Beiträge von Schratz

    Das hätte mich auch brennend interessiert, wollt heute schon fast rauffahren, aber auf Risiko ohne zu wissen ob die Leihboote schon eingewassert wurden, wars mir doch zu riskant.
    Im Frühjahr konnte ich beim Spinnfischen vom Ufer schon nette Forellen erbeuten, aber das ist aktuell noch nicht erlaubt.
    Jetzt nur Hegene, ob das vom Ufer großartig Sinn macht wage ich zu bezweifeln. Zumindest gibts nicht viele Stellen an denen es am Ufer gleich tief abfällt, das wäre meiner Meinung nach entscheidend. Aber 1 Stelle ist ca. 80m rechts vom Ruderboot Verleih, dort ist so ne kleine Kieshalde, da fällts gleich etwas steiler ab, dort könnte es mit Hegene am Stopsel hinhauen. Aber vielleicht melden sich ja ein Paar der Experten für den Hintersee.

    Da hast allerdings Recht Hans!


    Vielleicht wäre es tatsächlich sinnvoll hier schluss zu machen um das Thema in einem gesonderten Bereich zu diskutieren.
    Für mich hat das Thema an jedem Gewässer, das ich mit der Spinnangel befische gültigkeit, ob auf Barsche, Hechte oder Forellen.


    Allerdings machen sich viele im Kontext mit der Forellenfischerei Gedanken um ein schonendes fischen, deshalb vielleicht der Hintersee.
    Dort hats halt auch Bestimmungen die zum diskutieren anregen und eben die schönen Forellen die keiner vergraulen will, zumindest die untermaßigen Fische. Die maßigen wollen wir ja bestaunen und verspeisen :rolleyes:


    Also von mir wars das hier. ;)

    Also ich hab bei kleinen Blinkern mal 2 Stk. mit Einzelhaken bestückt die seitlich montiert waren, ich konnte im Vergleich zu fluchtend mit Spitze nach oben, deutlich weniger Fische haken. Allerdings waren die Fische die ich haken konnte perfekt im Maulwinkel gehangen. Ich hab aber der Bissausbeute halber die Einzelhaken fluchtend und mit nach oben zeigender Spitze montiert gelassen.


    Ach übrigens noch so am Rande angemerkt, es brodelte ja kurz bei einigen hier hoch, von wegen der Hintersee wäre kein Testbecken.
    Ich hab ca. 98 % meiner "Experimente" mit schonenderen Haken am Chiemsee durchgeführt, meinem Hausgewässer. Am Hintersee musste ich notgedrungen mit widerhakenlosen Einfachhaken, im Vergleich zu Drillingen experimentieren. Dies tat ich nur aus hegerischen Gründen, etliche der Forellen & Saiblinge am Hintersee die gehakt werden sind nun mal untermaßig, um die möglichst schonend und ohne große Verletzungen zurückzusetzen, ist ein Einfachhaken definitiv die bessere Lösung. Also handle ich auch im Sinne derer, die den Hintersee zu Ihrem Hausgewässer zählen und den See so lieben.


    Ich war nur 3 mal oben letztes Jahr, ich bin nicht zum testen hin, sondern zum Fische fangen und zum genießen, dass ich hierbei am Wasser aktiv mitdenke und meine Methoden stetig verbessern und perfektionieren will, versteht jeder passionierte und versierte Fischer dem die Kreatur und der nachhaltige Erfolg wichtig sind.

    Servus,


    ich hab jede Menge Erfahrung mit Einzelhaken an diversen Hardbaits.
    Aus Fairness Gründen habe ich letztes Jahr fast alle meiner Wobbler, Jerks usw. auf Einzelhaken umgerüstet.
    Ich habe dabei auf verschiedene Modelle, natürlich (fast) alle verfügbaren Größen und Farben zurückgegriffen.


    Es kamen Modelle von Gamakatsu, Van Fook, Nogales und Owner zum Einsatz.
    Ich hab auch widerhakenlose für den Einsatz am Hintersee gekauft, auch meine Blinker wurden auf spezielle Spoon-Hooks von Owner umgerüstet.


