Beiträge von Lars

    In unseren Vereinsseen haben wir mittlerweile auch ein Entnahmefenster für ein paar Fischarten durchsetzen können. Bei heimischen Fischarten, die sich in den jeweiligen Gewässern natürlich reproduzieren, ist ein Entnahmefenster auch Tierschutzrechtlich von den Vereinen zu vertreten.


    Ich bin auch der Meinung das dies ein sinnvoller Ansatz ist, nur ob sich solche Entnahmefenster auch in kommerziell bewirtschafteten Gewässern durchsetzen lassen, beziehungsweise ob dies in der Praxis für die Berufsfischer überhaupt möglich ist, ist fraglich.


    PS
    Hier gehts ja so ganz nebenbei auch noch ums Fischen am Heiterwangersee, und an eben den bin ich gestern mal wieder gedüst.(430km hin+zurück,so ganz nebenbei)
    Der komplette See war durch die starken Niederschläge der letzten Tage stark eingetrübt, Sichttiefe war ca.1,5m !
    Mit viel Fleiß hab ich vom Boot 8 maßige Saiblinge mit meiner Schleppkette erwischt.
    Der größte hatte 31cm, aber ich hab mich trotzdem über die schönen Fische gefreut.


    Interessanterweise waren die Fische nur sehr schwach gefärbt und die Bisse kamen ausnahmslos bei extrem langsamer Bewegung oder Stillstand.Grund für beides wird wohl die Trübung gewesen sein
    War ein recht nasser und anstrengender Tag,aber wie immer genial bei der Kulisse vom Boot aus ein paar Fische aus der Tiefe zu zaubern


    Gruß an alle Plan und Heiterwangerseefischer
    Lars

    Hey Kayakfischer,



    ich glaub so schlimm is gar net, ich war letztes Jahr 3 Wochen mit meiner Familie in Chieming und bin morgens regelmäßig zum fischen mit dem Boot raus.


    Bin am ersten Morgen, von einem freundlichen älteren Herrn, vom Boot aus kontrolliert worden und habe ihn dann noch öfter gesehen, da wir oft am selben Platz auf Renken gefischt haben.
    Er hat mich jedes mal freundlich gegrüßt und kein weiteres mal kontrolliert, beobachtet gefühlt habe ich mich auch nicht.
    Vernünftig gefangen hab ich au,deshalb kann ich von nichts negativen berichten.


    Wir werden auch diesen Sommer wieder 3 Wochen in Chieming verbringen und ich freue mich auch schon wieder sehr aufs Fischen, auf diesem traumhaft schönen See !!!


    Gruß
    Lars

    Hey Laichzeit


    die Maschenweiten werden ja immer aktuell von der Fischereiorganisation IBKF vorgegeben und die Berufsfischer müssen sich halt danach richten.
    Aber angesichts der katastrophalen Erträge der letzten Jahre ist bei manchen Berufsfischern der Ruf nach noch kleineren Maschenweiten immer lauter geworden.Das ist in meinen Augen kurzfristiges Denken.
    Der Laichfischfang geht ja meistens,je nach Wetter und anderen äußeren Gegebenheiten. nur 3-4 Nächte, ich weiß nicht wie die momentane Vorgabe zur Maschenweite für den Rest vom Jahr ist, aber in den letzten Jahren ist sie sukzessive verringert worden.


    Aber das Thema ist eh so komplex, vielleicht hätte ich es hier im Thread gar nicht eröffnen sollen, deshalb Sorry das wir hier wegen mir so von den zwei Perlen in Tirol abgekommen sind.


    Und Laichzeit, nichts für ungut, Bodensee ist dein Hausgewässer, warst noch nich mit Boot auf Felchen?
    Ich war dies Jahr schon ein paar mal aufm Untersee,hab auch schon meine ersten Bodenseefelchen gefangen, wie währe es wenn wir uns mal gemeinsam in ein Boot setzen(sind wir das nicht eh schon), dann können wir uns ja noch weiter über das Thema unterhalten, so ganz unter Schwaben ;) 
    Schick mir einfach ne PN wenn de Bock hast


    LG
    Lars

    @ Schratz


    Es wird auch Wissenschaftlich untersucht warum es im Chiemsee, trotz eines ähnlich geringen Phosphatgehaltes wie im Bodensee, der Renkenbestand noch nicht so eingebrochen ist.


