Beiträge von Lars

    Servus zusammen
    ich fahr heut Nacht wieder für 2 Tage zum Fischen hoch.
    Bin am Samstag so gegen 18-19 uhr im Seestüberl zum Essen,vielleicht ist ja noch wer oben und hat Lust auf ein kleines Schwätzchen beim dem ein oder anderen Weißbier :prost: 
    Werde es wieder auf Saibling und Renken probieren und dank Stefans Bericht diesmal die Renken vielleicht auch finden  :thumbsup:
    Grüße
    Lars

    Hallo zusammen
    Ich habe mit einem Angelkameraden,der noch nie auf Renke,Saibling und co. gefischt hat,zwei schöne Tage aufm Boot erleben dürfen.
    Wir sind am Sa.5.3. morgens um 4 Uhr von Zuhause gestartet,um überpünktlich um 6.45 Uhr am See anzukommen.
    Um kurz nach 7 Uhr hat uns die Edlinger aufgemacht-Karten geholt-ab aufs Boot und los  :steuermannnt4: 
    Aus der Walchenseebucht raus und dann doch, gegen meine guten Vorsätze, im Eck vorm Cafe Bucherer versucht die ersten Saiblinge ans Band zu bekommen.


    Gefischt haben wir beide mit selbstgebundenen Locksystemen,die 2-3 kleine Löffelchen aus Perlmutt oder Blech am Seitenarm haben,
    dazwischen ein Einzelhaken am Seitenarm,den wir mit einem kleinen Barsch bestückt haben. Am Ende des Systems dann ein kleiner Pilker als Bleigewicht.
    Für mich hat dieses System einige Vorteile,denn ich kann damit langsam schleppen,gut werfen wie beim Dropshot,es aber auch schnell vertikal runterlassen wie eine Hegene,und das alles ohne Verwicklungsgefahr.


    Bei ganz leichtem Wind haben dann Drei Fehlbisse im Eck in ca.55m Tiefe gehabt,das wars an der Stelle dann auch schon.


    Als der Wind dann stärker wurde,sind wir hochgerudert bis fast zur Kirchelwand,dann den Driftsack raus und uns ufernah wieder bis ins Eck zurücktreiben lassen.Das ganze haben wir mehrmals wiederholt,auch wieder Fehlbisse gehabt,bis dann endlich mal ein ordentlicher Biss kam und nach recht kräftiger Gegenwehr ein Saibling von 41cm im Kescher lag.
    Hochmotiviert haben wir den starken Mittagswind am Ufer ausgesessen und als der Wind sich etwas legte noch ein paar Driften abgefischt.
    Doch mehr als ein Saibling sollte es wohl an diesem Tag nicht sein,und so gingen wir zum gemütlichen Teil des Abends über.........


    Am Sonntag wollten wir dann unsere ersten Walchenseerenken fangen und sind, wegen Starkwindwarnung relativ nah am Ufer, aus der Walchenseebucht in die Einsiedelbucht gerudert.Auf der ganzen Strecke bis zur EON-Bootshütte haben wir leider keine Schwärme auf dem Echo gehabt.Wir sind dann immer wieder in fast allen Tiefen kreuz und quer über die große Schlammbank gerudert,bis ich dann endlich ein paar Echos auf dem Schirm hatte.Sofort Anker runter und los.
    Nach einer Stunde ohne Fisch und immer wieder den selben Echos auf gleicher Tiefe,dazu noch ein Hänger der ein kleines Stück Holz zu Tage brachte,dämmerte es mir langsam das wir gerade intensiv einen Ast befischten  :wallb: 
    Mittlerweile war es schon nach 16 Uhr,hatten noch knapp 300Km Heimfahrt und ein gutes Stück zu rudern,also Anker hoch und ab.


    Es war ein sehr schönes Wochenende,hab auch kein Problem mal gar nichts zu fangen,aber als ich Zuhause noch mal kurz ins Forum schaute und lesen mußte das die Renkenschwärme in der Einsiedelbucht gestapelt standen,war ich dann doch ziemlich heftig frustriert und hab fast die ganze Woche gebraucht um das negative Gefühl in Motivation umzuwandeln!!
    Motivation ist immer gut,Ostern ist nah und vielleicht werden es diesmal Fische anstatt Ast ;-) 
    Ich hoffe niemand gelangweilt zu haben mit dem etwas längeren Bericht
    Liebe Grüße
    Lars

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    Servus Jungs (und Mädels?)
    Ich bin am 5+6 März aufm See unterwegs und versuche ein paar Saiblinge ans Band zu kriegen


    Ich möchte aber nicht unbedingt in der Kinderstube auf 55m ein Untermaßigen nach dem anderen haken.


    Letztes Jahr ist mir aber genau das im Eck vom Cafe Bucherer passiert,hab am ersten Tag nach 4 untermaßigen und 2 maßigen das fischen an besagter Stelle abgebrochen, um noch ein bißchen richtung Rutschen zu rudern und mir die Kanten anschauen.
    Am nächsten und zugleich letzten Angeltag bin ich dann gleich um die Kinderstube rumgerudert und hab dann an der Kante auf ca.25m mit selbstgeknüpften Locksystemen zwei Saiblinge beim driften fangen können,einer davon hatte 38cm der andere 43cm  :D 


    War das jetzt Anfängerglück (das erste mal am Walchi) oder steckt da doch System dahinter?
    Würde gerne die ein oder andere Meinung dazu von erfahreneren Walchenseeanglern hören (lesen).


    Heuer probiere ich auch das erste mal mit den Walchenseerenken in Kontakt zu treten.
    Über Tipps bezüglich Stellen (rudere von der Edlinger los) und Tiefe um die Jahreszeit,wäre ich sehr dankbar :gott: 
    Grüße und Petri
    Lars