    Bei meinen über 300 Wobblern dauerte die Hakenwechslerei doch eine Zeit lang, dazu muss man sagen dass nicht alle Ösen an den Wobblern klassisch fluchtend, sondern auch manche quer im Köder verbaut sind, es gibt aber Haken mit einer gedrehten Öse, speziell für diesen Zweck.


    Am Wasser kristallisierten sich dann step by step die Probleme heraus. Aufgrund der Gewichts und Masseveränderung an den Wobblern liefen einige Modelle gar nicht mehr, viele Modelle die vorher suspending waren, stiegen auf. Das Laufverhalten der Köder überzeugte mich in manchen Fällen überhaupt nicht mehr, ich dachte nicht dass ein so minimaler Eingriff solch massive Auswirkung aufs Laufverhalten haben könnte. Nun ich wusste es nun besser und es ging ans testen, es kristallisierten sich auch Köder heraus, die immun gegen jede Hakenveränderung waren. So konnte ich mit der Zeit in Köder unterscheiden die potentiell Sinn mit Einzelhaken machen und in welche die unfischbar waren.


    Durch diese Auswahl entstand das nächste Problem, am besten liefen mit Einzelhaken Crankbaits, diese Dickbäuchigen Weitwurfwunder. Speziell bei diesen Köder war aber, vermutlich durch die dicke und gedrungene Form die Fehlbissquote ohne Drillinge so hoch, dass ich alle Crankbaits mit dickem Bauch sofort wieder auf Drillinge umrüstete.


    Mit Jerkbaits hatte ich, aufgrund der Art die Teile zu animieren, auch meine Probleme, die im Verhältnis langschenkligeren Einfachhaken verhedderten sich zu gern bei den slide Bewegungen in Schnur (Vorfach) oder bei mehrhakigen Modellen in den anderen Haken. Auch war hier besonders das veränderte sink, bzw. schwimmverhalten nervig.


    Auch hier musste ich wieder Kompromisse machen und viele Modelle wieder auf Drillinge umrüsten, wobei manche noch mit Einzelhaken gute Dienste leisten.
    Aber es gab auch eine Erfolgsgruppe: Minnows....diese, eigentlich die realistischsten unter den Hardbaits liefen durchwegs ohne Probleme gut durchs Wasser, auch war die Bissausbeute aufgrund des schlankeren Baus in Ordnung. Die Fische konnten oftmals super gehakt werden und sicher ans Land befördert werden. Jedoch bei Barschartigen ist zum Teil die Ausstiegsquote erhöht. Die feinen Mäuler reissen an den Seiten zu gern ein, kennt eh fast jeder, das Problem gegenüber Drillingen ist dass sich die Kraft die aufs Barschmaul ausgeübt wird auf eine kleinere Fläche beschränkt, deshalb schlitzen die Burschen leichter aus, auch wurde infolgedessen das Maul desöfteren entstellt. Was ja definitv kontrer dem ursprünglich hegerischen Gedanken ist.


    Also kann man, oder ich, nach reiflicher Testphase bei verschiedensten Modellen folgendes sagen.
    Blinker: laufen unverändert gut und die Bissausbeute bleibt ähnlich gut.
    Minnows: laufen in der Regel unverändert gut und die Verwendung von Einzelhaken macht Sinn.
    Crankbaits: zumindest die Dickbäuchigen machen nach meinem Kenntnisstand keinen Sinn, zu viele Fehlbisse sind die Folge.
    Jerks: auch hier verzichte ich überwiegend auf Einzelhaken, die Erfahrungen waren überwiegend negativ.
    Swimbaits: hier konnte ich bei kleineren Modellen gute Ergebnisse erzielen, die ganz großen kann man mit Einzelhaken kaum mehr vernünftig bestücken.


    Um wieder auf die Forellen zu kommen, speziell dort ist eh der Einsatz von Minnows ideal, diese können super umgerüstet werden.
    Auch ist die Drillausstiegsquote bei Forellen besser als mit Drillingen. Nur die Fehlbisse waren bei mir höher, dadurch dass man weniger im Drill verliert gleicht es sich aber wohl wieder aus.
    Am Hintersee hab ich immer widerhakenlose Einfachhaken verwendet, dazu kann ich nur sagen, speziell die Regenbognerinnen haben mich wahnsinnig gemacht :D man, kann hin und wieder einen Fisch landen, aber in der Regel bleibt trotz kühnster Drill Aktionen die Forelle der Sieger.


