Beiträge von Kneuer

    Hallo,


    die Hegene hat so viele Anbissstellen, wie Haken vorhanden sind. Im Gesetz ist sie neben einer Handangel mit bis zu drei Anbissstellen genannt.


    § 16 Abs. 1 S. 2 AVBayFiG: "Abweichend von Satz 1 darf die Hegene bis zu fünf Anbissstellen haben"

    Hey Ralf,


    für Norwegen hast ja jetzt schon die Vibramschuhe 8)


    Echt schade, dass dein Test so negativ ausgefallen ist. Mir hätte das mit dem Vibram auch gut gefallen. An der Schlierach warst ja noch ein bisschen zuversichtlich, dass es taugen könnte mit den Sohlen.

    Hi Gags,


    ich glaub, das war ein Beitrag im Rahmen der Sendung Unkraut. Bin mir aber nicht mehr ganz sicher. Lief aber im Vorabendprogramm nach der Abendschau.

    Hi,


    ich hab Filzsohlen unter meinen Watschuhen und möchte das nicht mehr missen. An Land bei Schlamm hast halt dass echt Probleme, oft, aber gerade im Wasser, wo hinfallen meistens das Ende des Angeltages bedeutet ist Filz durch nichts zu ersetzen.


    Wennst einen Kompromiss suchst, probier doch mal Vibram oder die Kombisohlen Filz/Gummi.

    Hi,


    gerade eben im BR haben sie tolle Bilder aus der Fischperspektive beim Hochwasser gezeigt. Da waren beispielsweise Barben zu sehen, die sich alle in eine kleine Steinnische reingquetscht haben. Das war ein richtige Pulk aus ca. 10 Fischen.


    Da konnte man dann schon sehen, dass die Tierchen sich zu helfen wissen.


    In die ruhigeren Uferbereiche können sie natürlich auch schwimmen. Worum ich mir aber ein wenig Sorgen mache, sind eingefasste Bäche in Städten etc., wo die Fische einfach keinen Randbereich finden können. Da kann es dann schon sein, dass sie quasi weggespült werden.


    Aber irgendwo werden sie dann schon zur Ruhe kommen können.

    Guten Morgen,


    ein Wahnsinnsfisch. Schön, dass die Petit Rhone noch so viel von sich hören lässt. Es ist sicherlich eine wunderbare Fischerei dort, in dem Dschungel. Da hätt ich auch mal Lust drauf, aber das ist so weit zum fahren. Naja, vielleicht mal wieder an den Po dieses Jahr...

    Hi,


    ich persönlich mochte die GS2 überhaupt nicht als ich sie testgeworfen habe. Mir liegt für größere Distanzen eine mittelschnelle Rute mit einer eher Richtung Spitzenaktion tendierten Biegekurve. Dafür habe ich mir die Redington Pursuit ausgesucht. Die werfe ich mit Klasse 5 recht sauber.


    Für kleinere Bäche hab ich eine moderate fast Klasse 4 Rute selbst aufgebaut. Die geht bei Belastung in Richtung Semiparabolik. Die werfe ich auf Distanzen bis 15m am besten.


    Bei den Fliegenruten entscheidet halt sehr der Wurfstil. Ich werf lange Distanzen schnell und kurze Distanzen langsam. Deswegen meine Rutenauswahl.


    Bei den Rollen schau ich, dass ich günstige Rollen krieg, die dennoch gut funktionieren. Deswegen hab ich 2 Rollen von einem österreichischen Onlineshop und eine Okuma SLV. Funktionieren tadellos und waren nicht sehr teuer.


    Wichtig ist dann eher wieder die Schnur. Ich bin momentan mit der Barrio GT90 in Klasse 4 und der Climax X-Act in 5 und 6 sehr zufrieden.


    Ein weiteres sehr wichtiges Detail ist eine gute Wathose. Wer viel im Fluss unterwegs ist, wird an einer atmungsaktiven nicht vorbeikommen. Ich hab momentan eine von Field & Fish in Gebrauch.


    Anstelle einer West hab ich übrigens ein VEstpack im Einsatz: Den Vision Mycket Bra. Ist im Sommer angenehmer als eine Weste und ich hab noch einen Rucksack für Brotzeit mit dran.

    Kneuer, deine Swap Fliegen z.B hatten glaub ich auch Wiederhaken wenn ich mich nicht irre ;)


    Richtig. Meine SWAP-Fliege hatte eine Widerhaken. Warum? Ganz einfach: Die Terrestrialhaken, die ich gekauft hatte, haben einen Widerhaken. Bei meinen eigenen Mustern in der Box wird der angedrückt. Nachdem ich aber nicht wusste, wer von den SWAP-Teilnehmern beim Seeforellenfliegenfischen auf den Widerhaken verzichten möchte, habe ich das unterlassen.


