Beiträge von BlauerFisch

    Dito Rainer.


    Einfach nur widerwärtig wie diverse Zivilversager hier über den Fischereiverein Berchtesgaden und seine Art und Weise das Gewässer zu bewirtschaften urteilen.
    Mehr noch, viele waren sogar schon mehrfach zu Gast beim Verein und lassen dennoch jeglichen Anstand missen und werden nicht aktiv um diesen Anfeindungen, Verleumdungen und Verdrehung von Tatsachen Einhalt zu gewähren. Pfui!




    Ich distanziere mich eindeutig von diesem Forum, für mich ist nur noch Fremdschämen angesagt.


    Ich fordere Herrn Heinrich auf mein Profil umgehend in diesem Forum zu löschen.

    Marco : Nö, ist noch im Originalzustand. Was ich optimieren wurde ist die Holzart, Kirsche oder Walnuß würde ich nehmen. Die Stifte/Nadeln lockern sich ab und an, aber das ist der einzige Knackpunkt. Die würde ich nicht mehr hinein schlagen sondern mit einen Holzbohrer vorbohren und die Stifte dann mit einem Epoxidharz fest einkleben.

    Servus,


    ja genau um feinen Zwirn geht's.


    Wenn man mit feinen und ultrafeinen Bindefäden mit 70 Denier und weniger bindet, spürt man den Unterschied in der Qualität zum Beispiel einzelner Bobbins.
    Ich hatte als Keramikbobbin auch schon die Variante von Flies & More (Montain River), war aber teilweise den Tränen nah weil mir immer wieder Fäden gerissen sind. Keramik ist nicht gleich Keramik. Und die Kegel am Spulenhaltern waren so rau in ihrer Oberfläche dass ich die Spulen mit einem Tropfen Salatöl schmieren musste. Ging gar nicht...


    Der einzige Bobbin der da aus meiner Sicht noch mithalten kann ist der von Tiemco. Allerdings fehlt dem das Feature des Fadenhalters mittels Schaumstoffinlay.


    Ja, der C&F ist teuer, aber auch jeden Cent wert.


    Gruß,
    Stefan

    Servus,


    selbstverständlich Freue ich mich dass überhaupt etwas gemacht wird, gar keine Frage. Die Massnahmen am Lochbach sind sicher sinnvoll, persönlich würde ich sie aber zumindest im Moment "nur" als ökologische Aufwertung bezeichnen. Trotzdem besser als nix.


    Denn auf der anderen Seite bin ich der Meinung dass mit kosmetischen Erdbewegungen am Ufer und ein paar Ladungen Felsbrocken im Flussbett oft nur ökologische Kosmetik betrieben wird. Wirklich nachhaltige und umfassende Renaturierungsmassnahmen sehen für mich einfach anders aus.
    Und Licca Liber meint nichts anderes und ist das Ziel der Lechallianz, interessant dazu finde ich die Stellungnahme der Lechallianz vom 31.07.2013 zum 1. Workshop zur Lechrenaturierung am 25.07.13 die ich hier zitiere:


    31.07.2013


    1. Workshop zur Lechrenaturierung am 25.07.13


    Stellungnahme der Lechallianz


    Wir freuen uns, dass unsere jahrelangen Bemühungen um die Renaturierung des Lechs im Naturschutzgebiet Stadtwald Augsburg endlich Früchte tragen. Damit ist auch schon fast die Frage nach dem Zweck der Lechallianz beantwortet.


    Die Lechallianz setzt sich für die ökologischen Belange im Lechgebiet ein, ihr Ziel ist eine Renaturierung der Flusslandschaft und der Erhalt der frei fließenden Reststrecken. Der Lech mit seiner reichhaltigen Ufervegetation soll als natürliche Flusslandschaft, den Menschen als Erholungsraum dienen. Mit dem Vorbild Wertach vital können wir deutlich sehen, wie die Bevölkerung diesen neuen Naturraum annimmt und die Natur neu zu erleben ist.


    Der Lech ist der ökologisch wichtigste Alpenfluss. Er ist als Biotopbrücke für das gesamte Lechtal wichtig und zählt zu den artenreichsten Lebensräumen. Allerdings sind es die letzten Auenreste mit lechtypischen Arten (1% sind nur noch vorhanden) Es sind die letzten Trittsteine im Verbundsystem der Biotopbrücke. Gerade das NSG Stadtwald Augsburg ist als Vorranggebiet ohne wenn und aber für den Naturschutz zu sehen.


    Lange bevor der Begriff „Licca – liber“ geprägt wurde ist uns aufgefallen, dass in der Aue etwas nicht mehr stimmt. Verluste bei zahlreichen Arten sind der Beweis für eine bedrohliche Veränderung. Zeitgleich ist die fortschreitende Eintiefung des Lechs immer deutlicher geworden.


