Beiträge von Schratz

    Ja das mit den Großbarschen ist wirklich ein ganz spezielles Thema. Ich hatte schon etliche male Erlebnisse, da hätte ich solche Brocken nie in so kleinen und eher untypischen Gewässern vermutet.

    Da hab ich an manch einem Gewässer ziemlich blöd geschaut, wenn man auf einmal so einen Moppel rauszieht.


    Am Chiemsee zB. sind auch die ganz Dicken drin, aber in einer solch geringen Dichte im Verhältnis zur Größe des Sees, dass es ein Wunder wäre solch einen zu erwischen. Aber sie sind drin.

    Es gibt natürlich aber auch Seen in denen die Guten gänzlich fehlen. Meine Aussage basierte auch auf diversen Artikeln über den Plansee, der wurde dort als ausgezeichnetes Barschgewässer deklariert und auch etliche "Fotobeweise" waren zu sehen.


    Alles in Allem sind die Barsche über 30cm von Haus aus selten leicht zu fangen, die sehen einfach verdammt gut und sind nicht annähernd so impulsiv wie Hechte und Forellen. Der Großbarsch stellt für mich immer irgendwie den Professor unter den Fischen dar... mürrisch, erfahren, bewandert und berechnend, natürlich immer für Unerwartetes gut und deshalb auch mein Lieblingsfisch!

    Schöner Barsch-Petri!

    Ich denke das ist ein wirklich ordentlicher Barsch, aber es sind bestimmt noch größere drin. Die wirklich großen Schratzen gibt es eigentlich fast überall, im Verborgenen und äußerst schwierig zu fangen.

    Aber erfahrungsgemäß sind sie drin.

    Allemal ein wunderbarer Fang :thumbup:

    Unter den Renken fischen heisst dann aber ordentlich Blei drauf, oder Paravan/Downrigger verwenden!


    Denke aber dass auch flacher Hechte zu fangen sind.

    Ich sehe da im Großen und Ganzen auch die Zerstörung der natürlichen Laichhabitate als primäres Problem.

    Klar richtet eine Schaar Kormorane im angeschlagenen Ökosystem beträchtlichen Schaden an, aber wenn alle Gewässer ihre natürlichen Strukturen und die oben erwähnte Barrierefreiheit hätten, dann wären die Vögel eine Lappalie und sogar der Fischotter wäre wieder willkommen!


    So gesehen ist eher der Mensch die Ursache und der Kormoran das Symptom der Krankheit "Mensch".

    Also ich bin sicher dass du an einem Tag pro Woche mindestens so viel Spaß und Erfolg beim fischen hast, wie bei uns an 3 Tagen pro Woche ^^

    Da bin ich mal gespannt was du alles an Fängen präsentieren wirst.

    Prinzipiell bin ich auch für Vorfächer wo wirklich relevant, allerdings ist das am Walchensee mein erster Hecht in 3 Jahren Seefo Fischerei zwischen März u. April.

    Von daher und weil in solch klarem Wasser wohl kaum eine Seeforelle ordentlichen Ausmaßes mit Vorfach zu fangen ist, mache ich hier eine Ausnahme.

    Aber ich verwende ohne Vorfach keine Drillinge und ich fische keine Köder über 10cm Länge, von daher eh schon als Kompromiss zu betrachten.


    Der Hecht hat sich mit dem Ding sicher nicht lang rumzuärgern, der Haken war im Verhältnis winzig und eine bewegliche 10 Gramm Bleikugel war auch vorgeschaltet.

    Aber kalt lässt mich so etwas natürlich nie.....

    War am Wochenende mit meiner Freundin oben. Meine Freundin hatte nach 2 Stunden werfen in der Walchensee Bucht kurz eine Forelle drauf, der Gegenwehr nach sicherlich keine schlechte. Sie konnte sich aber leider beim ersten Sprint losschütteln.

    Ich hatte auch noch ein dramatisches Erlebnis!

    Konnte ebenfalls in Walchensee einen richtig schönen Hecht anleinen, da ich aber ebenfalls mit 9cm Gummifisch am 0,25er Mono-Schnürl fischte, kam es wie es kommen musste und der Hecht stieg mir, trotzdem dass er sauber im Maulwinkel gehakt war, direkt am Boot aus.


    Gott sei Dank war es ein kleiner Einzelhaken und ohne Drilling, ausserdem direkt aussen im Maul gehakt. Der Fisch hatte um die 85-90cm.


    So kann es halt auch gehen beim Forellen-Zupfen X(

    Servus Beinand,



    nachdem mein Bruder und meine Wenigkeit wieder in good old Bavaria angekommen sind, kann ich euch eine kleine Zusammenfassung der Geschehnisse und der schöneren Fische angedeihen lassen.



