Beiträge von tobias.stoeger

    ja genau, herzlichen Dank Udo!

    Selbst ohne aller akademischer Titel freu ich mich immer riessig wenn Du uns was von Deinem profunden Erfahrungsschatz zur Fettflossenjagt am See preisgibts.

    Zudem hast Du's echt raus deine Erfahrungen und Tipps sehr anschaulich und unterhaltsam und ohne jede G'schaftlerei in Wort und Bild zu verpacken. Hut ab! ( auch wenn ich da oben meist eine Mütze aufhab...).

    ... und hoffentlich weiter so! Tobi

    soweit ich weiss ist das in Bayern versicherungstechnisch zu schwierig. Drum gehts wohl nur in Österreich, Schweiz ... Forellenzucht Weidach bei Leutasch ist landschaftlich natürlich toll und die 2kg Fische meist kein Problem. Ist aber find ich eher was wenn man 'schnell' viel Fisch braucht...

    Einen Kommentar zum Diskussionsstiel hätt ich noch.

    Ich find das Forum eine super Sach! Und ich freu mich wenn ich was von Fischern lernen kann die mehr Erfahrung haben oder sonst einen guten Tipp geben. Unser Kayakfischer ist für mich einer davon dem ich dafür recht dankbar bin.

    Nun ist aber der Übergang von Verbesserungsvorschlägen und besserwisserischen Kommentaren fliessend. Da sollten manche vor dem 'ABSENDEN' nochmal nachdenken ob's das braucht.

    'Leben und Leben lassen' ist ein schöner Spruch bei uns. Lasst es uns doch annehmen, dass wir nicht alle das gleiche richtig finden und trotzdem durch eine gemeinsame Leidenschaft eng verbunden sind.

    Also, brauchts des, dass wir Mitglieder als Moralapostel und mit Besserwisserei kränken um ums selbst zu erheben?

    Wenn einer von uns sagt, dass er dann nur noch per PN Tipps gibt, weil im die Nörglerei zuviel wird, dann ist der Nörgler zu weit gegangen! Und des brauchts ned! Tobi

    I bin zwar bloss fischender Biologe, aber vielleich könnt man der 'never ending story' ein Ende setzen indem man folgendes festhält:

    Eine Übertragung von Fischkrankheiten durch tiefgefrorene Köderfische ist sehr sehr unwahrscheinlich, aber im Einzelfall nicht 100%ig auszuschliessen. Bestimmte Erreger können (so zum Beispiel sporenbildende Bakterien und Pilze) unter Umständen den Einfrier- und Auftauvorgang überleben und so infektiös bleiben. Zellen (auch Ei- und Spermienzellen) von Wirbeltieren werden das Einfrieren wie wir es für Lebensmittel und Köderfische machen niemals überleben. (Will man das erreichen braucht man ein spezielles Einfriermedium und Einfrierprotokol um die Wasser-Kristallbildung zu verhindern) . Damit ist eine Übertragung von Fischspezies per Tiefkühlköderfisch absolut auszuschliessen!

    Ob also das eher sehr geringe Risiko der Übertragung von einigen wenigen FischKrankheiten per Tiefkühlköderfisch annehmbar ist oder nicht, das muss da wo es erlaubt ist, jeder für sich entscheiden. - Ende


    ...übrigens ist die Übertragung von krankheiten und gewässerfremder Spezies auch durch Waatstiefel, Kescher etc. möglich. Wie man die jeweiligen Warscheinlichkeiten und Risiken dazu in Verhältnis setzt ist warscheinlich schon eine Doktorarbeit für sich...

    Das mit dem Transfer von Erregern leuchtet den meisten von uns denke ich ein, aber wie begründet sich die Regel: "Fische, die in Fanggeräten oder Fangvorrichtungen tot aufgefunden werden, sind dem Gewässer

    unverzüglich zu entnehmen." Das versteh ich vom Hygieneaspekt nicht. Weil der Fisch ja im Normalfall im Gewässer stirbt und seine Biomasse incl. Erreger so erhalten bleibt.

    Oder steh ich aufm Schlauch?

