Beiträge von Wolf123

    SilentHunter Petri zu deinen schönen Fängen!

    Du hast viel von deiner Fischerei mit Zockern geschrieben. Wenn ich "Zocker" gelesen habe, hab ich eigentlich eher an Minipilker gedacht, oder "pirk" wie man sie z.B. in Schweden zum Eisfischen hernimmt. Die Köder auf deinen Bildern schauen aber eher nach "blade lures" aus. ('tschuldigung, aber mir fällt grad kein anständiger deutscher Ausdruck dafür ein).

    Vielleicht könntest du noch was zu deinen Ködern erzählen?

    Grüße

    Wolfgang

    Wieder einmal unterwegs in schwedisch Lappland. Diesmal zweieinhalb Tage an der "Stadtstrecke" von Arjeplog. Die Arjeplogströmmarna http://www.arjeplogsstrommarna.se/ Kanäle, Flüsschen, "Ströme" und kleinere Seen die die großen Seen rund um Arjeplog miteinander verbinden. Alle Strecken liegen zum Teil direkt in Arjeplog oder sind mit ein paar Kilometer Anfaht gut zu erreichen. Es gibt hier aber wenig schwedisches "Vildmarksflair", weil die interessanten Stellen dann oft unterhalb von Kraftwerksdämmen und Schleusen liegen oder andere künstliche Verbauungen haben. Der Witz an der Strecke sind aber wohl die die großen Forellen, die aus den unten liegenden Seen nach oben, z.B. in den Hornavan aufsteigen und sich in eben jenen Kanälen fangen oder zumindest befischen lassen. Die beste Zeit für diese Fischerei soll dann direkt zur Saisoneröffnung im Juni sein oder dann im August, wenn die Laichfische aufsteigen. Selber konnte ich drei Fische mit ca 3-4 kg sehen, die aber an weiterer Kontaktaufnahme nicht interessiert waren...


    Am ersten Abend hab ich mir den Vaukaströmmen im Süden der Stadt angesehen. Gut zu erreichen mit gut ausgebautem Wanderweg. Daneben kann man sich immer wieder in die Büsche schlagen und an den Ufern entlangwandern. Der Wasserstand war (wie zur Zeit in ganz Nordschweden) recht niedrig und so ging das auch in Wanderschuhen recht gut. Alles sieht sehr malerisch aus, verblockte schnell fließende Passagen, die sich mit breiten langsamen Stellen abwechseln. Mit zwei Äschen bis 40 cm und zwei kleinen Bachforellen war ich dann ganz hoffnungsfroh. Die Ernüchterung kam dann am nächsten Tag. Sonntag Morgen, strahlend schönes Wetter und überall waren Fischer unterwegs und haben Blech oder Federn nach den Fischen geworfen. Gefangen hab ich dann ausser vielen kleinen Forellen noch zwei schöne Barsche, die gewissermaßen den Tag gerettet haben.

    Der Befischungsdruck ist wohl überhaupt, auch an den anderen Strecken recht hoch. Vielleicht wird das aber dadurch wettgemacht, dass aus den Seen immer wieder gute Fische durchziehen, die noch nicht so viele Blinker gesehen haben.


    Am Abend war ich dann noch an den Schleusen zum Hornavan. Wahrscheinlich die interessanteste Stelle des ganzen Bereichs. Hier ist immer ein Kommen und Gehen, irgendwer ist hier immer und fischt mit Streamer oder Blinker auf Großforellen. Hab mich dem aber nicht angeschlossen, weil immer wieder Renken am Ufer entlangziehen sah und endlich mal geziehlt mit der Fliegenrute auf Renken fischen wollte. Es hat eine Weile gedauert, bis ich den Dreh raus hatte und mit 16ner Nymphe am Seitenarm und leichtem Jig als Strecker hat's dann ganz gut geklappt. D.h. die ersten Fische hab ich komplett verpasst, weil von Bissen konnte man nicht wirklich reden, das war nur so ein leises Festhalten in der Strömung... Dazu kommt dann noch, das die Fische furchtbar leicht ausschlitzen. (Den Renkenprofis vom Walchen- und Tegernsee brauch ich da ja nix erzählen. Ich kenn das aber nur vom Eisfischen. Da ist Ausschlitzen eigentlich kein Thema. Denn bis die Fische kapiert haben, was eigentlich los ist, liegen sie ja gewissermaßen schon auf Eis. Der Drill fällt aus.)( Aber das war für mich dann eigentlich die spannendste Fischerei dieser Tage, denn wenn dann die Strömung mal ein Sichtfenster frei gibt und ein paar Renken stehen direkt vor den Füßen, dann lassen sie sich sogar auf Sicht befischen. Das Gefuchtel mit der Fliegenschnur direkt über ihren Köpfen stört sie erstaunlich wenig. Insgesamt konnte in dann in drei Stunden vier Renken bis 45, zwei Äschen und einen guten Barsch fangen. Alles schöne und feiste Fische. Am nächsten Tag war ich nochmal da und das gab dann auch noch mal ein paar Renken.


