Beiträge von Lars

    Ich hab dieses Jahr auch 2 Ausnahmefische bewundern dürfen, leider nur als Handyfoto. Bin mit einem Kontrolleur am Bohinjsko Jezero (hab über den See hier schon was geschrieben Saiblingsfischen am Bohinsko Jezero ) ins Gespräch gekommen und er hat mir Bilder von einer Seeforelle mit 93cm und einem Saibling mit 63cm gezeigt :shock:. Beide Fische waren extrem hochrückig und den Saibling kann man dann wohl auch als Wildfangsaibling bezeichnen.

    Beide Fische hat er vom Boot, beim vertikal fischen über Grund, mit Köderfisch am System gefangen. Das waren dann wohl eher "Sammler" als "Jäger".

    Aus meiner Sicht wäre es sicherlich nicht die schlechteste Methode, mit maßigen Saiblingen (26cm Hungerhaken) als Köder, gezielt über oder in den Saiblingsschwärmen, auf die großen Saiblinge zu fischen.

    Ausprobieren werd ich es auf jeden Fall, die Option eine Seeforelle als "Beifang" zu haken ist sicher auch gegeben.

    Jawoll ja! Das ist ja mal ein ordentliches Kaliber. Mein lieber Mann, wenn`st den an der Rute hast, dann hast sicher gut zu tun....

    Ja Ron , wennst so weitermachst wie deine letzten Tage dies Jahr am Walchensee, wird dir nächstes Jahr sicher auch der ein oder andere große Saibling einen Besuch in deinem Kescher abstatten.

    Ich würde dir auch so ein Monster von über 60cm gönnen..........

    Ich geb mich mal bescheiden, mir würde erstmal ein 50+ reichen :floet:

    Ich hab nochmal Perlen beim Micha Bierbaumer bestellt




    hab jetzt eine gute Auswahl von 1mm 1,5mm 2mm und 2,5mm

    wer Interesse an einer halben oder 1/3 Portion hat, kann sich gerne per Pn melden, und Mitte September am Walchensee abholen.

    Ja wenn du dir ein ordentliches Sortiment an Farben und Größen zulegst wirds schon arg teuer, geschickt wärs wenn andere Nymphenbinder in deiner Nähe wohnen, bei der Menge an Perlen pro Dose kann man locker durch 3 teilen....

    helles rot mit pfauengraß rippund und schwarzer kopf ist dieses jahr meine top farbe bis jetzt.

    Hallo Renkendude, da hast mich jetzt doch neugierig gemacht , würdest du dir die Mühe machen und ein Bild von der Nymphe posten, diese würde dann für nächstes Jahr am Walchensee sicher meine Nymphenauswahl bereichern :thumbup:


    Hegene für den Markkleeberger See "entwickelt", die dort (und nur dort) zu einer bestimmten Zeit besonders fängig ist, weil eben dann genau diese Nymphen steigen.

    Genau darum gehts mir, Nymphen zu "entwickeln" die am jeweiligen Gewässer der aktuellen Nahrung der Renken optisch nahe kommen und dann im Optimalfall noch passende Farbvariationen je nach äußeren Begebenheiten ( Lichteinfluss ) rauszufiltern.


    MAT Speziell am Wörthsee hab ich`s oft erlebt das die Renken wie blöde auf mehrere Nymphenvariationen beißen, aber diesen Frühsommer hab ich nur mit einer Nymphe fast ausnahmslos alle Bisse gehabt. Die ersten 2 male waren wir zu zweit und haben jeweils nur eine dieser Nymphen auf der Hegene gehabt, einmal in der Mitte der Hegene, bei der anderen auf der zweitobersten Position, und ausnahmslos alle Bisse kamen auf diese. In der Folge hab ich natürlich aufgerüstet und zig Hegenen mit überwiegend oder auch nur dieser Nymphe gebunden und am Wörth-wie am Walchensee sehr gut gefangen, unter anderem auch 2 maßige Sefos innerhalb 6 Tagen. Natürlich war das auch die Nymphe die ich jetzt im Hochsommer am Walchensee bevorzugte und die ersten Tage tapfer wenigstens an einer Position auf der Hegene hatte obwohl vom ersten Tag an keine Bisse auf meine Erfolgsnymphe kamen und auch bis zum Ende des Urlaubs die Nymphe so gut wie keine Bisse mehr brachte.

    Am besten ging dann Schwarz und Rot hat bei schwindendem Licht recht gut funktioniert.

    Und genau solche Begebenheiten zeigen zumindest mir das es lohnt sich Gedanken zu machen warum wann was besser fängt.

    Nymphenformen, die auch frische Brut imitiert.

    Das werd ich auch mal probieren, möglichst gute Brutimitationen auf den Haken bringen, wenn die Viecher im Sommer nur Plankton um Magen haben.

    Ich will mal wieder eine neue Diskussion bzw. einen Erfahrungsaustausch über die von euch verwendeten Nymphenfarben, Formen und sonstigen Besonderheiten starten.


    Was mich auch im Speziellen interessiert ist die Kopffarbe, die ja meistens bei den Nymphenimitaten eine andere Farbe wie der Körper aufweist, zb. Schwarz mit rotem Kopf oder genau andersrum.

