Beiträge von Die "Teapots"

    Wir können von unserem heutigen Vormittag ein paar ganz nette Renken, einen Barsch (mitten im Laichgeschäft auf Renkentiefe) und einen Hecht (hatte schon abgelaicht) vermelden. Es geht also schon ganz gut für Ende April. :)


    Das beste Erlebnis war aber heute ein richtig kapitaler "Klodeckel" auf einen 15 cm Gummifisch! Nicht quergehakt, nein, ganz sauber genommen. Ein schönes Tier!


    Brachse.jpg

    Servus, ja erzählt wird viel..... also auf die Aussage von dem Zanderprofi würd ich jetzt nicht viel geben. Stimmt, es werden jedes Jahr einige und vor allem große Zander gefangen, allerdings soweit mir bekannt meistens als Beifang beim Hechtschleppen. Kann auch sein das es da mittlerweile einige Experten gibt, aber das Fangen von maßigen Zandern auf Ansage am Starnberger See ist wohl doch eher Wunschdenken als Realität. Da würd ich dann doch auch eher am Ammersee um die 100EUR wetten....


    Aber wie schauts denn im realen Anglerleben so mit Fängen aus?


    Bei uns liefs vorletztes Wochenende mit den Renken schon ganz gut, waren sogar ein paar wohlgenährte bis 37 cm dabei. Aber gestern wars mal richtig zach. Na ja vielleicht war ja die Hitze schuld (irgendeine Ausrede bracht man ja;))

    Gutes Thema, Gags!:thumbup: Wegen ein paar Vollidioten sollten nicht alle anderen darunter leiden müssen!


    Aus zuverlässiger Quelle habe ich dazu erfahren, dass ab diesem Jahr, wenn ein Angler mit zwei 5er Hegenen erwischt wird, keine Warnung mehr ergeht, sondern die Karte für den Rest der Saison entzogen wird und die Angeln sichergestellt werden. Ob der Angler dann im nächsten Jahr wieder eine Karte bekommt, ist auch fraglich. Es soll auch eine Liste der "schwarzen Schafe" eingeführt werden, um das zu gewährleisten.


    Klingt so, als ob sie's ernst meinen... :rtfm:


    By the way, wie sieht's mit Fängen aus? Wir waren gestern und heute jeweils kurz unterwegs. Ausbeute: keine Seeforelle, aber einen schönen knapp 60er Aitel (was macht denn der schon da :blink:).


    VG

    Tobi

    Der Zuagroaste Ist ja nett was du für "tolle" Angler am StaSee kennst. Sind meist die, die auch mit zehn 5erHegenen nicht mehr fangen würden. Und die früheren "Eimervollmacher" sind meist die, die jetzt am lautesten jammern, dass nix mehr geht.... Tja ich gehöre nicht zu den "Volkssportlern" finde die 10cm-Regelung aber auch Schmarrn, selbst wenn wieder mehr kleine Forellen da sein sollten.


    Das Fischen in Schutzgebieten kann ich jetzt so nicht bestätigen und das ufernahe Schleppen verhindert ja die tolle Bayerische Schifffahrtsordnung mit der 300m-Abstandsregelung. Da wird dann ein kleines Angelboot mit Elektroquirl dem Dampfer gleichgestellt.....

    Ist mir schon klar das es unter anderem ums Fischen mit Hegene und Fliege im April geht. Meine Idee mit dem Naturköderverbot und Einzelhaken war auch eher als Änderungsvorschlag für den April gedacht, wenn man schon versucht untermaßige Forellen zu schützen, wär dies eben sinnvoller als die momentane Regelung. So gäbs auch keine Diskussionen wenn jemand dann beispielsweise mit Fliege fischen möchte.

    Dein Vorschlag mit dem Naturköderverbot bis Ende Oktober werte ich jetzt mal als Ironie (hoff ich zumindest das es so gemeint war....).


    Wär mir neu das am Walchensee jeder machen kann was er will. Wobei manche meinen das vielleicht wirklich.....