    Ich hab mir dann auch noch die meisten anderen Strecken angesehen, z.B. die Kanäle zwischen Sälla und Bjäckas, habe aber ausser einer Äsche nichts mehr gefangen.

    Auf der Rückreise gings dann noch einen halben Tag auf Dorsch und Köhler vom Ufer aus bei Mo i Rana. Ist aber nicht besonders gut gelaufen. Und dann noch am Tärnaån bei Tärnaby. Hier wieder wenig und (zu) warmes Wasser, viele Fischer... Nur oben bei den Bergseen im Ryfjället hat's wieder gut geklappt mit Vildmarksflair, kühlem Wasser und schönen Bachforellen 8).


    Grüße,

    Wolfgang

    Jedenfalls viel Erfolg und Spass da oben! Und wär ja ganz nett wenn was zamm geht. Ich bin ja hoffentlich noch länger hier.


    Ich fahr gelgentlich über die E12 nach Mo I Rana, weil das für mich der kürzeste Weg nach Norwegen ist. War in der Gegend aber noch nicht im Fjäll unterwegs, falls du das gemeint hast. Ich war mal etwas nördlich bei Haugland bei ein paar Bergseen, ganz erfolgreich auf Forellen. Und südlich gibt es an der Strasse zwischen Finneidfjord und Hemnesberget immer wieder gute Stellen zum Fischen auf Dorsch und Köhler vom Ufer aus.

    Also, falls der Wasserstand doch nicht mehr passt, mit leichtem Spinn- und Fliegengerät könnte ich aushelfen;) Ist aber halt selbst für skandinavische Verhältnisse nicht grad um's Eck...

    Hi Bernd, so viel gibt's zu der Reise eigentlich gar nicht mehr zu sagen. Da ich seit einer Weile in Schweden lebe, war die Tour mit einer Anreise von 370 km gewissermaßen eher ein Ausflug. Und damit ja auch für die Hunde halb so wild, die Fahrerei. Es gibt jedenfalls jede Menge staatliche Gewässer in den Fjällregionen die noch erkundet werden wollen und für die Allgemeinheit zugänglich sind. Die Lizenzen gibt es unter http://natureit.se/en?language=en zu ganz erschwinglichen Preisen (z.B. 1 Tag 70 SEK, 3 Tage 125 SEK).

    Vielleicht noch ganz interessant, auf dem Campingplatz in Tärnaby hat mir ein Fischer erzählt, dass jetzt Anfang Juli, wenn die Köcherfliegen in Massen schlüpfen, Renken aus dem unterliegenden See in den Tärnaån ziehen (direkt am Campingplatz) und sich geziehlt mit der Fliege befischen lassen. Ich hab das aber selber nicht probiert oder gesehen, sondern bin dann am nächsten Tag noch zu Bergseen im Ryfjället, wo ich noch ein paar Bachforellen bis 30 cm gefangen und einen brauchbaren Saibling vermurkst habe.

    Bei einer Bergwanderung auf den Atoklimpen vor zwei Jahren ist mir der Autjejaure (https://kartor.eniro.se/?c=65.…ejaevrie%22;207581652;geo) ins Auge gestochen, der mit seinen vielen Buchten und Halbinseln verheissungsvoll in der Ferne geglitzert hat. Nun war es so weit, mit Sack und Pack raufmaschiert und das Basislager aufgeschlagen. Der erste Abend brachte einen schönen Saibling. Glück für mich, denn so wusste ich, dass es sie überhaupt gibt. Pech für den Fisch, denn leider nur quergehakt am Einzelhaken und mit Loch im Bauch wollte ich ihn dann auch nicht zurücksetzen...

