Beiträge von vatas-sohn

    Das Zeug gibt es als ziemlich dicke Platten z.B. für Fußboden- oder Flachdachdämmung. Reste kriegst Du auf jeder Baustelle nachgeschmissen. Einfach mit dem Cuttermesser grob in Form bringen, Loch durch die Mitte, Stab mit Kleber durch und trocknen lassen. Dann das Ganze in eine Standbohrmaschine eingespannt (unten auch ein Lager [Loch in einer Platte o.Ä.] und dann mit Schleifpapier verschiedener Körnungen in Form gebracht. Fertig ist das!


    https://www.google.com/imgres?…whjKCIwIg&iact=mrc&uact=8


    Alternativ zu PU und Styrodur könntest Du ja auch Kork nehmen! Da hast Du das Problem mit der Lackverträglichkeit nicht und die lassen sich auch sehr leicht bearbeiten...


    https://www.doctor-catch.com/d…-aus-korken-selber-machen

    Du solltest für Deine Schwimmer lieber Styrodur- oder PE-Schaumplattenmaterial verwenden, da dies im Gegensatz zu Styropor kein Wasser aufnehmen kann (da geschlossene Zellen). Obendrein ist das Zeug viel feiner und läßt sich einfacher lackieren und ist von der Struktur auch deutlich fester als Styropor.

    Erstmal :respekt:zu Deiner Arbeit! Schaut echt mal gut und nach viel Hirnschmalz aus. :blumen:

    Welche Speed habt ihr im Kajak...?

    Meins (Hobie Mirage Outback mit Turbo-Fins) macht locker 6-7 km/h um dahin zu fahren, wo ich fischen mag. Das kann auch mal 2 km weit sein- kein Thema. In der Spitze habe ich mal schlapp 12 km/h gemessen, aber das halte ich alter Sack maximal 100 Meter weit aus, dann ist die Luft raus.

    Die Geschwindigkeit, die Du offenbar erreichst langt doch allemal hin. Rasen kannst auf dem Nürburgring oder sonstwo...


    Welches Detail mich besonders interessiert: Deine Lösung der unteren Umlenkung, also von der Senkrechten zum Prop.

    Mhh....schwieriges Thema. Da ist viel Glaube und Ansichtssache dabei. Frag` 10 Angler und Du hast 11 Meinungen. :biggrin:

    Hin und wieder ertappe ich mich dabei, daß ich bevorzugt eine spezielle Hegene fische, die (wenn Fisch da ist und beißt) natürlich auch fängt; das nährt die Legende. Aber: Ist das wirklich so, daß genau diese Hegene der Erfolgsköder ist? Ich denke nicht. Meist wechsle ich die Hegenen im 10 Minuten Takt, bis sich eine als heute fängig erweist. Dann wird lediglich im selben Farb- und Silhouettenspektrum gewechselt. Grundsätzlich mag ich eher schlank gebundene Nymphen. Mit größeren Perlen als Köpfchen habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht, weswegen ich gerne sehr kleine Perlen nutze oder das Köpfchen gleich aus Garn binde. Mit der Lackierung bin ich eher sehr sparsam- manchmal lackiere ich garnicht. Auch da gegen die Meinungen auseinander.

    Wenn ich öfter in einem Gewässer fische (manchmal auch so), dann schaue ich mir den Mageninhalt genau an. Dieser gibt gut Aufschluß über das Fressverhalten und mithin auf die mutmaßlich fängigen Nymphen. So habe ich anhand der gefundenen Nymphen eine Hegene für den Markkleeberger See "entwickelt", die dort (und nur dort) zu einer bestimmten Zeit besonders fängig ist, weil eben dann genau diese Nymphen steigen.

    Mit starken Kontrasten bezüglich Kopf und Körper habe ich auch eher schlechtere Erfahrungen gemacht. Eine Nuance auseinander oder in angrenzenden Farben (z-B- Pastellgrün und Beige) scheint das aber ganz gut zu gehen. Die Nymphen in der Natur haben oft leicht abgesetzte Köpfe. Mit der Rippung und/ oder Glitter bin ich auch eher zurückhaltend. Meist binde ich eine Hegene mit und eine ohne Rippung. Glitter nehme ich so gut wie nie und wenn, dann nur auf so komische Farben wie rosa...

    .....Ich bin zu Testzwecken mit einem Hobie Mirage vor kurzem gefahren, aber das hat mir ehrlich gesagt nicht so ganz zugesagt....

    Das ist genau das was Silent Hunter meint: Überlegen, ausprobieren und dann entscheiden ob :thumbup:oder:thumbdown:. Ich z.B. stehe auf genau diese Marke (Hobie Mirage Outback). 8) Obwohl auch diese Boote natürlich ihre Nachteile haben!