    Dadurch war die Forderung nach einer umfassenden Renaturierung des Lechs auch im Einklang der Wasserbauer. Weil eine sinnvolle Renaturierung ohne die Anbindung der Aue nicht möglich ist, ergibt sich zwingend die Notwendigkeit einer größtmöglichen Rückverlegung der Deiche. Die Maßnahme darf aber nicht an den Deichen enden. Nur mit der Einbeziehung des vorhandenen Kanal – und Bächesystem wird das Gesamtprojekt den erhofften Erfolg bringen.


    Die dadurch entstehenden, natürlichen Retensionsflächen, entsprechen auch einem zeitgemäßen Hochwasserschutz. Damit werden wir der Verantwortung den Unterreinern gegenüber gerecht, selbst alles zu tun, um die Hochwässer möglichst lange zu bremsen. Das letzte Hochwasser brauche ich in diesem Zusammenhang wohl nicht zu kommentieren.


    Unter Fachleuten besteht Konsens, dass die Probleme an ihrer primären Ursache, also an ihrer Wurzel angegangen werden. D.h. im Vordergrund muss die Selbstgestaltung des Flusses, die Selbstentwicklung seiner Lebensräume stehen. Die komplexen Bedingungen einer natürlichen Aue erfordern komplexe Ansätze. „Ein bisschen Auenschutz“ gibt es nicht, auch keine 100%-ig vorhersagbare Planung. Wir müssen uns trauen, die Gestaltung dem Fluss zu überlassen – auch wenn der sich mal nicht an bunte Pläne hält.


    Auen – wichtiger Baustein nachhaltiger und integraler Gewässerbewirtschaftung, zwei Drittel aller Pflanzengesellschaften wachsen in der Aue
    Auen sind Puffer gegen Extreme im Wasserhaushalt
    Auengewässer – Lebensräume für FischeJungfischhabitate – Wintereinstände – Hochwasserrückzugsräume - Stillwasserlebensräume
    Flüsse brauchen mehr Raum
    Die langfristige Sicherung und Reaktivierung von naturnahen Flusssystemen ist deshalb eine gesellschaftliche KernaufgabeUmsetzungen in diesem Handlungsfeld erfordern wegen der Gemengelage die kooperative Mitwirkung aller Beteiligten bereits in der Frühphase der Planungen.


    eine sehr geehrten Damen und Herren, diese Feststellungen, es sind auch unsere Einschätzungen und Forderungen, kommen von Herrn Prof. Grambow aus dem Umweltministerium.


    Wir können nur hoffen, dass nun die Umsetzung dieser hohen Ziele erfolgt.


    Uns sollte auch nicht bang sein, denn wir haben auch noch die Gesetze auf unserer Seite, soweit nicht ständig die Aushebelung dieser Gesetze betrieben wird.


    Der Augsburger Stadtwald einschließlich des Lechs und dessen östlicher Uferbereich ist Naturschutzgebiet. Darüber hinaus unterliegt das genannte Gebiet dem Schutzstatus eines FFH-Gebiets.


    Deutschland und Bayern sind jedoch durch Natura 2000 rechtlich verbindlich sowie durch die Biodiversitätsstrategien zusätzlich politisch verpflichtet, Auen zu schützen und einen günstigen Erhaltungszustand wiederherzustellen. Zusätzlich verpflichtet auch die Wasserrahmenrichtlinie EU-weit, die Durchgängigkeit der Flüsse zu gewährleisten. Das bedeutet zwangsläufig, in dem zu renaturierenden Bereich alles zu unternehmen, um jegliche Abstürze zu vermeiden.


    Flüsse brauchen mehr Raum, die Umsetzung bedeutet gleichzeitig einen positiven Beitrag für das Fehlen des derzeitigen Geschiebes. Tausende Quadratmeter Flinz in dem betreffenden Flussbereich zeigen, dass ein dringender Handlungsbedarf gegeben ist. Neben einem sinnvollen Geschiebemanagement ist auch ein entsprechendes Abflussmanagement notwendig, um den möglichen Selbstheilungseffekt des Lechs zu unterstützen.


    Meine sehr verehrten Damen und Herren, mit diesem Renaturierungsprojekt haben wir die einmalige und zugleich letzte Chance ein kleines Stück Wildflusslandschaft wieder herzustellen, um unserer Verantwortung für unsere Natur und unseren Nachkommen gerecht zu werden.


    Günther Groß


    Ich hoffe dass die Dinge weiter in die richtige Richtung voran getrieben werden und nicht der blinde Umstellwahn auf erneuerbare Energien alle anderen ökologischen Notwendigkeiten vom Platz fegen.


    Verbleibe mit einem kräftigen Licca Liber! :dwarf::freedom::guns:


    Stefan

    ... hier ein paar Beispiele, von den Gewässern, die Teilweise von Peter schon erwähnt wurden:


    Teilstück des Lochbachs.



    Servus Marcus,


    Was haben die Maßnahmen am Lochbach mit der Renaturierung von Flüßen zu tun? :bahnhof: Für mich Nullkommanull, sorry.