    An der Durchschnittsgröße lässt sich meiner Meinung nach eine gewisse Tendenz schon erkennen !


    Hoffentlich sind eure Berufsfischer nicht ganz so kurzsichtig wie es sich bei den Bodenseefischern gezeigt hat.


    LG
    Lars

    Petri und Danke für den Bericht, Diocletian
    Schade das keine wirklich gscheiten dabei waren,obwohl der obere aufm Teller doch recht gut im Futter stand


    Ist denn die Tendenz, das die Saiblinge im Durchschnitt kleiner werden,
    nicht an den meisten relativ stark befischten Seen in unseren Breiten vorhanden?


    Ich bin der Meinung das es auf jeden Fall auch mit der negativen Zuchtauslese zusammenhängt,die wir "Sportfischer", genauso wie die Berufsfischer, ausüben.


    Im bezug auf die immer kleiner werdenden Bodenseefelchen kommt ein Forschungsprojekt der Uni Konstanz zu der Erkenntnis das die Ursache ein von der Fischerei ausgelöster Prozess der Evolution ist,der seinen Grund darin hat, das immer die größten und am schnellsten gewachsenen Felchen zuerst gefangen werden.


    Zitat
    "Übrig bleiben die langsamer wachsenden, deren Gene dann die nächste Generation bestimmen,also kleine Fische,erstmalig geschlechtsreif,die evolutionär insofern im vorteil sind, da sie noch am besten durch die Maschen der Netze entwischen und sich vermehren können.
    Dies führt über ein relativ kurzen Zeitraum dazu, dass die Fische insgesamt kleiner bleiben.
    Die Forscher sprechen von einer fischereiinduzierten Evolution,ein Teufelskreis der dramatische Folgen hat.


    Beim Blaufelchen werden jedes Jahr fast alle der fangfähigen Fische als Ertrag abgeschöpft.Im Ergebnis gibt es nach der Schonzeit bis zur nächsten Wachstumsperiode im Frühsommer kaum noch fangfähige Blaufelchen im Bodensee.Doch diese Alters- und Größengruppe produziert eigentlich den stärksten Nachwuchs.Wird sie-was notorisch der Fall ist-in übergroßem Umfang weggefangen, vermehren sich nur noch die gerade eben geschlechtsreifen und kleinen Tiere in unnatürlichem Umfang.
    Folge:
    Es schwimmen mehr,aber kleinere Fische im See"



    So siehts aus !
    Diese Erkenntnis lässt sich auf jedes fischereilich genutztes Gewässer übertragen,vielleicht selten so extrem wie am Bodensee, aber definitiv ist das permanente entnehmen der größeren Exemplare ein Hauptgrund, das wir bei manchen Fischarten die Erwartungen, in bezug auf Durchschnittsgröße und Maximalgröße, leider auch durch unser eigenes Handeln(mich eingeschlossen) in Zukunft wohl zurückschrauben müssen.


    Grüße
    Lars

    So Servus, bin wieder da vom See


    Hab wie geplant die vorgenommene Strecke geschleppt....



    bis zum Pumpenhaus vor....



    und wieder zürück,
    die Schleppkette funkt auch in Tirol,aber scheinbar nur im Heiterwanger, die Planseeer wollten nichts davon wissen



    Ein deutlich stärkerer is mir leider direkt am Boot wieder ab(immer die Großen gehen verloren :D )
    2x Ü30, und die anderen 4 maßigen hab ich mir auch erlaubt mitzunehmen ;) 


    Gruß
    Lars

    Schade Jungs,aber die ganze Aktion,sich übers Forum kurz abzusprechen und dann zusammen losgehen,find ich eh klasse :up: 
    Hoffentlich habt ihr trotzdem euren Spaß gehabt.


    Gruß
    Lars

    Hey Jungs


    Bin morgen Nachmittag-Abend nach der Bootstour wahrscheinlich noch ne Runde Zapfenfischen , vorm "Fischer am See" .


