Beiträge von Lars

    Ja wenn du dir ein ordentliches Sortiment an Farben und Größen zulegst wirds schon arg teuer, geschickt wärs wenn andere Nymphenbinder in deiner Nähe wohnen, bei der Menge an Perlen pro Dose kann man locker durch 3 teilen....

    helles rot mit pfauengraß rippund und schwarzer kopf ist dieses jahr meine top farbe bis jetzt.

    Hallo Renkendude, da hast mich jetzt doch neugierig gemacht , würdest du dir die Mühe machen und ein Bild von der Nymphe posten, diese würde dann für nächstes Jahr am Walchensee sicher meine Nymphenauswahl bereichern :thumbup:


    Hegene für den Markkleeberger See "entwickelt", die dort (und nur dort) zu einer bestimmten Zeit besonders fängig ist, weil eben dann genau diese Nymphen steigen.

    Genau darum gehts mir, Nymphen zu "entwickeln" die am jeweiligen Gewässer der aktuellen Nahrung der Renken optisch nahe kommen und dann im Optimalfall noch passende Farbvariationen je nach äußeren Begebenheiten ( Lichteinfluss ) rauszufiltern.


    MAT Speziell am Wörthsee hab ich`s oft erlebt das die Renken wie blöde auf mehrere Nymphenvariationen beißen, aber diesen Frühsommer hab ich nur mit einer Nymphe fast ausnahmslos alle Bisse gehabt. Die ersten 2 male waren wir zu zweit und haben jeweils nur eine dieser Nymphen auf der Hegene gehabt, einmal in der Mitte der Hegene, bei der anderen auf der zweitobersten Position, und ausnahmslos alle Bisse kamen auf diese. In der Folge hab ich natürlich aufgerüstet und zig Hegenen mit überwiegend oder auch nur dieser Nymphe gebunden und am Wörth-wie am Walchensee sehr gut gefangen, unter anderem auch 2 maßige Sefos innerhalb 6 Tagen. Natürlich war das auch die Nymphe die ich jetzt im Hochsommer am Walchensee bevorzugte und die ersten Tage tapfer wenigstens an einer Position auf der Hegene hatte obwohl vom ersten Tag an keine Bisse auf meine Erfolgsnymphe kamen und auch bis zum Ende des Urlaubs die Nymphe so gut wie keine Bisse mehr brachte.

    Am besten ging dann Schwarz und Rot hat bei schwindendem Licht recht gut funktioniert.

    Und genau solche Begebenheiten zeigen zumindest mir das es lohnt sich Gedanken zu machen warum wann was besser fängt.

    Nymphenformen, die auch frische Brut imitiert.

    Das werd ich auch mal probieren, möglichst gute Brutimitationen auf den Haken bringen, wenn die Viecher im Sommer nur Plankton um Magen haben.

    Ich will mal wieder eine neue Diskussion bzw. einen Erfahrungsaustausch über die von euch verwendeten Nymphenfarben, Formen und sonstigen Besonderheiten starten.


    Was mich auch im Speziellen interessiert ist die Kopffarbe, die ja meistens bei den Nymphenimitaten eine andere Farbe wie der Körper aufweist, zb. Schwarz mit rotem Kopf oder genau andersrum.

    Ich persönlich habe aber die Erfahrung gemacht das auf einfarbige Nymphen oft mehr Bisse kommen, speziell bei Rot, aber auch bei schwarzen Nymphen mit schwarzen Köpfen wie z.b. am Walchensee, oder Hämatitfarbene (dunkles Silbergrau) Köpfe mit Schwarzem Körper an anderen Gewässern. Auch mit einfarbig Lila hab ich diesen Frühling besonders gut gefangen, im Gegensatz zu der identischen Nymphe mit schwarzem Kopf.

    Ich binde meine Nymphen mit Perlen, deshalb ist die Kopffarbe bei einfarbigen Nymphen meistens auch ganz leicht abgesetzt vom Körper, was nach meiner Theorie dem natürlichem Vorbild näher kommt als starke Farbgegensätze.

    Meine Erfahrungen und Theorien sind natürlich subjektiv und der Zufall spielt sicher auch eine Rolle, umso mehr interessieren mich die Erfahrungen und Meinungen von euch.


    Der andere interessante Punkt ist die Silhouette der Nymphe, was wird da von euch bevorzugt, eher schlank oder dick, oder andere speziellen Formen wie z.b. stark konisch ?

