Beiträge von Hickey

    Abgesehen davon finde ich persönlich das ganz schön, daß man eine Zwangspause hat. Wie bei Schwammerl oder Spargel- alles hat seine Saison. Wenn`s immer verfügbar ist ist`s a bleed. :)

    Da hast du vollkommen Recht! 2017 war meine Saison Ende Oktober vorbei, da hatte ich noch ein letztes Mal auf Äschen und Regenbogen gefischt. 4 Monate Pause ist dann schon eine Ansage für einen "Süchtigen". ;) Früher, als ich noch mehr auf der Jagd war, war das kein so großes Problem, da sind quasi Angel- und Jagdsaison ineinander über gegangen. Momentan sieht das leider anders aus. Vielleicht muss ich doch mal das Winterfischen auf Äsche oder Hecht anfangen und die Saison nach hinten verlängern...

    In Sachsen kannst ab 1. Januar losziehen. Ob das zielführend ist weiß ich nicht. Heuer habe ich es ab Anfang März probiert und sauberst geschneidert.


    Hickey : Schickes Böötchen hast Du Dir da gekauft! :up:


    Also laut AVFig sind Renken auch bei uns in Bayern ab 1. Januar wieder frei. Ob das zielführend ist, wollte ich hier ja erfragen. Und dass die meisten Gewässer noch nicht offen sind, ist freilich auch zu berücksichtigen.


    Wegen dem Böötchen: Ich bin gespannt! Da es in Deutschland nur von einem Importeur angeboten wird, konnte ich es nicht ausprobieren. Aber die amerikanischen Reviews und Videos haben mich vorerst überzeugt.

    So, nach Weihnachten war ich heute mal beim Shoppen. ;)


    Es ist jetzt - dank eurer Inputs - eine Jenzi Oplus One in 2,10 m geworden. Dazu eine Balzer Tactics-Laufrolle und eine farbig markierte Geflochtene. Außerdem hab ich mir das Sea Eagle Travel Canoe TC16 geleistet. Jetzt kann ich den Saisonstart kaum abwarten. :mrgreen:


    Ab wann macht es denn wo Sinn, loszulegen? Im Januar und Februar braucht man sich wahrscheinlich ja eher noch nicht wichtig machen...

    Servus beinand!


    Ich fische eigentlich fast nur mit der Fliege, am liebsten auf Äschen, aber natürlich auch auf Forellen, Aitel - und so man sie denn mal im Gewässer drin hat - Saiblinge. Seit einiger Zeit packt mich aber der Gedanke, auch mal Renkenfischen zu gehen. Das möchte ich

    - unbedingt vom Boot aus

    - mit Zupfrute und Hegene

    - an einem der Seen im bayrischen Oberland

    machen, soviel steht schon mal fest.


    Was mir jetzt noch fehlt, ist das passende Gerät und das richtige Gewässer. Ich würde mich in diesem Thread also über Empfehlungen zu den unten stehenden Punkten freuen:

    1) Rute: Im lokalen Fachhandel wurde mir die Sportex Hegene (240cm, 5-25g, zwei Spitzen) angeboten. Hat sich grundsätzlich nicht schlecht angefühlt. Mich reizt aber auch der Gedanke, eine Fliegenrute als Basis zu nehmen. Gibt es hier fertige Angebote?

    2) Rolle: Ich bilde mir ein, nicht mit Stationärrolle, sondern mit Centrepin zu fischen. Hier hab ich noch gar keine Ahnung, welche was taugt.

    3) Schnur: 18er Mono?

    4) See: Ich hätte mal mit Tegernsee, Schliersee oder vielleicht auch Chiemsee angefangen. Oder gibt es bessere Gewässer was Bootsverfügbarkeit und Erreichbarkeit vom Landkreis Ebersberg aus angeht?


    Danke schon jetzt!

    Leider morgen keine Zeit ;( Hat es schon mal wer gezielt auf Karpfen oder Schleie probiert ?