    Wenn einer von euch vor Ort ist und Lust hat, könnte man ja noch ein bisschen quatschen und vielleicht noch den einen oder anderen Fisch fangen.


    Grüße
    Lars

    Servus Philipp,



    ich würde anstatt Dropshotblei einen Pilker benutzen und ober-sowie unterhalb vom Haken einen Seitenarm mit Locklöffeln montieren.
    Ich hab mit dem System heuer ein 40+ Saibling am Walchi gefangen. Köder war ein ganzer Barsch(Fehlbisse vorprogrammiert)


    Letztes Jahr mit selben System, hauptsächlich vor Anker, ein Untermaßiger nach dem anderen.


    Dieses Jahr meistens relativ ufernah mit Driftsack gedriftet, System richtung Ufer geworfen, dann wieder zum Boot gezockt und dann kurz vertikal
    gefischt.So hab ich den 40+ bekommen.


    Wünsch dir viel Erfolg beim probieren und lass dann mal hören wie es war.


    Grüße
    Lars

    Servus Lukas


    Danke für die Einschätzung


    hab heut ein Boot für nächsten Fr. reserviert.
    Ich werde dann vom Hotel aus die rechte Seite vom Heiterwang abschleppen, dann vom Kanal Richtung Pumpenhaus vor,
    und dann das ganze wieder zurück. Vieleicht lässt sich ja der ein oder andere gscheite Saibling verhaften.
    Schau mer mal was geht!


    LG
    Lars

    Servus Jungs


    Ich bin nächstes Wochenende wahrscheinlich für ein Tag oben und möchte es mit Kombischleppen auf Saiblinge probieren.
    Was meint ihr in welcher Tiefe (Mittelwasser) sie wohl am ehesten anzutreffen sind ? :steuermannnt4:


    LG
    Lars

    Servus Jungs


    @ Manchinger
    Sorry das von mir erst jetzt was vom letzten Walchitrip kommt


    War 2 Tage aufm Boot und von Walchensee bis Einsiedel alle Plätze abgesucht, vor dem Kraftwerkeinlauf 2 untermaßige Renken erwischt.
    Beim Kombischleppen und Driftfischen mit Locksystem diesmal kein Saibling verhaften können.


    Beim rüberrudern vom Südufer, in höhe Ausgang Einsiedelbucht Richtung Rutschen,sind mir auf ca.halber Strecke über 90 m. Tiefe 2 große Schwärme im Mittelwasser unterm Boot durch.
    Hab es leider nicht geschafft meine Systeme rechtzeitig in die richtige Tiefe zu bringen,und die Schwärme waren recht schnell wieder weg vom Fleck.


    Das Wetter war recht schön, zum gemütlich über den See rudern, (hab wegen dem Wind nur eine kurze Zwangspause am Südufer machen müssen)
    aber fangfördernd war es halt nicht.
    Aber genau das macht es für mich am Walchensee halt aus,das es sackschwer ist im Frühjahr was zu fangen.


    Deshalb freu ich mich jetzt schon wieder auf nächstes Frühjahr  :mrgreen: 

    Aber nächste Woche gehts erstmal für 10 Tage nach Slowenien, an den wunderschönen Bohinsko Jezero, zur Saiblings und Seeforellenpirsch, und mein ältester Sohn (4 1/2 Jahre) darf zum ersten mal mit aufs Boot zum fischen.

    Und so schließt sich für mich ein Kreis,denn an diesem See hat mein Papa mir,vor über 35 Jahren, das Saiblingsfischen beigebracht


    Allen Walchenseeanglern wünsche ich für dieses Jahr viel Ausdauer,wenig Wind und sicher auch den ein oder anderen schönen Fisch :up: 
    Grüße
    Lars

    Servus zusammen
    ich fahr heut Nacht wieder für 2 Tage zum Fischen hoch.
    Bin am Samstag so gegen 18-19 uhr im Seestüberl zum Essen,vielleicht ist ja noch wer oben und hat Lust auf ein kleines Schwätzchen beim dem ein oder anderen Weißbier :prost: 
    Werde es wieder auf Saibling und Renken probieren und dank Stefans Bericht diesmal die Renken vielleicht auch finden  :thumbsup:
    Grüße
    Lars