    Ich selber hab für die verschiedenen Gewässer die ich befische teilweise auch verschiedene Nymphenformen, ganz einfach gesagt z.b. für`n Walchensee sehr schlanke, für`n Chiemsee dickere Brummer.

    Was sind da eure Gedanken / Erfahrungen, auch unter dem Aspekt der Jahreszeiten noch dazu ?


    Mir ist auch klar das manche auf zwei oder drei Muster fürs ganze Jahr schwören und damit auch gut fangen, natürlich interessiert mich die Meinung derer auch, aber ich finds einfach interessant noch ein paar Feinheiten je nach Situation rauszufiltern und die möglichst effektiv und individuell beim binden umzusetzen.


    Ich hoffe auf einen regen Erfahrungsaustausch, also raus mit der Sprache :)

    Um so ausführlicher, um so besser :read:

    Bei mir sind die 10 Tage Walchensee auch vorbei, davon 5 Tage intensives Fischen und dann noch 5 Tage Familienurlaub nachdem meine Frau mit unseren Jungs nachgekommen ist.

    Die Renken waren in der Zeit sehr zickig und haben nur an einem Abend und dem darauffolgendem Vormittag gut gebissen, immerhin waren bei mir diesmal auch schöne Fische mit knapp 40 und eine über 40cm dabei.

    Manchmal hat man die ganze Walchenseebucht absuchen können und hat kein Fisch aufs Echo bekommen, aber an den üblichen Plätzen dann doch Fische gefangen, manchmal wiederum standen die Renken gestapelt unter dem Boot, aber gebissen hat dann ums verecken keine:mad:


    alpines-angeln.de/index.php?attachment/4088/  alpines-angeln.de/index.php?attachment/4090/


    In den Renken waren auch keine Nymphen zu finden, nur Planktonbrei , was die Nymphenwahl auch nicht einfacher machte. Am besten liefen bei mir schwarze in größe 20 !

    Ich hab dann mal ein paar 20. Haken genommen und nur kleine Perlen draufgezogen, unglaublich, aber darauf hab ich dann noch welche bis knapp 40 gefangen :shock: aber den Stein der Weisen hab ich auch damit nicht gehabt, da ich darauf auch nicht viel Bisse hatte.

    20180802_125210.JPG


    Maßige Saiblinge waren auch nicht einfach zu fangen und man hat sich durch eine menge untermaßige durchfischen müßen, beim fischen mit Downrigger genauso wie beim zupfen. Der Uwe (Kayakfischer) hat mir einen sehr konkreten Tip gegeben wo und wie er 2 Tage zuvor sehr gut gefangen hat, ich bin dann bei strömenden Regen 2 Stunden auf dem Platz gestanden und hab grade mal 2 maßige gezupft, beim hin-und zurückschleppen jeweils noch je ein maßiger dazu.

    20180725_105944.JPG  20180724_083442.JPG


    Vorm Wikingerdorf und Ausgang Walchenseebucht hab ich immer wieder große Saiblingsschwärme aufm Echo gehabt, aber auch da sind beim Zupfen fast nur kleine draufgegangen, auf Zocker genauso wie auf Hegene.

    Also auch mal wieder hartes Brot gewesen beim fischen, mit viel Zeitaufwand hat man aber seine Fische fangen können, was auch die anderen drei Forumsmitglieder bewiesen haben, Grüße an euch nochmal Jungs :thumbup:

    Verhungern hab ich auch nicht müßen......

    20180723_150131.JPG  20180724_164527.JPG


    dazu noch ein super Platz bekommen, die letzten 4 Bilder sind direkt vorm Zelt aufgenommen.........

    20180727_091842.JPG  20180728_215505.JPG


    und meinen Jungs hats natürlich auch gefallen, kein Wunder bei den Blondinen aufm Platz ;)

    Ja klar, einige 50+ am Tag sind nicht maßlos übertrieben und dass jeder zweite gefangene Saibling am Bodensee über 50 hat ist natürlich auch normal 👍

    ich hab letztes Jahr das Vergnügen gehabt mit einem Ortskundigen, erfahrenen Sefo und Saiblingsfischer in der Nähe von Überlingen auf Saiblinge zu schleppen. Die Bedingungen waren bescheiden, nord-ost Wetterlage, Sonne knallte runter, kein Lüftchen war über dem Wasser, dementsprechend waren die Saiblinge wohl ein Bisschen beißfaul. 2 Saiblinge haben wir dann am Vormittag gefangen, einer davon hatte tatsächlich dann über 50cm.