    Ob mehrere Anbissstellen am Hintersee erlaubt sind kann ich nicht sagen, ich hab immer nur mit einem Haken gefischt.
    Aber wie gesagt, echt nicht einfach so ne Forelle auch nur in die Nähe des Keschers zu bekommen, aber es hat trotzdem immer wieder geklappt, nur kostet es Zeit und Nerven. Ausserdem verangelt man halt echt jede Menge Forellen, aber das hab ich ja oben eh bereits erwähnt.


    Für mich wären die widerbehakten Einfachhaken zum Forellenangeln die beste Wahl, bei Fliegen und Streamer kann man auch ohne Widerhaken gut fangen....da können die Fische keine Hebelwirkung auf den Köder auswirken, schütteln bringt auch nichts wenn die Schnurspannung vorhanden ist.
    So das war jetzt mal meine Erfahrungsreise zum Einzelhaken Thema, werde aber in Kürze die Feldstudien am Hintersee wieder aufnehmen, erweitern und vertiefen. :thumbsup:

    Petri Heil,
    ö
    sind schon tolle Fische, ich hatte vor Jahren noch als Jungfischer an einem Nebengewässer des Rosenheimer Inn ein ähnliches Intermezzo mit einem noch größeren Huchen, ca.1m.
    Ich verlor damals aber gänzlich, hatte keinen Kescher und beim Landungsversuch entkam der Fisch, schön dass es bei euch besser lief.
    :up:

    Herrschaften, ich hätte mal ne Frage an die eingefleisten Forellenspezis.


    Da ich jetzt dann auch mal nen Ausflug an den Walchensee unternehmen möchte würde mich folgendes Interessieren.
    Da im Walchensee auch Hechte vorkommen, das Wasser aber schnapsklar ist, besonders im Frühjahr, sollte doch die Vorfachwahl besonders dezent ausfallen. Wie regelt ihr das, ich meine mir sind alle modernen Optionen bekannt und geläufig, aber dennoch meine bescheidenen Seeforellen Fänge waren Beifänge beim Barsch angeln, da hatte ich auf geflochtene Hauptschnur Fluorocarbon Spitzen drauf und ein sehr kurzes Hardmono direkt ans Fluo-Vorfach geknotet. Die Forellen waren untermaßig, von dem her, nicht gerade repräsentativ. Im idealfall wäre natürlich ne klare Mono mit 0,25-0,28 auf der Rolle und daran direkt der Blinker angeknotet, aber ist ja auch fast überall verboten, was ja auch seinen Hintergrund wegen den Hechten hat.


    Also wäre meine Frage an die Jünger die schon Erfolge verbuchen konnten, wie gestaltet ihr euren Schnuraufbau. Ich hätte jetzt spontan gesagt: 0,28 er Stroft in klar, daran ein kleines Hardmono Vorfach, entweder direkt angeknotet oder über ein kleines Pitzenbauer Ringerl. Dann noch nen geschmeidigen Kupfer oder Messing beschlagenen Perlmuttblinker drauf und Strecke machen.


    Würde mich dankbarst freuen ein paar Hinweise zu bekommen. Cheers

    Merci für die Infos.
    Waren auch lediglich Vermutungen die ich eingebracht hab, ich hoff natürlich auf gute Verhältnisse.
    So ein Tagebuch wär sicher gern gesehen, zumindest einige Fang, oder Verlauf Meldungen wären super.
    Werd wohl erst rauf fahren wenn die Spinnfischerei offen ist, das reizt mich am meisten, konnte in weiter zurückliegenden Saisonen schon etliche Saiblinge mit der Spinnrute fangen. Letztes Jahr hats leider nicht geklappt, vielleicht schenkt mir Petrus dieses Jahr einen.


    So oder so, ich werde wieder bebilderte Berichte verfassen wenn die ersten erfogreichen Runden auf dem Hintersee gedreht wurden :up:

    @ Blauer Fisch,


    da hast du natürlich volkommen Recht!


