Beiträge von berndi

    Hallo,


    am 27. September wurde ich 61 Jahre alt. Mein 16jähriger Sohn stimmte zu dass ich von Donnerstag bis Montag an meinen Lieblingssee fahren konnte. Zum ersten mal wohnte ich im Bräuhof, ein Einödhof in Altlach an der Südseite des Walchis. Dort habe ich mich extrem wohlgefühlt. Direkt hinter dem Haus warf ich vom Ufer aus zwei Ruten mit Hegene aus. In Wurfweite war es aber wohl zu flach- kein Biss. Das war am Freitag. Gegen Mittag besuchten mich Hans Wurm ( Auktionator ) und Frank Meißner von Bayrischen Fernsehen ( Redakteur der Sendung Freizeit mit dem Schmitt Max ).

    Am Samstag versuchte ich wieder vom Ufer aus mein Glück, diesmal in der Einsiedelbucht, aber auch hier ohne Biss. Dabei traf ich Michi aus Lenggries- sehr sympathisch. Am Sonntag hoffte ich in Inselnähe mein Glück zu finden- wieder vom Ufer aus mit der Hegene, wieder ohne Biss. Beim gelegentlichen Spinnfischen mit dem Mepps 2 bissen Barsche die mich bald in der Bratpfanne erfreuen werden. Nach einem feien Essen beim Schorsch in der Waldschänke Niedernach und einem Ratsch mit 2 sehr guten Walchenseefischern kehrte ich nach Altlach zurück. Inzwischen war es 18 Uhr. Auf dem Wellenbrecher balancierte ich nach vorn. Dort war das Wasser viel tiefer....und brachte einer 37er Renke. Die wird meinen Gaumen bald in geräucherter Form erfreuen....


    Gruß, Bernd

    Lieber Fuschlsee0,


    im Juli hat ein Freund von mir, Georg G. eine Seeforelle von 15 Pfund, 80 cm, gefangen, beim Schleppfischen, Niedernacher Bereich. Er hat mir die Fotos per Mail gesandt. Und vergangenes Jahr hat mein alter Freund Paule B., er wohnt am See, eine von 20 Pfund gefangen, beim Schleppen mit einem kleinen Wobbler. Das sind natürlich Ausnahmefänge. Zum Besatz- Seefos werden abgefischt, gestreift, aufgezogen und dann dem See überlassen. Also kein Besatz ausgewachsener Fische wie anderswo in Bayern.


    Gruß, Bernd

    Hallo,


    in zwei Stunden mache ich mich auf den Weg. Rund 400 km trennen mich von meinem Traumsee. Bis Sonntag abend werde ich am Wasser sein. Heute lasse ich es gemütlich angehen. Der erste Weg führt mich zu Helene, dieser wunderbaren Frau. Dann trinke ich einen Kaffee bei ihrer Schwester Marietta. Danach beziehe ich mein Quartier- den Bräuhof in Altlach. Um 17.30 holt mich Helene ab und ich habe sie zum Essen in Blocks Post in Krün eingeladen.

    Wie oft ich ein Boot nehme- das entscheide ich spontan. Einmal auf jeden Fall. Ansonsten werfe ich wieder vom Ufer die Hegene aus. Dazu noch Spinnfischen mit meiner alten 2,20 m Gespließten von Pezon & Michel.

    Und am Sonntag abend hat der See dann wieder fünf Monate Ruhe von uns Anglern...


    Herzliche Grüße


    Bernd

    Danke Udo- ein Lob aus berufenem Mund tut doppelt gut. Ich verbringe die letzten Saisontage am Walchi, vom 27. ( meinem Geburtstag ) an. Wer weiß, vielleicht macht mir der See ein Geschenk...

    Ich wohne im Bräuhof in Altlach.


    Herzliche Grüße


    Bernd

    Danke für Deine Worte, lieber Sebastian. Bitte teil mir doch per PN Deine Adresse mit, dann schick ich Dir mein Buch.


    Gruß, Bernd

    Mensch Udo, Du Sauhund- Deine Erfolge sind mehr als beeindruckend....ein Beispiel dafür was am Walchi möglich ist wenn einer die ausgelatschten Wege verlässt und etwas neues, ungewöhnliches probiert. Auch ich experimentiere gern, allerdings ist bei einem Urlaubsangler die Zeit immer eingeschränkt. In dieser Saison hatte ich nur die eine Woche im August ( Uferangeln mit Badegästen rechts und links ) und vom 27. bis zum 30. September werde ich in Altlach im Bräuhof wohnen. Auf den Spuren vom Kini.....


    Gruß, Bernd

    Hallo,


    Irland- das ist das Land meiner Sehnsucht, meiner Träume und der Gedanken in schlafarmen Nächten. Wie oft ich schon dort war? Ich denke so an die dreißig mal. Auf meinen ersten Lachs musste ich neun Jahre warten- eine Schule der Demut. Aber entsprechend gross war die Freude als er dann am Ufer lag. Für meine Tränen, Freudentränen, musste ich mich nicht schämen...

    Und als der erste Lachs gefangen war ging alles viel leichter. Im Jahr darauf Lachs Nummer zwei und im Jahr 2002 hatte ich einen magischen Abend. Mein guter Freund Charles aus der Schweiz hatte mir einen Tip gegeben. Am Sea Pool des River Drowes, bei einsetzender Flut, tief die Fliege anbieten. Leider war schon ein Ire an dieser Stelle. Aber er fischte seine Fliege flach und erhielt keinen Biss. Von 18 bis 22 Uhr blockierte er die Stelle. Es war nur Platz für eine Rute. Aber ich konnte warten- dem Geduldigen fließt alles zu....Ja, was soll ich sagen- innerhalb einer halben Stunde bekam ich acht Lachse an die Angel und konnte zwei landen, keine grossen, Grilse mit 4 und 6 Pfund. Ein dritter wäre noch erlaubt gewesen, aber ich machte Platz für einen Iren der mir meine Fische gekeschert hatte.

    Im Juni war ich für eine Woche im grossartigen Newport House. Leider hatte es 5 Wochen nicht geregnet und durch den Fluss hätte man in Halbschuhen durchlaufen können. Zwei Tage fischten wir Im Lough- Style vom treibenden Boot aus. Aber auch hier hatten wir kein Glück. Wir unternahmen tolle Ausflüge- nach Ballynahinch wo wir phantastische Muscheln aßen, an einsame Strände, Achill Island ( wo Heinrich Böll oft

    war ) usw. Das Essen im Newport House war so fein dass die Waage nach meiner Heimkehr plus drei Kilogramm anzeigte. God bless Ireland!


    Gruß, Bernd

    Hallo Udo,


    Du wirst ja immer mehr zum " Enfant terrible " des Walchensees. Mit Deinen völlig unorthodoxen Methoden bist Du megaerfolgreich. Ich habe gestern Dein Video über das Renkenschleppen per Wobbler angeschaut und war völlig beeindruckt. Aber um zum Thema zu kommen- auch hierbei lohnt sich jedes Experiment- Grösse, Form, Farbe. Beim Ausweiden der 44er Renke kamen wirklich beeindruckend grosse Larven zum Vorschein, viele in gelb und braun. In einem Punkt bin ich mir jedoch sicher- je grösser der Schwarm desto weniger selektiv sind die Fische. In Phasen wo die Mehrheit der Angler jedoch wenig fingen war ich mit meinen Hegenen in Gr. 16 erfolgreich. Und Perlen verwende ich auch gerne.


    Gruß, Bernd

    Ja, es ist so dass im Walchensee diverse Seesaiblingsstämme vorkommen. Über die Jahrzehnte wurde Brutmaterial aus dem Hintersee, dem Mondsee, dem Starnberger See usw. bezogen. Vor ganz langer Zeit sogar aus Schweden.


    Gruß, Bernd

    Lieber Thomas,


    danke für Deine netten Worte über das Buch. Mit Deinen Infos und sehr schönen Fotos über das Angeln in Silser und Silvaplaner See hast Du mein Werk bereichert. Über die urige Fischart Namaycush liest man ja ansonsten wenig.


    Zur Info: Die Bücher für meine Helfer kann ich erst ende nächster Woche versenden. Derzeit bin ich mit meinem Sohn in Rovinj / Kroatien.


