Beiträge von Der Zuagroaste

    einfach 30 große Steine abfischen im Vorbeitreiben und schon hat man einen Biss. Aber es gibt auch richtige Hotspots die einfach zu erkennen sind (Tief/Drehströmumg) wie auf dem zweiten Bild. Da haben wir dann auch mal geankert und intensiver gefischt.

    Man mag es kaum glauben, aber ich hänge immer noch/wieder in Wyoming fest. Viel Arbeit, wenig Freizeit und wenn dann bin ich lieber zum Jagen gegangen. Aber durch viele Bekanntschaften im Kollegenkreis konnte ich dann einer Einladung zu einer Bootstour auf dem Green River nicht widerstehen. Man fährt das Ruder-Boot auf dem Trailer zur Slipstelle am Fluss und stellt das zweite Auto am Zielort flussabwärts ab. In diesem Fall sind 7 Meilen Flussstrecke geplant. Ziel waren große Bach und Regenbogenforellen, der Fluss war aber auch voll mit laichenden Kokanee Lachsen, de wir aber nicht gezielt befischen wollten. An den Haken ist trotzdem einer gegangen, lange zu leben hat er aber nicht mehr. Wir haben recht große Tandemstreamer in Schwarz und Gold/weiß an der 6er Rute mit Sinkschnüren gefischt. Zum Glück hatten wir einen echten Traumtag erwischt, blauer Himmel, kein Wind und nur -9°C am Morgen. Wir hatten den Fluss komplett für uns alleine. Eine unglaubliche Landschaft gepaart mit einer Stille, die man bei uns nicht mehr erleben kann. Das Wasser war klar und der Pegel schön niedrig und ich hab das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen. Neben einigen kleinen Bach/Regen und Cutthroad Forellen haben wir insgesamt 4 kapitale Forellen über 20 Inch gefangen. Es handelt sich dabei um echte Wildfische, man hat minutenlang das Gefühl den Fisch nie zu bekommen und wen man meint jetzt wird er müde ist die Fliegenschnur gleich wieder von der Rolle verschwunden. Die Entnahme war auf einen Fisch mit mindestens 20 Inch beschränkt und Bachforellen waren schon komplett geschont, der Bestand ist rückläufig. Trotzdem glückte uns ein richtiger Knaller, eine 60er Bachforelle mit unglaublicher Färbung und einer Statur wie ein wildes Bison. Aber auch die Regenbogenforellen waren echte Schönheiten. Da das Angeln nach einer Entnahme einzustellen ist und man aus dem Boot ja schlecht rauskommt haben wir alle Fische zurückgesetzt. Ganz zum Schluss nach 2h Beißpause konnte ich dann noch eine große Regenbogenforelle fangen, die ich entnommen habe. Der amerikanische Kollege hat etwas sparsam geschaut, der isst keinen Fisch sondern lässt sie alle wieder schwimmen. Ich werde ihm da sicher nicht reinreden, aber meins ist es nicht. Insgesamt ein Highlight, dass ich nicht wieder vergessen werde.


    Einer ist mir ausgekommen, war Fotoscheu.


    Aktuell sitze ich gerade in Denver am Flughafen und fliege mal heim, aber ich werde wohl noch mal wieder hin müssen. Dann vielleicht mal Eisfischen.

    Petri zur 60er Fario, toller Fang. Das Problem mit den Parasiten ist meistens nicht die Gesundheitsgefahr sondern das ungute Gefühl im Hinterkopf beim Essen. Ein klarer Fall für den geliebten Nachbarn oder den besonders geschätzten Arbeitskollegen 😉

    Ich war gestern auch mal wieder draußen. Nach den Fängen mehrerer kapitaler Renken durch mehrere Angler bei uns im Nordosten haben die Netzte erst mal wieder für Ruhe bei den Fängen gesorgt. Einige Untermaßige mit einer knapp 30er auf 15 und 18m und gegen Abend auf 8m noch eine Kugelrunde 36er. Die Letzte Renke war schon randvoll mit Laich in einem sehr späten Stadium. Also einige Renken scheinen schon früher dran zu sein.

    Der Drilling kann ein Maul zunageln und der Einzelhaken kann das Auge treffen. Ich hab beides probiert, mit beiden Methoden hab ich schon untermaßige Salmoniden unglücklich gehakt und ungewollt stark verletzt. In der Summe aller Aspekte, auch was das Einfangen von Dreck betrifft bin ich beim Einzelhaken (Owner S61) gelandet. Aber man darf das nicht so absolut beurteilen Uwe und gleich andere Angler mit anderen Methoden verurteilen. Ein kleiner Drilling ist manchmal auch nicht verkehrt.

    Ja sauber, ich hatte zuletzt vor Quirin keine Erfolge. Ich war aber auch tiefer unterwegs. Wir hatten uns letzten Freitag trotz gemischter Wettervorhersage mal Richtung Ringsee aufgemacht. Nach einigen Suchen und 10 Untermaßigen haben wir dann doch noch auf 18m mit 14er Nymphen in Lila Erfolg gehabt und ein paar dicke Bodenrenken von 35-40cm gelandet. Die Sorte hab ich schon lange nicht mehr gefangen.

    Wo anfangen, ich verliere langsam echt den Überblick. Bachforellen bis 4 Pfund aus Streamer, Kokanee Lachse auf Nymphe, Schleppfischen auf Lachs, vertikal auf Laketrout mit Gummiködern, ein paar schnelle Forellen nach Feierabend vom Ufer, Diverse Grillabende mit erstklassigen Fisch...

    Hier kann man hingehen wo man will, überall großartige Fischbestände. Nach einem Jahrhundertwinter mit extrem viel Schnee sind viele Flüsse aktuel noch sehr hoch und schwierig zu befischen. 2 Wochen noch, dann komm ich erst mal zurück in die Realität.


    Gruß aus der Steppe,


    Stefan

    Keine Ahnung, bin weit weg. Aber mitte Juni ist normalerweise ne klare Sache für Quirin/Siemenssteg auf 4-5 m oder ganz flach in 1m Tiefe. Ist mir aber noch keine aktuelle Meldung untergekommen. Wäre ich da würde ich mal Kaltenbrunn erkunden, auch 5m und flacher. Die letzten Jahre oft nur morgens bis 10:30 im Flachwasser.

    Kleines Beispiel aus den USA. Auf jeden Fluss und See regelmäßig Kormorane, verschiedene Säger, Fischadler und riesige Seeadler. Die Bestände an Forellen aller größen und Arten sind gigantisch hoch. Aber du hast auch Recht, kleine Gewässer bei Einfall größerer Zahl von Kormoranen können örtlich komplett leergefressen werden. Wenn allerdings das Gewässer über hunderte Meilen barrierefrei zu durchwandern ist für die Fische ist der Einfluss gleich null. Die Vergrößerung der Biotope steht allerdings bei uns fast nie auf der Agenda und Kormoranbejagung und Vergrämung ist enorm Aufwendig um Erfolge zu erzielen, geht aber.