Beiträge von holzwurmkarl

    Servus Berndi

    wenn man sich mit den Gegebenheiten genauer befasst sieht es doch gar nicht so schlecht aus für den Walchensee. Nur sollte man die natürlichen Rahmenbedingungen akzepzieren wie sie sind. Das widerspricht in natürlicher Weise oft den Wünschen der Angler und Berufsfischer.

    Der See wird dank der Ringkanalisation immer sauberer. Das geht so weit. dass die Seen, wie Studien zum Bodensee schon lange eindrucksvoll beweisen, eine Güte haben die nicht mehr der Natürlichkeit entspricht, sondern noch sauberer sind. Was früher aus den umliegenden Feldern, Wiesen und Wäldern in den See gespült wurde wenn es geregnet hat wird heute größtenteils durch die Kanalisation abgefangen. Also weniger Eintrag, weniger Nahrung. Will man nun saubere Seen oder "sauberste" Seen? Wir als Angler wollen natürlich Seen mit genügend Nahrung für unsere Fische. Diese Zeiten sind vorbei und werden auch nicht mehr kommen.

    Der Seeforelle wird das nicht viel ausmachen so lange sie Dank der Obernach genügend Platz und Möglichkeit bietet sich fortzupflanzen. Hier besteht allerdings die nächsten Jahre noch Nachholbedarf, da wie du weißt, es lange nicht möglich war dorthin aufzusteigen und zu laichen. Diese verlorenen Generationen gilt es ducrh menschliche Hilfe nachzuholen und in vernünftigen Maße zu besetzen.

    Der Saibling wird bis auf Ausnahmen einfach kleinwüchsig bleiben. Es bleiben Einzelfische die sich umstellen um große Jäger zu werden. Im Schwarm werden sie immer klein bleiben, egal wie alt sie sind. Zu wenig Futter, zu wenig Wachstum. Ich fände es eher für sinnvoll sich hier anzupassen, was eine Veränderung das Schonmaßes bedeutet.

    Die Bodenrenke beweißt diese Theorie. Wobei es hier etwas besser aussieht. Große Renken wurden und werden immer wieder gefangen.

    Der Mensch neigt generell dazu, zu meinen früher was es besser. Ganz früher war es jedoch weitaus schlechter. Aufgrund seiner Entstehungsgeschichte war der Walchensee einst nahezu fischfrei!!! Erst durch Besatz und Eingriff durch menschliche Hand wurde er zu dem was er jetzt ist.

    Servus
    zunächst möchte ich vorausschicken dass ich ein großer Fan der Veröffentlichungen von Prof. Arlinghaus bin.
    Der Artikel wirft für mich jedoch einige Fragen auf. Ich glaube nicht dass Forschungsergebnisse von finnischen Seen auf unsere Gewässer übertragbar sind. Wenn man bedenkt dass rein statistisch jeder Finne 1,5 Gewässer allein befischen kann ist der Befischungsdruck bei uns wohl weitaus größer und das bringt mich auf einen weiteren Punkt. Die höhere Entnahmerate bei uns. Die Angler wären gezwungen, wollen sie Hecht fangen, ihre Ködergrößen auf die zu befischende Größe anzupassen. Die gezielte Befischung von Großhechten wäre nämlich dann aufgrund des Schonmasses über (beispielsweise) 80cm verboten. Niemand kann glaubhaft behaupten mit 40cm langen Ködern auf Küchenhechte zu schleppen. Das ist wie bei Schonzeiten. Die Pflicht zur Hege verbietet es geschonte Fische gezielt zu beangeln.
    Wird also die Entnahmerate höher, dann stellt sich eine Frage die in diesem Artikel überhaut nicht behandelt wurde. Wie verhält sich bei stark befischten Gewässern die Alterspyramide? Denn, sollte in den Küchenfenstern ein Loch entstehen, dann fehlen zum einen die nachwachsenden Großhechte. Wobei ich glaube dass das weniger das Problem sein wird weil nicht alle eines Jahrgangs gefangen werden. Zum anderen aber darf man nicht außer Acht lassen dass es entsprechend weniger Fresser auf Weißfische bestimmter Größen gibt. Herr Arlinghaus spricht ja selbst an welch "immensen Nahrungsbedarf halbstarke Hechte haben". Im Extremfall kann das über die Jahre zu Verhältnissen führen wie sie bereits im Altmühlsee vorherrschen. Dort wird zweimal jährlich ein Berufsfischer aus Norddeutschland bestellt der bis zu 60 Tonnen Weißfische fängt weil der Räuberbestand nicht mehr in der Lage ist den Bestand zu regulieren.
    Ob wirklich Computersimulationen dazu taugen auf natürliche Gewässer übertragen zu werden sei mal dahingestellt. Aber er schreibt ja selbst dass noch weitere Versuche nötig sind. Bin gespannt was da noch kommt. Ich freu mich drauf.

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    Nach stundenlanger Betrachtung meines Körpers vor dem großen Spiegel ,


    Lieber Herbert, meine besten Glückwünsche zu dieser heroischen Leistung. Man bedenke dass die meisten Nachkommen unserer muskulösen, hochgewachsenen, germanischen und anmutig erscheinenden Vorfahren, sich bei solch einem Anblick wohl beschämt nach wenigen, jedoch sehr schreckvollen Sekunden abgewendet hätten und sich für die nächsten Wochen trotz imenser Gefahren durch EHEC und bissiger Salatläuse als Anhänger des ungesalzenen Salatblatts als Hauptgericht bekennen würden. Von daher, meinen Respekt und meine Hochachtung zu dieser Tat. :thumbup::thumbup:

    ch besitze auch noch 2 eigene teiche und da darf ich doch auch auch mit einer beliebiger anzahl von ruten angeln oder nicht ? ist doch privatbesitz.




    MfG


    Servus,
    sobald du eine Angel in die Hand nimmst unterliegst du dem Fischereigesetz. Also, sind es in deinem Bundesland maximal drei Ruten die erlaubt sind. Egal ob der Weiher Privatbesitz ist oder nicht.


    da kann jeder angeln und soviele angeln reinschmeißen wir er lust hat :)


    Servus, da muss ich dich leider enttäuschen. Der Uhrmischling hat vollkommen recht.
    Zum einen muss das Ding irgend jemanden gehören und der hat in der Regel auch das Fischereirecht. Zum anderen darfst du, egal ob Privatweiher, See oder die eigene Badewanne, in Bayern nur mit maximal zwei Handangeln agieren.

    Also das so direkt von der Region abhängig zu machen finde ich schon sehr vage. Außer man betrachtet einen Porsche Cayenne als althergebrachtes Vehicle eines Jägers. Dies stünde in der oberbayrischen Region dann mit Sicherheit wieder direkt proportional im Verhältniss zum Durchschnittseinkommen der hiesigen Jagdbrüder und umgekehrt proportional zum Anteil derer mit Hauptwohnsitz in betreffender Region.


    Lese ich da etwa Neid? Oder ist das nur die Meinung eines schlecht informierten Beobachters?

    Servus
    den alten Lack würd ich ganz entfernen, dann hast du auch einen besseren Haftgrund wenn du direkt aufs GFK gehst.Die Fehlstellen wirklich großzügig über laminieren und gut zwischen schleifen damit die Oberfläche wieder glatt und auch griffig wird.

    Bei der Oberfläche würde ich erst mal Sandstrahlen, sonst kann es sein dass du auf dem alten Untergrund wieder Rückstände hast, die eine Verbindung zu den neuen Schichten erschweren. Die Haftung ist dann nicht gegeben und es kann sich wieder lösen. Es gibt aber auch jemanden der hat das kostengünstiger mit der Flex erledigt. Nur ist die Oberfläche dann schon sehr wellig weil man einfach nicht so gefühlvoll arbeiten kann mit der Flex. Aber es funktioniert.