Beiträge von Schratz

    Danke für den netten Bericht, schön dass du das Naturerlebnis vor ein "relevantes" Fangergebnis stellst, ist nicht üblich unter Fischern!


    Ich werde nächste Woche mal hochfahren und dann auch einen Bericht abgeben, mal sehen wie es bei mir und meiner Freundin läuft.
    Generell ist es nicht so einfach mit den maßigen Saiblingen am Hintersee, bin gespannt.


    Petri zu den Fischen.

    Der Barschbestand ist sicherlich nicht schlecht, in erster Linie ist aber das Gewässer einfach ziemlich klein, deshalb hat man eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit nicht an den Barschen vorbei zu fischen :D


    Ein Gewässer das so klein ist, kann gar keinen so genialen Barschbestand haben, da fehlt einfach die Nahrung. Ich denke es ist wie in den Seen nebenan, es gibt einen Bestand an alten Dickbarschen. Wenn man sich wieder auf die Tatsache besinnt, dass der See klein ist, dann wird auch klar wieso hier regelmäßig schöne Barsche an den Haken gehen. Die Frage ist nur wie lange noch, an den benachbarten Seen war der Bestand an großen Barschen super, mittlerweile hat sich das Blatt gewendet und nach Jahren intensiver Befischung ist vom einstiegen Reichtum nicht mehr so viel übrig.


    Die die jetzt noch im See sind, sind sehr heikel geworden.


    PS:Als Trophäenfisch sind kapitale Barsche natürlich toll, kulinarisch aber nicht sinnvoll, das Knochen/Fleisch Verhältnis ist bescheiden. Ich bevorzuge die Barsche zwischen 20 und 30cm, die sind nicht so wertvoll für die Bestandsregulierung und schmecken auch besser.


    Jedenfalls viel Erfolg am Weingastsee, bin gespannt was ihr zu berichten habt :thumbsup:

    Der See ist an einigen Stellen gut zu befischen! Da er sehr klein ist, reichen die paar Stellen um den See effizient abfischen zu können. Gibt auch holzigere Passagen, aber wie gesagt, ein sehr überschaubares Gewässer.
    Hab letztens einen schönen Hecht stehen sehen (um die 90cm), einige Barsche sind unterwegs gewesen und 2 tote Karpfen habe ich noch gesehen.


    Wird schon häufig befischt, Badegäste sind dort wenige, meist tummeln sich eher FKK ler an seinen Ufern :D


    Selber hab ich dort noch nicht gefischt, ich befische immer den benachbarten Happinger Au See.

    Am Chiemsee ist es wahrlich nicht leicht, aber es gibt schon einen sehr respektablen Fischbestand, deshalb ist meist etwas mehr Zeit "abzusitzen" um Erfolg zu haben.


    Renken gehen aber normalerweise im Mai gut, da kann man sich auch an den Einheimischen orientieren, wo die sind wird auch gefangen. Bootsverleihe gibt es zu Hauf, also einfach ein Boot mieten und loslegen.
    Schleppen ist auf Raubfische 1.Wahl, aber auch für Profis oft mühselig, gerade auch wegen dem massiven Renkenbestand, der ja durch eigene Aufzucht in großer Dichte gehalten wird.


    Barsche gibts auch viele, aber leider ist es vom Ufer aus nicht leicht vernünftige Größen zu erbeuten.
    Früher war es durchaus noch möglich super Resultate an den Stegen zu erzielen, aber mittlerweile konzentriert sich der Großteil des Fischbestandes auf die Freiwasser Flächen.


    Was gut geht, aber auch von den Wassertemperaturen abhängt, ist Spinnfischen auf räuberische Friedfische. Aitel, Mairenken und Rapfen sind in großen Mengen vorhanden und lassen sich mit leichter Spinnrute und Watzeug gut befischen.
    Macht mir persönlich auch immer viel Spaß.


    Seeforellen sind ein seltenes aber vorhandenes "Zuckerl", speziell im Mai stehen dich Chancen nicht schlecht. Früh aufstehen und Lauben an der Pose anbieten.


    Viel Erfolg und Spaß bei ausprobieren.


    PS: Es gibt auch überschaubarere Gewässer im Chiemgau. Über den Kreisfischereiverein-Rosenheim kann man den Langbürgner See befischen, und auch den Hartsee. http://www.kreisfischereiverein-rosenheim.de

    Kann ich nur beipflichten, ohne durchhalten geht am Walchensee gar nichts.


