Bestimmungen & Informationen

  • Saison: 
    -Tageskarte:01. Juni bis 30. September
    -Jahreskarte 01. Mai bis 30. November


    Fischereiverein: Fischereiverein Lenggries


    Fischarten: Renke, Seeforelle, Bachforelle, Regenbogenforelle, Hecht, Barsch, Zander, Saibling, Schleie, Karpfen


    Schonzeitenmaße:
    Renke 30 cm
    Seesaibling 30 cm
    Bachforelle 30 cm
    Regenbogenforelle 30 cm
    Seeforelle 60 cm
    Zander 50 cm (Schonzeit bis einschl. 30. Juni)
    Schleie 30 cm


    Preise: Tageskarte 16 €; Wochenkarte 50 €; Jahreskarte 200 €


    Kartenausgabe:
    - M. Sonnleitner "Zum-Isarfischer", 83646 Bad Tölz, Sachsenkamer Str. 6, 08041-7979075
    - Hotel "Faller Hof"; Fall, 08045-254


    Slipmöglichkeiten: An der Sylvensteinbrücke; von Lenggries kommend über die Brücke; gleich anschliessend scharf links und die Forststrasse hinab zum See. Das Auto sollte nach dem Slippen wieder oben am Parkplatz geparkt werden.


    Bestimmungen & Allg. Infos:
    - Erlaubt sind zwei Handangeln mit je einer Anbissstelle. Beim Fischen mit der Hegene (5 Nymphen) darf gleichzeitig keine weitere Angel verwendet werden.
    - Das Benützen von Setzkeschern ist verboten.
    - Der Fischfang ist auf drei Fische mit Schonmaß am Tag beschränkt, die Mindestmaße und Schonzeiten sind zu beachten.
    - Die Äsche ist ganzjährig geschont.
    - Jeder getötete Fisch ist sofort mit Kugelschreiber in die Fangliste einzutragen. der Eintrag hat Datum, Uhrzeit, Fischart, Länge sowie Gewässerabschnitt (z.B. Walchen, Dürrach, etc.) zu enthalten.
    - Untermassige und nicht lebensfähig gefangene Fische sind unter entsprechendem Vermerk in die Fangliste einzutragen und zählen als gefangene Fische im Sinne von Punkt 3.
    - Der Verkauf von gefangenen Fischen ist verboten.
    - Den mit Kontrollausweis ausgestatteten Personen sind auf Verlangen der Fischereischein, Erlaubnisschein, die Fangliste und das Fangergebnis vorzuzeigen.
    - Der Pächter übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Schäden des Erlaubnisscheininhabers oder Schäden dritter Personen gegenüber.
    - Der Erlaubnisschein ist auf andere Personen nicht übertragbar. Es ist nicht erlaubt, zweite Personen die Fischerei ausüben zu lassen.
    - Die Fischereigrenzen, sowie die für PKW's gesperrte Strassen und Wege sind zu beachten.
    Lebender Köderfisch, Anfüttern und das Fischen mit Mais sind verboten.
    - Die Isarmündung ist als reine Fliegenstrecke ausgewiesen (sihe Hinweistafeln am Ufer). In ihr ist ausschliesslich die Fischerei mit der Fliegenrute, -rolle und -schnur sowie mit Trockenfliege, Nassfliege, Nymphe und Streamer auf Einfachhaken erlaubt. Der Jig ist verboten.
    - Nach der Beendigung des Fischens ist der Tageserlaubnisschein am Vereinsbriefkasten in Fall (Dürrachstrasse) einzuwerfen, an der Kartenausgabestelle abzugeben oder spätestens innerhalb von einer Woche an den Fischereiverein zurückzuschicken.
    Das Nachtangeln ist untersagt.
    - Das Echolot oder sonstige techn. Hilfsmittel zur Ortung von Fischen sind verboten.
    - zur Vermeidung von Fischkrankheiten dürfen nur aus dem Sylvensteinsee stammende Köderfische Verwendung finden.


