Beiträge von Schratz

    Ja definitiv, zufrieden sollten wir sein. Find ich aber angesichts so schöner Gewässer auch nicht schwierig ;)


    Sind halt einfach nicht ganz so viele Fischerl drin wie in den Weiten des Nordens, aber unser Bayern hat dafür wieder viele andere Vorteile die ich nicht missen möchte.

    Viel Spaß und Erfolg die Herren :thumbup:


    Hab schon diverse Versuche diesbezüglich unternommen. Mein Probe-See war der Hintersee.


    Ich konnte ganz gute Ergebnisse einfahren, hab etliche Saiblinge und auch Forellen mit dieser Art zu fischen überlisten können.
    Allerdings gabs keine Kapitalen, aber auch keine Untermaßigen :thumbsup:


    Fehlbisse sind in der Tat ein Thema, speziell die Saiblinge waren teilweise vogelwild am "rumbeissen".
    Bei mir hat sogar weniger Bleigewicht gereicht, der Hintersee ist ja nicht so tief, aber mit entsprechenden Gewichten und Rute/Rollen Kombination, sicher erfolgversprechend.


    Bei mir gab es auch Tage, wo auf diese Weise nichts ging. Bin der Meinung dass die Fresslaune ausgeprägt sein sollte um hierbei Erfolg zu haben.


    Bin gespannt auf eure Erfahrungen.

    Ok, das ist ein Argument.


    Muss aber sagen, dass ich, wenn ich denn so eine Gastkarte bezahlt hatte, so oft es ging nach Tirol zum fischen gefahren bin. War da quasi flexibel, gute Reviere gibt es ja zur Genüge.
    Wenn ich mir jetzt wieder eine hole, dann werde ich diese auch ausnutzen.


    Ansonsten ist es echt zu teuer!

    Ja muss man, hat sich nichts geändert bei den Tirolern!
    Die Österreicher sind einfach beständig :thumbup:


    Find es eh eine ganz unkomplizierte Regelung, die Überweisungsquittung muss man halt mitführen...


    Die 2 Bergsee-Perlen muss ich mir dieses Jahr auch einmal ansehen.

    Danke für den netten Bericht, schön dass du das Naturerlebnis vor ein "relevantes" Fangergebnis stellst, ist nicht üblich unter Fischern!


    Ich werde nächste Woche mal hochfahren und dann auch einen Bericht abgeben, mal sehen wie es bei mir und meiner Freundin läuft.
    Generell ist es nicht so einfach mit den maßigen Saiblingen am Hintersee, bin gespannt.


    Petri zu den Fischen.

    Der Barschbestand ist sicherlich nicht schlecht, in erster Linie ist aber das Gewässer einfach ziemlich klein, deshalb hat man eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit nicht an den Barschen vorbei zu fischen :D


    Ein Gewässer das so klein ist, kann gar keinen so genialen Barschbestand haben, da fehlt einfach die Nahrung. Ich denke es ist wie in den Seen nebenan, es gibt einen Bestand an alten Dickbarschen. Wenn man sich wieder auf die Tatsache besinnt, dass der See klein ist, dann wird auch klar wieso hier regelmäßig schöne Barsche an den Haken gehen. Die Frage ist nur wie lange noch, an den benachbarten Seen war der Bestand an großen Barschen super, mittlerweile hat sich das Blatt gewendet und nach Jahren intensiver Befischung ist vom einstiegen Reichtum nicht mehr so viel übrig.


    Die die jetzt noch im See sind, sind sehr heikel geworden.


    PS:Als Trophäenfisch sind kapitale Barsche natürlich toll, kulinarisch aber nicht sinnvoll, das Knochen/Fleisch Verhältnis ist bescheiden. Ich bevorzuge die Barsche zwischen 20 und 30cm, die sind nicht so wertvoll für die Bestandsregulierung und schmecken auch besser.


    Jedenfalls viel Erfolg am Weingastsee, bin gespannt was ihr zu berichten habt :thumbsup:

    Der See ist an einigen Stellen gut zu befischen! Da er sehr klein ist, reichen die paar Stellen um den See effizient abfischen zu können. Gibt auch holzigere Passagen, aber wie gesagt, ein sehr überschaubares Gewässer.
    Hab letztens einen schönen Hecht stehen sehen (um die 90cm), einige Barsche sind unterwegs gewesen und 2 tote Karpfen habe ich noch gesehen.


    Wird schon häufig befischt, Badegäste sind dort wenige, meist tummeln sich eher FKK ler an seinen Ufern :D


    Selber hab ich dort noch nicht gefischt, ich befische immer den benachbarten Happinger Au See.

    Am Chiemsee ist es wahrlich nicht leicht, aber es gibt schon einen sehr respektablen Fischbestand, deshalb ist meist etwas mehr Zeit "abzusitzen" um Erfolg zu haben.