    Also ich bin ja auch ein Kajakfan, aber ging es hier nicht eigentlich um ein "Gutes Bellyboat"? Ich habe seit vielen Jahren (länger als meine Kajaks) auch eins, bzw. das zweite der selben Sorte (nachdem beim ersten die Reißverschlüsse weggegammelt waren). Es ist ein Guideline Drifter. Das Teil ist preiswert (so um die 250 EUR), sehr gut verarbeitet, komfortabel zu fahren und ziemlich zweckmäßig ausgestattet. DAS kann ich ruhigen Gewissens empfehlen. :thumbup:

    Ach, ich dachte immer des wäre wegen einer geistigen Behinderung...:D:D:D, naja erklärt vielleicht auch den unglücklichen Unfall am Walchi, aber mit einer so starken Behinderung sollte man sich nicht in Lebensgefahr begeben, Klüger wäre das allemal.


    man sollte dem Amt mal ein paar Fotos schicken welche Heilbutts er drillen kann :-)

    Diese Beiträge sind ja wohl das Letzte! :x: Nicht schon schlimm genug, daß sich über das Unglück anderer, welches glücklicher Wiese gut ausgegangen ist, unqualifiziert und niederträchtig geäußert wurde und wird, da wird auch gleich noch ein Mensch wegen einer Behinderung diffamiert. Damit habt ihr euch selbst disqualifiziert! In einem anderen Forum wärt ihr dafür zu Recht rausgeflogen!:thumbup:

    Ein Driftsack ist eine tolle Erfindung, wenn man weniger Drift haben will, als der Wind einen wegpusten würde. Ich fahre ja auch so einen Tretantrieb, allerdings die Pinguin-Variante (Hobie Mirage Antrieb), die sich zum-auf-der Stelle-bleiben nicht so gut macht, weil man zwischen vorwärts und rückwärts erst umschalten müsste, ich habe gar noch die alte Variante, die keinen Rückwärtsgang hat. Da ist Silent-Hunter deutlich besser dran. Der tritt einfach anders herum und schon stoppt er auf oder fährt in die entgegengesetzte Richtung. Propeller ist für solche Anwendungen ideal.

    und das mit den echosignalen is echt so ne sache braucht schon übung und erfahrung um es richtig zu deuten.

    und natürlich kommts denk ich auch stark auf das echolot selber an.

    Da bietet sich doch förmlich an mal das Buch "Der große Echolot Ratgeber", ISBN: 978-3-9818475-0-5 zu studieren. Besser und konkreter kann man einfach keinen Einblick in die Materie bekommen. :thumbup:

    Schön daß auch mal was darüber geschrieben wird. Allerdings beobachte ich seit Jahren, daß die s.g. Anglerische Ethik gerne mal auf der Strecke bleibt. Für mich ist die Achtung der Natur und die Achtung der Kreatur Voraussetzung für`s Angeln. Leider erlebt man oft Anderes, obgleich es natürlich auch positive Beispiele gibt. Was mich an dem Wachstum noch stört ist das reißerische, sensationsheischende Element, welches die Angelindustrie geboren hat um dieses wunderbare Hobby hip zu machen. Das fängt bei der Musik zu entsprechenden Videos an und geht über die Gestaltung von Firmenlogos (giftgrüne, zähnestarrende Agrofischgerippe, Totenköpfe, etc) bis zu den "trendigen" Klamotten, so daß derjenige meist ausschaut wie eine wandelnde Werbeplattform. Nun denn: Wem`s gefällt.... Ich mag es lieber ruhig, beschaulich und vor Allem leise.

    Servus Bernd! Gefangen habe ich ihn mit Spinnrute auf Flying Condom 22g Orange. War ein schönes Spektakel, da die andern Fischer den Pool gerade erfolglos verlassen hatten und noch ein paar Norweger auf der Brücke am ratschen waren. Die haben sich dermaßen mit mir gefreut- da war die Freude doppelt groß. Zu Hause habe ich den filetiert und vakuumiert.

    Ich knüpfe manchmal Fluocarbon davor. Mal nur einen halben Meter, manchmal auch deutlich mehr- kommt auf das Gewässer an. Beim Mefofischen verzichte ich meist komplett darauf. Jetzt im Urlaub konnte ich die Erfahrung machen, bzw. überprüfen, daß die Stärke des Fluocarbon eine Wirkung auf das Beißverhalten der Fische hat. Nahm ich ein 23er Vorfachmaterial, bekam ich kaum Bisse. Nahm ich hingegen 18er, bissen zur selben Zeit, am selben Ort mit dem zuvor angebotenen Köder deutlich mehr Fische. Natürlich ist auch die Größe und Art des Köders wichtig. In diesem Zusammenhang ist die Gerätezusammenstellung (Rute, Rolle, Schnur, Köder) sehr wichtig, weswegen es mir schwierig bis ansatzweise sinnfrei erscheint, eine Komponente alleine zu betrachten. Gerade bei kleinen und leichten Ködern, wie sie gerne für Forellen verwendet werden, leidet die Wurfweite enorm unter einer suboptimalen Zusammenstellung des Geräts. Ich fische mit Ruten von 1-2 Gramm bis vielleicht 10g, dazu eine dünne Geflochtene auf kleiner Rolle. Eine Königin wird sicher schwierig mit dieser Kombi, aber "normale" Forellen machen richtig Spaß und die Schläge werden im Drill gut abgefedert.

