Beiträge von berndi

    Hallo,


    auf meinen Aufruf hin haben sich immerhin drei Mitglieder unseres Forums gemeldet und ihre Mithilfe angeboten. Ein ganz grosses Kompliment an die Dreien! Sebastian hat mir viel über den Chiemsee erzählt und fantastische Fotos gesandt. Jockl hat mir den Ammersee sehr nahe gebracht und eine Vielzahl an Bildern übermittelt. Und Uwe kennt sich an vielen Gewässern bestens aus und ist mir ebenfalls eine grosse Hilfe. Herzlichen Dank.

    Morgen sende ich einen USB- Stick an den Verlag. Darin enthalten sind elf Kapitel über deutsche Alpen- bzw. Voralpenseen.


    Herzliche Grüße


    Bernd

    P.S. Hallo Allgäuspinner- bei Dir melde ich mich demnächst. Deine Hilfe brauche ich auch...

    Servus Schorsch,


    ja das tue ich gern. Ich war am Donnerstag auf der Frankfurter Buchmesse und habe mit dem Verlagsleiter gesprochen. Das Buch wird 144 Seiten haben und im Mai 2018 erscheinen. Inhalt: 12 deutsche Alpenseen ( bzw. Voralpenseen ), 12 österreichische und 6 schweizer. Gott sei Dank habe ich einige Helfer gefunden- sie liefern Fotos und Infos. Ich stelle auch die speziellen Angelmethoden vor- und einige Kochrezepte.


    Gruß, Bernd

    Da ich momentan sehr früh aufwache ( senile Bettflucht nennt dies mein Kamerad Vincent Klink ) habe ich die alten Walchenseebeiträge zurückgehend bis ins Jahr 2006 gelesen. Sehr interessant! Wie wird sich Deutschlands grösster Alpensee entwickeln? Das weiß nur der liebe Gott und der schweigt...Trotzdem sei mir eine Einschätzung erlaubt, basierend auf bald 30 Jahren Erfahrung und unzähligen Gesprächen mit Einheimischen und Gästen. Und natürlich habe ich alles gelesen was jemals über den Walchi publiziert wurde- Rainer Bouterwek, Serge Tircher usw. Ich habe mit den Alten telefoniert- mit Georg Spreuer der eine 36pfündige gefangen hat ( Anfang der Siebziger Jahre ), mit Prof. Dr. Raimund Maurer der den Herrn Stöffelmeier persönlich kannte usw.

    Seit einigen Jahren ist mein Kamerad Andy Boehm Vorstand der Fischereigenossenschaft. Er engagiert sich sehr. Laichfischfang auf Seesaibling wird betrieben und auch Bodenrenken werden besetzt. Beides wird sich mittel- bis langfristig positiv bemerkbar machen. Der Bestand an Barschen ist konstant gut. Wenn es gelingen sollte einen Saiblingsstamm zu bestzen der sich vom Plankton- zum Fischfresser entwickelt werden wir vermehrt Ü 40- Saibis erbeuten. Der Fang von Renken läuft seit Jahren konstant gut und ich denke dass diese Entwicklung weitergehen wird. Zu den Seeforellen: In jeder Saison werden welche über 12 Pfund gefangen, ich schätze zwei bis 4 Stück. Doch das sind oft verschwiegene Zeitgenossen die mir dies oft erst nach Jahren " beichten "- manchmal in bierseliger Stimmung....Im August fing Paule Bräu ja seine von 10 Kilogramm.

    Momentan schreibe ich ein Buch ( "Angelfaszination Alpenseen", erscheint im Mai ). Dabei telefoniere ich viel und erfahre dass Seen an denen man früher toll fing ganz schlecht geworden sind. Das ist ein Phänomen der alpinen Gewässer.

    In einigen Jahren möchte ich komplett an den Walchi ziehen. Schon deshalb liegt es in meinem Interesse dass die fischereiliche Entwicklung positiv weitergeht.


    Gruß, Bernd

    Das wäre jammerschade- der Asenstorfer ist schon eine Institution am Walchi. Aber es ändert sich so viel- Hotel Einsiedl zu, Cafe Bucherer hat unter der neuen Besitzerin auch mehr geschlossen als offen ( ich vermisse die Norma Werner die mit fast 100 Jahren noch an der Kuchentheke stand, wir haben Sebastians Taufe 2002 dort gefeiert ). Die Inge hat im Dorfladen aufgehört, aber die Waldschänke in Niedernach, die gibt es Gott sei Dank noch. Aber so ist unsere Welt schnelllebig, auch am idyllischen Walchensee. Aber wie schrieb schon Herr Grimmelshausen in seinem Werk "Simplizissimus" : Adieu Welt, denn auf dir ist nichts Beständigeres als die Unbeständigkeit selbst...


    Gruß, Bernd

    Hallo Marc,


    der ältere Fischer ist nicht aus Obernach, das ist der Paule Bräu und der wohnt in der Lobesau. Er hat im August die 20pfündige gefangen.

    Der andere ältere mit dem witzigen Boot ist der Öttl Hans und der wohnt in Obernach. Ich bin Badener, verstehe ihn aber ganz gut...


    Gruß, Bernd

    Hallo Dieter,


    wenn Du bei " Walchenseeabschluss 2017 " nachschaust wirst Du sehen dass ich Dich schon davor "entlarvt " habe. Das Di stand natürlich für Dieter, das Dr sind die Anfangsbuchstaben Deines Nachnamens und das Ni stand natürlich für Nittenau.


    Gruß, Bernd

    Wasti- darf ich tippen wer sich hinter dem Pseudonym wasti verbirgt- der Di Dr aus Ni der so nett war der Helene immer wieder mal Pralinen zu bringen. Ein Gentleman der alten Schule. Ich seh Dich zumeist hinausrudern wenn ich schon auf dem Heimweg bin. Vor vielen Jahren hast Du mal einen Leserbrief zum Thema Walchi an den Blinker gesandt. Dieter, Du siehst, nicht nur das Internet weiß alles, auch gewisse Angler aus dem Badischen kennen ihre Pappenheimer. Ich wünsche Dir eine tolle Saison 2018.


    Bernd

    Hallo Uwe,


    da trittst Du in die Fußstapfen von Alfons Englbrecht, Helenes Vater. Der Schuster und Inhaber des Angelgeschäftes fischte auf diese Weise, speziell im Juni. Rainer Bouterwek hat diese Methode dann publiziert. Ich bin sicher dass Du Erfolg haben wirst.


    Gruß, Bernd


    P.S. : Deine Gerätekombi ist toll!

    Hallo wasti,


    ich glaube dass Dein Boot am Steg der Edeltraut liegt. Ich habe Dich auch schon oft gesehen. Schön dass Du Dich jetzt hier im Forum " outest ". Wir sind ja ein kleines Häuflein geworden, wir Liebhaber des Walchis. Klein aber fein...


    Gruß, Bernd

    Hallo,


    wer mich kennt weiß wie gern ich schreibe. Derzeit arbeite ich an einem Buch übers Angeln in den deutschen, österreichischen und schweizer Alpenseen. Wenn alles planmäßig läuft wird es im kommenden Frühjahr erscheinen.

    Nun meine Frage: Wer hat Lust mir dabei zu helfen indem er mir von seinem Hausgewässer erzählt und / oder kann schöne Fotos liefern. Als Honorar kann ich allerdings nur jeweils ein Belegexemplar bieten.


    Herzliche Grüße


    Bernd

    Hi Ambacher,


    ich teile Deine Einschätzung. Paule Bräus Seeforelle von 20 Pfund ist in der Tat die größte der vergangenen Jahre. Aber welche mit 15 bis 17 Pfund wurden immer wieder gefangen. Die Fänger behalten es zumeist für sich- ich erfahre es dann über verschlungene Pfade ( Flirt mit Walchenseedamen, Stammtisch, alte Freunde ). Vor einigen Jahren hat ein sehr guter Fischer eine sehr grosse, er sprach von einer metrigen, beim Kescherversuch verloren. Dafür gibt es Zeugen.

    Ich habe an den Walchensee immer geglaubt. Es gab über die Jahre bei den Saiblingen heftige Schwankungen- auch da sehe ich einen leichten Aufwärtstrend. Wie es mal wird es nie wieder, das ist klar. Der Renkenbestand hält sich konstant. Aber seit auch Bodenrenken besetzt werden steigt die Zahl der Ü 50 und Ü 60.


    Gruß, Bernd

    Hallo Kaneta,


    Freiwasserrenken und Bodenrenken werden als ganz kleine Fische besetzt- die genaue Größe kenne ich nicht. Auf Seesaiblinge wird seit einigen Jahren Laichfischfang betrieben und in einer Fischzucht erbrütet. Auf Seeforellen wird auch Laichfischfang betrieben, allerdings schon seit langem. In WV- Boxen wird auch ein Teil in der Obernach erbrütet.