    Das kannst du problemlos machen, denk ich! Hab direkt unter der Brücke einen schönen, ca. 60-70cm Karpfen in unmittelbarer Ufernähe schwimmen sehen. Und in der Walchen in der Nähe eines Krautbereichs ebenfalls in Ufernähe eine Schleihe.

    Klar, Boot ist natürlich schon relativ stark angezeigt am Sylvenstein. Aber a) bei der Hitze und b) mit mehr als 2 Personen aus unserer Sicht nicht so wirklich die beste Idee. ;) Und dann musst du das eine Boot vom Hotel auch erst noch erwischen...

    Auch das Schild, welches die Strecke begrenzt konnten wir nirgends sehen.

    Sag ich doch, dass das für andere (außer mich) auch noch interessant wäre (siehe Thread hier) , und dass es kein Schaden wäre, wenn der Lenggrieser Verein die Grenze bei Google Maps einzeichnen würde ODER eine bessere/detailliertere topographische Karte in die Tages- und Jahreskarten drucken würde ODER es GPS-Koordinaten gäbe. Über den Tölzer Verein und seine Strecke, die angeblich direkt oberhalb anschließt, findet man im Netzt nämlich auch nicht die geringsten Informationen.


    Aber zurück zum Thema: Gestern war ich auch mal wieder am Sylvenstein tätig. Dabei hat unsere Gruppe im Zwei-Schicht-Betrieb vom Ufer aus gefischt. Der erste Teil (bei dem ich nicht dabei war  :sleeping:  :D ) hat um 5:00 morgens bei der Brücke mit Spinnfischen begonnen. Dabei gab es wohl einen 28er Barsch, eine Forelle, die die Schnur abgerissen hat, sowie einen Hecht, der vor der Landung ausgestiegen ist. Über Mittag wurde dann auf Grund geangelt (anfangs mit Wurm, wegen der kleinen Barsche dann bald mit Fischfetzen), sowie noch ein bisschen gespinnfischt, allerdings ohne jeden Fischkontakt. Abends (so ab 19:00) hat dann ein anderer Teil der Gruppe inkl. meiner Wenigkeit noch am Walchenteil gefischt, sowohl auf Grund mit Wurm und Fischfetzen sowie per Blinker und Spinner. Aktivität war zahlreich vorhanden - ohne Ende kleine Barsche (was fast ein bisschen nervt, wenn die immer am Wurm nuckeln), springende Lauben und, vor allem zu späterer Stunde (so ab halb 10) auch öfter größere Fische (Forellen?) beim Rauben an der Oberfläche. Bis auf gelegentlichen Barsch- und Lauben-Beifang konnten wir aber auch hier nichts verhaften. Dafür hab ich zum ersten Mal eine Schleie herumschwimmen sehen.


    Was noch interessant war: Um ca. 14:00 ist direkt vor uns im Flachwasser an der Brücke ein recht großer (ca. 1,5m?), sehr dunkel gefärbter Fisch relativ schnell vorbei geschwommen. Wir konnten ihn alle nur kurz sehen und waren uns nicht sicher/einig, was es gewesen sein könnte. Am ehesten hätten wir aber in Richtung Waller tendiert! Karpfen war's jedenfalls sicher keiner (da haben wir später auch noch einen schwimmen sehen, deutlich kleiner, anders geformt und anders gefärbt). 


    Wie auch immer: Es war ein schöner Tag, an dem wir nicht allzu verbissen geangelt und dafür auch gelegentlich im See gebadet haben. Was will man bei solchen Temperaturen auch sonst machen. Und bei einer TK für 13 Euro ist auch nicht viel verloren. Trotzdem weiß ich nicht, ob der Sylvenstein und ich noch je gute Freunde werden.  Dafür ist das Verhältnis gefangene verwertbare Fische vs. aufgewendete Zeit definitiv noch zu schlecht.  :D 

    Danke für den Einsatz! :)


    Vom Verein hab ich auch nur diese etwas schwammige Beschreibung, die sich wiederum an den Schildern aufhängt:
    "Vom Boot aus sehen Sie aber am Isareinlauf rechts deutlich ein grünes Schild "Fischereigrenze". Rechts erstreckt sich weitläufig am Ufer die sogenannte "Wilfertsau". Von diesem Schild aus in Richtung des direkten Isareinlaufs befindet sich die Fliegenstrecke."