    Tobi

    Jetzt versteh ich dich Chris. Ich dachte der einzige "Kübel" den der Kayakfischer mit sich schleppt ist sein Yak.

    Aber lebende Köderfischerl im Eimer sind Hygienetechnisch natürlich besonders kritisch und ein noch grössers Problem als gefrorene. Theoretisch ist die Übertragung von infektiösen Erkrankungen über Erregern wie Bakterien und Pilzen aber auch Viren per Tiefkühlköder möglich, aber ob das jemals nachweisbar passiert ist würde mich auch sehr interessieren. Ich persönlich fürchte, dass da Wasservögel und Zugvögel viel bedeutendere Vektoren sind.

    @Cris0000: ... trotzdem sollten wir am Boden bleiben. Manche wenige Krankheitserreger mögen per Köderfischtransfer verschlept werden können. Doch ist es wohl ausgeschlossen dass Eier oder Spermien von eingefrohrenen Köderfischen befruchtungsfähig sind und die wenigsten von uns hägen ein Päärchen an den Haken...😏

    nachdems ja jetzt mehr um Köderfischerl zum werfen geht als um Metalljigs, sag ich mal dass ich von der Verweildauer am System die besten Erfahrungen mit kl. Barschen habe. Aber fressen wollte die noch keiner. Fingerlange Lauben dagegen haben schon öfters gefangen. Sind aber nach 6-7 Würfen nicht mal als Fetzen zu nutzen... So denk ich, dass man anstatt der Barsche, fast genausogut ei en Gummifisch hinhängen kann. Sind vielleicht eh ähnlich zäh und geschmackvoll..

    ich fisch auch nach Möglichkeit mit 2 Ruten. Auch wenn ich allein fisch und ohne Motor - also traditioneller Ruderbetrieb. Aber der Wunsch 2 Tiefen fischen zu können überwiegt der Angst einen Fisch im Schnursalat zu verlieren. Dazu kommt die Erfahrung oftmals eine ganze Tour ohne verwertbaren Biss unterwegs zu sein (...Anfänger!).

    Das Problem allein 2 Simultan-Bisse nicht handeln zu künnen hatte ich leider noch nicht. Aber was ich mich immer frag, ist was ich mal mach wenn mich der Wind im 'stundenlangen' Drill ans Ufer treibt? Drum leg ich manchmal den Anker so berreit, dass ich ihn zur Not mit einer Hand schmeissen könnt. Was meint ihr? Ist das sehr dumm? Tobi

    Ja mei, vermuten ist eines, einen wissenschaftlichen Beweis erbringen etwas anderes. Und bis man dann die Daten publiziert hat vergeht auch nochmal Zeit, da spricht doch nix dagegen wenn die Ergebnisse zuvor schon auf Tagungen vorgestellt werden. Drum wär ich da nicht so negativ, ich freu mich eher, dass es dieses Projekt gibt/gab und die Mittel für den Einsatz von modernen Methoden für die Fischbiologie bereitgestellt wurden. Ob und wie man gegen das Virus vorgehen kann wird spannend bleiben. Gruss Tobi

    Jetzt gibts grad den ersten Schnee und ich bin nicht am Wasser. Könnt mich in den A... beissen. Ist aber vielleicht auch das einzge was beisst.

    Wer glaubt noch dass der erste Schneefall gut für die Huchen-Pirsch ist? Oder ist es nur gut weils schön ausschaut?

    Da gehts mir genauso. Jahreskarte hat den grossen Vorteil auch mal nur für 2h zu Fischen, dazu muss das Gewässer aber in etwa 30min erreichbar sein. So ists für mich für Inn und StaSee. Dann kommt dazu dass es für den Inn um Rosenheim garkeine Tageskarten gibt.

    Nun überleg ich ob ich mit der Jahteskarte beim StaSee bleiben soll, weil ich die letztn Jahr ausser Hechte nix gscheids fang, oder mal einen anderen See probiern soll. Saibling und Seeforelle wär mein Target.

    Aber man muss hald auch wieder ein Boot haben können... Fragen über Fragen :-) ....tobi