Spinnfischen auf Barsch

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  • Servus liebe Gemeinde! :prost:



    Um mal etwas Anglerleben in die Bude zu bringen, mache ich mal ein Thema zu einem meiner Lieblingsfische auf. Vielleicht kommt ja was Konstruktives dabei rum!



    Da ich ja unter Anderem den Barschen hoffnungslos verfallen bin, mache ich hier mal ein Thema auf um Erfahrungen, Techniken, Ausrüstung etc zu teilen und ggf. auch mal den einen oder anderen Tip zu erhalten. 8)



    Bei mir zu Hause (Brandenburg an der Havel im Bundesland Brandenburg) gibt es für mich wenig interessante Fische in direkter Nähe. Klar sind unsere Gewässer voll mit Weißfisch, Hecht (mag ich nicht leiden, denn allzuoft klauen die mir meine teuren Barschköder), Zander (der ist ja auch ganz interessant) und auch der eine oder andere Waller ist bei uns unterwegs. Die Renkengewässer sind von mir alle etwas weiter weg, so daß ich dazu natürlich Alternativen brauche und da haben es mir eben die Barsche besonders angetan.



    Wenn ich losziehe, dann ist meine Ausrüstung ziemlich simpel und übersichtlich. Meine Lieblingsrute dazu ist eine Fox Ultron Drop Shot mit einem WG von 2-14 Gramm. Dadran befindet sich eine 500er Shimano Rolle mit dünner geflochtener Schnur drauf. An diese knote ich etwa einem Meter FC in 0.41 mm dran um auch gegen die Hechte gewappnet zu sein. Bis auf einmal klappt das sehr gut. Vorne dran kommt dann ein Einhänger von Daiwa mit schönem weitem Bogen, damit die Wobbler sich auch gut bewegen können.



    Als Köder fische ich fast ausschließlich Wobbler in fast ausnahmslos natürlichen Farben. Jetzt in der kälteren Jahreszeit eher Suspending Modelle, die ja nach Anforderung 0,5- 2,5 Meter tief gehen (z.B. Illex Squirrel oder Daiwa Touch). Diese zupfe ich mit Schlägen in die lose Schnur heran, dann hüpfen die auch mal rückwärts, was die Stachelritter manchmal verrückt werden lässt. Die Bisse sind zu Weilen brachial.



    Wenn es wieder wärmer wird, dann fische ich logischerweise schneller mit Floating-Wobblern (auch wieder Illex, Daiwa und gerne auch Spro Ikiru).Das Ganze auch mit Stops und twitches in die Schnur versehen, nur eben deutlich schneller.



    Im Hochsommer dann fische ich sehr gerne ganz kleine Wobbler von z.B. Sebile, die man auch schön abwechslungsreich führen kann. Ab und an nehme ich dann auch mal einen Spinner (Mepps Aglia silber in #3 oder #4), den ich ganz langsam über Grund kurbel und dabei etwas mit der Rutenspitze wackel. Dadurch läuft der Spinner nicht so stupide durchs Wasser und man kann zuweilen damit beissfaulen Eglis auf die Sprünge helfen.



    Gaaanz selten fische ich auf Eglis mit Gummi oder Drop Shot und so gut wie nie mit Naturködern (etwa Tauwurm).



    Wie (außer mit der Hegene) befischt ihr die Barsche? Oder legt ihr es nicht gezielt auf diese herrlichen Fische an? Mir jedenfalls bereitet das unbändige Freude und die Fänge werden durch die vielen Experimente immer besser.



    So: Nun seid ihr dran! :hide:



  • Servus,


    ich mach es gerade andersrum, Dropshot und Gummifisch sind bei mir die Nr. 1 auf Barsch. Dropshot Illex I-Shad und Gufis die kleine Savage Gear Bleak oder Illex Dexter shad. Aber am Besten am Dropshot ist ein kleiner toter Barsch oder einer der bei uns in Massen vorkommenden Kamberkrebse.

    Wobbler nehme ich im Sommer den Illex Chubby in Barsch Design.

    Dropshotmontage immer mit 0,25er Fluo. Bei Gufi und Wobbler 30er Fluo mit 20cm Titanspitze.


