Beiträge von Fuschlsee0

    Deine Einstellung gefällt mir! Bzgl. dem letzten Absatz muss ich sagen, dass ich alles andere als gelassen bin, wenn ein Fisch (zumal ein Huchen) anbeißt. Und natürlich will ich den Fisch in diesem Moment unbedingt aus dem Wasser bekommen. Nur hab ich halt keinen Kescher dabei und bin dann notgedrungen (!) auf die Handvariante und damit auf die größere Chance eines Fischverlustes angewiesen. Hätte ich den Kescher dabei, würde ich ihn natürlich verwenden. Also: Ich bin weder abgebrüht, noch gelassen. Ganz im Gegenteil! Und die Herausforderung, ohne Landegerät einen Fisch herauszubekommen, steigert den Puls dann noch mehr. Wenn ich wirklich keine weiche Knie mehr bekommen würde, dann würde ich das Fischen wohl sein lassen....Irgendwie geht es doch um "die weichen Knie" im Endeffekt. Die hatte ich sogar schon bei manchem "Astbiss" in der Strömung :-)

    Ich hatte in meinem Boot jahrelang gar keinen Kescher, weil Handlandung für mich normal war. Erst mit dem Kauf eines großen Keschers bin ich draufgekommen, um wie viel schneller man einen Fisch gesichert hat, weil man ihn ja nicht mehr in Position bringen muss. Seither schätze ich den Kescher sehr. Beim Uferfischen schlepp ich allerdings keinen Kescher mit, da riskiere ich lieber ein wenig, statt mich abzuschleppen. Gerade beim Huchenfischen - wo ich oft sehr weite Strecken unterwegs bin - überlege ich mir jeden Gummifisch, den ich mitnehmen will. Zusätzliches Gewicht kann ich da nicht brauchen. Ja und es klappt auch mit der Hand super. Hechte bis 1 Meter kann man auch gut mit dem Nackengriff packen, wenn man sich den Kiemengriff nicht zutraut. Kleine Huchen ebenso und große Huchen mit dem Schwanzwurzelgriff (selber noch nicht probiert, aber ein Freund hat darin Übung und schwört bei Huchen drauf; mein nächstes Projekt ;-) ). Einzig größere (See)Forellen machen mir Sorgen. Die kann man wirklich nur schwer packen.

    Früher hatte ich zur Sicherheit ein Gaff mit (sogar einmal eingesetzt), inzwischen bin ich da ein wenig entspannter: Fische die ich sowieso release dürfen mir durchaus bei der Landung auskommen. Und ein Fisch den ich mitnehmen will, der darf halt ein wenig mehr Chance haben, als mit Landungsgerät. Eigentlich funktionierte es bislang aber immer mit der Handlandung. Nur bei den vielen Bootshechten wären manche mit einem schnellen Kescherschwung wohl noch zu haben gewesen, einige hatten sich aber in Bootsnähe losgeschüttelt. Eigentlich wurscht, genaugenommen.

    Und noch ein "Geheimtipp" für ein überaus romantisches Buch über Huchen- und Äschenfischen an den wunderschönen Balkanflüssen Una, Dobra, Sana, etc. Etwas älter und teilweise verstörend hins. dem Zugang zum Fischen und vielleicht auch ein wenig nationalistisch (das ist bei diesem Buch etwas schwer zu interpretieren) aber lustig, traumhafte Landschaften, schöne Geschichten vom ländlichen Leben am Balkan, usw. Absolute Empfehlung für diejenigen, die nicht nur über Köder, Methoden, usw. gerne Angelbücher lesen.

    http://huchen-angler.com/uber_das_buch

    Willkommen Andi!


    Ich sehe schon: Du bist bereits schwerstens infiziert. Du zeigst alle typischen Symptome eines leidenschaftlichen Fischers! Was Du so beschreibst, deckst sich sehr gut mit meinen Krankheitsauswirkungen...


    In diesem Forum bist Du auf jeden Fall richtig! Durchforste mal die alten Beiträge: Du wirst viele interessante Informationen finden. Viel besser als in allen Angelzeitschriften. Lass Dich nicht täuschen, wenn aktuell in diese Richtung weniger passiert. Foren sind anscheinend out und viele "alte Hasen" schreiben auch nicht mehr so bereitwillig wie früher (was ich übrigens gut verstehen kann). Und trotzdem treffen sich hier viele erfahrene Leute.


    Lukas :

    Da fallen mir doch einige ein. Kartenpreise korrelieren meist mit den Bestandsdichten ;-)

    Salzach: Praktisch auf der ganzen Strecke von Kuchl bis zur Mündung (90 km) sind Tageskarten erhältlich. Huchenbestand sehr gering. Mehrere Vereine mit verschiedenen zeitl. und method. Begrenzungen.