    Der nächste Tag brachte dann ausser einem Zupfer auch nichts mehr. Insgesamt war's recht kalt und windig, nicht die besten Voraussetzungen und von Oberflächenaktivität sowieso keine Spur. Aber wer weiss, vieleicht komm ich ja wieder...

    Grüsse,

    Wolfgang

    Mein erster Atlantiklachs, wenn auch kompletter Zufall und wenn auch nur ein kleiner.


    Und auf die Gefahr hin, dass dieser Thread jetzt komplett schwedenlastig wird:

    Meine Wanderungen im schwedischen Fjäll zu den Bergseeforellen.

    Super! Das hört sich nach einem wirklich gelungenen "Abend" an :).

    Ich hab mir gerade die von dir genannten Seen auf der Karte angesehen und da gibt's ja wirklich viele Buchten und Verbindungsstrecken, so dass das Fischen vom Ufer ganz gut gehen sollte. Falls es gerade wieder mal regnet und du nicht gerade am Hegenenbinden bist, kannst du mir gerne ein paar Uferstellen schicken, hat aber keine Eile.

    Mit dem Boot ist es so eine Sache. Hab zwar ein kleines Alu-Klappboot, das ich auf dem Autodach transportieren kann, aber wenn ich nicht nur zum Fischen dort hin fahre und vielleicht noch wandern gehe, mag ich das Boot ungern so frei zugänglich stehen lassen. Nicht mal im friedlichen, sicheren Schweden ;)

    Mal sehen, wie ich tue. Hab ja noch ein wenig Urlaub...

    Danke für euer Feedback! Ich möchte noch hinzufügen, dass mir die Tour im Östra Jofjället, die ich auch letztes Jahr schon gemacht habe, am besten gefallen hat. Gut erreichbar, Rundtour, sehr abwechslungsreich über 5 (bzw. 7 in der längeren Version) verschiedene Seen und Weiher und auch ganz ordentlicher Fischbestand.

    Topographische schwedische Onlinekarten für die Tourenplanung gibt's übrigens hier https://kso.etjanster.lantmateriet.se/ oder "Lokalsinne" als App.


    Lenz,

    da habt ihr euch eine tolleTour zusammengestellt! Ich hoffe bloß, dass der Sommer noch etwas sommerlicher wird, ausser vielleicht zum Lachsfischen ;) Bin schon gespannt, wie es euch ergeht!

    Wenn du gerade in Jäckvick bist, fischt du dann hauptsächlich im Hornavan? Gezielt auf Renken fischen würde mich auch mal stark interessieren, also im Sommer. Im Winter kenne ich das ja schon vom Eisfischen auf der Ostsee. Macht es Sinn am Hornavan vom Ufer zu fischen oder ist ein Boot ein Muss?

    So ein Elcherlebnis hatten wir auch mal in Kanada. Da ist ein junger Elch über den See geschwommen und fünf Meter neben unserem Zeltplatz aus dem Wasser gestiegen. Was er von uns wollte hat er uns nicht verraten, aber diese Erlebnisse machen solche Touren unvergesslich!

    Gute Zeit noch!

    Ich war nun dieses Jahr auch wieder in der Ecke Hemavan-Tärnaby zum Wandern und Fischen. Das Wandern stand vielleicht etwas im Vordergrund, weil mein Hund auch mit dabei war und der hat gern mal nicht so viel Verständnis, wenn ich mich an einem Spot festbeisse und nichts weitergeht... ;) Aber das hat hat schon so gepasst, viel wandern in schöner Landschaft und neue Ecken auskundschaften. Das Wetter war recht kühl, mit anhaltendem Nordwind, eher suboptimal für ergiebige Fischerei, aber dafür gab's dann auch keine Mücken.


    Am ersten Tag und voller Erwartung zum Östra Jofjället, das ich ja schon vom letzten Jahr kannte. Hab die Tour um zwei Seen erweitert, doch diesmal leider, wohl wetterbedingt, wenig Aktivität und am Ende waren's drei Bachforellen. Die größte ca. 38 cm, wunderschön und buttergelb.


    Am nächsten Tag zu ein paar Seen im Västra und Östra Björkfjället in der Nähe von Tärnaby. Es war nicht ganz einfach hinzukommen, weil ich den Einstieg zum Pfad nicht gefunden habe und dann querfeld nach Karte und Kompass durch Wald und Sumpf hingestiefelt bin. Das war durchaus spannend und dem Hund hat's jedenfalls gefallen :). Fischereilich allerdings wenig aufregend. Es war noch kühler und windiger als am Vortag und der ganze Erfolg waren drei Bisse in einer windstillen Ecke, die ich dann auch alle drei vermurkst habe...


    Am übernächsten Tag ging's auf einer längeren Wanderung ins Västra Jofjället zu den Seen Säjnesjaevrie und Rikarsjön. Im Säjnesjaevrie konnte ich meinen ersten und einzigen Saibling der Tour (und auch einzigen Fisch des Tages) fangen, einen ca. 30er. Am Rikarsjön war null Aktivität und da hab ich mich auch gar nicht länger aufgehalten.


    Am letzten Tag dann zu einem See in eimen Tag des Ryfjället, ausgehend von Yttervik. Der See ist relativ gut zu erreichen und es gibt eine Reihe mehr Seen in dem Tal, hab aber nur den ersten befischt. Es war wieder wärmer, schwül, windstill und hurra - die Mücken waren auch wieder da! Nach gewissen Startschwierigkeiten, Messer vergessen, wieder umgedreht, dann den falschen Steig erwischt, zu hoch ins Fjäll aufgestiegen und weglos über Stock und Stein zu dem Seen abgestiegen... Der See selber ist nicht besonders gut zugänglich, man muss sich viel durch Weidengebüsch, Birkenunterholz und Wacholder schlagen, um ans Ufer zu gelangen. Ich konnte dann aber doch vier Bachforellen zwischen 25 und 30 cm fangen und eine ca. 40 ist ausgekommen. Keine besonders großen Fische, aber ein echter Genuss diese Bergseeforellen. Und mit den Entnahmen und dem Long-Line-Release hab ich mich auch genau an die Empfehung in der Lizenz gehalten ;). Danach soll man unter 30 cm entnehmen und darüber zurücksetzen, um das Tausendbrüder-Problem, sprich kleinwüchsige Bestände, zu vermeiden.


    Insgesamt war's wieder eine schöne, interessant Runde, auch wenn wegen des Wetters die Fische nicht ganz so mitgespielt haben, wie ich gehofft hatte.


    Grüße

    Wolfgang

    Zwei Monate sind ja absehbar und Mitte/Ende Juni ist echt eine schöne Zeit, wenn alles in frischem Grün leuchtet und wenn's rund um die Uhr hell ist. Ich freue mich jetzt auch schon, dass das Eis weg geht und man wieder "normal" fischen kann. Wir hatten nach anfänglichem Tauwetter einen kleinen Kälteeinbruch über Ostern, aber bis Juni sollt's dann doch passen... ;)

    Servus!


    Die Provinzverwaltungen von Jämtland, Västerbotten und Norrbotten haben die Informationen zum Fischen in staatlichen Gewässern aktualisiert. Falls jemand einen Urlaub in Schweden plant, hier gibt's Infos für 2017, z.T. auch in Englisch.


    Jämtland:

    http://www.lansstyrelsen.se/Ja…/fjallfiskeguide-2017.pdf


    Västerbotten:

    http://www.lansstyrelsen.se/Va…llfiske%202017%20WEBB.pdf


    Kiruna:

    http://www.lansstyrelsen.se/No…municipality_Overview.pdf


    Jokkmokk:

    http://www.lansstyrelsen.se/No…municipality_Overview.pdf


    Gällivare:

    http://www.lansstyrelsen.se/No…tet_engelska_oversikt.pdf


    Arjeplog:

    http://www.lansstyrelsen.se/No…municipality_Overview.pdf


    Viel Spaß beim Planen!

    Selbst wenn im Voralpenland der Frühling schon weit fortgeschritten ist, hab ich noch einen kleinen Nachtrag zur Winterfischerei. Hier in Nordschweden verabschiedet sich jetzt langsam der Winter, das Eis an der Küste ist verschwunden und untrügliches Zeichen - die ganzen Zugvögel, Singschwäne, Kraniche, Kiebitze... kommen zurück. Aber das Eis auf meinem Haussee hat noch gute 80 cm. Mit steigenden Temperaturen wird es weich, mürbe und zäh und mit dem Eisbohrer wird's langsam richtig mühsam, die Löcher zum Fischen zu bohren. Darum war dieses Wochenende wahrscheinlich das letzte in der diesjährigen Saison.

    Die Fische stehen jetzt sehr konzentriert in bestimmten Ecken und sind nicht mehr so gut über den ganzen See verteilt wie zu Anfang des Winters. D.h. viel suchen, viele Löcher bohren... Anständige Barsche waren gar nicht mehr aufzutreiben, aber zwei mittlere Hechte (und drei ausgekommen) waren noch ein schöner Saisonabschluss.

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    Röding6634 : 2 Monate Nordschweden, das hört sich doch schon mal gut an! Vielleicht sieht man sich ja mal... Und falls die Winterangelfaulheit spontan und unerwartet nachlassen sollte, Eisfischen kann man in der Küstenregion normalerweise locker bis Ende März oder länger und in den Bergseen ist das eh kein Problem. Wobei man aber sagen muss, dass Pimpelfischen eigentlich nur so richtig Spass macht, wenn's läuft. Im Sommer mit der Spinn- oder Fliegenrute am Fluss entlang wandern oder im Boot auf dem See, da hab ich auch einen erfüllten Angeltag mit vielen Naturerlebnissen, auch wenn wenig bis nix geht. Beim Pimpeln kann das dann schon auch mal bisserl fad werden, weil da sonst nicht so viel aussenrum passiert...
    Übrigens danke auch für die Erklärung mit den Renken!

    Ich kann dir ehrlich gesagt nicht sagen, welche Coregonen das genau sind. Es gibt ja ziemlich viele Arten und die Benamsung ist ja alles andere als klar geregelt, siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Coregonus. Auch mein BLV Fischbestimmungsbuch (Muus/Dahlström) sagt z.B. zur Coregonus lavaretus (deutsch: Große Schweberenke, Blaufelchen, Madümaräne), dass es je nach Gewässer Unterschiede im Aussehen und Lebenweise gibt. Und eben diese Renke auch in der Ostsee vorkommt. Dann gibt es aber auch den Nordseeschnäpel (Coregonus oxyhynchus), der dann aber auch in bestimmten Formen wiederum im Alpengebiet vorkommt. Etwas schwierig, da den Durchblick zu behalten. Gut, das Buch ist auch sicher 20 Jahre alt und mit Genetik usw. gibt's auch sicher neue Erkenntnisse, aber ich halt's der Einfachheit halber wie die schwedischen Fischerkollegen. Alles ist "sik" (Renke), egal ob aus der Ost- oder einem Bergsee... ;)


    Hier ist eine Website, mit Videos vom Eisfischen im Flachwasser. Z.B. hier: http://www.kikmete.se/Bloggark…/fiskeblogg%20140208.html
    Die Videos sind zum Download, kein Stream, auf das Filmrollensymbol am Ende der Seite klicken.


    Und aus der Fischerperspektive von oben durch's Eisloch: https://www.youtube.com/watch?v=jOtKUR_slhc

    Servus!


    Hier jetzt nichts aus den heimatlichen und manchmal schwer vermissten Voralpenflüssen, aber vielleicht passt das ja trotzdem in die Rubrik Winterfischerei. War heute das erste Mal in der neuen Pimpelsaison auf der schwedischen Ostsee (Region Västerbotten) und hatte einen wirklich guten Tag erwischt. Das Eis in einer kleinen Bucht ausreichend dick, steigender Wasserstand, der immer wieder Renkentrupps reingespült hat. Wassertiefe unter dem Eis nur ca 20 cm, wodurch ausnahms- und tollerweise die Fischerei auf Sicht möglich war. Schon spannend, wenn man durch's Eisloch sieht, dass und welche Fische unterwegs sind und die dann an der Mormyschka knabbern. Es war dann auch einigermaßen was los auf dem Eis, aber für alle waren reichlich Renken und ein paar Barsche da :D


    Wolfgang

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    Hi!
    Schau doch mal, ob du für Sonar und Downscan unterschiedliche Hz einstellen kannst. Bei meinem Lowrance sehe ich unter 15m bei 800 kHz im Downscan auch nichts mehr.
    Grüße,
    Wolfgang