    Dass ich nur "desöfteren" auf die widerhakenlosen Drilling verzichtet hatte, hatte diverse Gründe. Zum einen stellte ich fest das etliche der Wobbler und Jerks die ich besitze, nach dem Umbau, bzw. dem entfernen der Werkseigenen Drillinge und Montage der Einzelhaken, nicht mehr so liefen wie ich das für fängig hielt.
    Die Wobbler brachen seitlich aus und überschlugen sich bei schnellem Tempo (was bei Forellen ja oft ein muss ist). So musste ich manche der Köder wieder auf einen Drilling zurückrüsten so dass es besser ging. Mittlerweile hab ich da aber einen gewissen Erfahrungsschatz und weiss welche Köder problemlos mit Einzelhaken funktionieren, die Umrüsterei erledige ich jetzt schon immer Zuhause. So lässt es sich diese Saison sicherlich realisieren auf den Drilling am Hintersee gänzlich zu verzichten, da das experimentieren erledigt ist und ich auch mit einigen einzelbehakten Blinkern gute Erfolge erzielen konnte, bei diesen konnte ich keinerlei Laufbeeinträchtigung durch variable Haken feststellen.


    Zum anderen gabs Tage an denen ich Fisch um Fisch hakte, aber wirklich teilweise 5 Forellen hintereinander im Drill wieder verlor, irgendwann platzte mir der Kragen und es kam halt wieder ein Köder mit dem widerhakenlosen Drilling drauf, selbst dort verlor ich dann noch Fische, aber es war halt in dieser " Stresssituation" doch wenigstens eine Forelle verspeisen zu können die Antwort eines hungrigen Jägers ^^


    Nichts destotrotz, enige Forellen konnte auch mit Einzelhaken ohne Widerhaken überlistet werden, auch wenn es zu Teil nicht so einfach ist die Bisse zu verwandeln (klappt bei Barschen zum Teil besser), weil die Forellen doch sehr ungestüm auf die Köder knallen, aber es geht, wenn der Haken in festen Maulbereichen hängt klappte es ganz gut mit dem Drill.
    Deshalb fände ich wäre am Hintersee die Lösung mit Einzelhaken inklusive Widerhaken eine gute Option, da weniger Bisse verwandelt werden, die Drillaussteiger aber nicht so hoch sind wie ohne Widerhaken. Aber, ist ja eigentlich nicht so dramatisch, weil ich kann den Drilling für mich ja weglassen und die Einerhaken anwenden :!:

    Servus,


    dass es am Hintersee immer wieder auch besonders schlaue Füchse gibt kann ich mir gut vorstellen, das legendäre Bild ist ja untermauerung genug.
    So ein Fuchs :girl_cray2.gif:
    Ich selber hab zwar noch niemanden dabei erwischt als er den Regelungen abgeschworen hat, jedoch hab ich mal einen Hänger der sich als versunkene Montage entpuppte gelöst. An diesem Wirr-Warr an Blei und Schnur befand sich ein Spinnsystem mit Schlundblei und 2 Stingern mit jeweils einem Widerhaken bespickten Köder, auch wieder ein Beweis dass manche schon gut über die Stränge schlagen.


    Nochmals zu den Drillingen, selbst wenn die Drillinge verboten werden und nur der widerhakenlose Einzelhaken erlaubt wird, wäre das schon ein Gewinn.
    Ich selber hab am Hintersee schon desöfteren auf Drilling verzichtet und stattdessen spezielle Einzelschonhaken aus dem Fachhandel verwendet, wenn der Fisch gehakt wird und etwas Drillgeschick vorhanden ist, hat man keine schlechten Chancen.
    Ist übrigens beim Meerforellen fischen auch Salonfähig, mittlerweile fischen viele Ihre Küstenblinker & Wobbler mit Einzelhaken, klar, die meisten mit Widerhaken, wo erlaubt.
    Hier noch ein Beispiel solcher Haken in feinster Qualität: http://www.nippon-tackle.com/H…-51BL-Einzelhaken::5.html
    HIer noch eine andere Form: http://www.nippon-tackle.com/H…33-BL-Einzelhaken::7.html


    Es gibt die Haken zum umrüsten auch noch von anderen Herstellern, teils mit anders gebogenen Ösen, für alle Typen von Blinkern, Wobblern etc.