    P1110953.JPG       P1110956.JPG


    P1110958.JPG


    Logischerweise haben wir uns ausgiebig übers Saiblingsfischen unterhalten, Saiblinge über 50cm sind wohl keine Seltenheit, bei besseren Bedingungen sind ein paar Saiblinge am Vormittag eher die Regel, aber Aussagen wie ........

    Wenn man die richtigen stellen kennst sind einige 50+ am Tag nichts besonderes...

    sind wohl eher Anglerlatein als die Realität :smilie_bigger:

    Uwe schau dir mal das Ufer gegenüber von Überlingen, bei Wallhausen an, da gehts direkt oberhalb (nordwestlich) sofort sakrisch tief runter, da haben wir die Saiblinge gefangen. Camping gibts etwas unterhalb............


    Grüße Lars

    Am Montag hab ich dann beim schleppen 9 Saiblinge fangen können, alles keine großen aber 5 st. haben mich heim begleiten dürfen


       



    Zwischen 5.30 und 6.30 hat es richtig gerappelt, die ersten 5 hab ich in der Zeit gefangen, für ein paar Bilder, wie die Sonne langsam über den Berg kommt, hab ich auch noch Zeit gehabt


       


       



    Ein Bild vom Quartett an der Hegene vom Vorabend gibts auch noch



    Bin heute Abend am Heiterwangersee angekommen und werde morgen versuchen ein paar Saiblinge beim Schleppen zu fangen.

    Heute Abend während dem Zeltaufbau hab ich mal vom Ufer aus mit einer Stöpselrute gefischt, kaum mal zwei Minuten nicht hingeschaut und schon zuckte der Schwimmer. Das Ergebnis waren zwei Barsche, ein Saibling und eine kleine Seeforelle gleichzeitig auf der Hegene :P

    Mal sehen was morgen früh während ich das Boot richte so auf die Hegene geht 8o

    Danke für die Antworten :thumbup:

    Das hört sich doch ganz gut an. vatas-sohn Meine 3er Hegenen für den Walchensee sind teilweise nur 1,30m lang und ich könnte mir ja noch kürzere binden, mit einem kürzeren Renkenstöpsel oder einem normalen Schwimmer könnt ich damit theoretisch auch bis in ein Meter Wassertiefe fischen :P

    Das wäre schon mal sehr interessant für mich die Renken gezielt und auch mal ausdauernd in sehr flachen Bereichen zu befischen, aber mit Boot und Echolot in unter 5m Tiefe zu suchen war bisher immer erfolglos, was ja sicher auch an der Scheuchwirkung des Bootes und der geringen Kegelbreite des Echos liegt.

    Trotzdem möchte ich es unbedingt öfter mal im Flachen versuchen, aber eigentlich ist die interessante Zeit doch langsam wieder vorbei, oder ? Hat jemand auch schon andere Erfahrungen gemacht und Renken auch später im Jahr, also im Sommer, Herbst im Flachen beobachten bzw.fangen können ?

    Ende Juli bin ich nochmals für ein paar Tage am Walchensee und würde es auch noch mal gerne im Flachen probieren, aber wenn die breite Meinung dahingeht das es dann keinen Sinn mehr macht, werd ich wohl wieder nach Schema F vorgehen :/

    Ok. aber ich kann weiterhin keine Bilder, nach dem hochladen in die Galerie, speichern. Sobald ich auf den Button " Alle Bilder speichern" drücke wird der Button grau und es passiert.......nichts.

    Deshalb hab ich sie wieder direkt in den Bericht als Dateianhang geladen, aber scheinbar sind nicht alle Bilder für andere User sichtbar, für mich schon noch. War schon mal so, und die Bilder waren dann nach und nach alle nicht mehr sichtbar.

    Wenn es jetzt wieder so ist und ich in der Galerie keine Bilder mehr Speichern kann, sehe ich leider keine Möglichkeit mehr hier Berichte mit Bildern beizusteuern.

    Das würde ich aber gerne, deshalb wäre es schön wenn du dich, wenn du mal Zeit hast, darum kümmerst.


    Danke für die Mühe die du dir machst um dieses Forum am laufen zu halten !!!


    Lars