Wie geht es dann mit dem Walchensee weiter?

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  • Ich habe einen Bericht im Merkur gefunden aus dem ich (für den Walchensee) nicht ganz schlau werde.

    Darin heißt es das die Wasserrechte neu vergeben werden und das das Wasser der Isar am Wehr in Krünn nicht mehr so viel in den Walchensee geleitet werden soll.

    Im gleichen Artikel heißt es aber das das Walchenseekraftwerk echte Ökostrom erzeugen soll.

    Wird jetzt der Wasserstand im Winter noch mehr abgesenkt oder bleibt es so wie es war oder wird nicht mehr so viel abgesenkt?

    In einem anderen Bericht heißt es das es ein Walchensee ein Bürgerforum gegen das absenken des Sees gibt.

    Hier die zwei Berichte:


    https://www.merkur.de/lokales/…r-oekologie-12319284.html


    https://www.merkur.de/lokales/…ren-mitteln-13170988.html


    d´kayakfischer

  • Ich habe die Artikel und auch die verlinkten Artikel gelesen. Für mich liest sich das so, als daß die Restwassermenge ich Isar und Co erhöht werden soll, was zur Folge haben dürfte, daß die zu produzierende Strommenge sinken würde. Die Absenkung des Wasserspiegels vom Walchensee hat demnach damit nur sekundär etwas zu tun. Diese jährliche Absenkung möchte das "Forum Walchensee" minimieren, da die Mitglieder diese Wassermenge für zu groß hält. Nun weiß ich aus der Wasserwirtschaft, daß die Berechnung der anfallenden Wassermengen ziemlich komplex ist und natürlich auch die Jahrzehnt- und Jahrhundertniederschlagsmengen eingerechnet werden müssen. Dies könnte im Extremfall ansonsten dazu führen, daß der See entweder nicht ausreichend aufgefüllt werden kann (z.B. durch ausbleibende Schneemengen) oder aber gar zuviel Wasser in den See strömen würde (z.B. bei großen Schneemengen gepaart mit einem oder mehreren Starkregenereignissen).

    In der Summe kann ich mir gut vorstellen, daß die Absenkung des Wasserspiegels in Zukunft etwas geringer ausfallen wird und vor Allem, daß die Restwassermenge von Isar und Co deutlich steigen dürfte. Daß die Absenkung noch höher als bislang ausfallen könnte, kann ich mir eher nicht vorstellen. Warum die Erhöhung der Restwassermenge notwendig für den ökologischen Zustand dieses Flußsystems ist kann jeder sehen, der im Sommer mal die Isar entlangwandert oder aber den Fluß von der Mautstraße am Vorderriss aus beobachtet.