spanien stehen Kilometerweise Glasaale in Konserven im Supermarkt. :girl_cray2.gif::girl_cray2.gif::girl_cray2.gif::girl_cray2.gif::girl_cray2.gif::girl_cray2.gif::girl_cray2.gif:


    Ich glaub die Grünen sind nur so lange grün bis sie in der Regierung sitzen :x:


    Ich freue mich immer wenn es Berichte von und über engagierte Leute und Projekte gibt bei denen es wirklich um die Natur und den Lebensraum Wasser geht.


    Gruß


    Martin

    Wenn man wissen will, wie sich eine "grüne" Landespolitik auf das Angeln auswirkt, der blicke bitte nach Badenwürttistan und fürchte sich sehr. Natürlich auch " Very Of Topic".;)

    Eine "Grün" angehauchte oder gesteuerte Fischereipolitik ist sicher nichts was man sich wünschen sollte. :wallb:

    Da schau ich mir lieber schöne Berichte über den Walchensee an :love:

    Ist vielleicht in unserer hektischen Welt manchmal nicht schlecht wenn auch ein Gewässer mal zur Ruhe kommt.

    Ich bin sogar froh das mal Ruhe einkehrt und umso mehr kann ich mich dann auf den Saisonauftakt freuen.

    Aber jeder wie er will;)


    d´kayakfischer

    Grade in dieser hektischen Zeit vor Weihnachten (Weihnachtfeiern, Jahresendpanik im Betrieb....) genieße ich gerne die Ruhe am Wasser um Rotaugen, Winterbarsche/-Zander und hungrige Hechtmädels zum Biß zu verführen. Was sehr oft nicht zum Erfolg führt. Aber diese ruhigen Angeltage geben mir oft mehr wie mancher erfolgreiche Sommertag. Es ist einfach ruhiger am Wasser. Keine Badegäste, keine Spaziergänger, kein Bootsverkehr mehr Vögel, mehr Natur und die Notwendigkeit sich auf den Fisch einzustellen ist auch größer.

    Aber irgendwo geb ich dir Recht Uwe, die Gewässer / Fische sollten auch mal zur Ruhe kommen können. Nur ist das für mich, bei uns eher die Zeit von März bis Ende Mai. Dann wenn unsere Fische (Weißfische, Karpfen, Schleie, Hecht, Barsch und Zander) sich auf die Laichzeit vorbereiten. Da lass ich sie auch in Ruhe.

    Servus,


    @ Badener 1964 sei nicht traurig es wird auch wieder einen Thread mit Walchensee 2018 geben.


    In diesem wirst du von unseren Forenmitgliedern wieder tolle Berichte lesen und entsprechende Bilder dazu sehen!

    Schorsch, danke für dein Mitgefühl. ;)

    Ich bin mir sicher, daß wir in 2018 wieder viele dieser tollen Berichte zu lesen bekommen.

    Für mich ist nur der völlige Stillstand zwischen 1. Oktober und Ende Februar so ungewohnt.

    Bei uns kannst du 365Tage im Jahr deiner Passion nach gehen.

    Ich habe erst letzte Woche, leider ohne Fang-Erfolg, meine neue Spinnkombi (gebr, Sportex Kev Turbospin+Neuer Daiwa BG) testen können.:bash:

    und gegen Jäger,Schäfer, Metzger, Landwirte, Viehzüchter, Pelzhändler, Imker, Wissenschaftler (Tierversuche), Ponykarussell-Betreiber, Jockeys, Tiertrainer, Zirkusleute usw.


    aber mit den meisten Klagen gehen die zum Glück baden. Und wir wollen hoffen daß das so bleibt.


    Ich hab da eine intressante Seite gefunden:

    http://www.gerati.de/category/straftaten/


    also, bei allem Unverständnis und Beileid für die betroffenen Verine: einfach nicht ernst nehmen.

    Ja die Sassau kann manchmal wirklich ein Geheimtip sein!

    Bitte, gern geschehen.


    Wenn man sich den Engpass zwischen Ufer und Insel genau anschaut dann wird klar, dass sich da ab und zu die Schwärme sammeln. Vom Stillen Winkel her ziemlich tief und am Ende der Insel wird es extrem flach, da wollen die oft nicht drüber.

    Nach 13 Jahren Entzug war ich endlich mal wieder am See. Vom 01.09. Bis zum 08.09. Pünktlich zum Wetterumschwung. Morgens früh los auf die verregnete Autobahn, in Holzkirchen Weißwurstfrühstück mit der (angeheirateten) Verwandtschaft, Zwischenstop beim Isarfischer um die Wochenkarte und das benötigte Material zu kaufen (super Beratung übrigens) und dann nach Sachenbach zur FeWo auf dem Seppenbauernhof. Der übrigens sehr zu empfehlen ist. Leider konnte ich aufgrund des Wetters, meiner Reisebegleitung (Frau, Tochter, Hunde) und diverser Verwand- und Freundschaftsbesuchen nur begrenzte Zeit am und auf dem Wasser verbringen, aber ich hatte immer Fischkontakt auch vom Ufer aus. Vorwiegend war ich zwischen dem Eingang der Sachenbacher Bucht und der Sassau unterwegs. Etwas frustrierend war der Hohe Anteil an Aussteigern (ca40%). Der Rest verteilte sich auf 2/3 Untermaßige und 1/3 gut genährte Renken ü30. An der Sassau gab's als Zugabe den ein oder anderen Saibling ü30. Keine Riesen, aber überraschend rund und fleischig. Alles in allem war es, trotz Wetter, mal wieder eine wunderschöne Woche am See. Für mich immer noch einer der schönsten Seen in Bayern und meinem Eindruck nach wieder wesentlich fischreicher als zwischen 1990 und 2005.

    Wobei auch Schneidertage am Walchensee immer noch wunderschöne Angelerlebnisse sind. Ich hoffe daß ich nicht wieder so lange warten muss bis ich das nächste Mal an den See komme.

    Übrigens, ich würde auch auf dem Schlauch stehen und wär innerlich zerrissen was ich tun soll.

    Ich bin froh, daß ich vor Mitte Mai keinen Spinnköder montiere.



    Und zur Frage von Uwe: Wenn ich es gewollt hätte, dann hätte ich mich ja dazu geäußert. Aber du kannst doch in so einem Fall nix richtig machen, gerade hier im Netz. Verwertet man so einen Laichfisch? Setzt man so einen Räuber wieder zurück in ein Seeforellengewässer, in welchem etliche Seefos in der optimalen Beutegröße umherziehen? Also, was kann ich richtig machen dabei, wenn ich es hier schreibe? Daher weiß ich auf deine Frage keine Antwort, Uwe.


    Hoffe damit alle Unklarheiten beseitigt zu haben ;)


    Gruß Stefan

    Servus Stefan, man kann sogar alles richtig machen. :biggrin: indem man einfach nicht nichts Postet.


    Grüße und PETRI


    Michi

    Da sind wir wieder bei der Gewissensfrage, Entnahmepflicht oder Schonzeit einhalten. Sicherlich halten sichdieAuswirkungen, so oder so, maximal im sehr niedrigen Promillebereich. Wie würdet ihr euch im Fall der 1m Hechtdame zur Schonzeit verhalten? Ich muß ganz ehrlich sagen, daß ich im Gewissenskonflikt wäre. Einerseits den Nachwuchs verhindern, anderseits wär es ein Räuber weniger. Was ist gut, was ist schlecht? Kann man deshalb jemanden für seine Entscheidung verurteilen? Wie sind eure Meinungen?