    Soweit mir bekannt, gibts am Walchensee so einen gelben Erlaubnisschein wo unter anderem drinsteht, das man beim Angeln mit Naturködern nur einen Einzelhaken verwenden darf.

    Besser wär meiner Meinung nach, anstatt dieser 10cm-Regelung die ja auch wenn mans genau nimt auch das Angeln mit Hegene und Fliege verbietet, ein komplettes Naturköderverbot tagsüber und Einzelhakenpflicht im April. Weil was soll an einem 10cm Köfi der mit Drillingen gespickt ist fischschonender sein als an einem kleineren Blinker mit Einzelhaken....


    Um nicht nur zu meckern muss man aber lobend erwähnen, dass die Regelung mit den Anbissstellen schon gut gelöst wurde.

    Tja Saiblingsschleppen im April. Ist schon den Rest des Jahres mangels ausreichend vorhandener brauchbarer Saiblinge schwierig und im April noch weniger mein Fall, da man sehr tief schleppen muss und wenn überhaupt meistens untermaßige fängt die das nicht wirklich überleben. Klar kann auch wie letztes Jahr bei einem Kollegen am 1.April ein Monster mit 67cm einsteigen(gibts ein nettes Bild auf der Seite vom Starnberger Angelladen) aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, da kann ich auch flacher auf Seeforellen schleppen...

    Gags du hast Recht, da war was mit dieser leidigen 10cm-Regelung. Wirst dich wohl auf einen enstprechenden Streamer besschränken müssen (was jetzt auch nicht unbedingt schlecht sein muss).

    Spinnfischen ist aber genauso schonend, wenn man auf Einzelhaken umrüstet.

    Finde das 50er Maß auch in Ordnung. Grade wenn man bedenkt, dass die meisten Forellen schon mit unter 40cm in den Netzen hängenbleiben, die hätten von einem offiziellen 60er Maß auch nix mehr ....

    Und deine Beobachtung zeigt ja, dass die Fische schon darunter laichen. In der Schweiz haben die meisten Gewässer nur ein Schonmaß von 40 oder 45cm, und die Bestände sind meist besser oder zumindest nicht schlechter wie hier. Soll jetzt aber nicht heißen das ich für eine Absenkung bin.


    Momentan glaub ich das es ködertechnisch nicht so wichtig ist, mit was man im April angreift. Bei dem schwachen Bestand musst du eher zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Was sich als schwierig erweisen könnte, denn wo kein Fisch ist, ists egal was du durchs Wasser ziehst.


    In früheren Jahren waren Blinker immer ganz erfolgreich und vielleicht sind ja dieses Jahr wieder paar mehr Fischerl unterwegs. Du weißt ja, als Angler denkt man halt positiv und hofft jedes Jahr wieder auf den großen Fang.:biggrin: 

    Die Begründung sagt schon alles. Obwohl sich natürlich die Frage stellt ob ein höheres Schonmaß von 60 cm bei intensiver Netzbefischung überhaupt je Sinn macht. Hab da auch am Ammersee meine Zweifel, vor allem wenn man da beobachten konnte wie im Februar sehr ufernah alles mit Netzen abgesteckt wurde. Kommst dir dann als Angler schon etwas verar... vor:/. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

    Schau ma mal wies an unserem Tümpel so weiter geht....

    Genau und nun sollte der Mensch schaun, dass zumindest wieder bißl "Renaturierung" stattfindet. Angeblich haben aber der Georgenbach und auch der Lüßbach einen sich selbst erhaltenden Bachforellenbestand. Und wenns da bei den Bachforellen mit der Vermehrung klappt, dürfte das für die Seeforellen doch auch klappen....

    Klar haben größere Besatzfische weniger Fressfeinde, aber ausreichend vermehrt haben sie sich ja früher auch nicht, sonst würden wir ja hier nicht drüber diskutieren. Zumindest meiner Meinung nach ist es doch positiv, wenn man versucht einen Bestand aufzubauen der sich selber reproduziert, als nur eine Art von "put-and-take" Besatz zu betreiben.