    Da ich 400 Kilometer entfernt wohne kann ich leider keine detaillierteren Auskünfte geben. Eine Brutstation existiert nicht. Es gibt am Walchensee zwei aktive Berufsfischer: den Rieger Hans und die Familie Boehm die in bescheidenem Umfang Netze auslegt. Zur Fischereigenossenschaft zählen noch Markus Grünwald sowie EON.



    Gruß, Bernd

    Hallo,


    im Jahr 2017 konnte ich nur zwei Wochen am Walchi sein. Das war von Ende Juli an. Anfangs heiße, sonnige Tage- nicht ideal zum Renkenfischen. Besser sind bedeckte Tage mit stabilem Hochdruck. Trotzdem fing ich meine Fische, ich glaube es waren 26 in 8 Angeltagen. Ich war zumeist nur vormittags, nie abends. In der ersten Woche fischte ich in Urfeld. An einem Samstag bissen die Renken wie die Rotaugen. Bis 8.00 Uhr hatte ich 5 maßige. Dann verankerte ich mich tiefer, dann an einer anderen Stelle um ein paar Saiblinge zu erwischen. Aber es biss eine Renke nach der anderen...An meinem nächsten Angeltag, an Dienstag, es war der letzte in Urfeld, bekam ich keinen einzigen Biss trotz diverser Platzwechsel.

    In der zweiten Woche fischte ich in der Walchenseebucht, fing viele kleine, aber 2 oder 3 maßige Renken pro Tag waren doch drin.

    Das schöne am Walchi ist dass man das gesamte Jahr über Coregonen fangen kann. Im April angle ich vom Ufer aus in der Einsiedelbucht, den Rest vom Jahr vom Boot aus. Mal in Sachenbach, mal Stiller Winkel, Insel, Niedernach, Urfeld, Einsiedelbucht usw.

    Uwe hat nach dem Ausblick gefragt. Ich bin optimistisch was die Renken betrifft. Seit einigen Jahren besetzt die Genossenschaft kleine Bodenrenken und das macht sich mehr und mehr bezahlt. Beim Saibling fällt eine Prognose schwer. Die Fangzahl und die Größe geht an nahezu allen Gewässern zurück. Trotzdem kann man am Walchi nach wie vor Glück haben. Die Fänge von Uwe ( Kayakfischer ) und anderen Spezialisten beweisen es ja.


    Gruß, Bernd

    Hallo Uwe,


    vielen Dank für diesen schönen Bericht. 9 massige Saiblinge an einem Tag- das ist respektabel. Und es erinnert mich an das Jahr 2002 als unser Sebastian zur Welt kam und ich drei Monate in Wallgau leben konnte. Da hatte ich Zeit zum fischen und habe mehrfach 10 Saiblinge rund um die Insel beim Schleppfischen erwischt...Lass sie Dir gut schmecken- für mich gibt es keinen feineren Fisch als ein in Butter gebratenes Saiblingsfilet...


    Gruß, Bernd

    Hallo Uwe,


    Gratulation zu Deinem tollen Fang und auch Bewunderung dafür dass Du kein Geheimnis aus Deinen Methoden machst. Alles was man in die Welt aussendet kommt irgendwann zu einem zurück...

    Die Herbsttage sind besonders schön am Walchensee. Sehr oft durfte ich das genießen....


    Gruß, Bernd

    Hallo,


    also: die Seeforelle war 81 cm lang und wog genau 20 Pfund. Gefangen hat sie mein langjähriger Kamerad Paule Bräu der in der Lobisau wohnt. Auf dem Weg zum Renkenfischen schleppt er immer einen Wobbler. Auf Höhe des Campingplatzes biss der Fisch in c. 8 Metern Tiefe. Es war ein kleiner Wobbler, c. 8 cm, mit dem er sonst Barsche gefangen hat.


    Gruß, Bernd

    Hallo,

    gerade habe ich mit Helene telefoniert. Ich weiß jetzt wer die Seeforelle ( c. 80 cm ) gefangen hat. Ich werde ihn anrufen und vielleicht kann ich danach Details veröffentlichen.

    Der Maxi ( 15 J. ) hat beim Schleppen einen Hecht von 109 cm erbeutet.


    Gruß, Bernd