Änderung der Gewässerordnung

Ihr Zugriff auf dieses Thema wurde eingeschränkt. Insgesamt gibt es 7 Beiträge in diesem Thema.
Um sie alle lesen zu können müssen Sie sich vorher anmelden oder registrieren oder freischalten lassen.

  • Auf Grund von aktuellen Erfahrungen der Gewässeraufsicht an den Gewässern hat sich der Vorstand zu Änderungen der Gewässerordnung entschlossen. Insbesondere die gut gemeinten Beschränkungen an der Lechstaustufe 22/23 erwiesen sich letztendlich als mehr hinderlich als dienlich.


    Hier die geänderten Regelungen:
    Lechstaustufe 22/23:
    Die Schongebiete am Lech werden mit Ausnahme der Bucht unterhalb der Staustufe 22 aufgehoben
    — Aufhebung der von uns erlassenen Beschränkungen zum Bootsfischen
    -Nach Bayerischem Wassergesetz ist das Bootsfischen nur „ohne eigene Triebkraft“ erlaubt!
    — Vom 15.06. bis 30.06. ist an der Staustufe 23 das Fischen wegen Fischbesatz verboten

  • Hallo fetteskarnickel76,


    wie soll ich denn ohne eigene Triebkraft mit dem Boot fischen? Wer keine eigene Triebkraft hat, der wird sich wohl kaum das ganze Mühsal aufladen, das mit dem Fischen einhergeht: Viel Geld ausgeben, sich trotz mangelnden Erfolges immer wieder aufraffen und weitermachen, früh aufstehen, Wind und Wetter trotzen etc. Wer das nicht mit eigener Triebkraft schafft, der bleibt wohl besser zu Hause und sollte sich das mit dem Bootsfahren auf keinen Fall antun!


    Scherz beiseite: Wenn ich das Boot nicht mit eigener Antriebskraft voranbringe, welche soll es denn sonst sein? Eine fremde Antriebskraft? Etwa der Ruderer aus dem Nachbarboot?


    Und wieso das Bayerische Wassergesetz? Danach dürfte es doch wohl nicht allgemein verboten sein, ein Boot mit Motor zu benutzen?


    Kopfkratz, Wolfgang aus Ismaning

  • Hallo Wolfgang,


    er hat schon recht "mit eigener Triebkraft" ist das Boot gemeint das darf sich nicht selbst antreiben durch einen Motor oder ein Segel etc.
    Im übrigen steht im Bayerischen Wassergesetz das ein "Boot nur ohne eigenen Antrieb betrieben werden darf.
    Ausnahmen sind schriftlich an das zuständige Amt schriftlich mit Begründung zu stellen.
    Da sich die Lechstaustufen 22und 23 in einem Naturschutzgebiet befinden hast Du da absolut keine Chance.


    LG
    Renkenneuling