    Mei obs jetzt hundert oder paar hundert Millionen sind die dieses Jahr reinkommen ist glaub ich relativ wurscht. Auf alle Fälle zu viele für einen nahrungsarmen See und im Verhältnis zum Besatz mit anderen Arten.


    Tut mir leid, aber so genau kenn ich jetzt Bodenbeschaffenheit und Strömungsverhältnisse der Bäche nicht, kann dir daher deine Frage nicht beantworten. Aber bei ein paar wirds ja scheinbar einigermassen passen, sonst hätte man ja von seitens der Fischereianstalt nicht dieses Projekt gestartet. Und vor sagen wir mal siebzig oder hundert Jahren hatten die Forellen auch keine Bäche mit mehr Länge oder Gefälle um zu Laichen....

    Ich find den Ansatz nicht schlecht, da ja ein Besatz im See wie wir alle aus leidvoller Erfahrung wissen auf Dauer scheinbar auch nix bringt.

    Na ja ganz so negativ würd ich die Sache auch nicht sehen. In ein paar Zuflüsse scheinen ja immer noch oder wieder Forellen aufzusteigen bzw. sie versuchen es zumindest. Wenn die Qualität der Bäche verbessert wird und die Berufsfischer ihr Verhalten anpassen, würde da schon was gehen.

    Daran könnts allerdings scheitern, weil es gibt ja einerseits die EU-Waserrahmenrichtlinie. Die wird aber im Moment hauptsächlich an prestigeträchtigen Gewässern umgesetzt (Isar). Ist halt wie so oft in der Politik, es wird viel geredet und wenig getan....

    Und ob die Berufsfischer in der großen Masse mitziehen ist auch fraglich. Die ufernahe Fischerei mit kleinmaschigen Netzen ist ja nicht nur für die Forellen ein Problem, auch die letzten paar vorhandenen Weißfische landen außgerechnet zur Laichzeit im Frühjahr in den Netzen.

    Juvol : mach dir da wegen dem Renkenbestand mal nicht zu viel Hoffnung, für a paar Millionen Brütlinge langts beim Laichfischen allemal;)

    Servus Gags, deine Beobachtungen vom November find ich sehr erfreulich. Auch wenns nur ein paar Forellen sind, die wieder zum Laichen aufsteigen, ist das doch immerhin schon mal besser wie gar nix. Und wer weiß, vielleicht werdens ja die nächsten Jahre mehr. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt......

    Deine Idee, das Ökosystem sich selbst zu überlassen wird nicht funktionieren, da es leider zuviele Einflüsse von Außen gibt (jede Menge Berufsfischer und Angler, steigende Zahl fischfressender Vögel, Massentourismus, Bootsverkehr etc.). Außerdem sind die Zuflüsse nicht wirklich in einem guten Zustand. Viele haben zu wenig Wasser oder sind verschlammt. Belastung gibts auch durch die Landwirtschaft und verbaut sind auch einige (z.B. die Ach in Seeshaupt).

    In der Süddeutschen war vor kurzem ein Artikel über die Gewässerqualität im Landkreis Starnberg. Da wurde der See selber zwar mit gut bewertet, die Zuflüsse aber alle nur mit mässig, was die Lebensbedingungen für Fische betrifft. Ohne weitere Renaturierungs und Besatzmaßnahmen wirds wohl nix mit einem auf Dauer brauchbaren Seeforellenbestand werden.

    Wirklich traurig, was die erste Antwort nach dem Einstellen eines Berichts und eines Fotos ist. ;( Lesen und informieren würde manchmal helfen, nicht nur Bilder ansehen.


    Tatsächlich hat der Fisch die Prozudur nicht überlebt, er war vorher schon waidgerecht getötet worden. Untermaßige Seeforellen fotografieren wir generell nicht, um die Überlebenschancen möglichst groß zu halten.