    Bergmolch , find ich super wenn du das ansprichst, danke, vielleicht sieht die Mehrzahl der Mitglieder die Hegerischen Vorteile dieser Änderung. Ausserdem werden sicherlich noch ein Fische weniger gefangen, schadet dem Bestand auch nicht :!:

    Ich bin jede Saison ein Paar mal oben, mal öfter mal weniger.
    Letztes Jahr bloß 3 mal, aber hatte auch schon Jahre wo ich öfter war.....je nach dem wie es sich ergibt.
    Ausserdem ist eine meiner Philosophien dass ich mein anglerisches Treiben auf viele Gewässer verteile, so Verteile ich den Druck auf die Fische der von meiner Wenigkeit ausgeht gleichmäßig. Ausserdem bleibt der Hintersee dann immer was besonderes. Ich fahre aber seit Jahren hin, bereits als Jungangler hat mich der Hintersee in seinen Bann gezogen.


    Mit deiner BC Kombo und einer UL Spinne bist auf der sicheren Seite, mit etwas Kreativität kann man am Hintersee schon was reissen.

    Ich kann nur wieder die Erfahrungen von der letzten Saison zitieren, es ist traumhaft am Hintersee.
    Nirgends machts mir so viel Spaß mit der leichten Baitcaster Kombo auf Forellen Spinnfischen zu gehen.
    Das Gewässer hat einen Spitzenbestand an Saiblingen und Forellen.
    Es sind wirklich Gigantische Regenbogenforellen drin (hatte letztes Jahr einen Nachläufer von deutlich über 80cm), auch große Bachforellen gibts zur Genüge.
    Einziger Wermuthstropfen ist für mich die Regelung mit den widerhakenlosen Drillingen.
    Ich war schon oft am Hintersee, somit kann ich aus Erfahrung sagen dass es viel schonender wäre, Drillinge zu verbieten, stattdessen Einzelhaken mit Widerhaken zu erlauben. Viele der Fische die auf den Köder beissen verletzen sich am Drilling, kommen dann im Drill aber wieder ab, sind somit verletzt im See drin und entsprechend vergrämt. Manche werden auch sicher an den Folgen verenden.
    Deshalb wäre es sicherlich von Vorteil den Einzelhaken mit Widerhaken als Alternative für die Spinnfischer zu erlauben.


    Mehr wird dann auch nicht gefangen, aber dafür werden die Fische beim Biss weniger verletzt, auch untermaßige Fische können schonender zurückgesetzt werden.
    Vielleicht liest ja hier ein hochrangiges Mitglied des FV Berchtesgaden mit und bringt das mal ins Gespräch.
    Ich fände das wäre ein progressiver Schritt.
    Ansonsten kann ich noch anmerken dass Gäste am Hintersee immer sehr freundlich behandelt werden und sich die Einheimischen Fischer immer freuen wenn man als Gast erfolgreich war bzw. ist. Ich habe nur positive Erfahrungen gemacht, somit freu ich mich auf Saisonbeginn und verbleibe mit einem kräftigen Petri Heil und grüße alle Hintersee Liebhaber 8)


    :give_heart: :give_heart:


    [IMG:http://www.tackle-junkies.com/coppermine/albums/userpics/P6282058.JPG]


    Hier noch eine wunderbare 43er vom letzen Hintersee Ausflug 2012.

    Hey Bergmolch,


    also neu ist das Neko-Rig nun wirklich nicht mehr, ist ja schon vor 2 Jahren zu uns rübergeschwappt, aber langsam bieten es mehr Shops an!
    Ist auf jeden Fall eine ganz nette Methode Hotspots langsam und subtil abzufischen, da es aber eine eher statische Fischerei ist, ists an unseren, teils sehr großen Seen mit großen umherziehenden Barschwärmen wahrscheinlich nur bedingt die optimale Strategie. Wenn die Fische aber stehen und Unterstände aufsuchen kann der Köder ewig im Gesichtsfeld der Räuber attraktiv angeboten werden. Bei mir am Chiemsee wird es sich keinen Stammplatz in meiner Kiste erobern, jedoch an kleinen Baggerseen mit Krebsbestand eine tolle Finesse Methode. Man muss aber auch die Nerven für das Micro Gezupfe haben. Ist ja eigentlich auch dem Wacky Rig sehr nahestehend, so am Rande erwähnt. Die besten Köder für dieses Rig sind für mich Krebse. Die kann man damit ultra-realisitsch anbieten.

