2 Briada am Lake Caspe

Ihr Zugriff auf dieses Thema wurde eingeschränkt. Insgesamt gibt es 8 Beiträge in diesem Thema.
Um sie alle lesen zu können müssen Sie sich vorher anmelden oder registrieren oder freischalten lassen.

  • Servus Beinand,



    nachdem mein Bruder und meine Wenigkeit wieder in good old Bavaria angekommen sind, kann ich euch eine kleine Zusammenfassung der Geschehnisse und der schöneren Fische angedeihen lassen.



    Vorweg sei erwähnt, wir hatten es nicht leicht! War aber auch nicht zu erwarten wenn 2 Männer mit dem Nachnamen "Schwer" zur Tat schreiten:icon_lol:



    Das Wasser des Caspe war trübe wie Latte Machiato und damit hatten wir wahrlich nicht gerechnet, zumal wir den Teil vor der Staumauer befischten, der ja der klarste Abschnitt vom Lake Caspe ist, normalerweise!



    Jedenfalls lag das an der reichlichen Phosphat Zufuhr der Landwirtschaft und dem blendendem Wetter mit ordentlich Sonne und kuschligen Temperaturen. Das ließ die Braunalgen Hochkonjunktur feiern und wir schauten mit den Ofenrohren ins Gebirge :ugly:



    Die Windflaute lies dann auch die Wassermassen ruhen und so blieb nur auf die Muscheln zu wetten, die ja in Rekordzeit wieder für klare Sicht sorgen ( lt. Alex Knittel in ca. 7- 10 Tagen).


    Blöderweise sollten wir das natürlich nicht mehr erleben, aber zumindest konnte man ab Tag 3 eine signifikante Milderung der Umstände mitverfolgen!



    Nun denn, das Beissverhalten der von uns angepeilten Opfer wurde davon definitiv beieinträchtigt und zwar negativ.



    Nach unserer Ankunft erkundigten wir uns bei Guide´s, Nachbarn und Mitanglern, alle die den von uns befischten Teil beharkten fluchten und zogen lange Gesichter.



    Aber wir liessen uns nicht unterkriegen und mit vereinten Kräften rangen wir dem Stausee doch den ein oder anderen Räuber ab.



    Wie erwähnt, Kulisse, Wetter und Stimmung waren prächtig und so konnte die Experimentiererei beginnen.



    Etliche halbwegs erfolgreiche schwörten auf´s Vertikalen, da wir aber weder Bock noch die 1a Ausrüstung für die Methode dabei hatten, konzentrierten wir uns auf die Wesentlichen Dinge im Leben: JIGS mit Krebstrailern. Diverse Geschichten wie normales Jiggen, Cheburashka und T-Rig hatten wir auch auf der Agenda, aber die Jigs sollten die Gewinner der Woche bleiben.



    Am essentiellsten war aber die Spotsuche, nachdem wir ein Honyhole gefunden hatten, stellten sich auch die ersten Erfolge ein.



    Schöne Barsche konnten erworfen werden, und auch einige Zander folgten.



    Alles in allem fingen wir über die Woche doch etliche Fische, aber vom Fangrausch den wir erhofft hatten waren wir Meilen entfernt.


    Unsere Ehre konnte wir allemal retten, waren wir doch die einzig nennenswert erfolgreichen aus unserem Camp.



    Auch andere Fischer die wir in dem von uns befischten Areal trafen, waren eher minder begeistert.



    Weiter oben lief es definitiv besser, da das Wasser dort deutlich weniger tief ist, deshalb auch wärmer und eine Trübung auch den Rest der Jahres vorhanden ist, vor allem aber die Fische schon weiter mit dem Laichgeschäft fortgeschritten waren.



    Wir fingen leider diverse Laichböcke und auch Rogner die Ihr Paket noch nicht abgelegt hatten.



    Lange Rede kurzer Sinn, wir hatten trotzdem eine geile Zeit und kamen entspannt und angebräunt nach Hause.



    Viele kleinere Fische haben wir nicht fotografiert, macht ja auch keinen Spaß und Sinn sowieso nicht.


    Deswegen hier eine kleine "Hitliste" unserer überschaubaren Erfolge :thumbs:




    Hier noch der Beste Zander der Tour als Nachtrag: 70cm


    Weiter oben (Nähe Camping"Lake-Caspe") habe ich noch mit DS Versuche gestartet, konnte auch einige Zander fangen, aber nur Kleinzeug bis 45cm.



    PS: Ein oberfetter Schwarzbarsch ist mir auf einen Spinnerbait mit Trailer eingestiegen, konnte sich leider beim 2. Sprung befreien! Der hatte aber die 50ig :icon_motz: Ansonsten waren die Bass noch kaum zu sehen bzw. zu fangen, zumindest von uns nicht :igitt:


    alpines-angeln.de/index.php?attachment/3673/alpines-angeln.de/index.php?attachment/3674/

  • Irgendwie sehe ich keine Bilder

    .....und oft ist der Held mit der meisten Anerkennung der, welcher eine durschnittliche Forelle mit viel List und Rafinesse überlisten konnte, als eine Kapitale mit zweifelhaften Methoden.Deswegen gilt für mich: Den Edelfischen ist nur mit Kunstködern nachzustellen. Forelle und Äsche mit Wurm und Made? :verhauen1:

  • jetzt sind sie sichbar die bilder petri

    .....und oft ist der Held mit der meisten Anerkennung der, welcher eine durschnittliche Forelle mit viel List und Rafinesse überlisten konnte, als eine Kapitale mit zweifelhaften Methoden.Deswegen gilt für mich: Den Edelfischen ist nur mit Kunstködern nachzustellen. Forelle und Äsche mit Wurm und Made? :verhauen1: