Beiträge von planseefischer

    Sorry Lukas! Aber ich kann dem auch nichts abgewinnen. Klar, ein Köfi zB. am Wikam kann schon unterschiedlich laufen, wenn die Dähte verbogen sind. Aber zu 99% läuft so ein System sowie es soll, wenn man einfach den richtigen Köfi draufsteckt. Ich erkenne da den angeblich hohen Lernbedarf nicht, lass mir aber gerne was erklären.

    Sorry, wenn das jetzt gar nix mit dem eigentlichen Thema zu tun hat.


    Ich respektiere natürlich deine Meinung und wenn du mit dem Ergebnis daraus zufrieden bist ist das natürlich ok so und sicherlich nicht ganz verkehrt. Trotzdem bin ich der Meinung, es lohnt sich intensiv mit den Systemen (die Welt hört ja leider nicht bei einem Wikam-System auf) zu beschäftigen. Das fängt wie du schon richtig bemerkt hast beim "richtigen Köderfisch" an.

    Es hat bei mir auch sehr lange gedauert bis ich eingesehen habe das der Teufel im Detail steckt. Um ganz ehrlich zu sein hab ich auch einen oder anderen Input von außen gebraucht.

    Nach zig Tagen probieren, tüfteln, beobachten werden nun eben die Ergebnisse immer reproduzierbarer.

    Ist übrigens mit Kunstködern auch so. Es soll ja auch bestimmte Wobbler geben die nur bei einer ganz bestimmten Geschwindigkeit zu speziellen Bedingungen ganz brauchbar Hechte fangen.

    Aber wie gesagt, ich respektiere natürlich auch jede andere Meinung, ich sehe das ganze in diesem Fall anders.


    So jetzt zum Köderfischthema:

    Möchte nur kurz etwas aus der Praxis einwerfen, bei dem sich jeder Einzelne seinen Teil denken soll.


    Der Plan- und Heiterwangersee war bis vor rund 25-30 Jahren frei von Barschen. Um 2000 rum war es mit den Barschen dann echt extrem und die Elritzen wurden immer weniger.

    Seit einigen Jahren wird gezielt der Barschlaich "abgefischt", die Situation scheint sich zu entspannen...


    Andere Sache:


    Der Vilsalpsee war früher immer berühmt für seine echt schönen und großen Elritzen die in großen Mengen vorgekommen sind. Irgendwann sind die ersten Barsche aufgetaucht....

    Seit einigen Jahren sind auch Rotaugen/Federn im See, in riesigen Schwärmen. Die Elritzen werden weniger...


    Wie sich das ganze auswirkt und wie es sich einpendeln wird - ich kann es nicht sagen - die Zukunft wird es zeigen. Ich sehe es aber schon irgendwie kritisch.


    Just my two cents


    Lukas

    Gestartet wurde die Sache, da geschreiben wurde, mit Köderfisch am System ist man eher "safe" als mit irgendwelchem Kunstköderzeug. Ich habe da auch mehr Vertrauen drin.

    Jetzt versteh ich aber nicht was z.B. an einem Planseesystem so schwierig zum Laufen bringen ist..oder warum ich desahlb ein ASO Guiding brauche

    Nun ja...

    Man kann einen Köfi einfach aufs Planseesystem montieren. Man kann aber auch einen Köderfisch aufs Planseesystem montieren. :wink:

    Wie so oft steckt der Teufel eben im Detail.


    Aber es gibt ja auch andere Systeme, und überall brauchts Arbeit damit die gscheid laufen und Fisch fangen.


    Ich glaube was der Der Zuagroaste mit den Guidingunternehmen sagen will ist, dass man halt endlich mal das schätzen soll was die Preisgeben die auch ihre Fische fangen. Und das hier im Forum für lau...


    Just my two cents


    Lukas

    -> 2 sehr gute Punkte, nur welches System woher und wo gibt´s die Köderfische... (habe leider keine Mglkt. akt. welche selbst zu fangen...

    Das Planseesystem ist wohl ein ein zeitloser Seeforellenklassiker. Köderfische, naja muss man sich eben irgendwie drum kümmern (ja, ich kann gscheid daherreden, krieg es ja selber nicht wirklich auf die Reihe) aber ich habe 2018 auch mit Gummifischen gut gefangen.