    Servus,


    eigentlich ist das Netz voll mit Artikeln diesbezüglich, am ehesten wirst du bei Barsch-Alarm fündig.
    Ist zwar keine Japanmaterial orientierte Community, aber Führungsstile im Kunstköder Sektor haben sich lange bevor die Japaner auf den Schwarzbarsch Film der Amis aufgestiegen sind herauskristallisiert!
    Ich fische das Zeugs aus Japan überwiegend wegen der sehr guten Verarbeitung der Ruten, Rollen, auch die Köder sind mitunter Top of the World.
    Aber ein Erfolgsgarant ist das schon lange nicht mehr, spätestens seit jeder x-beliebige Billig Hersteller die Top Lures der Japanischen High End Produzenten kopiert und zum halben Preis verhökert.


    Also Führungsstile pauschal zu beschreiben ist nicht ganz so einfach, vor allem gibts da auch keine Normen oder goldene Regeln, ausporbieren wird da wohl das beste sein.
    Die Grundregeln und Bezeichnungen der Rigs, also Texas Rig, Carolina Rig, Drop Shot, Wacky, Neko Rig etc. die findest du alle bei Barsch Alarm.


    Auch sind dort Führungstips und Anleitungen zu finden, ebenso diverse Köder Vorstellungen u.s.w.
    Den echten Unterschied zwischen Laien und versiertem (Barsch) Kunstköder Fischer ist eh bloß die Auswahl des Platzes und den richtigen Köder zum aktuell passenden Beuteschema der Barsche zu präsentieren, wem das gelingt, der fängt auch regelmäßig große.
    Da diese Zyklen und Gewohnheiten von Gewässer zu Gewässer extrem unterschiedlich sind und große Barsche schon sehr heikel sind, gibts eben wirklich nur die Option vieles zu beherrschen und alles durchzuprobieren bis einem der Erfolg irgendwann Recht gibt!!!!
    Recht viel anders ists bei Hechten und Salmoniden ja auch nicht, ich meine nur zu glauben das Großbarsche, aufgrund ihres hohen Alters oft noch einen Tick defensiver zur Sache gehen, fressen tun die fast immer, aber immer nur das wás gerade in ist.
    Wenn die z.B. Krebse fressen, dann kann man sich seine Wobbler und Gummifische sparen, es kann natürlich mal einen Zufallsfang geben, aber mehr eher selten.


    Eine Regel gibts aber die fast immer Gültigkeit hat, langsam fischen, die großen lassen es vom Tempo eher gemütlich angehen, zu schnell fischen bedeutet fast immer kleinere Barsche fangen.
    Viel Spaß beim recherchieren und ausprobieren, übern Winter hast ja dann genug Zeit!!! :thumbsup:

    Danke Leute!


    Deine Aussage "jaja die Technik machts" kann man zweideutig verstehen, entweder meinst du damit mein Ruten, Rollen und Köder Arsenal, oder meinen sexy Führungsstil. :D 8)


    Wahrscheinlich spielt beides eine Rolle, aber am ehesten die Platzwahl und Rahmenbedingungen, zumindest bei den großen.
    Bezüglich der über 40er aber eher ein maues Jahr für mich :!:


    Ist erst der 2. mit deutlich über 40ig dieses Jahr, waren zwar ein Paar knapp darunter, wie z.B. der letzte auf den Bildern mit 39cm aber es könnten schon noch mehr werden, die gute Zeit hat gerade erst angefangen.