    Grüße

    Holger

  • Servus,


    Ich hab 4 gut sortierte Boxen bunt gemischt ( Wobbler, Zocker, Blinker und Spinner ), da nehm ich raus auf was ich grad Lust hab. Größe 5 - 10cm


    Mein Bester Wobbler ist aber der Zebco Slo mo red head 5cm, da geht alles drauf was raubt: Barsch, Zander, Hecht, Rapfen, Döbel und sogar Brachsen damit gefangen.


    Vatas-Sohn fischt du vom Boot aus oder vom Ufer ?


    Vom Ufer aus nehm ich meistens Dropshot mit künstlichem Wurm oder "Original" aus dem Garten. Da lohnt sich die Gartenarbeit wenigstens. :-)

    oder halt Spinnfischen auf was ich grad Lust und Laune hab. Bin da immer recht spontan.


    Vom Hobie aus meistens schleppend mit Zebco Slo mo 5cm red head, Cormoran cora z gruffy, den gibt es leider kaum noch, der ist auch eine Waffe, läuft wie die großen Grandma Wobbler,

    Doijo wobbler 7cm barschdesign / weiß , illex squirrel 67 weiß/barschdesign



    Gruß aus Bayern Flo

  • Hoch im Norden endet und beginnt mein Barschjahr mit Eisfischen. Oft ist es so, dass diese Fischerei mehr ein Grund ist, rauszukommen, als große Fänge zu verbuchen. Abgesehen, von 1-2 Stellen für die ich weiter fahren muss, an denen dann die Portiionsfische dicht gepackt stehen, beissen an den Seen in der näheren Umgebung hauptsächlich Minibarsche, die sich oft nur schwer aussortieren lassen. Übliche Methoden sind Mormyschka mit Maden garniert, Minipilker (Pirk) und Balance Jigs. Wenn man bei letzteren die Bauchdrillinge abmontiert, bleiben die ganz kleinen wenigstens nicht hängen :)

    Wenn das Eis weg und das Wasser noch kalt ist, geht langsames Fischen mit T-Rig und kleinen Pintail-Gummifischen oder Krebsen recht gut. Und natürlich immer auch, das ganze Jahr Kopytos in 5-6.5 cm.

    Im Sommer, wenn die Fische dann aktiver sind, gerne Wobbler. Hauptsächlich Salmo Hornets 3 und 4 cm. Ohne Rasseln. Rasseln locken irgenwie immer nur Hechte an. Vom Kajak geschleppt und wenn Fische gefunden wurden, mit Cicadas á la Spinmad Amazonka mehr oder weniger vertikal weitergefischt.

    Grüsse aus Schweden, Wolf

  • Viele Wege führen zum (Dick)Barsch ;)


    Ob Wobbler, Dropshot, Carolina- oder Texas-Rig, Gummifische am Jigkopf oder Chebu, Rubber-Jig, Pose und Köfi oder Dropshot mit Tauwurm. Auf fast alle dieser Methoden hab ich schon Barsche Ü 40 gefangen.


    Ich finde aber, es is sehr stark vom jeweiligen Gewässer abhängig, denn nicht jede Methode fängt überall gleich gut.

    Beispielsweise fange ich an einem unserer Baggerseen häufig Ü 40 Barsche mit Gummifischen am überbleitem Jigkopf, da die großen Barsche recht weit draußen am Grund oder einer Kante stehen. Mit einem kleinen Wobbler schaut’s da schlecht aus, weil ich den nicht auf 40m Entfernung bringe und dann auch nicht in Grundnähe.


    An einem kleinen, flachen Gewässer, evtl. noch mit Kraut oder Geäst am Grund, ist dann aber ein kleiner Wobbler wieder von Vorteil :)


    Was ich aber in den letzten Jahr oft beobachtet habe war, dass vor allem in den „tieferen“ Gewässern (ab 4-5m und tiefer) die großen Barsche unter den kleinen stehen. Ähnlich wie die Dorsche unterm Seelachsschwarm.

    Hier ist dann ein ca 10 cm Gummifisch am Bleikopf meine erste Wahl, um „unter“ den kleinen zu Fischen. Mit Wobbler oder leichteren Gummifischen fängst sonst nur die kleineren oben im Schwarm weg.


    Wenn ich dazu komm, mach ich noch ein paar Fotos von meinen Lieblings-Barschködern.


    Grüße Dan