Beiträge von Der Zuagroaste

    Der wird sich mit seinem Tretantrieb vom Kajak auf der Stelle halten und so die Drift kontrollieren. Ich hab es am Freitag mit Driftsack und Ruderboot am Tegernsee probiert, allerdings mit Köderfisch am Fireball und eher Zielfisch Seeforelle. in 4 h sind 2 mal Fische aus 8m Tiefe im Freiwasser dem Köder bis kurz unter die Oberfläche gefolgt ohne spürbar zu beißen. Der Driftsack erlaubt aber auch bei mehr Wind das gezielte Fischen mit einem Zocker in 20m Tiefe, ich müsste es nur mal einen Tag durchziehen und ein glückliches Händchen beim Interpretieren der Echolotsignale haben.

    Ich finde bei denen besonders die 90° Umlenkung aus dem Tretgetriebe nach Hinten zum Außenborder unglücklich. Dann lieber eine weiter starre Umlenkung im Tretgetriebe und einen geraden Wellenverlauf. Dass man mit einer hochwertigen flexiblen Welle Höhenunterschiede ausgleicht finde ich aber nach wie vor sehr elegant.

    Ich finde zwar selber keine Erfahrungsberichte, aber wenn Forelleke sagt die flexiblen Wellen bei dem Pedalantrieb brechen häufig im Einsatz schreckt mich das schon ab.

    Hier das Ergebnis meiner Anfrage an H2Probed:


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    Ja, hab ich inzwischen auch durchblickt. Sieht sehr elegant gelöst aus, aber ob die Flex-Welle die Drehmomente langfristig aushält ist fraglich aus meiner Sicht.

    da musst du wohl eine km/h Zahl nennen, wir schleppen am Tegernsee inzwischen alle ziemlich langsam. So 2,5-3 km/h strampelt man locker einen Nachmittag durch glaube ich.

    Meine Priorität wäre auch der Blick zum Heck beim Schleppen, lieber nen Spiegel nachrüsten. Wenn die Welle näher am Boden verläuft würde man nicht so viel Platz verlieren. Steuerung über Drehen des Antriebes wäre die elegantere Lösung. Beim Elektromotor darf man nicht vergessen, dass mancher auch vom Batterien schleppen genervt ist. Außerdem macht der aktuelle e-Bike Trend auch technische Lösungen für elekto/Tretkombinationen möglich.

    Ich kenne das Video zwar schon, aber so wie du es eingebettet hast ist es nicht verfügbar.


    Nochmal meinen allergrößten Respekt für die Umsetzung des Prototypen.

    Also meine Erfahrung sagt, dass die Seeforellen im März genau an den gleichen Stellen rumschwimmen wie im Mai oder September. Einzig das Nahrungsangebot und die Quote an Hecht-Beifängen macht den Unterschied. Ein Köderfisch auf 4-8m Tiefe ist sicherlich das ganze Jahr über eine gute Variante, aber man kann das ganze Jahr über vom Ufer mit Blinker erfolgreich sein.

    Absolut, es war der Kompromiss aus Lagerplatz, leicht zu tragen, einfach aufs Autodach und runter und mobil sein. Und es hat in mein damaliges Budget gepasst. Ich hab damit auf Renken gezupft im Ringsee und der Rottacher Bucht. Heute hab ich den Komfort eines größeren Ruderbootes mit festen Liegeplatz. Sehr komfortabel, aber eben nicht beliebig flexibel. Hier geht es aber um Bellyboote und damit kannst genau genommen mit Bahn und Bus zum See. Es erlaubt eine sehr hohe Flexibilität beim Transport unter dem Nachteil eingeschränkter Geschwindigkeit im Wasser. Genau genommen ist das Tretkajak für >2000 Euro nicht die Lösung für jemanden, der mit dem 100Euro Bellyboot fischen möchte und zu Hause keinen Platz für ein 4m Boot hat.