    Vielleicht hilft noch die Beschreibung aus der Karte:


    Grenze (a) beim Auslauf (Teil "Paradies") wird beschrieben durch die "Baumkette am Staudamm" - was genau ist damit gemeint? Diese Bojenkette?


    Grenze (b) beim Isareinlauf findet sich "bei km 12,5 Einlauf Wilfertsbach". Wo ist dieser Bach? Google Maps findet ihn nicht.


    Grenze (c) beim Dürracheinlauf befindet sich "am sogenannten alten Rechen" - was genau ist damit gemeint?


    Grenze (d) beim Walcheneinlauf findet sich bei "km 4,5 Gerätehütte der staatl. Sylvensteinsee-Verwaltung". Ich denke, das ist relativ eindeutig, auch wenn ich die Hütte bei Google Earth nicht finde.

    Gelegentlich nimmt mich ein Spezl, der dort die Jahreskarte hat, mit zum Sylvenstein, um dort den Forellen und Hechten nachzustellen. Dabei sind die Fischereigrenzen in der Karte grob eingezeichnet (siehe Anhang). So richtig genau ist das aber nicht, und wie man anderen Threads hier im Forum entnehmen kann, fehlen (z.B. bei der Fliegenstrecke an der Isar) auch die Schilder, die die Fischereigrenzen eigentlich aufzeigen sollen.


    Kann jemand genauere Angaben zu den genauen Grenzen machen, idealerweise z.B. durch Einzeichnen in ein Luftbild oder eine topographische Karte bzw. mittels Google Maps?

    Dateien

    Für mich wäre auch diese Forelle ein Bachforelle gewesen, aber da eine Bachforelle im See, rein theoretisch, aufgrund von Nahrung und Lebensraum zur Seeforelle wird, ist das Thema eigentlich echt grotesk :rolleyes: 

    Das scheint für mich der Knackpunkt zu sein. So, wie ich das verstanden habe, gibt es keinen genetischen Unterschied zwischen Bachforelle und Seeforelle. Das eine ist halt die Fließgewässerausprägung, das andere die Ausprägung der Stillgewässer. Damit ist eine im See heimische Bachforelle eine Seeforelle - und aus.


    Nun ist aber der Sylvenstein kein See im eigentlichen Sinn, sondern der Zusammenfluss von Walchen und Isar (steht so ja auch in der Gewässerordnung bzw. den Angelkarten), und es kann also durchaus sein, dass aus den Zuläufen, deren Übergang zum Speichersee fließend ist, Fließgewässer-Bachforellen einwandern...

    Scheint ja ein Dauerbrenner-Thema zu sein. Letztes Jahr habe ich an Fronleichnam eine 38er Bachforelle am Sylvenstein (Teil Walchen) gefangen und wurde in einem anderen Forum dafür angegangen, eine untermaßige Seeforelle gemeuchelt zu haben.


    Das war das schöne Tier (dessen deutliche rote Punkte man auf dem Bild leider nicht sieht):
     

    Im Leben bekäme ich keine 90 Forellen zusammen - und hätte auch kein Interesse dran.


    Mir ging's jetzt auch gar nicht so sehr um Gesetze oder Gewässerordnung, sondern mehr um die Grundeinstellung, die ja bei Fliegenfischern deutlich häufiger in Richtung C&R ausschlägt, als bei "konventionellen" Anglern, sowie die gelebte Vereinspraxis.


    Aber danke noch für die zusätzliche Info, dass die Fließgewässer "nur" 15x im Jahr befischt werden dürfen (ist ja eh oft genug und deutlich mehr als z.B. bei den Erdingern).


    Jetzt würd mich nur noch das mit dem bisher nicht zugeordneten Semptstück interessieren.  :mrgreen: