Beiträge von Schratz

    Ganz schön makaber! Es leuchtet zwar ein, dass es sich um eine Hochwasser-Schutz-Installation handelt, aber ein konstruktives vorgehen um die Fische zu schützen wäre ethisch und biologisch sinnvoll gewesen,


    Wie wurde das denn im hiesigen Fischereiverein aufgenommen? Da muss doch die Hölle los gewesen sein?!


    Danke für die Aufklärungsarbeit Andreas :up:

    Petri zur Prachts-Renke!


    Ich war letzten Freitag auch auf einen "Sprung" oben am Walchi, hatte leider nicht so viel Zeit.
    Hab es auf Barsche versucht und auch welche gefangen, alle so zwischen 20 und 26cm, ziemlich kernig waren die Burschen.


    Eine untermaßige Seeforelle stieg mir dann unerwartet auch noch ein, ansonsten passierte nichts spezielles mehr.
    Köderfisch-Schulen oder dergleichen konnte ich keine finden, nur in Urfeld beim Cafe zogen kleine Barsche ihre Runden.


    Werde es demnächst sicherlich ausführlicher am Walchensee versuchen, offensichtlich ist dieser im Sommer gnädiger was die Fischfrequenz angeht :idea:

    Servus,
     
    ich konnte viele kleine Barsche sehen, Lauben war auch stark vorhanden.


    Barsche sind natürlich auch in allen Größen drin, wird sicherlich ein gern genommener Happen für die Hechte und Zander sein.


    Beide oben genannten Arten, kannst du sicherlich mit wenig Aufwand direkt am Sylvenstein fangen.


    Wie der Weißfisch Bestand ist, kann ich nicht sagen, dafür kenne ich mich dort oben zu wenig aus! Denke aber dass es schon ein bissl was drin gibt.


    Für große Hechte würde ich auch noch die Regenbogenforellen bedenken, zwar nur für Kunstköder relevant, aber die dürften auch häufig zu Beute von Meister Esox gehören.


    Viel Glück.

    Hey Pilot, danke für die netten Worte :thumbup:


    Vielleicht schaff ich es bald mal wieder, dann werde ich wieder in die Tasten hauen.....


    Ich denke dass der See vermutlich schon noch deutlich angetrübt sein dürfte.

    Servus,


    schleppen darf man(n) nur mit Muskelkraft!!!
    Elektromotor muss mit Kennzeichen angemeldet sein, Echolot ist erlaubt!


    Das Fischen auf Renken lohnt sich immer am Chiemsee.


    Viel Spaß.

    Sehr guter Beitrag Patrick, der gefällt mir!


    Dass es sich genetisch um die selbe Art handelt habe ich ja bereits weiter vorne erwähnt, auch der Zuagroaste hat dies ja erwähnt.
    Aus ökologischer Sicht betrachtet hast du absolut Recht, der Zuagroaste machte ja latent auf eine "Straftat" aufmerksam, natürlich nur streng genommen, was auch immer das dann genau heissen mag. Ist wohl eher von seinen persönlich entwickelten Moralvorstellungen geprägt gewesen, als von juristischen Grundlagen, auch deine ökologische Ansicht wird wohl nicht der Ursprung gewesen sein, weil dann steht eben alles Kopf.


    Von dem her kann man wohl sagen, dass die ganze Diskussion wohl von Liebhaberei der Spezies Forelle als solches getragen wird und weniger von vernünftigen Argumenten, zuletzt dann noch eine Prise Wichtigmacherei und dann ist die Sache rund :rolleyes: Aber das ist auch gut so, ohne verrückte Fischer gäbe es nur sehr wenige Fische und die Welt wäre um viele Träumereien und Facetten ärmer.


    Soll doch der Verein was ändern, dann muss sich keiner mehr leidigen Diskussionen und Verdächtigungen stellen, ausser die, die vorsätzlich Mist bauen.


    Aber zurück zum Thema, sonst werden die Admins noch sauer :biggrin:

    Scheint in der Tat ein Trendthema zu sein. Das Regelwerk ist aber auch prädestiniert Streitereien zu generieren.
    Für mich wäre auch diese Forelle ein Bachforelle gewesen, aber da eine Bachforelle im See, rein theoretisch, aufgrund von Nahrung und Lebensraum zur Seeforelle wird, ist das Thema eigentlich echt grotesk :rolleyes:


    Irgendjemand wird wohl den Lenggriesern ein Regelupdate vorschlagen müssen, sonst bleibt dieses Thema dubios.

    Petri Mat-hias, schöne Fische.


    Super dass wir wieder beim eigentlichen Thema angelangt sind. Merci für deine geschätzte Meinung Gags :up: 
    Also Boote habe ich viele gesehen, das beste Boot war eindeutig vom Dori Baumgartner 8). Von der ASO war auch noch eine Truppe unterwegs, dann noch andere Einheimische die ihre Kisten entweder am Ufer gelagert hatten, oder die das Boot zu Wasser gelassen haben. Das waren die typischen Verdächtigen von Kraller und Ringmaier, einer war noch mit einem Faltboot unterwegs (vielleicht ein Klepper).


    Leihboote gibt es nach meinen Recherchen keine Vernünftigen, unseres war eben von dem Hotel Jäger von Fall gemietet und war in schlechtem Zustand! Ausserdem ist es von Grund auf für das Angeln mit 2 Personen eigentlich kaum zu gebrauchen.


    Man müsste wohl Beziehungen zu Einheimischen haben, die einem für Bares dann ihr Gefährt zur Verfügung stellen.
    Wird wohl nicht leicht sein da jemand zu motivieren.


    Ein junger Bursch war mit seinem Vater unterwegs, die hatten einen maßigen Hecht dabei, 55cm laut Auskunft (also nichts großes).
    Bei den anderen Fischern war der Kontakt flüchtig, oder gar nicht vorhanden, somit weiss ich auch nichts weiter.

    Alles klar Detlef, jetzt habe ich es in seiner Gänze verstanden.


    Ich lass mich nicht beirren, meine Gewissen ist heil und ich werde wieder Beiträge schreiben, wenn ich jemand dabei habe der die Kamera betätigt.
    Sicherlich werde ich auch bald wieder am Sylvenstein sein, dann mit eigenen Rudern und Dollen und eher auf Großhecht fixiert.


    PS: falls es noch jemand interessiert, die Forellen bissen auf einen Wobbler im Laubendekor, dieser war mit Stahlvorfach versehen und an Geflecht gefischt mit Fluorocarbon Schockabsorber. War eigentlich eher für Barsche gedacht, somit waren diese eigentlich Beifang.


    Weiterhin Petri Heil und bis demnächst.


    PPS: Den Tegernsee mache ich jetzt dann auch unsicher, aber da gibt es ja das einheitliche Schonmaß :hide:

    Offensichtlich gehen die Meinungen ja relativ stark auseinander, vielleicht mag sich ja irgendwer mit dem Fischerverein in Lenggries in Verbindung setzen und ein Vereinheitlichung des Forellen Schonmaßes durchsetzen, dann ist das Gewitter vorüber und die Welt erstrahlt wieder im Glanz des perfekten Regelwerks.


    @Röding: normalerweise lebt ein Forum von bebilderten Berichten die mit etwas Charme geschrieben werden, dieses Forum ist ein leidiges Produkt von deutscher Korinthen-Kackerei und Regelfanatismus.
    Um dann noch das Ganze ins lächerliche zu ziehen, ich habe diese Diskussion nicht begonnen, der Unfriedenstifter war hier klar der Schnürlwascher.


    Es ist und war so, es stehen Bachforellen in der verdammten Tageskarte und diese ist das gültige Regelwerk, meiner Ansicht nach, waren diese Forellen weit von wilden Seeforellen, die sich natürlich reproduziert haben, oder jung gesetzt worden waren entfernt!
    Das wars von mir in diesem Thema.


    Was für ein leidiges Getue!
    @ Detlef b, wenn der Administrator sich schon überlegt den einzig nett bebilderten Bericht der letzten Zeit zu löschen, dann weiß man wie es um dieses Forum steht, schade dass solche Maßnahmen tatsächlich in Betracht gezogen werden, es lebe die Freiheit.

    Idealerweise kann der Gewässerbewirtschafter hier klare Verhältnisse schaffen, wie zum Beispiel am Chiemsee. Hier haben ALLE Forellen 60cm Schonmaß.
    Am Sylvenstein stand und steht immer noch in der Karte: Schonmaß Bachforelle/ Regenbogeforelle 30cm, Seeforelle: 60cm.
    Da die von mir gefangenen Forellen definitiv fangfähig besetzt waren, zusätzlich die äusseren Merkmale am ehesten auf die Bachforelle zutrafen, war für mich die Sache klar.


    Seeforellen haben mit 40cm weiss Gott mehr Fleisch auf den Rippen wie die beiden " Mickerlinge", weil sie sich entsprechend ernähren, diese Forellen gehörten eher zur Gattung Fliegenfänger.


    Hier kann der Verein einfach eingreifen falls er Handlungsbedarf sieht.
    Wenn dies an dem Gewässer geändert wird, dann werden solche Forellen entweder mitgenommen weil sie körperlich Schaden genommen haben, oder aus räuberischen Absichten und von genau solchen distanziere ich mich meilenweit.


    Deswegen weil ich ein Naturliebhaber bin und mir an den Fischen und ihrem Lebensraum viel liegt. Ist ja nichts einfacher als jemand an den Pranger zu stellen obwohl man ihn nicht kennt. Mir hat die "Unterstellung" vom Schnürlwascher jedenfalls den Vormittag versaut, wenn man, wie ich, mit guten Absichten seiner Passion nachgeht, sich laufend informiert und diesem Hobby seit über 20 Jahren nachgeht, dann trifft einen sowas. Das nimmt auch echt die Lust hier in diesem Forum was zu posten, wenn man sich sofort wegen hypothetisch unterstelltem Fischfrevel zu rechtfertigen hat. Ich wollte das Forum beleben und einen netten Kurzbericht einstellen, aber irgendwie kam statt einem Petri Heil oder dergleichen nur eine leidige Diskussion auf, die sowieso keinen Sinn macht.


    Jedenfalls werde ich am Sylvenstein kein Bachforelle mehr unter 60cm entnehmen (freiwillig), um den Oberländern nicht auf die Nerven zu gehen :thumbsup: 
    Falls ich dann mal eine untermaßige Seeforelle fangen sollte, werden davon auch keine Fotos auftauchen, diese werden von mir schonend in ihrem Element abgehakt und gut.


    Ich hoffe hiermit ist der Disput beendet.


    PS: der Drill war wenig spektakulär und erinnerte mich an meine zahlreichen Bachforellen Drills, sei es vor kurzem am Hintersee oder in den Vereinsgewässern rund um Rosenheim.
    Seeforellen hab ich dieses Jahr auch schon einige gedrillt, diese ziehen meist recht kräftig in Richtung Grund, die Bachforellen winden sich immer eher und springen dann gelegentlich. Bei den Seeforellen ist bei mir bisher noch keine gesprungen, die wollten immer in die Tiefe. Dass das aber keine vernünftiges Argument ist, das ist mir klar, dies habe ich lediglich am Rande erwähnt.

    Im übrigen, da es ja hinreichend bekannt ist, dass es sich genetisch ja eigentlich um den gleichen Fisch handelt, frage ich mich, wie soll man denn dann eine Bachforelle (deren Merkmal nun mal die roten Punkte sind) von einer Seeforelle zu unterscheiden, wenn alle Merkmale für eine Bachforelle sprechen?! Nun hat die Anklage das Wort.


    Wenn man verhindern will, dass Forellen, die keine Regenbogner sind, gefangen werden, dann sollten alle Forellen ein Schonmaß von 60cm erhalten. Dann wäre ein etwaiger Fehler von Grund auf vermieden, dennoch bleibe ich dabei, diese Fische wurden eingesetzt und die Punkte verblassen mit der Zeit. Ich hab mich in all den Jahren wahrhaft genug mit der Materie auseinandergesetzt und bin kein Knüppler. Die erste Forelle hing im übrigen aussen an den Kiemen, blutete auf Höhe der Hauptschlagader und war mit dem anderen Drilling aussen an der Flanke gehakt, diese hätte ich nicht einmal zurückgesetzt, wenn es tatsächlich eine Seeforelle gewesen wäre und zwar aus ethischen und Waidmännischen Gesichtsgründen.

    Definitiv nicht, Rote Punkte die am verblassen sind (ich würde sagen diese Fische wurde vor ca. einem Jahr fangfähig eingesetzt), leicht deformierte Flossen und die Proportionen sprechen deutlich dagegen und für die Bachforellen These. Ich hab schon genug untermaßige Seeforellen gefangen, mit einer Länge von 40cm sehen die, jedenfalls alle die ich gefangen hatte, ganz anders aus. Dass Bachforellen in einem See mit dieser Wasser und Grundfärbung nicht wie die klassische Brown-Trout daherkommen, sollte wohl klar sein.
    Ich fische seit 20 Jahren an den verschiedensten Bergseen, der Chiemsee ist mein Hausgewässer und ich hätte noch keine Seeforelle mit roten Punkten gefangen. Meine Seeforellen hatten NIE rote Punkte, waren nie mit solch kleinem Maul ausgestattet und waren IMMER anders proportioniert.


    Ich habe nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt und aus diesem Antrieb raus, den Artikel verfasst. Seeforellen werden im übrigen, in der Regel relativ klein besetzt, die roten Punkte sollten in dieser Größe erst gar nicht mehr vorhanden sein, auch dies stützen alle meine Fänge.


    Diese Roten Punkte sind auch deutlich zu erkennen, ausserdem ist der Körperbau bei Seeforellen in der 40iger Klasse in einer ganz anderen Liga. Aber gut, eine freie Meinung hat jeder :rolleyes:

    Mittlerweile bin ich schlauer, das Hotel "Jäger von Fall" bietet ein Ruderboot der unteren Komfortklasse, mit herunter geschlampten Riemen und Dollen an. Es ist mit 10 Euro pro Tag erschwinglich und das Hotel war freundlich, unkompliziert und mit gutem Service. Leider ist das Boot kaum zu rudern, schade.


    Wer Schleppfischen will ist mit dieser Nussschale sehr schlecht bedient!


    Es sieht also ganz so aus als gäbe es nur diese eine Mietoption am See, immerhin, aber für ernsthafte Versuche unbrauchbar.