    Ist einfach eine große Wassermasse, dann auch noch stark befischt, glasklar, die Seeforellen Bestände sind auch nicht gigantisch, also bleibt nur Glück und Ausdauer.
    Aber kann es schon verstehen, hab letztes Wochenende auch 10 Std. geworfen ohne Ergebnis, aber bei Sonnenschein auch keine Überraschung.


    Da muss einfach alles passen und Petrus gnädig sein, dann klappts vielleicht mal. Ich warte auch seit 3 Jahren auf eine maßige Walchensee Seeforelle :blink2: 
    Ob es am Tegernsee leichter ist, keine Ahnung, da sollten vielleicht Einheimische ein Statement abgeben.

    Hier ein Bild des Saiblings.


    Ist aber aus keinem Bergsee, ist aus einem großen Baggersee der unterirdisch vom Inn gespeist wird, deshalb auch Seesaiblinge beherbergt. Also kein natürlich reproduzierter, sondern nur wild groß geworden.
    Ein schöner Fisch war es trotz der nicht ganz Blaublütigen Herkunft. Aber wo bekommt man heute noch wirklich wilde Salmoniden, das ist schon sehr rar. Wird ja fast überall besetzt.


    Das Wetter war an diesem Tag schön, sonnig mit leichtem Wind, Sonne war bereits am untergehen. Also eher untypisch!


    Köder war ein für Barsche gedachter skirted Jig mit Gummifisch. Der Fisch raubte in einer flachen Bucht und ich war zur rechten Zeit dabei .

    Ja definitiv, das sollte man nicht auslassen! Schließlich gibt es dort viele Kleinnährtiere, diese spielen schon auch eine gewichtige Rolle.
    Meinen größten Seesaibling mit 59cm habe ich auch sehr ufernah gefangen.

    Meine Erfahrungen differieren je nach Gewässer ziemlich massiv.


    Ich konnte schon bei schönstem Wetter ohne Wind welche fangen, bei typisch produktivem "miesen" Wetter, im Sommer bei Temperaturen wo ich nie und nimmer mit Seeforellen gerechnet hätte usw.
    Aber, und da muss ich deinen Beobachtungen beipflichten, bei schlechtem Wetter und geringer Sicht, konnte ich schon diverse Forellen in unmittelbarer Ufernhähe sehen bzw. fangen.


    Am Walchensee habe ich, zum Beispiel, im Frühjahr nur einmal eine Untermaßige Nachläuferin bei gutem Seeforellen-Wetter zu verzeichnen gehabt, während ich im Sommer beim Barsch-fischen 2 Stk. als Beifang hatte.
    Das Wetter war hier äusserst untypisch, ebenso die Temperaturen von Luft und Wasser.


    Auch am Chiemsee konnte ich im Sommer schon welche fangen, dort aber eher über tiefem Wasser und nicht am Ufer.
    Ist einfach ein Fisch mit vielen Gesichtern. Selbst ein versierter Angler ist da eben nie vor Überraschungen gefeit und ausgelernt hat man frühestens an seinem Todestag :thumbup:

    Würde auch sagen dass da 39 Euro noch vertretbar sind, wenn man mal vergleichbare Gewässer anvisiert, da sind die Kartenpreise oft deutlich höher und dann auch noch Catch and Release Politik. Siehe Rudi Heger mit seiner Traun, oder in Österreich ist es ja auch häufig so, Flyfishing only ja sowieso.


    Wollte der Mangfall auch mal einen Besuch abstatten, weiss jemand wo man die Tageskarten beziehen kann?
    Wäre ein schöne Geschichte im Mai. Danke.

    Das mag sein, ich konnte auch schon etliche Fische mit solchen "Anhängseln" sichten, auch fangen.


    Dennoch, wenn ein Fisch blutet entnehme ich ihn, egal wie groß oder klein er dann ist, ist ja, abgesehen von meiner moralischen Vorstellung, eh so vorgeschrieben.


    Aber vom Prinzip her, ist es immer wieder erstaunlich was die Natur für Regenerationskräfte zulässt, da kann man manchmal nur staunen.

    Dem Statement von Strasse kann ich nur zustimmen.


