• Servus,


    benutzt einer von Euch eine Fangtagebuch-App auf seinem Smartphone? Ich stell mir das eigentlich ganz praktisch vor, ich meine, sein Handy hat man ja normalerweise eh am Wasser mit dabei.


    Und wenn Ihr sowas benutzt - welche App wäre das dann?


    Vielen Dank,
    die Isarfischerin

  • Eine Fangbuch-App finde ich grundsätzlich nur sinnvoll, wenn die Daten dann in irgendeinem gängigen Format auch auf den PC und auf Papier übertragen werden können. Es ist anzunehmen, dass in ein paar Jahren kein Mensch mehr eines der dezeit aktuellen SmartPhones nutzen wird. Die heutigen Apps werden dann vergessen sein.


    Mein Fangbuch muss aber auch in 20 Jahren noch lesbar sein. Ich hole an langen Winterabenden gerne mal mein Fangbuch aus den frühen 80er Jahren raus - wenn ich das durchblättere, werden Angeltage aus der Jugend wieder lebendig.
    Allerdings desillusioniert das mitunter auch, die gute alte Zeit ist vor allem dann gut, wenn man von ihr träumt. Kommen aufgeschriebene Fakten ans Licht, war es früher gar nicht so viel besser als heute.
    Damals habe ich mir übrigens extra Formulare von einer Druckerei drucken lassen, für jeden Angeltag habe ich eines ausgefüllt.
    Heute benutze ich eine selbstgestrickte Filemaker Datenbank. Als Nebeneffekt gibts die jährliche Fangstatistik für den Verein auf Knopfdruck.

  • Ich nutze eine gps-Software namens Locus für mein Smartphone. Wenn ich was brauchbares Fang, speicher ich den Ort mit Datum und Uhrzeit ab. Dazu kommt dann noch ein Fangfoto, die Tiefe und der Köder. Das ist natürlich nur für die Bootsfischerei auf großen Seen sinnvoll. Die Daten weden dann auf den PC übertragen. Die GPS-Formate haben sich ja seit Ewigkeiten nicht geändert und werden sicher auch noch lange bestehen bleiben. Für die Flussfischerei nutze ich kein Fangbuch. Da mach ich nur meine Fotos.

    Nur weil etwas keinen Sinn macht bedeutet das ja noch lange nicht, dass man es nicht tun sollte.