    Ich persönlich habe aber die Erfahrung gemacht das auf einfarbige Nymphen oft mehr Bisse kommen, speziell bei Rot, aber auch bei schwarzen Nymphen mit schwarzen Köpfen wie z.b. am Walchensee, oder Hämatitfarbene (dunkles Silbergrau) Köpfe mit Schwarzem Körper an anderen Gewässern. Auch mit einfarbig Lila hab ich diesen Frühling besonders gut gefangen, im Gegensatz zu der identischen Nymphe mit schwarzem Kopf.

    Ich binde meine Nymphen mit Perlen, deshalb ist die Kopffarbe bei einfarbigen Nymphen meistens auch ganz leicht abgesetzt vom Körper, was nach meiner Theorie dem natürlichem Vorbild näher kommt als starke Farbgegensätze.

    Meine Erfahrungen und Theorien sind natürlich subjektiv und der Zufall spielt sicher auch eine Rolle, umso mehr interessieren mich die Erfahrungen und Meinungen von euch.


    Der andere interessante Punkt ist die Silhouette der Nymphe, was wird da von euch bevorzugt, eher schlank oder dick, oder andere speziellen Formen wie z.b. stark konisch ?

    Ich selber hab für die verschiedenen Gewässer die ich befische teilweise auch verschiedene Nymphenformen, ganz einfach gesagt z.b. für`n Walchensee sehr schlanke, für`n Chiemsee dickere Brummer.

    Was sind da eure Gedanken / Erfahrungen, auch unter dem Aspekt der Jahreszeiten noch dazu ?


    Mir ist auch klar das manche auf zwei oder drei Muster fürs ganze Jahr schwören und damit auch gut fangen, natürlich interessiert mich die Meinung derer auch, aber ich finds einfach interessant noch ein paar Feinheiten je nach Situation rauszufiltern und die möglichst effektiv und individuell beim binden umzusetzen.


    Ich hoffe auf einen regen Erfahrungsaustausch, also raus mit der Sprache :)

    Um so ausführlicher, um so besser :read:

    Bei mir sind die 10 Tage Walchensee auch vorbei, davon 5 Tage intensives Fischen und dann noch 5 Tage Familienurlaub nachdem meine Frau mit unseren Jungs nachgekommen ist.

    Die Renken waren in der Zeit sehr zickig und haben nur an einem Abend und dem darauffolgendem Vormittag gut gebissen, immerhin waren bei mir diesmal auch schöne Fische mit knapp 40 und eine über 40cm dabei.

    Manchmal hat man die ganze Walchenseebucht absuchen können und hat kein Fisch aufs Echo bekommen, aber an den üblichen Plätzen dann doch Fische gefangen, manchmal wiederum standen die Renken gestapelt unter dem Boot, aber gebissen hat dann ums verecken keine:mad:


    alpines-angeln.de/index.php?attachment/4088/  alpines-angeln.de/index.php?attachment/4090/


    In den Renken waren auch keine Nymphen zu finden, nur Planktonbrei , was die Nymphenwahl auch nicht einfacher machte. Am besten liefen bei mir schwarze in größe 20 !

    Ich hab dann mal ein paar 20. Haken genommen und nur kleine Perlen draufgezogen, unglaublich, aber darauf hab ich dann noch welche bis knapp 40 gefangen :shock: aber den Stein der Weisen hab ich auch damit nicht gehabt, da ich darauf auch nicht viel Bisse hatte.

    20180802_125210.JPG


    Maßige Saiblinge waren auch nicht einfach zu fangen und man hat sich durch eine menge untermaßige durchfischen müßen, beim fischen mit Downrigger genauso wie beim zupfen. Der Uwe (Kayakfischer) hat mir einen sehr konkreten Tip gegeben wo und wie er 2 Tage zuvor sehr gut gefangen hat, ich bin dann bei strömenden Regen 2 Stunden auf dem Platz gestanden und hab grade mal 2 maßige gezupft, beim hin-und zurückschleppen jeweils noch je ein maßiger dazu.

    20180725_105944.JPG  20180724_083442.JPG


    Vorm Wikingerdorf und Ausgang Walchenseebucht hab ich immer wieder große Saiblingsschwärme aufm Echo gehabt, aber auch da sind beim Zupfen fast nur kleine draufgegangen, auf Zocker genauso wie auf Hegene.

    Also auch mal wieder hartes Brot gewesen beim fischen, mit viel Zeitaufwand hat man aber seine Fische fangen können, was auch die anderen drei Forumsmitglieder bewiesen haben, Grüße an euch nochmal Jungs :thumbup:

    Verhungern hab ich auch nicht müßen......

    20180723_150131.JPG  20180724_164527.JPG


    dazu noch ein super Platz bekommen, die letzten 4 Bilder sind direkt vorm Zelt aufgenommen.........

    20180727_091842.JPG  20180728_215505.JPG


    und meinen Jungs hats natürlich auch gefallen, kein Wunder bei den Blondinen aufm Platz ;)

    Ja klar, einige 50+ am Tag sind nicht maßlos übertrieben und dass jeder zweite gefangene Saibling am Bodensee über 50 hat ist natürlich auch normal 👍