Beiträge von Schratz

    Meine Erfahrungen differieren je nach Gewässer ziemlich massiv.


    Ich konnte schon bei schönstem Wetter ohne Wind welche fangen, bei typisch produktivem "miesen" Wetter, im Sommer bei Temperaturen wo ich nie und nimmer mit Seeforellen gerechnet hätte usw.
    Aber, und da muss ich deinen Beobachtungen beipflichten, bei schlechtem Wetter und geringer Sicht, konnte ich schon diverse Forellen in unmittelbarer Ufernhähe sehen bzw. fangen.


    Am Walchensee habe ich, zum Beispiel, im Frühjahr nur einmal eine Untermaßige Nachläuferin bei gutem Seeforellen-Wetter zu verzeichnen gehabt, während ich im Sommer beim Barsch-fischen 2 Stk. als Beifang hatte.
    Das Wetter war hier äusserst untypisch, ebenso die Temperaturen von Luft und Wasser.


    Auch am Chiemsee konnte ich im Sommer schon welche fangen, dort aber eher über tiefem Wasser und nicht am Ufer.
    Ist einfach ein Fisch mit vielen Gesichtern. Selbst ein versierter Angler ist da eben nie vor Überraschungen gefeit und ausgelernt hat man frühestens an seinem Todestag :thumbup:

    Würde auch sagen dass da 39 Euro noch vertretbar sind, wenn man mal vergleichbare Gewässer anvisiert, da sind die Kartenpreise oft deutlich höher und dann auch noch Catch and Release Politik. Siehe Rudi Heger mit seiner Traun, oder in Österreich ist es ja auch häufig so, Flyfishing only ja sowieso.


    Wollte der Mangfall auch mal einen Besuch abstatten, weiss jemand wo man die Tageskarten beziehen kann?
    Wäre ein schöne Geschichte im Mai. Danke.

    Das mag sein, ich konnte auch schon etliche Fische mit solchen "Anhängseln" sichten, auch fangen.


    Dennoch, wenn ein Fisch blutet entnehme ich ihn, egal wie groß oder klein er dann ist, ist ja, abgesehen von meiner moralischen Vorstellung, eh so vorgeschrieben.


    Aber vom Prinzip her, ist es immer wieder erstaunlich was die Natur für Regenerationskräfte zulässt, da kann man manchmal nur staunen.

    Dem Statement von Strasse kann ich nur zustimmen.


    Vor allem auch die Strukturarmut des Gewässers macht es ziemlich schwierig gute Stellen auszumachen.
    Maßige Huchen konnte ich jedenfalls noch keine fangen, trotz vieler Versuche und auch absolut ausreichenden Tricks und Erfahrung im Spinnfischen.


    Hechte konnte ich schon etliche kleinere fangen, der Große war aber sicherlich eine Ausnahme.
    Mal sehen was die kommende Saison so bringt.


    Vor kurzem konnte ich auch 2 sehr schöne Bachforellen entdecken, dank dem Niedrigwasser habe ich mittlerweile neue Eindrücke gewinnen können, dabei konnte ich die Forellen dann entdecken.
    Ich bleibe dran an dem Thema und werde berichten falls es dazu Anlass gibt :thumbup:


    Wäre ja super, wenn sich hier ein Sammelsurium an Tips und Erfahrungen, zu dem noch wenig diskutierten Gewässer ergibt!

    Petri Dank !


    Ich werde im Inn definitiv nicht mehr ohne Vorfach fischen, über verlorene Fische ärgere ich mich aus ethischen Gründen am meisten.
    Ich hätte nicht gedacht dass im Inn trotz niedriger Temperaturen die Hechte so derart fett werden, aber man muss wohl nur genug fressen :thumbsup:

    Hallo Forengemeinde,


    da es noch keinen Thread für Berichte zu unserem Inn gibt, erstelle ich hiermit einen!


    Ich beginne mit einem Erlebnis vor einiger Zeit, als ich eigentlich große Regenbogenforellen, vielleicht einen Huchen fangen wollte.
    Nach ein paar Dutzend Würfen, in denen ich meinen Lucky Craft Real Bait Surpreme 110 langsam animiert gefischt hatte, kam ein trockener aber massiver Anbiss.


    Diesen ordnete ich einem kapitalen Huchen zu, nach heftigem Kampf zeigte sich stattdessen eine massive Hechtdame.


    Bei der Landung floss bereits Blut, der Köder wurde tief inhaliert, so tat ich gut daran das Tier zu erlegen, wenn gleich ein Hecht diesen Formats nicht zu den beliebten "Küchenfischen" zählt.


    Die Dame hatte 2 anverdaute Regenbogenforellen im Magen, beide um die 35cm vielleicht auch etwas mehr….. :blink2:


    Offenbar nicht genug um auch noch auf meinen Köder Appetit zu haben.


    Jedenfalls ist der Inn, trotz den Schandtaten der Stromerzeuger für eine gewichtige Überraschung gut. In dem Fall 107cm und 12,4KG :!:


    PS: Gott sei Dank fischte ich mit einer Hardmono Vorfach-Spitze, ohne diese wäre der Fisch sicherlich verloren gewesen.

    Dateien

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    • DSC_0302.jpg

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    Das mit den Multirollen stimmt natürlich, die haben bei schweren Ködern jede Menge Vorteile.
    Diese mache ich mir das ganze Jahr über zu nutze, aber im Winter gibt es definitiv mehrere Nachteile.


    Durch die Art der Rollen transportiert man(n) über eine Multi jede Menge Wasser direkt auf die Hände, dieses Wasser fällt bei einer hängenden Statio nicht an, somit bleibt man mit Multi nicht lange trocken. Das macht sich besonders bei mieser Witterung äusserst negativ bemerkbar. Auch mehr Eis bildet sich bei den Multis, desweiteren friert gerne die Schnurführung zu )ist ja mit einem Schnurführungsring zu vergleichen und dazu muss man kaum einem Huchenfischer was erzählen. Zusätzlich ist Multirollen Beringung an den meisten Ruten deutlich kleiner konstruiert, wieder ein Grund mehr um dieses Gerät im Winter zu meiden!


    Dann wäre noch der etwaige Köderverlust zu erwähnen, der bei diesen schweren Ködern bei einem Backlash (überrollen beim Wurf), Perrücken verursacht und zum Schnurbruck führen kann.


    Abgesehen davon sind Baitcaster einfach Klasse, aber im Winter bevorzuge ich klar Stationär-Rollen.


    Solange unser Winter aber so derart mild bleibt, klappts auch mit den Multirollen :up:


    PS: Rollen von VAN STAAL sind das feinste für diesem Zweck, allerdings auch eine Investition :mrgreen: 
    http://www.bac-shop.de/van-sta…M6JirTN4skCFQw6GwodqLwILQ

    Also Gesetz dem Fall es wurde nichts umgesetzt und die Fische hätten sich nicht in Restwasser Becken zurückgezogen, müsste es ein Fischsterben von kolossalem Ausmaß gegeben haben, da dem offensichtlich nicht der Fall ist, freue ich mich über das milde Wetter und den Regen und den damit eintretenden Sauerstoff und den Pegelanstieg :thumbup:


    Man stelle sich vor wir hätten zum aktuellen Zeitpunkt massive Minusgrade, dann wäre die Sache definitiv viel dramatischer.
    Glück im Unglück für den Sylvenstein und seine Flossenträger :gott:

    Ganz schön makaber! Es leuchtet zwar ein, dass es sich um eine Hochwasser-Schutz-Installation handelt, aber ein konstruktives vorgehen um die Fische zu schützen wäre ethisch und biologisch sinnvoll gewesen,


    Wie wurde das denn im hiesigen Fischereiverein aufgenommen? Da muss doch die Hölle los gewesen sein?!


    Danke für die Aufklärungsarbeit Andreas :up:

    Petri zur Prachts-Renke!


    Ich war letzten Freitag auch auf einen "Sprung" oben am Walchi, hatte leider nicht so viel Zeit.
    Hab es auf Barsche versucht und auch welche gefangen, alle so zwischen 20 und 26cm, ziemlich kernig waren die Burschen.


    Eine untermaßige Seeforelle stieg mir dann unerwartet auch noch ein, ansonsten passierte nichts spezielles mehr.
    Köderfisch-Schulen oder dergleichen konnte ich keine finden, nur in Urfeld beim Cafe zogen kleine Barsche ihre Runden.


    Werde es demnächst sicherlich ausführlicher am Walchensee versuchen, offensichtlich ist dieser im Sommer gnädiger was die Fischfrequenz angeht :idea:

    Servus,
     
    ich konnte viele kleine Barsche sehen, Lauben war auch stark vorhanden.


    Barsche sind natürlich auch in allen Größen drin, wird sicherlich ein gern genommener Happen für die Hechte und Zander sein.


    Beide oben genannten Arten, kannst du sicherlich mit wenig Aufwand direkt am Sylvenstein fangen.


    Wie der Weißfisch Bestand ist, kann ich nicht sagen, dafür kenne ich mich dort oben zu wenig aus! Denke aber dass es schon ein bissl was drin gibt.


    Für große Hechte würde ich auch noch die Regenbogenforellen bedenken, zwar nur für Kunstköder relevant, aber die dürften auch häufig zu Beute von Meister Esox gehören.


    Viel Glück.

    Hey Pilot, danke für die netten Worte :thumbup:


    Vielleicht schaff ich es bald mal wieder, dann werde ich wieder in die Tasten hauen.....


    Ich denke dass der See vermutlich schon noch deutlich angetrübt sein dürfte.