Optimale Schlepptiefe auf Freiwasserhechte im Obersee im Sommer

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  • Hallo zusammen,
    da ich mir im Sommer (Juni, Juli, August) vorgenommen habe am Obersee auf Hecht zu schleppen, möchte ich auf diesem Wege mal anfragen, welche Tiefe ich ungefähr anvisieren sollte. Schnurdicke 40 er Geflecht bis zum Planer danach ca 15m 40 er Mono als Schlagschnur.Als Köder hab ich mir erst mal 23er und 30er Hard Heads von Castaic und große Wobbler (Tauchtiefe bis 6m ) zugelegt. Wir sind in Besitz eines Motorbootes und eines Downriggers. Ist es sinnvoll auch ein, zwei Köder in ca 10m (oder mehr) anzubieten? Was hab Ihr für Erfahrungen gemacht? Für evtl. Ködertipps wäre ich auch dankbar!Es wird mit Sideplanern gefischt.
    Ich bin gespannt, haut in die Tasten!

  • Servus Frank.
    Das kommt darauf an, mit wie viel Ruten ihr (zu zweit?) schleppen dürft.
    Mit vier Ruten, lohnt sich der DR beim Hechtschleppen kaum.
    Erstens kommt man mit herkömmlichen Ködern mit Vorblei leicht auf 8-10m Tiefe, was zum Hechtschleppen völlig ausreicht.
    Zweitens ist ein versetztes fischen der inneren, nicht am Planer laufenden Ruten, ebenfalls realisierbar.
    Die äußeren Ruten flach (max. 3-4m) am Planer, die inneren etwas tiefer (6-8), ohne Planer, und noch dazu versetzt (Ablaßweite 35m und 55m zum Beispiel) zu fischen, würde für mich ein durchaus akzeptables Setup darstellen.
    Man kann natürlich auch die inneren Ruten ebenfalls am Planer fischen... wie man es halt bevorzugt.
    Wenn man mit 6 Ruten schleppen darf, kann man überlegen eine Spange am DR für Seefos mitlaufen zu lassen, oder vielleicht noch einen Hechtköder tief anzubieten.
    Grüße,
    Chris

  • Hi Chris,


    Vorab erst mal vielen Dank für deine Antwort :thumbup: !


    Wir dürfen zu zweit zwischen 6 und 8 Ruten fischen (müssen uns vorab nochmals beim zuständigen LRA informieren, da wir widersprüchliche Aussagen erhalten haben). Der Gedanke mit dem Schleppblei ist mir auch schon gekommen, leider kann ich es nicht einschätzen wieviel Blei notwendig ist um z.B. den 23er Castaic (real-Head) auf 10 m Tiefe zu bringen (bei 3 bis 4 km/h Schleppgeschwindigkeit). Kannst du mir da evtl auf die Sprünge helfen?


    Gruß Frank

  • Wenn du von deiner 40er Geflochtenen 50m mit 15 m 40er Monovorfach rauslässt und die Ruten recht steil aufstellst (Spitze 2m über der Oberfläche) Brauchst du bei 3,5 km/h laut Berechnungsformel mindestens 110 g Blei am Übergang Geflochtene/Mono. Für den Castaic habe ich ein Gewicht von 100g und einen Wiederstandswert von 50g bei 3,5km/h geschätzt. Tabelliert ist der Ködertyp nicht. Möglicherweise brauchst du noch mehr Blei, ist eher eine Mindestangabe. Allerdings halte ich eine 40er Geflochtene für arg übertrieben. Bei einer 15er Geflochtenen müssten schon 60g Blei ausreichen.


    Aber du willst ja nur einen ersten Versuch mit vorhandenem Gerät machen, dann nimm halt die aufgespulte 40er und häng den dicken Bleibatzen ran.


    Gruß,


    Stefan

    Nur weil etwas keinen Sinn macht bedeutet das ja noch lange nicht, dass man es nicht tun sollte.