    Wir sind wieder zurück aus den Tropen! Tropen? Norwegen? Ägypten? Ja, auch das kann Norwegen sein: Heiß und knorretrocken. Mist aber auch! Nördlich von Bergen zogen die Tiefdruckgebiete vorbei, Hitra versank im Regen und selbst bei Oslo gab es Unwetter, die ganze Tunnel überfluteten. Nur bei uns in Lyngdal, etwa 80 km westlich von Kristiansand herrschte und herrscht immer noch Dürre. Die Wälder sind hochgradig brandgefährdet, die Flüsse trocknen aus...


    So wenig Wasser hat die Lygna sehr selten.


    Wir hatten ein sehr schönes Ferienhaus gemietet. Es liegt von Lyngdal etwa 10 km flußaufwärts. Wanderwege sind in dieser Gegend fast unbekannt und so fiel es schwer, mit unserem Dackel die mehrmals täglich anfallenden (zumindest morgens und abends) Runden zu drehen.



    Schönes, altes und top ausgestattetes Häuschen.


    Tagsüber waren wir natürlich sehr viel unterwegs. Viel deswegen, um Stellen zu finden, an denen man mit Familie ans Wasser kommt um einen schönen Tag an dem Selben zu verbringen. Leider ist jedoch der Süden dermaßen zugebastelt, daß alle Stellen, an denen auch nur ansatzweise ein Hüttchen stehen kann, ein Norweger auch eines zurechtgenagelt hat. Also kommt man nicht, bzw nur sehr sehr selten an ein Gewässer dran. Macht aber nichts, denn die Fische darin sind noch kleiner als die in unserem Urlaub letztes Jahr.... :( Eine einzige Stelle haben wir an den unzählichen Seen dort gefunden, wo ich mein Kajak evtl. mit etwas Mühe hätte ins Wasser bringen können. Ich habe jedoch bei diesen "tollen" Fangaussichten dankend darauf verzichtet. Allerdings konnte ich trotz des geringen Wasserstandes im Fluß dennoch meinen ersten Lachs im Leben fangen. Mit 62 cm nicht unbedingt der Riese, aber ich habe mich sehr darüber gefreut!


    Först Lax of mei leif....


    Einen Tag haben wir mal einen Ausflug ins Kvafossen Museum gemacht. Der Kvafossen ist ein Wasserfall, der etwa 4 km von unserem Ferienhaus eigentlich das natürliche Ende der Lachsstrecke markiert, weil die Lachse diesen nicht überwinden können. Eigentlich! Der Norwegen hat kurzerhand einen Tunnel gebuddelt, eine Fischtreppe reingebastelt und somit den Lachsen rund 34 km mehr Strecke gegeben. Da mag man von halten was man will. Schön war eine begleitende Ausstellung im Museum, die sich mit Bären und Wölfen beschäftigte. Uti mußte natürlich gleich wieder den ach so süßen Eisbären knuddeln....



    Knutsch für`n Knut!


    Noch ein Tip für Norwegenfahrer, die bei der Abreise noch Zeit haben und nicht unbedingt im Hafen von Kristiansand auf ihre Fähre warten wollen: Ein paar wenige Kilometer südwestlich von Kristiansand (Richtung Langenes auf der 456) gibt es ein idyllisches Schärengebiet (58.0712688,7.9058183), auf dem kein Haus steht, das frei zugänglich ist, einen tollen Parkplatz hat (58.0739598,7.9040263) und wo man schöne Stunden verbringen kann. Ich habe da natürlich etwas geangelt und ein riesen Petermännchen von satten 47 cm gefangen. Leider hatte ich da die Kamera nicht dabei. Auf jeden Fall ein schöner Platz für eine entspannte Wartezeit!


    Fazit: Aufgrund des Sommertropenwetters, fehlender Wasserzugänglichkeit und den noch kleineren Fischen war`s diesmal nicht ganz so genial wie sonst, aber im neuen Jahr geht es wieder nach Norwegen- diesmal allerdings deutlich weiter nördlich. Da kann Uti noch so rumwundern, daß das ja ach so weit sei.... :hug13: