Beiträge von Fuschlsee0

    Ich seh das tw. auch so, wobei die Begründung von Juvol auch meine Vermutung trifft, nämlich, dass sie die Köder sehr genau ins Visier nehmen. Und da ist halt ein großer Kunstköder eichter als Fälschung zu erkennen, als ein kleiner. Anders schauts aber vl. bei Köderfischen aus.

    Anm.: Ich hatte vor langer Zeit eine 57er Seefo am Walchensee (Mass damals 50), die hatte 2 Kröten im Magen. Und so eine Kröte ist von der Masse her schon ordentlich ein Batzen.

    Ich bin mir sicher, dass man auch nicht einmal ansatzweise einen Köderfisch so anbieten kann, dass der sich nicht oder nur unwesentlich von den parallel vorkommenden Futterfischen unterscheidet. Man bedenke allein das Fluchtverhalten.....

    Köder sind immer anders als die Hauptnahrung und das macht wohl meistens auch den Umstand aus, warum sich ein Raubfisch genau daran vergreift.

    Ist halt immer gewässerabhängig. Bei uns gibt es Unmengen an Renken, Rotaugen und Aiteln. Daher spricht sicher nichts dagegen, diese auch herzunehmen. Saiblinge werden immer weniger und Lauben auch. Die sind dann m. Einstellung nach zu schonen. Wobei Renken ein Maß von 37cm haben und daher auch wegfallen.....

    Ich glaube nicht, dass ein Raubfisch groß unterscheidet zwischen einer 25cm Aitel, Saibling, Laube oder sonstwas. Daher würde ich nur Köfis verwenden, die im jeweiligen Gewässer weniger "wertvoll/wichtig" sind und das sind halt meistens Weissfische.

    Ich (und mein damals 9 jährige Sohn das Jahr zuvor!!) hatte heuer sogar in Kroatien einen kleinen Mahi-Mahi (ca. 65 cm) und sicher 5 oder mehr sind mir ausgekommen. Am leichten Forellenzeugs mit 20iger mono, vom Ufer aus. Sowas hab ich noch nie erlebt, dass Fische so Gas geben können.

    Lieber Bernd! ich hab Dein Buch noch nicht gelesen, werde das aber sicher nachholen und es freut mich sehr, wenn sich jemand diese Arbeit antut und gleichzeitig damit seiner Leidenschaft nachgeht. Einer Leidenschaft, die wir hier alle in uns tragen, aber nicht so wie Du nach außen tragen können, weil wir nicht das Zeug zum Schreiben oder den Fleiß für die viele Arbeit haben! Hochachtung!


    Näheres per PN!

    fuschlsee0

    Ich treffe regelmäßig einen Huchenfischerkollegen am Wasser, der sehr viel mit kleinen Ködern fischt. Seine Gummis und Zöpfe, die er mit hat, sind alle so 12 cm (bis maximal 14 cm) lang. Nachdem ich zufälligerweise nicht weit entfernt von ihm einen Biss (unbemerkt; nur Bisspuren am Gummi) auf einen 23er Gummifisch hatte und er mir recht großzügig doch vieles erzählt, hab ich ihm die frischen Bissspuren - eindeutig Huchen - gezeigt…………..

    beim nächsten Zusammentreffen, 2 Tage später, hatte er auch einen riesigen Gummilatschen an der Rute montiert.

    Konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen!

    Österreich: Irrsee und Fuschlsee bieten Möglichkeiten auf Renken und Saiblinge. Aber nur, wenns lange richtig kalt wird. Am Fuschlsee ist das ca. 10 Jahre her, der Irssee ist öfter zugefroren. Ahja und der Zeller See, fallen mir so spontan ein.

    Nachtrag: Der Weissensee in Kärnten.

    Das sehe ich zwar auch so, aber bei uns ist die Scharkante oft erst recht weit vom Ufer weg. Dann muss ich über die Seichtstelle drüber werfen. Und zudem sind auch bei Kante direkt in Ufernähe weite (fast) parallele Würfe auch nicht zu verachten. Ich mag daher schon gerne Blech das fliegt. Und zudem gibt es so wunderschöne Meefoblinker und -Wobbler. Da werden ich oft schwach und muss sie probieren. Momentan gefällt mir z.B. der troutkiller von Westin sehr gut, oder der ABU moa coast Slim.

    Sorry Lukas! Aber ich kann dem auch nichts abgewinnen. Klar, ein Köfi zB. am Wikam kann schon unterschiedlich laufen, wenn die Dähte verbogen sind. Aber zu 99% läuft so ein System sowie es soll, wenn man einfach den richtigen Köfi draufsteckt. Ich erkenne da den angeblich hohen Lernbedarf nicht, lass mir aber gerne was erklären.

    Sehe ich auch so! Wie bitte sollen sich tote Grundeln vermehren? Und grundsätzlich wäre die Verwendung von Grundeln ansonsten ja moralisch völlig unbedenklich. Also eigentlich ist das eine gute Idee. Weiß jemand etwas darüber, ob bei eingefrorenen Fischen noch eine Gefahr besteht, dass Krankheitserreger verschleppt werden können???

    Ich mein, das hängt schon einmal von den Köfis selber ab. Koppen und frische Pfrillen halten ja noch halbwegs gut. Nur würde ich diese beiden Fischarten heutzutage nicht mehr als Köfi missbrauchen. Die Bestände sind tw. gefährdet. Weißfische, die es massenweise gibt,. halten überhaupt nicht. Bleibt noch der Barsch. Hatte ich noch nie probiert.


    Das Thema stellt sich übrigens auch beim Huchenfischen. Dort hab ichs nach wenigen Versuchen auch sein lassen.

    wo bekomme ich denn Köfis her...? :blink2:

    mit den gekauften gefrorenen ist ja immer die Hechtbandwurm etc. Gefahr da... und ich kann ja schlecht am Walchi die Stippe auspacken am 01.03.

    Geschweige denn, dass man mit gefrorenen Köfis nicht lange werfen kann. Ich habs weitgehend sein lassen, beim Spinnfischen Köfis zu verwenden. Alle paar Würfe sind die auszuwechseln, das ist mir zu arg.

    Federstahldraht! Hab ich viele Meter und brauch die für einiges beim Fischen. Das russ. Ding kann man damit ganz einfach bastelt. Öse vorne und hinten drehen; vorne nach oben biegen hinten Haken dran. Damit ziehts dann auch den Waller-opa problemlos raus und kost´ nix.

    Heute wieder einmal ein leidiges Erlebnis. Bei Köderwechsel sehe ich wunderschöne Bissspuren am 23er Gummi. Genau hinter dem haken bis zum Schaufelschwanz... sicher Huchen.....shit! Gemerkt hatte ich nichts besonderes. Oft halt diese Steinrumpler am kiesigen Boden. Ein Stein war dann doch kein Stein.