    Renken gehen aber normalerweise im Mai gut, da kann man sich auch an den Einheimischen orientieren, wo die sind wird auch gefangen. Bootsverleihe gibt es zu Hauf, also einfach ein Boot mieten und loslegen.
    Schleppen ist auf Raubfische 1.Wahl, aber auch für Profis oft mühselig, gerade auch wegen dem massiven Renkenbestand, der ja durch eigene Aufzucht in großer Dichte gehalten wird.


    Barsche gibts auch viele, aber leider ist es vom Ufer aus nicht leicht vernünftige Größen zu erbeuten.
    Früher war es durchaus noch möglich super Resultate an den Stegen zu erzielen, aber mittlerweile konzentriert sich der Großteil des Fischbestandes auf die Freiwasser Flächen.


    Was gut geht, aber auch von den Wassertemperaturen abhängt, ist Spinnfischen auf räuberische Friedfische. Aitel, Mairenken und Rapfen sind in großen Mengen vorhanden und lassen sich mit leichter Spinnrute und Watzeug gut befischen.
    Macht mir persönlich auch immer viel Spaß.


    Seeforellen sind ein seltenes aber vorhandenes "Zuckerl", speziell im Mai stehen dich Chancen nicht schlecht. Früh aufstehen und Lauben an der Pose anbieten.


    Viel Erfolg und Spaß bei ausprobieren.


    PS: Es gibt auch überschaubarere Gewässer im Chiemgau. Über den Kreisfischereiverein-Rosenheim kann man den Langbürgner See befischen, und auch den Hartsee. http://www.kreisfischereiverein-rosenheim.de

    Kann ich nur beipflichten, ohne durchhalten geht am Walchensee gar nichts.


    Ist einfach eine große Wassermasse, dann auch noch stark befischt, glasklar, die Seeforellen Bestände sind auch nicht gigantisch, also bleibt nur Glück und Ausdauer.
    Aber kann es schon verstehen, hab letztes Wochenende auch 10 Std. geworfen ohne Ergebnis, aber bei Sonnenschein auch keine Überraschung.


    Da muss einfach alles passen und Petrus gnädig sein, dann klappts vielleicht mal. Ich warte auch seit 3 Jahren auf eine maßige Walchensee Seeforelle :blink2: 
    Ob es am Tegernsee leichter ist, keine Ahnung, da sollten vielleicht Einheimische ein Statement abgeben.

    Hier ein Bild des Saiblings.


    Ist aber aus keinem Bergsee, ist aus einem großen Baggersee der unterirdisch vom Inn gespeist wird, deshalb auch Seesaiblinge beherbergt. Also kein natürlich reproduzierter, sondern nur wild groß geworden.
    Ein schöner Fisch war es trotz der nicht ganz Blaublütigen Herkunft. Aber wo bekommt man heute noch wirklich wilde Salmoniden, das ist schon sehr rar. Wird ja fast überall besetzt.


    Das Wetter war an diesem Tag schön, sonnig mit leichtem Wind, Sonne war bereits am untergehen. Also eher untypisch!


    Köder war ein für Barsche gedachter skirted Jig mit Gummifisch. Der Fisch raubte in einer flachen Bucht und ich war zur rechten Zeit dabei .

    Ja definitiv, das sollte man nicht auslassen! Schließlich gibt es dort viele Kleinnährtiere, diese spielen schon auch eine gewichtige Rolle.
    Meinen größten Seesaibling mit 59cm habe ich auch sehr ufernah gefangen.

    Meine Erfahrungen differieren je nach Gewässer ziemlich massiv.


    Ich konnte schon bei schönstem Wetter ohne Wind welche fangen, bei typisch produktivem "miesen" Wetter, im Sommer bei Temperaturen wo ich nie und nimmer mit Seeforellen gerechnet hätte usw.
    Aber, und da muss ich deinen Beobachtungen beipflichten, bei schlechtem Wetter und geringer Sicht, konnte ich schon diverse Forellen in unmittelbarer Ufernhähe sehen bzw. fangen.


    Am Walchensee habe ich, zum Beispiel, im Frühjahr nur einmal eine Untermaßige Nachläuferin bei gutem Seeforellen-Wetter zu verzeichnen gehabt, während ich im Sommer beim Barsch-fischen 2 Stk. als Beifang hatte.
    Das Wetter war hier äusserst untypisch, ebenso die Temperaturen von Luft und Wasser.


    Auch am Chiemsee konnte ich im Sommer schon welche fangen, dort aber eher über tiefem Wasser und nicht am Ufer.
    Ist einfach ein Fisch mit vielen Gesichtern. Selbst ein versierter Angler ist da eben nie vor Überraschungen gefeit und ausgelernt hat man frühestens an seinem Todestag :thumbup:

    Würde auch sagen dass da 39 Euro noch vertretbar sind, wenn man mal vergleichbare Gewässer anvisiert, da sind die Kartenpreise oft deutlich höher und dann auch noch Catch and Release Politik. Siehe Rudi Heger mit seiner Traun, oder in Österreich ist es ja auch häufig so, Flyfishing only ja sowieso.


    Wollte der Mangfall auch mal einen Besuch abstatten, weiss jemand wo man die Tageskarten beziehen kann?
    Wäre ein schöne Geschichte im Mai. Danke.