    Falls sich noch ein Paar schöne Dinge ergeben, werde ich Bericht erstatten. :thumbsup:

    Servus Kameraden,


    um auch mal wieder ein bisschen was zum Forum beizutragen, will ich euch mal an den schöneren Barschfängen der letzten Zeit teilhaben lassen.
    Die Fische sind aus diversen Gewässern im Chiemgau und Rosenheimer Umland.
    Wurden mit mannigfaltigen Techniken überlistet, vom Crankbait über Jigs bis hin zum Gufi waren viele Rigs und Methoden erfolgreich.




    [IMG:http://www.tackle-junkies.com/coppermine/albums/userpics/P8302137.JPG]


    30er vom Chiemsee, auf Gummifisch, der Köder ist noch Inhaliert.



    [IMG:http://www.tackle-junkies.com/coppermine/albums/userpics/P8302135.JPG]
    Mit einem kleinen Streamer liesen sich ein Paar Eglis überlisten, jedoch stellte sich kein konstaner Erfolg ein, irgendwie war ich nicht am richtigen Platz.


    [IMG:http://www.tackle-junkies.com/coppermine/albums/userpics/P8302136.JPG]
    Mit der Fliegenrute gabs leider immer nur kleine und mittlere, bin einfach nicht weit genug runtergekommen, da müssten Sinkschnüre und ne höhere Schnurklasse her!!!


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    [IMG:http://www.tackle-junkies.com/coppermine/albums/userpics/P8202113.JPG]


    In dem Format um die 30cm konnte ich die letzten Wochen einige am Chiemsee fangen darüber hinaus gabs am Chiemsee keine, leider.





    [IMG:http://www.tackle-junkies.com/coppermine/albums/userpics/P9052148.JPG
    Als Highlight darf man diesen General bezeichnen, 46,5 cm ordentlich fett, wasn Brummer.
    :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:


    Da diese Fische rar sind, ein einzelner, relativ kleiner Drilling ganz vorne im Maul saß, releaste ich den Fisch nach einem kurzen andächtigen Salut und dem Messvorgang. Das Ufer ist nur 1,5 Meter links vom Barsch, er lag auch nur in der feuchten Wiese, Kescher kam wie immer bei mir nicht zum Einsatz.


    [IMG:http://www.tackle-junkies.com/coppermine/albums/userpics/P7012085.JPG]
    Topwater 30iger, der MB Dog X Jr. sorgte bei dem Burschen für einen glubschigen Blick, deshalb wurde er entnommen, dem Kerl sind wohl ein Paar Gefäße im Hirn geplatzt, passiert mir immer wieder mit Drillingen [IMG:http://www.tackle-junkies.com/phpBB/images/smilies/icon_nosmile.gif] Naja, die Filets kommen gleich ins Risotto, das ich mit Brühe aus seiner Karkasse zubereite, R.I.P .



    [IMG:http://www.tackle-junkies.com/coppermine/albums/userpics/P7012084.JPG]


    [IMG:http://www.tackle-junkies.com/coppermine/albums/userpics/P8211161.JPG]
    Ebenfalls war dieser Leckerbissen aus dem Happinger See, vergangene Romantik mit der Hazard Master. R.I.P Barsche, R.I.P Hazard Master.


    [IMG:http://www.tackle-junkies.com/coppermine/albums/userpics/P8211145.JPG]

    Geil, danke fürs posten, was für ein Vieh, auch das Foto ist gelungen.
    Der Fisch sieht zwar schon leicht rampuniert aus, aber das kenn ich :thumbup:


    Ein kräftiges Petri Heil an deinen Kumpel, so einen am Chiemsee zu fangen ist Sternstunde pur!!!

    Wie Bitte :girl_cray2.gif:
    Einen 106cm Zander, ich kack ab, Fotos????
    Zu der Renkenstrecke kann man auch nur gratulieren, definitiv nicht Standard :thumbsup:
    Wahnsinn, das mit dem Zander gibt mir den Rest, ist der aufm Weitsee gefangen worden, wahrsscheinlich schon :!:

    Also vom hören und sagen war die Durchschnittsgröße vor der Kanalisierung deutlich besser, wobei die Menge der Renken wohl eher nach oben gegangen ist.
    Alles in allem kann man beim Bestand sicher nicht meckern, es fehlt halt offensichtlich an Nahrung.