    Hallo zusammen
    Ich habe mit einem Angelkameraden,der noch nie auf Renke,Saibling und co. gefischt hat,zwei schöne Tage aufm Boot erleben dürfen.
    Wir sind am Sa.5.3. morgens um 4 Uhr von Zuhause gestartet,um überpünktlich um 6.45 Uhr am See anzukommen.
    Um kurz nach 7 Uhr hat uns die Edlinger aufgemacht-Karten geholt-ab aufs Boot und los  :steuermannnt4: 
    Aus der Walchenseebucht raus und dann doch, gegen meine guten Vorsätze, im Eck vorm Cafe Bucherer versucht die ersten Saiblinge ans Band zu bekommen.


    Gefischt haben wir beide mit selbstgebundenen Locksystemen,die 2-3 kleine Löffelchen aus Perlmutt oder Blech am Seitenarm haben,
    dazwischen ein Einzelhaken am Seitenarm,den wir mit einem kleinen Barsch bestückt haben. Am Ende des Systems dann ein kleiner Pilker als Bleigewicht.
    Für mich hat dieses System einige Vorteile,denn ich kann damit langsam schleppen,gut werfen wie beim Dropshot,es aber auch schnell vertikal runterlassen wie eine Hegene,und das alles ohne Verwicklungsgefahr.


    Bei ganz leichtem Wind haben dann Drei Fehlbisse im Eck in ca.55m Tiefe gehabt,das wars an der Stelle dann auch schon.


    Als der Wind dann stärker wurde,sind wir hochgerudert bis fast zur Kirchelwand,dann den Driftsack raus und uns ufernah wieder bis ins Eck zurücktreiben lassen.Das ganze haben wir mehrmals wiederholt,auch wieder Fehlbisse gehabt,bis dann endlich mal ein ordentlicher Biss kam und nach recht kräftiger Gegenwehr ein Saibling von 41cm im Kescher lag.
    Hochmotiviert haben wir den starken Mittagswind am Ufer ausgesessen und als der Wind sich etwas legte noch ein paar Driften abgefischt.
    Doch mehr als ein Saibling sollte es wohl an diesem Tag nicht sein,und so gingen wir zum gemütlichen Teil des Abends über.........


    Am Sonntag wollten wir dann unsere ersten Walchenseerenken fangen und sind, wegen Starkwindwarnung relativ nah am Ufer, aus der Walchenseebucht in die Einsiedelbucht gerudert.Auf der ganzen Strecke bis zur EON-Bootshütte haben wir leider keine Schwärme auf dem Echo gehabt.Wir sind dann immer wieder in fast allen Tiefen kreuz und quer über die große Schlammbank gerudert,bis ich dann endlich ein paar Echos auf dem Schirm hatte.Sofort Anker runter und los.
    Nach einer Stunde ohne Fisch und immer wieder den selben Echos auf gleicher Tiefe,dazu noch ein Hänger der ein kleines Stück Holz zu Tage brachte,dämmerte es mir langsam das wir gerade intensiv einen Ast befischten  :wallb: 
    Mittlerweile war es schon nach 16 Uhr,hatten noch knapp 300Km Heimfahrt und ein gutes Stück zu rudern,also Anker hoch und ab.


    Es war ein sehr schönes Wochenende,hab auch kein Problem mal gar nichts zu fangen,aber als ich Zuhause noch mal kurz ins Forum schaute und lesen mußte das die Renkenschwärme in der Einsiedelbucht gestapelt standen,war ich dann doch ziemlich heftig frustriert und hab fast die ganze Woche gebraucht um das negative Gefühl in Motivation umzuwandeln!!
    Motivation ist immer gut,Ostern ist nah und vielleicht werden es diesmal Fische anstatt Ast ;-) 
    Ich hoffe niemand gelangweilt zu haben mit dem etwas längeren Bericht
    Liebe Grüße
    Lars

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