    Zum Thema Metalljigs, ich hab gerade kurz geschaut, ich finde nur relativ große Sachen für die Meeresfischerei - kann jemand was konkretes Seeforellentaugliches nennen? Würd es mir zumindest gerne mal anschauen :)

    Die schwimmt wieder. Solang das Blut nicht aus den Kiemen kommt bzw geschluckt wurde passiert da mM gar nix.

    Hab leider keine weiteren Fotos von der blauen Forelle.

    Ich lande nach einigen Experimenten immer wieder beim Loon UV Lack, allerdings beim dickflüssigen.

    Der härtet schnell durch, hab keine Probleme mit einer Schwitzschicht. Die Eigenschaften sind mir wichtig, damit auch was weiter geht.

    Ich hatte auch mal einen Lack/Gel aus der Dentalbranche, allerdings preislich total uninteressant.

    Saison 2018 ab 01.03 bei mir 6 volle Angeltage mit insgesamt über 50 Stunden bis zum ersten Biss vom Boot und Ufer. Die hatte dann aber auch gleich 62cm, ich war trotz Leidensfähigkeit seeeehr kurz vor der Sinnkrise.

    Finde ich aber ehrlich gesagt eh einen guten Schnitt! Am schönsten sind eh die Momente im geistigen standby Modus, wenn die Rute plötzlich Krumm ist und du ein paar Momente brauchst dein System wieder in den Angelmodus hochzufahren 🙈

    Servus,


    die Frage hab ich mir auch schon vor längerem gestellt. Die Forelle die ich auf dem Foto sehe, ist für mich klassisch das was man als Walchensee-Stamm bezeichnet. Ich lasse mich aber gerne belehren. Ich selber kann mich nicht erinnern, eine so ausgeprägte "Grossfleckige" gefangen zu haben.

    Was mir allerdings aufgefallen ist, und was ich sehr interessant finde ist die Tatsache das ich in jüngerer Zeit in unseren Breiten (Donausystem) keine "Grossfleckige Wachenseeforelle" gesehen habe. Allerdings in der Schweiz (Rheinsystem) immer wieder welche abgelichtet werden.


    Ich kenne hauptsächlich die Forellen, die mehr und kleinere flecken hat. Diese haben so viel ich mitbekommen habe wohl den Ursprung im Chiemsee oder Tegernsee. Für mich auch zweifelsohne tolle Fische. Mir kommt es aber, dass dieser Stamm gerne als "Walchensee-Stamm" besetzt wird.

    An meinem Hausgewässer sind auch mehrere Stämme im See. Seit Jahren werden 1-sömmrige Seeforellen in top Qualität mit den kleinen flecken besetzt. Der vermutliche "Urstamm" schaut ganz untypisch eher wie eine Ferox aus. Und dann gibt's noch richtig tolle "See/Bach-Keineahnungwasdubist-Forellen" die sich wohl selber irgendwie kreuzen.

    Auch wenn das jetzt nichts mit der Schleppgeschwindigkeit zu tun hat, möchte ich was grundsätzliches loswerden. Ich hoffe dies macht dem einen oder anderen doch etwas Mut...


    Sicherlich sollte das Gewässer schon "etwas hergeben". Was aber in meinen Augen viel wichtiger ist, ist die Bereitschaft "immer wieder eine aufs Maul" zu bekommen und an der Sache dran zu bleiben. Mit der Zeit (die leider nicht jeder hat) und mit Ausdauer (meine Frau würde sagen Dachschaden) wird man viel dazu lernen und auch seinen Fisch fangen. Zumindest ist dann die Wahrscheinlichkeit um einiges größer von einer Seefo gefangen zu werden :gott:

    Wie sieht es den mit der maximalen Köderfischgröße bei euch aus, fischt ihr auch mal mit Fischen über 20cm am rotierenden System ?

    Am Walchensee sind die gerade maßigen Saiblinge ja auch im Frühjahr nicht so schwer zu fangen und sind sicher nicht die schlechtesten Köder, aber 26cm ist schon recht groß :/

    Grüße

    Lars

    Die größe der Köderfische ist sicher zum Teil von Gewässer abhängig. Jahreszeitlich gibts auch verschiedene Phasen.

    Was ich aber mit Sicherheit sagen kann ist das ein Köder für eine (Große)Seeforelle nicht schnell zu groß ist.

    Vielmehr ist das ganze ein Mentales spiel. Wenn man eine Saison gezielt mit gossen Ködern fischt bin ich überzeugt dass eine Große kommt. Man muss sich halt entscheiden: Klasse oder Masse..


    alpines-angeln.de/index.php?attachment/4253/


    ... just my two cents