    Das Geschmackserlebnis einer Ammersee-Seeforelle bezog sich auch sicher nicht auf ablecken dergleichen. :)

    Ham ja völlig vergessen das zu berichten. :rolleyes:


    Wir waren vor etwa eineinhalb Wochen am Ammersee, um ihm mal wieder eine der Königinnen zu entlocken. Nach einigen Jahren ohne Maßige war dieses Jahr schon der zehnte Wurf erfolgreich: Eine wunderschöne sehr gut genährte 52er Seeforelle schnappte sich den Wobbler und hing sicher am Einzelhaken. Sie spuckte uns noch ettliche kleine Fischlein (Barsche, Lauben) aus, manche noch ganz frisch, andere schon gut angedaut.



    Es sind also doch noch ein paar maßige Seeforellen im Ammersee. :D


    Die restlichen Tage unserer Wochenkarte waren vom Wetter nicht mehr ganz so schön wie der erste Tag, auch konnten wir keine maßigen Seeforellen mehr überlisten, aber nach dem langen Winter ist es immer wieder schön, an einem See zu stehen und die Angel auszuwerfen.


    Geschmacklich konnten wir übrigens mal wieder feststellen, dass die Ammersee-Seeforelle für uns eine der geschmacklich besten Seeforellen hier im Umland ist. Muss wohl an der guten Fischnahrung liegen! Vielleicht hat ja einer ähnliche Erfahrungen gemacht. :)


    Petri Heil

    Servus beinander,


    um Verwirrungen zu entwirren, es gibt eine neue Bezirksfischereiverordnung für den Bezirk Oberbayern, die im Oberbayerischen Amtsblatt Nr. 1 vom 09.Januar 2015 erschienen ist und die alte jetzt ersetzt. Es gilt weiterhin die Seeforellenschonzeit bis 15.01., also muss sich keiner am Ammersee umstellen. Genauso bleibt natürlich ein in die Karte eingetragenes Schonmaß gültig, da dies vermutlich durch Absprache mit dem LFV herabgesetzt wurde. Da stand ja auch usprünglich nichts in der Verordnung. Haben wir doch alle mal für die Prüfung gelernt? ;)


    Petri Heil

    Servus und Danke fürs Stichwort - unsere zwei 80ger liegen schon in der Kühlung....
    Nein Spaß beiseite, da dieses Jahr nicht normal ist, sondern a...kalt können wir leider noch nicht mit Fangmeldungen dienen. Außer einem lustlosen Zupfer und einem Nachläufer war noch nix los.


    Kann also nur besser werden-in diesem Sinne viel Durchhaltevermögen und Petri für alle anderen Verrückten

    Also, es gibt ja hunderte verschiedene Bandwurmarten beim Fisch, die generell schwer zu unterscheiden sind.


    Ob es der Hechtbandwurm ist, der bei so gut wie allen Raubfischen als Endwirt vorkommen kann, wird wohl nur durch einen Test sicherzustellen sein. Ein Bandwurm ist es aber allemal. Haben gleiche Bandwürmer auch schon mehrfach in den letzten Jahren bei Barschen beobachtet. Allerdings nur im Norden vom See bei Berg. Kommen die Saibies zufällig auch aus der Ecke?


    Gags : Die Eingeweide hast Du aber nicht im See entsorgt? Soll ja immer noch viele geben, die das so machen. Hier ist dann gleich der Grund, warum man das generell nicht machen sollte. ;-)


    Die Hechte die wir seit Jahren fangen, hatten alle noch nie einen Bandwurm, geschweige denn die Renken die Larven davon. Also: Nicht gleich den Teufel "Hechtbandwurm" an die Wand malen, kann auch jeglicher anderer Bandwurm sein!


    Petri Heil

    Servus Franz,


    nein, das ist nur ein Hinweis, das das Buch online bei dem oberen Link nachgeschlagen werden kann. Aber lesen kannst Du es ned, bekommst nur zu Suchbegriffen die Seiten angezeigt.
    Da steht ja dann, dass es unter Lizenzbeschränkungen ned veröffentlich werden kann. Kennt man ja....


    Also, kein eBook von dem Klassiker zu haben!
    Ab und an sieht man die Bücherl aber auch mal bei ebay, amazon oder booklooker.


    Viele Grüße
    Isabella