    Gail: Saisonkarten (und manchmal auch Tageskarten) bei der Gemeinde Hermagor. Kleines Revier aber mit gutem Bestand.

    Weiter unten gibt es ein Revier des Fischereiverein Äsche Villach mit Tageskarten (nur Fliege). Und ganz unten bei Villach ebenfalls (auch Spinnrute).

    Enns: Karten im Bereich Großraming erhältlich.´

    Pielach: ÖFG. sehr exklusiv und sehr teuer. Nur Fliege

    Donau: Bereich Rossatz gibt es Tageskarten

    Drau: Ich meine, dass es südlich von Spital Tageskarten (moderate Preise, dafür Stauräume) gibt. Im Oberlauf hab ich mal was exklusives für Hotelgäste gelesen.

    Mur: Tageskarten gibt es angeblich im Bereich Judenburg. Und auch im Bereich ganz im Süden (FV Leibnitz; geringer Bestand). Und natprlich die "berühmten" Reviere der Mur (z.B. Amplatz) nur mit Guiding und richtig Kohle. Fliege

    Sulm: 2 Abschnitte mit Tageskarte (FV Leibnitz?).

    Tiroler Ache: Bestand wohl eher gering.


    Das fällt mir so auf die Schnelle ein, aber es gibt sicher noch einiges mehr. Liest sich nach viel, im Endeffekt aber ist es nicht einfach, ohne Spezialkontakte in Revieren fischen zu können, die einem zusagen. Leute, die viel Geld fürs Huchenfischen augeben wollen, sehen das ein wenig anders.


    Achja: Am Balkan gibt es noch viele weitere Möglichkeuten (Sava Bohinjka, Sava, Savinja, Krka, Dobra, Una, Sana, etc.) und sogar in der Slowakei haben sie durch Besatz in manchen Flüssen einen guten Bestand. Zu Bayern können die Kollegen hier sicher noch vieles beisteuern.


    lg

    fuschlsee0


    PS.: Noch ein Buchtipp für Dich und Andi: Wolfgang Hauer "Faszination Huchen"

    Hm?! Ich hab mir das noch einmal überlegt und komm zu dem Schluss, dass die Einhänger eigentlich auch nicht mehr können, als wenn man ein Blei freilaufend auf der Schnur hat (z.B. auf einem extra-Karabiner der frei gleitet) und mit einem Gummiringerl vo Verrutschen sichert. Beim Biss kann man aufkurbeln, bis das Gummiband reisst und dann rutscht das Blei bis zum Karabiner des Vorfachs. D.h., gegenüber der normalen Gummiringerlmethode hat man ebenfalls den Vorteil, dass man das Blei nicht verliert.

    Der Nachteil bei allen Methoden mit gleitendem Blei ist halt, dass man ein extra Vorfach mit Wirbel braucht, um das Blei Richtung Fisch bzw. Köder stoppt. Und das bringt halt ein bißchen mehr Arbeit mit sich (Vorfach vor und nach dem Fischen einhängen, usw. Das mag ich ja nicht so...), als wenn man einfach auf eine durchgehende Schnur das Blei mit Gummiringerl einhängt.

    Und noch eine andere Methode hatte ich gefischt: Ich hab zwischen Geflecht und Mono (ca. 8 Meter) ein Pietzenbauer-Ringerl. Und darin hab ich das Blei einfach mit einem "Haken" aus Kupferdraht eingehängt und beim Drill mit der Hand abgenommen. Funktionierte auch und war sehr praktisch.

    Ich werde mal wieder überlegen, wie ich es denn heuer so halten werde mit dem Blei....

    Hallo Roel!

    Sehr coole Sache, diese Bleimontage. Danke fürs Reinstellen hier. Ich werde mich demnächst mal in der Werkstätte vergraben und ein paar Versuche starten.


    BTW.: Müsste nur ich da eine Anmeldung bei YouTube machen oder geht das auch anders? Ich kann das Video ohne Anmeldung nicht aufmachen.

    Hallo Andreas: Wie viel ich davon brauche ist schwer zu beantworten, weil ich bislang noch keinen von diesen Ködern konkret bekommen konnte. Freue mich insofern auf jeden einzelnen, würde aber auch eine große Menge gerne nehmen. Da geht mal Angebot vor Nachfrage.....


    Falls Du mir helfen kannst/willst, würde ich mich über eine PN sehr freuen!


    LG!