    Der Lochbach ist einer von vielen Bächen welche bis Ende des 15. Jahrhundert aufgrund des natürlichen Verzugs des alten Lechbetts nach Osten und der daraus folgenden Veränderung des Grundwasserstands und somit dem Versiegen derer Quellen unterlegen war. Um Abhilfe zu schaffen wurde in den Lochbach Lechwasser eingespeist. Der Lochbach wurde von Menschenhand zu einem Industriekanal umfunktioniert, er ist nicht vergleichbar mit Lech und Wertach.


    Den Lochbach zu renaturieren geht gar nicht mehr, weil das hieße man müsste ihn von seiner Quelle Lech trennen. Und dann ist Ebbe in der Betonröhre.


    Gruß,
    Stefan

    ... lade ich dich gerne mal ein (Privatrevier, gräfliches Fischereirecht Gr.WEIKERLSEE/b.LINZ) dann kannst du dir gerne ein Bild davon machen


    Servus Theo,


    die Einladung nehm ich an, das gilt! Du kriegst demnächst eine PN von mir. ;-):hide:


    *frotzelmoduson*


    Ich hab einen Arbeitskollegen aus Linz, der geht viel auf Hecht, kann sogar sein dass der auch am Großen Weikerlsee fischt.
    Das ist auch so ein Sprücheklopfer.... :P:flex:8o:floet::biggrin:


    *frotzelmodusoff*



    Gruß,
    Stefan

    Zum Zitat von Blauer Fisch :@Billiguser: Wie messt Ihr eigentlich Schärfe und Haltbarkeit?
    mich würde mal interessieren wie du die Schärfe und Haltbarkeit der TMC Haken messen willst


    Flots : Genau das will ich ja von denjenigen wissen die billige Haken fischen und sagen dass sie "begeistert" sind. Ich hab bisher gar nicht gemessen, orientiere mich an den langjährigen Erfahrungen von eingefleischten Fliegenfischern.



    Für mich zählt nur der Praxistest: da ich sehr oft auf Karfen(Wildfische in großem See) mit der Fliegenrute fische und sich die meisten Fische zwischen 8 -10 kg schwer sind müssen die Haken(nicht nur DIE)ordentlich was aushalten.
    Als Jahresabschluß war ich gestern noch mal am/im See , obwohl es doch schon kalt ist , konnte ich nacheinander 3 gr.
    Wildkarfen fangen . Die ersten beiden auf einen extrem dünndrähigen Knapek (Modell P9,#10) den letzen fing mit einem TMC 2487 #10 der sich aber bereits aufgebogen hatte und gerade noch gehalten hat.


    Flots : Wieso fischst Du dünndrahtige Haken wenn Du gezielt auf kampfstarke Wildkarpfen gehst? Wäre da nicht ein TMC 2457 oder TMC 105 besser? Wenn ein dünndrahtiger 10er Knapek das aushält wäre das hitverdächtig.


    Gruß,
    Stefan

    Servus,


    es gibt Neuigkeiten im Stroft Händlerkatalog 2014.


    Die Titelseite verrät schon: Stroft hat endlich ein eigenständiges Vorfachspulensystem mit Cutter-Ring, Spulenhalter und Short-Strap entwickelt. :up:
    Rein von den Bildern es auf mich einen sehr guten Eindruck. Die genaue Beschreibung findet Ihr auf den Seiten 17-18 und 24. :book:


    Ab Februar 2014 soll das zum Patent angemeldete System lieferbar sein.


    Ich werde mir 2-3 komplette Systeme so schnell wie möglich organisieren und testen.


    Gruß,
    Stefan

    Servus,


    für mich gibt's beim Thema Haken nur eine einzige Option: Keine Experimente, nicht auf den letzten Cent achten.


    Der Haken ist nun mal das einzige direkte Verbindungsglied zwischen Fisch und Fischer und gemeinsam mit dem Vorfach entscheidend, Experimente sind für mich in diesem Bereich sowieso ein "No go".
    Deswegen kommt für mich nur 1-A Qualität in Frage, ich hab mich aufgrund einheitlicher Expertenmeinungen und Empfehlungen ausschließlich für Tiemco entschieden. Mein Hakenvorrat ist mit Tiemco grundlegend eingedeckt, einen kleinen Ausschnitt davon seht ihr auf den Bildern. Ist also kein Geschwätz, sondern gelebte Praxis. :hide:


    @Billiguser: Wie messt Ihr eigentlich Schärfe und Haltbarkeit? Oder ist er nur gut weil das Preis-Leistungsverhältnis gut in den Kram passt?

    Servus Hans,


    also mit Sedge wird's wirklich ein wenig wärmer.


    Leider schwant mir dass das Rätsel vielleicht a bissl zu schwierig ist...


    Das Bindemuster ist kein klassisches sondern eine Kombination einer Fliege von Randall Kaufmann und einer Sondervariante einer Fliege von Lee Wulff.
    Noch ein Tipp: Der rote Faden in Kombination mit Pfauengras ist typisch für die Farbgebung und teilweise namensgebend für die gesuchte Fliege. :hide:


    Na, kommt vielleicht jetzt einer drauf? Würd mich freuen.


    Gruß,
    Stefan