    Wichtig:
    Die Isareinmündung ist als reine Fliegenstrecke ausgewiesen (siehe Hinweistafeln am Ufer)


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    Gewässerbeschreibung und Kurzinfo:


    Größe: 4 / 6,6 qkm (normal / max.)
    Tiefe: max. 30 m
    Höhenlage: 752 m
    Entfernung von München: 75 km
    Landkreis: Bad Tölz/Wolfratshausen (TÖL)


    Der aus Gründen des Hochwasserschutzes 1959 in Betrieb genommene Speichersee hat überaus alpinen Charakter. Er besitzt weitgehend Steilufer, so dass viele der Fangplätze nur relativ mühsam zu Fuß zu erreichen sind.
    Der Sylvensteinspeicher ist ein ausgesprochenes Salmoniden- aber auch Hechtgewässer. Neben Regenbogen- und Bachforellen findet man auch Seeforellen.
    Weiters ist der Barsch in großer Stückzahl vertreten. Auch der Zander, welcher seit vielen Jahren besetzt wird, ist in allen Teilen des Sees vertreten und zu wirklich stattlichen Größen abgewachsen. Fänge von Zandern um 90 cm beweisen dies eindrucksvoll. Die vor Jahrzehnten eingesetzten Schleien und Karpfen, konnten sich durch nicht vorhandene Befischung prächtig entwickeln. Der Bestand hat zwar merklich abgenommen, Karpfen aber wurden erst vor einem Jahr wieder nachbesetzt.
    Eine Fischart, die immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist der Hecht. Dieser ist vor allem mit Kunstködern beim Schleppangeln und Spinnfischen zu überlisten.
    Den Forellen stellt man je nach Jahreszeit am besten mit kleinen Wobblern oder Blinkern, sowie der Fliege nach. Auch ein Versuch mit der Hegene, vor allem im Frühjahr, ist lohnenswert.
    Was die Fanggebiete anbelangt, so ergeben sich während des Frühjahres die besten Aussichten im Walchenfjord. Mit dem Fortschreiten der Saison wird es überall gleich gut. Ein guter Platz, vor allem für die Uferfischerei bleibt jedoch ganzjährig der Arm der Walchen: Einer der besten und vor allem komfortabelsten Plätze. Weite frei zugängliche Uferpartien mit grüner Liegewiese. Ein Versuch mit der Hegene lohnt dort immer. Auch handelt es sich dort um eine ausgezeichnete Blinkerstrecke.
    Beim Fischen vom Boot, ist von einer zu tiefen Führung der Köder abzuraten, denn vor allem im Uferbereich bergen die überstauten Baumstümpfe eine erhebliche Hängergefahr. Diese sind über den ganzen See verteilt und machen ihn deshalb gleichzeitig zu einem exzellenten Barschrevier. Vor allem im Dürrachfjord, in Höhe der Badewiese gibt es ganze Felder dieser abgesägten Bäume und dementsprechend schöne Barsche.
    Beste Befischungszeiten sind die Monate Mai, Juni und der September.
    Der letzte Monat besonders deshalb, weil mit Beginn des Abstaus das Wasser sehr klar wird. Oft sogar sind die Fische gut zu sehen und können direkt angeworfen werden. Im Juli und August ist die erfolgreiche Salmonidenfischerei oftmals auf die Morgen- und Abendstunden beschränkt. Windstille begünstigt diese Fischerei ebenso.


    Günstige Fangplätze:


    Im Frühjahr sehr gut, sowie über den Rest des Jahres gut, ist der Walchenfjord.
    Mit fortschreitender Saison liegen überall gleiche Fangchancen vor.
    Ganzjährig gute Salmonidenfänge sind auch unterhalb der Sylvensteinbrücke möglich. Bevorzugte Samonidenköder sind Spinner, Wobbler und Hegene.


    Copyright 2007 by Andreas Heinrich