    Herzliche Grüße


    Bernd

    Hallo,


    das Schreiben, das ist mein Traum seit Kindertagen. Mein erster Artikel erschien im Juli 1975 in Fisch & Fang ( Die Schleie- ein dankbarer Friedfisch ). Viele weitere Beiträge erschienen im Lauf der Jahre und dann im September 2003 das erste Büchlein ( Wundervoller Walchensee ). Mit den Jahren noch zwei weitere ( Angelfaszination zwischen Schwarzwald und Bodensee und Wann beißt welcher Fisch ). Mein langjähriger Wunsch war es ein Buch über die von mir so geliebten Alpenseen zu verfassen. Auf der vergangenen Frankfurter Buchmesse traf ich mich mit Herrn Dvorak- Stocker, dem Eigentümer des Stockerverlags. Wir wurden uns schnell einig, ich musste jedoch Text und Fotos laut Vertrag bis Ende Januar abgeben. Herr Dvorak- Stocker wollte ein Erscheinen im Frühjahr. So sass ich unentwegt an Notebook und Telefon. Ich benötigte Hilfe- durch Tourist- Infos, vor allem aber durch Angler die mir wertvolle, aktuelle Infos über ihr Hausgewässer zur Verfügung stellten. Der renommierte österreichische Autor und Fotograf Wolfgang Hauer hat mir fünf wundervolle Fotos gegeben. Und so bin ich zu tiefem Dank verpflichtet- all denen die mir geholfen haben, mit Fotos oder Infos. Ich hatte allen Helfern ein Gratisexemplar versprochen. Schickt mir doch eine PN mit eurer Adresse und dem Vermerk ob ihr eine Widmung haben möchtet.


    Herzliche Grüße


    Bernd

    Hallo Jürgen,


    ja dass die Polizei auf dem Wasser kontrolliert, das ist mir auch neu. Werde mal die Helene fragen wie das entstanden ist. Zu den Renken- stimmt, es werden in jeder Saison mehr Ü40- Fische gefangen. Ich glaube dass es sich hierbei um Bodenrenken handelt, jedenfalls spricht der Mageninhalt meiner 44er dafür. Ich weiß von Andi Boehm, dem Vorstand der Fischereigenossenschaft, dass seit einigen Jahren Brutmaterial aus einem norddeutschen See bezogen wird. Neben dem Besatz mit "normalen" Renken wird also auch der Bestand an Bodenrenken gefördert und das kommt nun vermehrt uns Anglern zugute. Ein wenig stolz bin ich auch darüber denn ich habe mit Andi oft darüber gesprochen und letztendlich hat er meinen Wunsch erfüllt...

    Jürgen- wie lange bist bzw. warst Du in dieser Saison am Walchi?


    Viele Grüße


    Bernd

    Hallo,


    vom 11. bis zum 18. August dauerte mein Sommerurlaub am Walchensee. Leider nur eine Woche, aber ich habe jede Stunde sehr genossen. Für diese wenigen Tage wollte ich mein Boot nicht ans Ufer legen. Statt dessen wollte ich mal das Uferangeln mit der Hegene im Hochsommer testen. Ich wählte einen Platz in der Einsiedelbucht wo ein stattlicher Ahornbaum mir Schatten spendete. Zwei Ruten mit Unterwasserschwimmer, 30 und 40 Gramm Blei und so weit ausgeworfen wie ich nur konnte.

    Meine Erwartungen waren nicht hoch. Aber gleich beim ersten mal drei- 31, 32 und 35 cm. Am nächsten Tag wieder drei- 31, 33 und 41cm. Tags darauf vier- 31, 32, 33 und 44 cm. Die beiden letzten Tage brachten dann nur jeweils eine- 33 und 35 cm. Die 44er war dick und hochrückig. Ihr Magen war mit Nymphen prall gefüllt. Grosse Larven in grün und gelb. Zumeist habe ich vormittags gefischt, von 8 bis 12 Uhr. Die 44er hat einen temperamentvollen Drill geliefert, ist mehrfach gesprungen- da war ich froh als die endlich im Kescher war. Ich habe sie der Helene geschenkt.

    Ich verwendete 14er Haken und am erfolgreichsten war eine Nymphe in hellem violett.


    Herzliche Grüße


    Bernd

    Hi Udo,


    tolle Saiblinge die Du da fängst. Aber Du hast Dich intensiv mit der Materie beschäftigt und nun hast Du Dir Deine Erfolge redlich verdient. Auch ich habe die Erfahrung gemacht dass die grösseren Seesaiblinge oft in Tiefen zwischen 5 und 15 Metern zu finden sind- auch wenn es dort sehr tief ist. Als ich vor vielen Jahren mit dem Kombisystem geschleppt habe hat mir die flach laufende Rute nur wenige Bisse gebracht, aber das waren dann immer schönere.


    Herzliche Grüße


    Bernd