    Vor allem auch die Strukturarmut des Gewässers macht es ziemlich schwierig gute Stellen auszumachen.
    Maßige Huchen konnte ich jedenfalls noch keine fangen, trotz vieler Versuche und auch absolut ausreichenden Tricks und Erfahrung im Spinnfischen.


    Hechte konnte ich schon etliche kleinere fangen, der Große war aber sicherlich eine Ausnahme.
    Mal sehen was die kommende Saison so bringt.


    Vor kurzem konnte ich auch 2 sehr schöne Bachforellen entdecken, dank dem Niedrigwasser habe ich mittlerweile neue Eindrücke gewinnen können, dabei konnte ich die Forellen dann entdecken.
    Ich bleibe dran an dem Thema und werde berichten falls es dazu Anlass gibt :thumbup:


    Wäre ja super, wenn sich hier ein Sammelsurium an Tips und Erfahrungen, zu dem noch wenig diskutierten Gewässer ergibt!

    Petri Dank !


    Ich werde im Inn definitiv nicht mehr ohne Vorfach fischen, über verlorene Fische ärgere ich mich aus ethischen Gründen am meisten.
    Ich hätte nicht gedacht dass im Inn trotz niedriger Temperaturen die Hechte so derart fett werden, aber man muss wohl nur genug fressen :thumbsup:

    Hallo Forengemeinde,


    da es noch keinen Thread für Berichte zu unserem Inn gibt, erstelle ich hiermit einen!


    Ich beginne mit einem Erlebnis vor einiger Zeit, als ich eigentlich große Regenbogenforellen, vielleicht einen Huchen fangen wollte.
    Nach ein paar Dutzend Würfen, in denen ich meinen Lucky Craft Real Bait Surpreme 110 langsam animiert gefischt hatte, kam ein trockener aber massiver Anbiss.


    Diesen ordnete ich einem kapitalen Huchen zu, nach heftigem Kampf zeigte sich stattdessen eine massive Hechtdame.


    Bei der Landung floss bereits Blut, der Köder wurde tief inhaliert, so tat ich gut daran das Tier zu erlegen, wenn gleich ein Hecht diesen Formats nicht zu den beliebten "Küchenfischen" zählt.


    Die Dame hatte 2 anverdaute Regenbogenforellen im Magen, beide um die 35cm vielleicht auch etwas mehr….. :blink2:


    Offenbar nicht genug um auch noch auf meinen Köder Appetit zu haben.


    Jedenfalls ist der Inn, trotz den Schandtaten der Stromerzeuger für eine gewichtige Überraschung gut. In dem Fall 107cm und 12,4KG :!:


    PS: Gott sei Dank fischte ich mit einer Hardmono Vorfach-Spitze, ohne diese wäre der Fisch sicherlich verloren gewesen.

    Dateien

    • DSC_0293 hecht.jpg

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    • DSC_0302.jpg

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    Das mit den Multirollen stimmt natürlich, die haben bei schweren Ködern jede Menge Vorteile.
    Diese mache ich mir das ganze Jahr über zu nutze, aber im Winter gibt es definitiv mehrere Nachteile.


    Durch die Art der Rollen transportiert man(n) über eine Multi jede Menge Wasser direkt auf die Hände, dieses Wasser fällt bei einer hängenden Statio nicht an, somit bleibt man mit Multi nicht lange trocken. Das macht sich besonders bei mieser Witterung äusserst negativ bemerkbar. Auch mehr Eis bildet sich bei den Multis, desweiteren friert gerne die Schnurführung zu )ist ja mit einem Schnurführungsring zu vergleichen und dazu muss man kaum einem Huchenfischer was erzählen. Zusätzlich ist Multirollen Beringung an den meisten Ruten deutlich kleiner konstruiert, wieder ein Grund mehr um dieses Gerät im Winter zu meiden!


    Dann wäre noch der etwaige Köderverlust zu erwähnen, der bei diesen schweren Ködern bei einem Backlash (überrollen beim Wurf), Perrücken verursacht und zum Schnurbruck führen kann.


    Abgesehen davon sind Baitcaster einfach Klasse, aber im Winter bevorzuge ich klar Stationär-Rollen.


    Solange unser Winter aber so derart mild bleibt, klappts auch mit den Multirollen :up:


    PS: Rollen von VAN STAAL sind das feinste für diesem Zweck, allerdings auch eine Investition :mrgreen: 
    http://www.bac-shop.de/van-sta…M6JirTN4skCFQw6GwodqLwILQ