    Vorweg sei erwähnt, wir hatten es nicht leicht! War aber auch nicht zu erwarten wenn 2 Männer mit dem Nachnamen "Schwer" zur Tat schreiten:icon_lol:



    Das Wasser des Caspe war trübe wie Latte Machiato und damit hatten wir wahrlich nicht gerechnet, zumal wir den Teil vor der Staumauer befischten, der ja der klarste Abschnitt vom Lake Caspe ist, normalerweise!



    Jedenfalls lag das an der reichlichen Phosphat Zufuhr der Landwirtschaft und dem blendendem Wetter mit ordentlich Sonne und kuschligen Temperaturen. Das ließ die Braunalgen Hochkonjunktur feiern und wir schauten mit den Ofenrohren ins Gebirge :ugly:



    Die Windflaute lies dann auch die Wassermassen ruhen und so blieb nur auf die Muscheln zu wetten, die ja in Rekordzeit wieder für klare Sicht sorgen ( lt. Alex Knittel in ca. 7- 10 Tagen).


    Blöderweise sollten wir das natürlich nicht mehr erleben, aber zumindest konnte man ab Tag 3 eine signifikante Milderung der Umstände mitverfolgen!



    Nun denn, das Beissverhalten der von uns angepeilten Opfer wurde davon definitiv beieinträchtigt und zwar negativ.



    Nach unserer Ankunft erkundigten wir uns bei Guide´s, Nachbarn und Mitanglern, alle die den von uns befischten Teil beharkten fluchten und zogen lange Gesichter.



    Aber wir liessen uns nicht unterkriegen und mit vereinten Kräften rangen wir dem Stausee doch den ein oder anderen Räuber ab.



    Wie erwähnt, Kulisse, Wetter und Stimmung waren prächtig und so konnte die Experimentiererei beginnen.



    Etliche halbwegs erfolgreiche schwörten auf´s Vertikalen, da wir aber weder Bock noch die 1a Ausrüstung für die Methode dabei hatten, konzentrierten wir uns auf die Wesentlichen Dinge im Leben: JIGS mit Krebstrailern. Diverse Geschichten wie normales Jiggen, Cheburashka und T-Rig hatten wir auch auf der Agenda, aber die Jigs sollten die Gewinner der Woche bleiben.



    Am essentiellsten war aber die Spotsuche, nachdem wir ein Honyhole gefunden hatten, stellten sich auch die ersten Erfolge ein.



    Schöne Barsche konnten erworfen werden, und auch einige Zander folgten.



    Alles in allem fingen wir über die Woche doch etliche Fische, aber vom Fangrausch den wir erhofft hatten waren wir Meilen entfernt.


    Unsere Ehre konnte wir allemal retten, waren wir doch die einzig nennenswert erfolgreichen aus unserem Camp.



    Auch andere Fischer die wir in dem von uns befischten Areal trafen, waren eher minder begeistert.



    Weiter oben lief es definitiv besser, da das Wasser dort deutlich weniger tief ist, deshalb auch wärmer und eine Trübung auch den Rest der Jahres vorhanden ist, vor allem aber die Fische schon weiter mit dem Laichgeschäft fortgeschritten waren.



    Wir fingen leider diverse Laichböcke und auch Rogner die Ihr Paket noch nicht abgelegt hatten.



    Lange Rede kurzer Sinn, wir hatten trotzdem eine geile Zeit und kamen entspannt und angebräunt nach Hause.



    Viele kleinere Fische haben wir nicht fotografiert, macht ja auch keinen Spaß und Sinn sowieso nicht.


    Deswegen hier eine kleine "Hitliste" unserer überschaubaren Erfolge :thumbs:




    Hier noch der Beste Zander der Tour als Nachtrag: 70cm


    Weiter oben (Nähe Camping"Lake-Caspe") habe ich noch mit DS Versuche gestartet, konnte auch einige Zander fangen, aber nur Kleinzeug bis 45cm.



    PS: Ein oberfetter Schwarzbarsch ist mir auf einen Spinnerbait mit Trailer eingestiegen, konnte sich leider beim 2. Sprung befreien! Der hatte aber die 50ig :icon_motz: Ansonsten waren die Bass noch kaum zu sehen bzw. zu fangen, zumindest von uns nicht :igitt:


    alpines-angeln.de/index.php?attachment/3673/alpines-angeln.de/index.php?attachment/3674/

    Auch sehr gelungen, der auf dem letzten Foto gefällt mir besonders!

    Könnte auch gut auf Meerforellen eingesetzt werden, hat ein wenig was von einem Shrimp.