    Robert




    Anm. für mich4: Gerlinger hatten den lt. mail letzte Woche nie im Programm.

    Anm. für Detlef: Alternativen habe ich viele, das ist nicht das Problem.

    Ja eh Lukas, das sehe ich genau so. Würde ich ein Huchen-Guru sein, dann wäre ich auch gaaanz vorsichtig, wem ich welche Infos gebe. Zu Anfangszeiten der foren war das allerdings anders. Es gab regen Austausch zu vielen Themen und ganz viel Wissen wurde weitergegeben (man braucht nur hier im Forum die Suchfunktion benutzen.....). Aber bald hat sich herausgestellt, dass für diejenigen freundlichen Foristi, die sich da was angetan hatten, der Schuss nach hinten los ging. Das Wissen wurde abgegriffen, Antworten, Dank oder sowas gabs nicht mehr, dafür haben die nun theoretisch besser wissenden Fischer die Gewässer gestürmt. Insofern hat sich die Funktion der foren teilweise überholt oder zumindest geändert.

    Schade dann auch für Leute wie mich, die so Dinge sehr gerne lesen und auch gerne (dillettantisch) mitdiskutieren, wenn es diese spannenden threads nicht (mehr) gibt. Aber ich versteh es bestens, dass man da nicht mehr mag!

    Eine "Grün" angehauchte oder gesteuerte Fischereipolitik ist sicher nichts was man sich wünschen sollte. :wallb:

    Da schau ich mir lieber schöne Berichte über den Walchensee an :love:

    Bei Euch dürften die Grünen ja ganz schön kontraproduktiv sein. Bei uns sind sie hingegen die einzigen, die gegen weitere Wasserkraftwerke und für Renaturierung der letzten Alpenflüsse eintreten. Planungen wie ein Schutz der letzten lange freien Flusskilometer eines Alpenflusses (Naturpark Untere Salzach) wurden von den Salzburger Grünen vorgenommen und müssen sich in den nächsten Jahren gegen weitere wirtschaftliche Ausnutzung des Naturraumes an der Salzach (Gitzenbergtunnel, neue Brücke, neue Verbauungen, neues Kraftwerk), die andere Interessensvertreter bereiben, durchsetzen. Als "Indikator für das Gelingen der Renaturierung der Salzach" wird von den Grünen die "wiedergewonnene Selbstreproduktion des Huchens" genannt.

    Eine schwarz angehauchte Fischereipolitik haben wir dagegen seit Jahrzehnten. Die traurigen Ergebnisse sprechen für sich und werden nur von denjenigen für gut befunden, die mit Forellenteig möglichst viele fangfähig besetzte Regenbogenforellen aus unseren Alpenflüssen und -seen in die Pfanne übersiedeln lassen wollen.

    Ja das ist so eine ganz komische Sache. Es gibt da an einem Gewässer so spezielle Situationen, wo dieser Köder fängt. Seit ich keinen von diesen Gummifischen mehr habe, versuchte ich alle möglichen Typen (Kopytos, Savage gear, Monarch Dok, Lunker City), die ähnlich sind. Nichts. Dann leiht mir ein Kumpel einen von seinen Gutjahrs und nach 5 Würfen: bamm.

    In anderen Gewässern indes ist der Köder maximal Durchschnitt. Da sind andere viel besser


    Ist es die Farbe, die Form, oder sonst was, dort an dieser Stelle bei einem bestimmten Wasserstand: Unschlagbar

    Hallo Leute!

    Ich bin auf der Suche nach Gummfischen von Jan Gutjahr namens "Shaker No.1" in 16cm (ersatzweise auch die breitere Version "super fat bait" in 16 cm) in der Farbe motoroil (braun). Leider sind diese Köder im Netz nicht mehr auffindbar. Kennt jemand eine Bezugsquelle oder verkauft jemand solche shads?

    Ich würde mich über jeden Hinweis sehr freuen!!!

    Danke!

    fuschlsee0

    Jan-Gutjahr-Shaker-No1.jpg

    Hallo Roel!

    Vielleicht kommt deswegen nur von Dir was zum Thema Seefo, weil sich die anderen nicht auskennen. Zumindest mir geht es so, dass ich zwar hin und wieder eine fange, aber vom Auskennen bin ich meilenweit weg!

    LG

    robert

    Vl. hatte ich es falsch im Kopf und es waren eh 2 Jahre vorgegeben. Jedenfalls sind die Hinweise von Detlef zielführend: Jede Jahr abwiegen und opt. Kontrolle und nach 10 Jahren tauschen. Damit kann man ein gutes Gefühl über Jahre zur Weste haben.