Zupfe oder Schwimmer?

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  • Hallo Renkenangler,
    Ich hätte eine Frage zum Thema der richtigen rutenwahl zum Renkenfischen:
    Wann ist es besser eine zupfrute und wann eine Schwimmerrute einzusetzen?
    Was gibt es für Vorteile was für Nachteile?
    Ich würde es gerne mal am Tegernsee und am Schliersee versuchen möchte mir aber nicht
    2 Geräte zulegen. Ich würde gerne vom Boot Fischen und über ein Echolot verfüge ich auch.
    Schöne Grüße
    Leon :thumbsup:

  • Hallo Leon,


    grundsätzlich kann man sagen die Zupfe ist die aktive Art auf Renken zu Angeln. Die Fischerei auf Renken mit der Schwimmer-Angel ist meiner Meinung die Faulenzermethode, aber durchaus auch erfolgreich.


    Vorteile Zupfe:


    - du fischt senkrecht unter deinem Boot und damit auch im Kegel deines Echolots
    - du siehst wirklich - vorausgesetzt du bist konzentriert genug - jeden noch so vorsichtigen Biss und kannst damit sofort reagieren, für mich das unschlagbare Argument!
    - du kannst mit der Zupfe auf verschieden Gegebenheiten reagieren, wie z.B. das ein Felchenschwarm 3m über dem Grund durch deinen Echo-Kegel zieht
    - vorausgesetzt Rute/Rolle/Schnur/Blei sind aufeinander abgestimmt, kannst du das Aufsteigen der Nymphen mit der Zupfe am besten realisieren und umsetzen


    Vorteile Schwimmer:


    - du fischt entsprechend weit von Boot weg und hast keine Scheuchwirkung durch das Boot
    - die Renken haken sich selber
    - du kannst die Schwimmerrute ins Boort legen und auf den Biss warten und damit inaktiv sein


    Für mich ist die Zupfe die beste und erfolgreichste Art und Weise auf Renken zu Angeln, siehe Vorteile. Es gibt sicherlich noch genug weitere Vorteile bzw. auch Nachteile zu den zwei Varianten, aber an dieser Stelle möchte ich es belassen.


    An dieser Stelle kann ich nur sagen, Leon probieren geht über studieren, probiere einfach beide Varianten aus und siehe deine Schlüsse daraus.


    Viel Petrie Heil!


    Gruß


    Schorsch


  • Ich würde es gerne mal am Tegernsee und am Schliersee versuchen möchte mir aber nicht
    2 Geräte zulegen. Ich würde gerne vom Boot Fischen und über ein Echolot verfüge ich auch.


    Du kannst mit einer ganz normalen Floatrute wie man sie zum Schleienfischen oder dergleichen hernimmt auch das Stopselfischen betreiben.
    So eine Rute hat normalerweise jeder zu Hause und einen einfachen Renkenstopsel bekommst unter 10 €
    Den Rest hat Schorsch schon geschreiben, wobei es da dann sicherlich noch den ein oder anderen Trick zum Zupfen oder zum Stopseln gibt.


    d´kayakfischer

  • Solltest du auch nur ein bischen Spaß am Renkenfischen finden, hast du über kurz oder lang sowieso eine Zupfe, bzw. eine Schwimmerrute. Normalerweise passiert die Infektionsübertragung sehr schnell :D und dann stellt sich obige Frage nicht wirklich. Lies dir einfach die treats hier bzgl. geeigneten Schwimmerruten durch, weil wenn du öfters eine Renke im Drill durch ausschlitzen wegen zu harter Rute, falscher Bremse oder nicht ausreichend dehnfähiger Schnur, verlierst und dir in den Popo beisst, spätestens dann kommt meist die richtige Schwimmerrute.

  • Schwimmermethoder ist manchmal besser als die Zupfrute, am Riegsee fischen die meisten mit Schwimmer, da das Gewässer recht flach ist. Auch am Ammersee ist zum Beginn der Saison der Schwimmer in den flachen Buchten besser. Da kann es vorkommen, dass die Renke sich durch das schwere Blei sich aushängt. Am besten wäre eine Rute mit einem Fliegenblank (ca. Aftma 9). Da ich ab und an mit Schwimmer unterweg bin, fische ich mit einer Feederrute mit leichter Spitze und wichtig- zusätzlich mit einer Gummidehnung in Form einer Drennan Gummischnur, die auch für Stopper und Feedermontagen verwendet wird. Ich bin auf den Dreh gekommen, als ich vom Starnberger Ufer aus versucht habe mit Schwung meine Hegene auszuwerfen, da ist die Gute mitten drin auseinandergerissen. Darauf habe ich diese Gummischnur doppelt genommen und einfach verknotet und ans Ende der Hegene gehängt, das war dann kein Problem mehr. Versuch das erstmal bevor du eine neue Rute kaufst. Alte Fischer haben mir berichtet, dass sie früher einfach auch einen "Maurergummi" genommen haben.