    Die Entscheidung, ob man mit oder ohne Widerhaken fischen möchte,kann jeder selbst treffen, solange sich die Verwendung von widerhakenbewehrten Greifern im Bereich des legalen bewegt. Damit meine ich die Gewässer, wo nur widerhakenloses Fischen gestattet ist.


    Warum hier so scharf geschossen wird, kann ich nicht nachvollziehen. Einst sprach ein König: "Jeder soll nach seiner Facon glücklich werden". Das ist auch mein Motto beim Angeln.


    Ich habe erst letzte Woche wieder gesehen, dass widerhakenloses Fischen Vorteile bringt. 5 Bachforellen, alle knapp unter dem Map konnten schonend zurückgesetzt werden. Das war für mich weitaus schöner, die Fische zu fangen und einfach vom Haken zu befreien, als vor einem Aquarium zu sizen. Ich will mich hier aber auch nicht als Moralwächter aufspielen und die Leute bloßstellen, die einen Widerhaken verwenden. Ich kann das durchaus nachvollziehen, dass man sich bei Verwendung eines Widerhakens sicherer beim Drill fühlt. Meine bisherige Erfahrung beim Fliegenfischen, Hegeneangeln und Karpfenangeln zeigt mir aber, dass ich kaum weniger Aussteiger habe als früher, als ich noch einen Widerhaken verwerndet habe.


    Einen Aussteiger kann man so oder so haben. Deswegen bitte ruhig Blut. Anfeindungen müssen doch nicht sein.

    Hallo,


    ich schließe mich Ralf an. Besetzt ist der Weiher mit Forellen und Saiblingen und das nicht zu knapp. So riesig, wie der Weiher aussieht, ist er nicht ganz. Man kann ihn sich mal bei google Earth anschauen, wenn man so grob die Anfahrtsskizze mit der Satelitenkarte vergleicht.

    Ich war schon einmal in Waldheim. Es ist halt eine Zuchtanlage mit mehreren Teichen.


    Mein Fall war es nicht so ganz. Ich durfte nämlich nicht mit der Fliege fischen. Aber egal. Auch mit der Spinnrute ging es und meine Forellen (die ich zum räuchern gebraucht habe) hatte ich schnell beisammen.


    Bad Heilbrunn hab ich auch schon angetestet, das hat mir wegen der Größe etwas besser gefallen.


    Ich denke, fangen solltest in allen Anlagen was.

    Naja, so unbekannt ist der Shop nicht... wenn man mal ein klein wenig google intensiv quält, dann findet man in einigen Foren Kundenmeinungen... Positive und negative halten sich die Waage würde ich sagen.


    Gerade im Hinblich auf Reklamationen gabs da offenbar Probleme.

    Wenn ich schon mit gutem Beispiel vorangegangen bin, dann muss ich hier gleich nochmal loslegen 8)


    Ich habe für den generellen Verzicht gestimmt. Ich habe großteils schon umgestellt und alle neuen Haken, die ich benutze, haben keinen oder nur einen angedrückten Widerhaken.


    Beim Karpfenangeln, das ich vor ca. 4 Jahren intensiv betrieben habe, hatte ich keine Widerhaken in Gebrauch. Zwischenzeitlich beim Wallerangeln hab ich einen genutzt, schlicht weil es zu aufwändig war, immer den Widerhaken abzufeilen.


    Jetzt beim Fliegenfischen hab ich generell keine Widerhaken mehr an meinen Fliegen und beim Hegeneangeln habe ich einfach keine ordentlichen Widerhakenlosen Goldhaken bekommen. Aber auch da kann man getrost den Widerhaken andrücken. Die Renken haben eh ein weiches Maul, sodass der Widerhaken nur ausnahmsweise, wenn der Haken tatsächlich mal festes Fleich fasst, greifen kann... Im weichen vorderen Maulbereich hat ein Widerhaken keinen Vorteil.


    Größter Vorteil beim Widerhakenlosen Fischen ist, dass untermaßige Fische weniger verletzt werden und auch kapitale, evtl. geschonte Fische, leichter zurückzusetzen sind.

    Hi,


    danle für den Tipp. Mir gehts zwar in erster Linie nicht ums Fische fangen, sondern nur ums Ans-Wasser-Kommen, aber wenn man schon weiß, in einem leeren Gewässer zu fischen, dann machts keinen Spaß.


    Das mit dem Besatz rausfangen hab ich schon mehrfach gehört. Dann muss ich mir doch direkt nochmal überlegen, an welche Teilstrecke ich fahre oder ob ich vielleicht nicht doch meinen ersten Abstecher zum Tegernsee für dieses Jahr da ansetzen sollte...

    Hi,


    ich hab mir vorgenommen, in der zweiten Aprilwoche (unter der Woche) mal den Lochbach aufzusuchen. Entweder an die Strecke 1 oder 2 vom Augsburger Angelverein.


    Auf meine Karten für die Gewässer vom Miesbacher Fischereiverein muss ich leider noch bis 13.04. warten. Deswegen probier ichs erstmal am Lochbach, weil ich da relativ unproblematisch Tageskarten bekommen kann.


    Hat jemand Lust mitzukommen und die Fliegenrute zu schwingen?


    Grüße
    Christoph

    Hallo,


    ich finde es nur zu gut, dass von Roli nicht nur auf gedruckte Regeln und Gesetze hingewiesen wird, sondern auch auf die, ich nenne es mal, "Gewohnheiten".


    Wenn einem ein schöner Urlaub dadurch kaputt gemacht wird, dass man am Wasser als Eindringling, Aggressor gesehen wird und angefeindet oder sogar beleidigt wird, ist es auch nicht schön.


    Ich hatte ein ähnliches Erlebnis in Holland. Dort gab es für Zander nur ein Mini-Schonmaß und keine Fangbegrenzug. Wir wurden damals als "die bösen Deutschen" betrachtet. Niemand gab uns Tipps oder ähnliches. Eher im Gegenteil. Es wurde auf uns gedeutet und teilweise haben wir auch Sachen wie "Fleischfischer" zu hören bekommen. Das war ganz und gar unschön.
    Ich wusste allerdings im Vorfeld, dass C&R dort sehr stark praktiziert und auch gewünscht wird.
    Als die Holländer gesehen haben, dass wir viele der Zander zurückgesetzt haben und nur einen gut maßigen zum Essen entnommen haben, wurden wir schlagartig mit offenen Armen empfangen. Wir wurden sogar von einem Angler zum Grillen eingeladen und durfen auch mit auf sein Boot.


    Wie man sieht: Wenn man die örtlichen Gepflogenheiten kennt und sich nicht auffällig oder gar entgegen den Gepflogenheiten verhält, macht man sich evtl. viele Freunde.


    Wenn man Fisch entnehmen will, kann man es tun, es ist ja nicht verboten. Nur muss man dann damit rechnen, einen nicht ganz so tollen Urlaub zu haben.


    Und Roli hat hier meiner Meinung nach auch niemanden angefeindet. Er hat sogar schöne Ausweichgewässer dargestellt, an denen eine Entnahme keinerlei Probleme darstellt.


    Er hat halt auf das dort geltende Verständnis vom Fischen aufmerksam gemacht. Von mir ein Dankeschön dafür. Ich weiß es und berherzige es ganz sicher auch bei meinem ersten Urlaub im schönen Südtirol.


    Nebenbei: Als typisch deutsch empfinde ich die Tatsache, dass alles was nicht ausdrücklich verboten ist, als erlaubt und damit als gewünscht angesehen wird. Ich passe mich gern im Ausland an und wenn eine gewisse Herangehensweise an die Fischerei nicht gewünscht ist, dann tu ich das auch nicht. Es gibt genügend Ausweichmöglichkeiten, aber zum Feind der Angler im Ausland möchte ich mich nicht machen.


    Ich bin als Gast an diesen Gewässern und möchte mich so verhalten, dass ich auch ein gern gesehener Gast bin.

    Hallo,


    ich habe für den generellen Verzicht auf Drilling und Widerhaken gestimmt. Mir ist es lieb und recht, wenn ich den ein oder anderen Fisch im Drill verliere, wenn dafür untermaßige und/oder geschonte Fische relativ unversehrt zurückgesetzt werden.


    Aus diesem Grund gehe ich bei gewissen Angelmethoden auch kein unnötiges Risiko ein: Beispiel Renkenfischen. Ab einer gewissen Fangtiefe wird es unmöglich untermaßige Fische zurückzusetzen. Also wird hier verzichtet.

    Hi,


    wenn jemand noch Quillhammer braucht, dann einfach melden. Ich kann euch da gern noch ein paar binden. Die langen gebogenen Haken hab ich noch massig hier 8)


    Das Angebot mach ich euch aber nur, weil ich ganz genau weiß, dass man die Fliege auch schön im Bächlein einsetzen kann und dort der gefräßige Busch oder auch Baum lauert.

    Zum Wallerfischen ist eine Elektrorolle denkbar ungeeignet. Hier empfehlen sich tatsächlich große Stationärrolle wie Penn Spinfisher 950, Penn Slammer 760, FinNor Offshore, Tica Cybernetic...


    Nur zum wirklich weiten spannen von Montagen (was du in Deutschland sowieso vergessen kannst) wäre eine Multi sehr sinnvoll.


    Die Stationärrolle hat nämlich den Vorteil, dass man die Montage auch mal auswerfen kann. Mit der Muti tut man sich da mit einer Grundmontage unheimlich schwer.